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Wie das Wandern Marcs Leben rettete

Shownotes

// Als Marc Hügel vor den Trümmern seiner Existenz stand, körperlich nur noch ein Schatten seiner selbst, war es das Wandern, das ihn zurück ins Leben führte. Mehr noch: Er erkannte, dass es seine Bestimmung ist. Heute hat er viele Tausend Kilometer auf den Wanderwegen Europas verbracht und sich dabei tatsächlich selbst gefunden. Und: Er hat das Wandern zu seinem Beruf gemacht. Wie, das erzählt er in dieser Folge. Es geht um Medikamentenabhängigkeit, schicksalhafte Begegnungen und das Weitermachen mit minimalem Budget. Du erfährst, welchen Preis Marc für seine Freiheit zahlt, und hörst aus erster Hand von einem brandneuen Fernwanderweg.

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// Outro-Song: Dull Hues by Lull (audiio.com)

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Transkript anzeigen

00:00:00: Und ich hatte diese Eingebung und ich hatte dieses Gefühl einfach, das ist dein Weg.

00:00:08: Für den du bestimmt bist.

00:00:10: Dieses Gefühl wo sich alles gleich schaltet.

00:00:13: Das bist Du!

00:00:14: Dafür bist Du auf der Welt – und das ist Dein Weg!

00:00:32: Freunde herzlich willkommen bei Freiraus dem Podcast für mehr Freiheit & Abenteuer

00:00:38: in unserem Leben.

00:00:39: Ich bin Christoph Förster und nehm' Dich heute mit in eine Folge

00:00:44: die es

00:00:45: richtig insicher, die sehr, sehr intensiv ist.

00:00:48: Die emotional ist und inspirierend ist in der Mark Hügel von seiner Geschichte und seinem Leben erzählt.

00:00:58: Wir lernen heute wie das Gehen das Wandern uns aus dunklen Zeiten herausführen kann Wie es ein Licht sein kann in unserem Leben wenn es um uns herum Dunkel ist, wir erfahren wie Wanderwege uns zu und selbst führen können.

00:01:16: Und?

00:01:16: Wie sich aus dem Wandern so etwas wie ein Beruf machen lässt – zumindest erfahren wir, wie es für Mark funktioniert hat!

00:01:25: Wir werden aus allererster Hand einen Einblick bekommen in den wohl neuesten Fernwanderweg Europas Und wir hören auch, was der Preis für ein Leben on the road oder auf den Füßen, auf den Wanderwegen Europas ist.

00:01:44: Ich freue mich sehr dieses Gespräch heute mit dir zu teilen weil es ein besonderes ist.

00:01:50: Eines das es zeug dazu hat dich in seinen Wand zu ziehen dass dich aber auch zum Nachdenken anregen wird über dein eigenes Leben und aus dem du einiges mitnehmen können wirst.

00:02:01: Da bin ich mir sicher, mir ging es so und deswegen gehen wir jetzt auch gleich rein in das Gespräch mit Marc.

00:02:07: Atmen aber vorher noch einmal kurz tief durch!

00:02:38: Dass du mir und uns heute deine Geschichte erzählst.

00:02:44: Und uns von da draußen erzählt es aus der großen weiten Welt, der Berge die ist ja für dich oft sind, aus denen du jetzt auch gerade kommst.

00:02:52: Ganz genau!

00:02:52: Ich freue mich auch sehr heute hier sein zu dürfen und komme grade vom großen Projekt zurück und heute in Hamburg mit dir zusammen.

00:03:00: Wären wir natürlich sprechen über das Projekt?

00:03:03: Ein bisschen weiter vorne mal mit dir anfangen.

00:03:08: Du gehst gerne, Mark is walking!

00:03:11: Das ist der Name unter dem du auf Instagram unterwegs bist?

00:03:15: Du bist ja Fernwanderer... Ich weiß nicht ob du es dich selbst als Fernwanderer auch bezeichnest.

00:03:21: Da gibt's ja auch immer so Trailnamen, ne?

00:03:23: Mark Is Walking ist ein Instagram-Name.

00:03:25: Gibt's einen Trailname den du hast?

00:03:27: Ja tatsächlich also die Amerikaner verwenden die Trailnamem sehr sehr gerne und sehr sehr häufig in Europa eher weniger verbreitet.

00:03:36: Aber ja, ich habe auch einen Cell-Namen bekommen und der ist Forward.

00:03:43: So wie mein eigenes Lebensmotto auch ist.

00:03:47: Es steht eigentlich über allem für mich das Forward und der Begriff Always.

00:03:53: Ich will trotzdem mit dir zurückgucken wenn wir mal ganz an den Anfang dieser Wander Karriere dieser Wandafase in deinem Leben, die schon sehr lange andauert.

00:04:06: Wenn wir da mal hingucken von da aus können wir dann einmal zurück das wird wahrscheinlich noch notwendig sein um zu verstehen warum du das überhaupt angefangen hast und dann aber auch nach nach vorne gucken also einmal springen dahin wo das begann also wo du diese leidenschaft entdeckt hast.

00:04:23: kannst du dich da noch dran erinnern weil es so ein konkreter moment oder einen schleichenden prozess

00:04:29: ja ich glaube Das Fernwandern oder das Laufen ist für mich dadurch entstanden, weil ich an einem Punkt im Leben war wo ich wusste wenn ich jetzt nicht los laufe dann wird es nicht mehr sehr viel leben geben und dass hört sich erst mal ein Stück weit dramatisch an.

00:04:53: Es war auch eine sehr schwierige Zeit in der zu dieser Zeit gefunden habe.

00:05:02: Ich war selbstständig in Südafrika und hab durch die Corona-Krise mein komplettes Unternehmen, also ich hatte eine Kitesurfschule und ein kleines Boutique Hotel.

00:05:16: Was sich kurz vor der Corona- Krise gebaut, eröffnet hatte, investiert hatte, hatte ich nach zwei Jahren langen Kampf verloren.

00:05:28: Und ja, es war ein relativ großes Investment und ich kam mich noch sehr gut an diese Zeit erinnern.

00:05:36: Ich kam zurück nach Europa und hatte im Prinzip nichts mehr.

00:05:41: Es war alles verloren... ...und habe mich dann wiedergefunden in einem kleinen Einzimmer-Apartment.

00:05:52: Das kann ich so aussprechen, nach tausend Euro auf meinem Konto.

00:05:58: Da war sonst nichts.

00:05:59: Da war keine familiäre Unterstützung, die möglich war und da war auch keine sonstige Hilfe auf die ich zurückgreifen konnte.

00:06:08: Das heißt es waren Punkt zero und es waren zwei Jahre lang ein regelrechter Albtraumkampf in der Zeit in Südafrika was natürlich auch sehr viel mit meinem physischen und mentalen Zustand gemacht hat.

00:06:27: Da muss ich direkt ins Thema einsteigen.

00:06:31: Wenn es Menschen wirklich schlecht geht, dann suchen sie sich Hilfe und diese Hilfe ... Das war mein Hausarzt und ich saß vor ihm und wusste nicht mehr so recht wie's weitergeht.

00:06:43: Und hatte nur ein großes Problem zu diesem Zeitpunkt und das war... Ich konnte nicht mehr schlafen!

00:06:49: Jeder weiß, der so ein Stück weit über Schlafentzug oder der Schlafenzug kennt.

00:06:54: Was das mit jemandem macht und ... Na ja, dann gab es schnelle Abhilfe.

00:07:01: Und meinen Arzt verschrieb mir dann Berührungsmedikamente einfach für den Schlaf.

00:07:10: Die nimmt man natürlich auch gerne.

00:07:13: Niemand sagt dir, dass diese Schlafmedikamente opioid ähnlich sind und eine Suchtwirkung haben die vergleichbar ist zu wirklich schweren, schweren Suchtmitteln.

00:07:25: Und niemand sagt dir vorher das wenn du es über eine.

00:07:29: natürlich steht im Beipack Zettel drin das nach einer gewissen Zeit eine Abhängigkeit entstehen kann.

00:07:34: aber naja der Suchtfaktor Es ist ja ganz subtil Es ist ja einfach so, wenn man diese Medikamente nimmt dann kann man schlafen.

00:07:45: Ja es ist aber auch so dass man den Weg in die Abhängigkeit nicht merkt denn das Suchtmittel oder der Entzug geht ja erst dann los wenn man es sein lässt und von daher sind die Nebenwirkungen nicht sofort ersichtlich.

00:08:06: Ja, der Arzt sagt die aber auch nicht.

00:08:08: Naja wenn sie das dann zu lange nehmen und dann wird der Entzug schlimmer sein als von vielen schweren Suchtmitteln denn genau diese Medikamente setzen sich im Muskelgewebe ab und brauchen eine wahnsinnig lange Zeit bis Sie wieder raus sind aus dem Körper.

00:08:28: Genau in diese Spirale bin ich reingekommen und habe sie einfach zu lange genommen weil sie einfach gewirkt haben.

00:08:37: Und ja, und so ging die Monate vorbei... Weißt

00:08:41: du heute?

00:08:42: Entschuldigung, dass ich da nochmal reingeretsche warum du nicht schlafen konntest weil das eine ist ja dann das zu bekämpfen dieses Symptom Ich kann nicht schlaffen und das andere wäre auf die Ursachen zu gucken.

00:08:54: was liegt eigentlich dahinter aus der heutigen Perspektive?

00:08:58: hast du da eine Antwort drauf?

00:09:00: Ja natürlich es.

00:09:02: Wenn einem alles wegbricht im Leben und man auf nichts mehr zurückgreifen kann, dann ist es natürlich so als wäre das Leben vorbei.

00:09:12: Und das sind unheimliche Schmerzen die dann entstehen.

00:09:16: Dann gibt's auch die Zukunftsängste, die Antriebslosigkeit, wie geht's weiter?

00:09:21: Wäre dies jemals noch mal schaffen?

00:09:22: Ich hatte noch viel vor in meinem Leben.

00:09:25: all diese Sorgen und Gedanken beschäftigen einen natürlich in die Nacht hinein Ja und ich glaube genau diese Ängste, natürlich auch Versagensängste oder auch Dinge die man dann denkt.

00:09:40: Meine Eltern haben so viel in mich investiert in mein Studium wenn alles bis sich mein Leben soweit gebaut hatte.

00:09:47: und jetzt hast du alles verloren und musst wieder bei null anfangen und geht das überhaupt noch mal weiter?

00:09:57: Und ich glaube dass hat mich nicht mehr schlafen lassen.

00:09:59: Das ist das eigene Selbstbild, so wie man sich im Spiegel anschaut.

00:10:02: Und als ich in diesen Spiegeln reingeschaut habe auch in dieser Zeit hatte ich immer wieder dieses Gefühl dem kleinen Mark, dem Kind ins Auge reinzusehen.

00:10:14: und dieses Kind hat mich angeguckt und hat gesagt hey Marc du wolltest noch so viel erleben und so viel tun und ja...und dass tun und das handeln Den ersten Schritt gehen, das haben die Medikamente mir natürlich in dieser Phase dann genommen.

00:10:33: Wann konntest du diesem kleinen Markt in einem Spiegel gesehen hast?

00:10:38: Wieder antworten und ihm sagen, pass auf!

00:10:40: Das wird schon, wir kriegen das hin.

00:10:42: Ja es gab so einen Schlüsselmoment.

00:10:44: der war gar nicht mit dem Spiegl verbunden und mir selbst sondern er war verbunden mit meiner Mutter kam regelmäßig zu mir und hat mir dann immer mal wieder was zur Essen gebracht.

00:10:58: Und hat natürlich auch mit mir über den offensichtlichen Verfall gesprochen, und hat gesagt, Marc ich seh dich und dein Zustand wird immer schlimmer... ...und das Allerschlimmste an der Sache ist dass man das selbst nicht sieht, weil man isst ja beruhigt!

00:11:13: Und genau meine Mutter schaute mich an und ich haute sie an und dann kommen wir wieder zu einem... Kleinen Spiegel.

00:11:22: Sie hatte so einen Schminkspiegel dabei und den hat sie aufgeklappt, ihn vor mich gehalten und hat zu mir gesagt, guck dich mal an!

00:11:30: Und das war der Punkt.

00:11:32: Das war der Moment in dem er klar wurde.

00:11:35: wenn ich jetzt dann gar nicht mehr... Ich war soweit beeinträchtigt durch die Medikamente dass meine Motorik gestört war.

00:11:46: Ich bin kaum noch aufgestanden.

00:11:47: Wenn ich aufgestand, dann hatte ich Probleme mit

00:11:49: Gleichgewicht.".

00:11:50: Ich musste wieder laufen lernen und so bekommt das Wort Laufen das erste Mal eine Bedeutung.

00:11:59: Ich finde es interessant dass du diesen Moment beschreibst den Du mit deiner Mutter dort erlebt hast wo du möglicherweise auch wieder dich ein Stück weit als dieser kleine Mark gefühlt hast, der gefragt hat hey was kommt da jetzt noch?

00:12:13: Wir hatten noch so viel vor.

00:12:15: Wenn man mit den Eltern zusammen ist rutscht man ja schnell dann auch wieder in so eine Rolle dann da rein und das Wiederlaufen lernen ist ja auch etwas im Kindesalter also dieses Laufenlernen überhaupt die Welt um einen herum wieder entdecken, den Radius zu vergrößern.

00:12:35: Was dann auch wieder angesagt war für dich?

00:12:40: Ich bin gespannt zu hören wie das dann vonstatten ging.

00:12:44: ich will aber einmal noch ein Blick zurückwerfen weil du deine Mutter erwähnt hast es gab keine familiäre Unterstützung und erwähnte dass du studiert hast.

00:12:57: aus was für einem familiären Umfeld kommst du?

00:13:00: Inwiefern haben die sehr viel in dich investiert?

00:13:04: Um was zu tun, also was hast du gemacht.

00:13:06: Also wahrscheinlich hast du nicht... Ich führe eine Kaltzwerfsschule in Südafrika studiert!

00:13:12: Ja der Weg ist eigentlich ganz spannend.

00:13:14: Ich kann sagen dass ich in sehr schwierigen familiären Verhältnissen aufgewachsen bin.

00:13:20: Mir hat es nie an finanziellen Mitteln gefehlt Mir hat aber die Fürsorge der Eltern gefehlt.

00:13:30: und es kommt hinzu.

00:13:32: Ich bin ohne Vater aufgewachsen, ich bin alleine mit meiner Mutter aufgewachsen.

00:13:38: Mein Vater hatte sich aus vielfältigen Gründen, die nichts mit mir zu tun hatten dazu entschieden keine Vaterrolle übernehmen zu wollen.

00:13:48: Bin dann mit einem Stiefvater aufgewachen mit dem die Konstellation auch sehr, sehr schwierig war und ich habe sehr viel Gewalt in meiner Kindheit erlebt.

00:14:00: Es war Alkohol im Spiel.

00:14:03: Ich glaube so kann ich das stehen lassen.

00:14:06: Ich war Leistungssportlerin meiner Jugend trotzdem trotz allem und ich hab gerudert.

00:14:13: Das Rudern mir in meiner kindheit das Leben gerettet hat.

00:14:17: Das Boot war meine Familie Kurz vores Abitur oder bis ins Abitura begleitet.

00:14:26: Natürlich war das Umfeld auch für mich entscheidend, dass ich den Weg zum Abituren gehen konnte.

00:14:33: Ich glaube ohne dieses Boot, ohne meine Ruderkumpan hätte ich es nicht geschafft.

00:14:40: Genau.

00:14:40: und dann bin ich aber erst mal zwei Jahre auf Weltreise gegangen.

00:14:44: Und naja, es sollten keine zwei Jahre werden.

00:14:46: Es sollten eigentlich nur ein Jahr werden.

00:14:49: und na ja, zwei Jahre sind draus geworden.

00:14:51: Und das gab früher noch so einen Bluticket hießt hat man konnte sich irgendwie für eine bestimmte Anzahl an Stops um die Welt herum Kaufen als Ticket.

00:15:00: und das habe ich gemacht.

00:15:01: Und hab dann an verschiedenen Stationen gearbeitet in Sydney, als Bedienung im Hafen... ...und in Bundaberg, in Australien habe ich dann zu Chinis geflückt auf dem Feld.

00:15:14: So habe ich mich durchgegangen halt und war zwei Jahre mit meinem Rucksack unterwegs bevor es überhaupt weiter ging.

00:15:20: Ich kam dann zurück und ich glaube dass ist auch ein wichtiger Teil meiner Geschichte warum ich mich später in eine andere Richtung entwickelt habe und vielleicht bin ich auch heute deshalb hier.

00:15:31: Ich war immer Sportler, aber ich wollte den Erwartungen meiner oder den vermeintlichen Erwartung meiner Familie oder meiner Mutter und meinen Freunden von meinem sozialen Umfeld entsprechen.

00:15:42: also habe ich mich entschlossen.

00:15:44: ich muss jetzt was studieren.

00:15:46: Früher gab es beim Arbeitsamt so ein Buch Und das hat man dann aufgeplättet und dann standen alle Studiengänge drin, die es in Deutschland gibt.

00:15:54: Naja ich habe mir dann das ausgesucht was sich am besten angehört hat.

00:15:57: Das war International Business Administration dieser Zeit.

00:16:00: Das habe ich studiert...

00:16:03: Das hat den Erwartungen vermutlich entsprochen, oder?

00:16:06: Weil du sagst, finanzieller gab es nie Probleme.

00:16:10: Da war immer Geld da.

00:16:12: Hört sich so an als wäre das ein Umfeld, dass gesagt haben könnte ... Mensch, das ist gut!

00:16:18: Da klingelt die Kasse irgendwann auch mal.

00:16:21: Da wird er erfolgreich der Junge.

00:16:22: Ich glaube, es waren meine ... Es war meine Gefühl der Erwartungshaltung, die nicht der Realität entsprochen hat.

00:16:30: Das war das, was dieses Bild, was ich mir gezeichnet habe, was andere von mir erwarten.

00:16:34: Und das muss ich heute ganz ehrlich sagen.

00:16:35: Heute weiß ich.

00:16:36: Meine Mutter wollte nur, dass ich glücklich bin.

00:16:39: Ich hätte keinen Handwerker werden, was auch immer... Es ging um nichts anderes.

00:16:44: Natürlich steht man so ein bisschen im Konkurrenzkampf mit seinen Freunden gefühlt und wer macht was?

00:16:49: Und der eine studiert Astrophysik, da musst du auch irgendwas tun!

00:16:53: Das hat dabei sehr wenig mit mir zu tun und ich muss aber auch noch ehrlicherweise hinzusagen... Ich hatte gar kein so gutes Abitur und in dieser Zeit konnte man zum Rechtsanwalt gehen und man konnte auf Restplätze klagen.

00:17:04: Und das habe ich gemacht und so habe ich diesen Platz bekommen für dieses International Business Administration Studium IBA und hab's dann dahin geschafft.

00:17:15: Und ich habe in Minute eins schon gemerkt, mit den Menschen, mit denen mich im Raum saß ... Na ja, da gehörst du nicht so richtig jetzt dazu!

00:17:24: Ich hab mich dann durchgeschlagen und hab es trotzdem gemacht aus diesem Grund heraus.

00:17:29: Ich glaube aber auch – das hab' ich vielleicht vergessen – wenn man seinen Vater niemals kennenlernt, Ist das für ein Kind sehr, sehr schmerzhaft.

00:17:40: Und ich glaube, ich wollte ihm an diesem Punkt zeigen... ...dass ich es auch ohne ihn geschafft

00:17:46: habe.".

00:17:47: Das Studium als solches hat mir nicht gelegen!

00:17:50: Ich war nicht der Mathematiker oder das bin ich vom Typ Mensch her nicht aber ich hab mich durchgekämpft.

00:17:59: Es hat sehr viel Kraft gekostet Ja, weil ich viel mehr tun musste als vielleicht andere denen das so ein bisschen liegt.

00:18:07: Aber ich wollte es meinem Vater zeigen und wollte sagen hier auch ohne dich.

00:18:11: Und vielleicht auch der ganzen Welt an dem Punkt?

00:18:14: Hast du an irgendeinem Punkt Kontakt zu deinem Vater gehabt oder ist heute in Kontakt?

00:18:20: Nein also meine Eltern.

00:18:22: zum Zeitpunkt hat sich meine Eltern getrennt haben war es halt so, dass mein Vater zu meiner Mutter sagte.

00:18:29: Wenn du von mir weggehst, dann werde ich mich niemals um deinen Sohn

00:18:33: kümmern.".

00:18:33: Das ist ganz witzig, ne?

00:18:35: Um deinen Sohnen!

00:18:36: Und das hat er wahrgemacht und da gibt's auch gar nicht so viel mehr zu sagen außer, dass er irgendwann starb und ich dann darüber informiert wurde.

00:18:48: Also mehr Kontakt gab's da nicht.

00:18:50: Es gibt nur Bilder die ich von ihm gesehen hab.

00:18:52: ... fetzen an Erinnerungen aus der Kindkindheit vor fünf Jahren, also bevor ich fünf Jahre alt war.

00:19:00: Und das ist natürlich als Kind schwierig... Nicht nicht als Kind, es ist als Erwachsener schwierig sich davor in die Erinnerung zu versetzen.

00:19:08: Also es gibt wenige Weniger-Erinnerungen an ihnen.

00:19:12: Studium?

00:19:12: ... geschafft.

00:19:14: Ja, also durchgezogen so mit Aron Krach.

00:19:18: Nee!

00:19:18: Und das ist ein gutes... Ich hab sogar wirklich gut... Wie sagt man?

00:19:21: ... ich habe sogar gut... Nein, nee, nee.

00:19:24: Also ich hab's noch mit zwei abgeschlossen.

00:19:28: Ich hab auf der Diplomfeier gestanden mit einem guten Abschluss und mir wurde es erste Mal bewusst, dass bringt nix.

00:19:38: Es hat nichts gebracht.

00:19:40: Na er ist nicht da.

00:19:42: Er kommt auch nicht.

00:19:43: Das ist völlig egal.

00:19:46: Und jetzt würde man sagen, naja gut hast dich durchgekämpft.

00:19:50: Machst was anderes?

00:19:51: Dann dachte ich ja dann muss ich vielleicht noch diesen Master draufsetzen oder diesen NBA drauf setzen und habe das auch noch gemacht.

00:19:58: Ich sage das hinzu nicht weil ich diesen Master gemacht hab sondern weil es dann auf der nächsten Graduierungsfeier zur Wirklichkeit wurde.

00:20:09: du hast jetzt hier fünf Jahre investiert ... um irgendetwas jemandem zu beweisen, denen es gar nicht gibt.

00:20:18: Und er war in Erwartungen zu entsprechen... ... die gar keiner an dich hat.

00:20:22: und das war ein sehr schwieriger Moment für mich auch wenn ich heute froh bin über dieses Studium zu verfügen.

00:20:28: Man hatte einfach so ein Stück weit was in der Hand und man hat auch ein bisschen strukturiertes Arbeiten gelernt und wie man an die Dinge rangeht.

00:20:35: also es hat mir schon sehr viel geholfen und ich bin dafür dankbar dass sich das machen durfte.

00:20:40: im Leben.

00:20:41: Und über den nächsten Schritt bin ich dann vielleicht gar nicht mehr so dankbar, weil... ...ich aus diesem Denken nicht herauskam.

00:20:50: Du hast noch nichts verändert

00:20:52: aufgrund

00:20:52: dieser Erkenntnis?

00:20:54: Genau!

00:20:54: Ich hatte aus dieser Erkennung... Na ja man steht an einem Punkt wo man fünf Jahre investiert hat und sagt dann naja ich will jetzt aber doch... Als Surfschullehrer werden oder keine Ahnung, macht man ja dann auch nicht.

00:21:08: Ich war wissenschaftlicher Mitarbeiter und meine Professorin hatte gute Kontakte in die Unternehmensberatung.

00:21:13: Dann sagte sie zu mir, geht doch mal bitte dahin und stelle dich vor.

00:21:18: Da ging es noch vielmehr um so eine äußere Erscheinung.

00:21:21: ich war der perfekte Berater für meine Professorinnen.

00:21:24: Und ich habe das aber nicht gefühlt.

00:21:25: Ich bin dann hin und hab das Interview bestanden und eingestellt worden.

00:21:29: Hab angefangen.

00:21:30: Und dann begannen die ersten wirklichen Ja, weiteren schwierigen Jahre.

00:21:36: Ich hab was getan, was überhaupt nicht mir selbst entsprochen hat und ich habe jeden Tag auf dieser Arbeit ... Ich hab jeden Tag gehabt weil ich so viele Dinge getan hab die nicht meinen Werten entsprechen.

00:21:51: Und trotzdem dachte ich naja du hörst aber jetzt hierhin und genau und ich glaube dagegen ist das erste Mal in meinem Leben, in eine Phase rein die sehr schwer war.

00:22:07: Man muss sich wirklich überlegen wenn man mal in so einer Maschinerie drin ist da die Entscheidung zu treffen.

00:22:14: wieder auszusteigen ist unheimlich schwierig.

00:22:17: Ist ja angenehm für den gutes Geld vermute ich ganz

00:22:20: genau.

00:22:22: Erst mal so.

00:22:23: Anerkennung, wie gut man das macht.

00:22:26: Genau.

00:22:29: Ich beschreib heute immer noch ... Wie man zu Anfang darüber gedacht hat?

00:22:33: Man dachte immer, oh, man hat jetzt ein Blackberry.

00:22:35: Das war in der Zeit das angesagte Telefon.

00:22:38: Man fliegt ständig in der Welt rum und man ist in den besten Hotels.

00:22:43: Und die Wahrheit war an dieser Stelle mit dem Blackberry war man immer erreichbar.

00:22:48: Am Flughafen hat man immer gewartet Und im Hotel war man immer allein.

00:22:53: Das war die Realität, aber das erkennt man dann.

00:22:55: Das ist aber nicht das Allerschlimmste an der Geschichte.

00:22:59: Es ging wirklich so mehr um die Werte, die ich vertreten habe.

00:23:03: Für mich war es in meinem Leben immer wichtig, Gutes für die Menschen tun zu wollen und ... Ich war in der Restrukturierungsberatung und meine Aufgabe war es im Prinzip Unternehmen schlanker zugestalten und Menschen zu entlassen.

00:23:18: Es hat nicht mehr entsprochen und ich war nicht der Typ Mensch, ich hab mit jedem einzelnen Mitarbeiter mitgelitten.

00:23:23: Und dann ist man in dieser Welt einfach falsch.

00:23:27: Und es gibt Menschen die das gut können und es gibt sicherlich auch positive Aspekte in der Beratung, es bewirkt auch sicherlich gut.

00:23:34: Auch Gutes wobei ich heute sage... Wenig!

00:23:39: Ich sehe bei vielen Unternehmen, bei den hohen Gewinnen, die ausgeschrieben werden, nicht unbedingt den Nutzen.

00:23:46: Aber da sind wir jetzt wieder so ein bisschen mehr im Detail.

00:23:51: Wann hast du gesagt, es reicht?

00:23:54: Ich habe nach... ich glaube, es waren vier und halb Jahre ganz genau, hab' ich gesagt ... kann es nicht weitergehen?

00:24:04: und jetzt komme ich darauf zurück, was du gerade zu mir sagtest.

00:24:07: Man verdient sehr gut und das ist natürlich so ein Punkt.

00:24:10: man bekommt natürlich auch eine goldene Zukunft verkauft.

00:24:14: Auch in der Beratung bekommt man die Wurst vor die Nase gehalten und immer weiter.

00:24:19: Der Investorzeit ist irre den man in die Beratungen investiert und ja... Die die durchkommen werden irgendwann sehr viel Geld verdienen keine Geld zu organieren.

00:24:34: Trotzdem hatte auch hier, da hatte ich auch an diesem Punkt das Gefühl hey Marc du wolltest noch so viel machen und wenn du das hier weitermachst machst du gar nichts von dem was du gerne tun würdest ne?

00:24:48: Ich wollte immer reisen, ich wollte immer die Welt sehen, ich wollt immer mein Sport machen Und ich hatte aber keine Zeit mehr Ne?

00:24:55: Es war geil!

00:24:56: Ich hatte im Prinzip immer nur Samstag Mittag und Sonntagvormittag.

00:25:02: Das wars.

00:25:03: Ist das so der Marker, wo du sagen würdest?

00:25:06: Ja.

00:25:07: Auf den kann ich mich ganz gut verlassen, dass da irgendwann diese Stimme kommt von dem kleinen Mark, der sagt ... Junge!

00:25:15: Wir hatten noch viel vor.

00:25:19: Ich glaube, dass die Stimme mein Hauptantreiber war und auch Hauptantreiber ist, der immer gesagt hat hey Marc, du hast eine schwere Kindheit hinter dir Und du hast trotzdem das Recht hier leben zu dürfen und dein Leben zu dürfen.

00:25:35: Und mach weiter und

00:25:36: geh.".

00:25:37: Hast du das damals als Kind schon gehabt, diese Vorstellung?

00:25:42: Ey wenn ich hier raus bin dann mache ich das was ich machen will?

00:25:45: Ja das ist ganz verrückt!

00:25:47: Als Kind habe ich Stunden über Stunden am Fernseher verbracht und hab mir Dokumentationen angeschaut über Afrika, über die Menschen, über Reisen, über Berge... Das war meine Welt.

00:26:00: da war ich drin Ja, auch über Berg Sport.

00:26:04: Und Reinhold Messner war eine große Figur, die ich immer gerne verfolgt habe und auch heute noch verfolge.

00:26:14: Es war in mir drin der Stimme.

00:26:16: Jetzt kommt was ...

00:26:18: Ich

00:26:18: kann mich aus meiner ganz jungen Kindheit daran erinnern.

00:26:24: Ich hab einen Mann auf der Straße laufen sehen mit ... langen Hahn und einem kleinen Wagen hinter sich ziehend auf nem Highway, ob es jetzt Amerika war oder sonst irgendwo.

00:26:37: Und der ist da gelaufen... ...und ich habe diesen Moment als Kind gedacht,... ...das will ich irgendwann

00:26:43: machen.".

00:26:44: Dann hast du irgendwann dieser Stimme nachgegeben oder hast gesagt, pass auf raus aus diesem ganzen Unternehmensberatungswahnsinn und bis irgendwann.

00:26:53: da müssen wir jetzt nicht in jedes kleine Detail gehen.

00:26:56: In Südafrika gelandet über ein zwei Umwege noch bei dieser Idee pass auf zur Schule kleines Hotel.

00:27:05: und das hat dann nicht funktioniert trotz großer Investitionen weil einfach kann man vielleicht sagen falscher Zeitpunkt falscher Ort, Corona.

00:27:17: Und das Ding ist vor die Wand gefahren und du hast eben dann im Nachgang das erlebt was du schon beschrieben hast.

00:27:25: also du bist ja richtig gecrashed und musst es dann mühsam wieder laufen lernen.

00:27:32: wie hat das denn ausgesehen?

00:27:35: Also aus dieser völligen... Du hast es auch gesagt Verwarlosung heraus da wieder Ja, so einen Willen oder so eine Freude auch zu entwickeln.

00:27:46: Vielleicht irgendetwas irgendwann wiederzukönnen?

00:27:49: Gab's da diese größere Perspektive schon und dann war das eher ein... Jetzt musst du wirklich erst mal einen Schritt vorn anderen gucken wie mal was so kommt und wie wir wieder klarkommen!

00:28:00: Ich glaube ich muss noch einen Satz hinzufügen der wichtig ist dass als sich die Entscheidung getroffen hat aus dem Beratungsalltag auszusteigen Das hatte schon was mit meinem mentalen Zustand gemacht.

00:28:13: Ich kann heute rückblickend sagen, da bin ich in meine erste große Depression reingerauscht und als ich ausgestiegen bin und dann erst mal in dieses Kitesurf-Business eingestiegen bin... ...und in verschiedenen Ländern für Menschen gearbeitet habe auch da ist nicht alles gerade gelaufen.

00:28:31: mitgenommen von der zeit aus der ich raus kam und auch diese zeit hat nicht sofort irgendwie dazu geführt dass alles prima war sondern.

00:28:39: Ich habe mich dann in einem zwischenschritt also in so nem transformativen zustand mich bewegt wo es so war.

00:28:46: ja ich hab plötzlich was getan was menschen im Prinzip Freude verschafft, also Keitsarfen lernen Urlaub wie auch immer.

00:28:58: Aber ich war immer noch in einer sehr oberflächlichen Welt gefangen.

00:29:01: und dann kommen wir dazu ja dann habe ich mein eigenes Business gemacht verloren.

00:29:05: jetzt sind wir zurück in Deutschland.

00:29:08: was ist denn passiert?

00:29:10: Nach diesem Schlüsselmoment war es so dass ich gesagt hab okay wenn nicht jetzt dann nie.

00:29:18: dann gibt's natürlich dass direkt gesund sein und sich anders entscheiden, sondern mein erster Schritt war mich in Rehabilitation zu begeben.

00:29:30: In der Rehbilitationsklinik, in der man dann ist, in denen geordneter Entzug von dem Medikament passiert.

00:29:37: Ja das hört sich jetzt so locker und so leicht an aber das waren sechs harte Monate, von denen ich heute sagen kann.

00:29:46: Ich denke das die zumindest mal der akute Entzug von diesen Mitteln einer der kräftezähnsten und schlimmsten Zeiten in meinem Leben waren Und Die Zahlen zeigen es schaffen auch nur dreinfünfzig Prozent da wirklich rauszukommen.

00:30:02: Ich habe's geschafft und musste ganz mühsam alles wieder erlernen.

00:30:08: nicht alles wieder lernen sondern Das Denken kommt ja dann relativ zügig zurück, sobald man in einem ernüchterten Zustand ist.

00:30:16: Und die Motore kommt auch zurück aber die Muskulatur war natürlich nicht mehr da.

00:30:21: Ich hab ganz klein angefangen mit hundert Meter im Park und ein Kilometer im Park.

00:30:27: Da sprechen wir jetzt über einen Prozess von sechs Monaten und danach noch ... Die körperliche Rehabilitation hat dann nochmal drei Monate also neun Monate.

00:30:39: Danach war ich in so weit körperlich und mental wiederhergestellt, dass sich im Prinzip wieder fähig war, irgendwas zu tun.

00:30:46: Die Frage ist ja was?

00:30:47: Genau!

00:30:47: Da war ja keine Perspektive erst mal da...

00:30:50: Jetzt kommen wir auf das Thema Laufen.

00:30:53: Und als der Begriff Laufen das erste Mal irgendwie aufkam ging es darum laufen zu erlernen, sowieso richtig nochmal für den Alltag zu erlernen.

00:31:04: Als ich es dann wieder erlernt hatte und wieder laufen konnte war der Wunsch da nach mehr.

00:31:11: Und wieder hatte ich diesen Moment, wo ich gedacht habe so jetzt will ich es allen zeigen.

00:31:15: Ja und dann saß ich irgendwie Zuhause wieder in meinem kleinen Apartment und ja das war nicht viel übrig.

00:31:23: und dann dachte ich so wie wäre es denn wenn Ich mal zu

00:31:28: Fuß

00:31:29: die Alp überqueren würde?

00:31:31: Ich hatte nicht wirklich Geld Aber ich hab gedacht irgendwie ich hatte diese diese diese Eingebung wieder zurück zu mir selbst laufen zu wollen.

00:31:44: Und da kam dieses Bild aus meiner Kindheit mit diesem Menschen, der da lief... Ich sah mich selbst in einem Traum wo ich selbst zu mir sagte Lauf zurück zu dir selbst!

00:31:57: Und ich hatte einen Moment, wo ich an dem ich Gerd kennengelernt hatte auf meinem Weg zurück von Südafrikas war.

00:32:03: Oder ist ein seventy-jähriger Mann der seit vielen Jahren mit dem Fahrrad um die Welt fährt und den hab' ich kennengelernet in einem Hossel.

00:32:11: und er saß gerade vor mir und hat seinen Winterpolier gestrickt.

00:32:14: und er hat sich kurz mit mir unterhalten und ich habe ihm meine Geschichte erhalten und hab gesagt alles verloren, alles weg.

00:32:19: und dann sagte er zu mir ey Marc du hast doch alles!

00:32:23: Dann sagte ich ja was hab ich denn alles?

00:32:25: Dann sagt er, kauf dir doch ein Fahrrad und fahr um die Welt.

00:32:29: Ich hab nicht mehr das Geld, ums Fahrrad zu kaufen.

00:32:32: Hört dann Lauf!

00:32:33: Du hast doch alles.

00:32:36: All diese Impulse haben dazu geführt, dass ich aufgebrochen bin.

00:32:39: Und ich habe es dann geplant und bin mit meinem zwanzig Kilo Rucksack freudestralend vor meiner Haustür gestanden... ...und hab mich aufgemacht nach München und bin von dort losgelaufen über die Alpen.

00:32:56: Das war vermutlich eine lehrreiche Zeit.

00:32:59: Zum einen, weil du schon die zwanzig Kilo angesprochen hast über die du heute vermutlich schmunzeln kannst zum anderen aber auch insofern eine lehren reiche zeit und eine erkenntnisreiche zeit weil du mal so völlig raus warst und frei warst.

00:33:13: der Raum war das ist jetzt die frage zum einfach nur da sein also zum erleben oder war doch viel bewegen und sortieren wieder.

00:33:25: Wovon war das geprägt, diese Wanderung über die Alpen?

00:33:30: Ich glaube, dass ich in den ersten Tagen genau aus diesem Grundweich mit zwanzig Kilo Rucksack gestartet bin, nichts denken konnte außer an völlige Überforderungen.

00:33:41: Und man lernt ja dann sehr schnell und lernt auch sehr schnell was ist Luxus, was ist keiner, was is gut oder was is schlecht Zumindest mal, was das Rucksackgewicht angehen relativ schnell gelernt hat.

00:33:55: Und jetzt komme ich genau darauf zurück, was du sagst ... Sobald die Routine sich so ein Stück weit eingestellt hat, stellt man fest, dass es nur noch ganz wenige Dinge sind an die man denken muss.

00:34:08: am Tag und das ist wirklich... Man steht auf!

00:34:14: Wie ist das Wetter?

00:34:15: Dann überlegt man sich wo bekomme ich mein Wasser?

00:34:17: heute hier habe ich genug hab ich genug zu essen?

00:34:20: Und vielleicht macht man sich auch noch darüber Gedanken, wo man seinen Schlafplatz findet.

00:34:26: Das sind die vier Gedanken, glaube ich, die man am Übertag so hat und die man wirklich denken muss – wobei heute jemand sagt der Schlafplatz ergibt sich.

00:34:37: Also es sind im Prinzip noch drei.

00:34:39: Und das war ein befreiender Moment!

00:34:43: an dem ich auf einmal aus diesem ganzen Chaos, aus diesen ganzen Schmerzen die ich hatte und den Sorgen so ein Stück weit rauskam.

00:34:53: Jetzt ist es aber so dass meine Probleme und Sorgen und Nöte natürlich jetzt nicht verschwunden waren nur weil ich aufgebrochen bin über Alben.

00:35:02: Die Probleme werden sich nicht sofort lösen Aber die Perspektive wird sich verändern.

00:35:08: Du hast eben beschrieben das nach diesem Studium Du, das Gefühl hattest auf dieser Abschlussfeier.

00:35:18: Jetzt habe ich das hier durchgezogen um jemandem etwas zu beweisen aber das hat auch gar nichts gebracht.

00:35:25: also das hätte ich mir auch sparen können dem Moment.

00:35:28: es hat nichts verändert an diesem.

00:35:30: Ich möchte jemanden etwas beweisen oder dass nicht eingetreten was du dir erhofft hast Abschlussfeier oder Ankunft, Graduation von der Alpenüberquerung.

00:35:41: Auch die hast du ja gesagt, hast du ein Stück weit auch gemacht um wieder was zu beweisen?

00:35:47: Du hast gesagt pass auf ich will jetzt doch hier etwas Großes machen um was zu bewiesen.

00:35:51: wie war das da?

00:35:52: das Gefühl wurde das gesehen und anerkannt?

00:35:56: Ja es ging immer um dass außen.

00:35:59: Und plötzlich War Es Dass Ich Es war das mag Du beweist es dir jetzt selbst.

00:36:10: Und dabei ging's mir nicht um Zeiten, um Rekorde und um Schnelligkeit sondern es war die Reise zu mir selbst.

00:36:23: Wenn ich es in einem Satz beschreiben dürfte dann ist das Erlernen von Kompromissloser Selbstliebe Die aber nichts mit Narzissmus zu tun hat, sondern ich bin der festen Überzeugung dass wir uns selbst treffen erkennen und lieben müssen bevor wir andere lieben können.

00:36:46: Ja die Reise hat ja nicht aufgehört in

00:36:51: mein Land.

00:36:52: Es war ein Auftakt zu einem Prozess.

00:36:56: Es war der Auftakt Und warum war es nur der Auftagt?

00:37:01: Es war dann so, dass ich ganz schnell süchtig nach diesem Leben wurde und trotzdem hatte ich immer noch nicht das Geld um jetzt viel mehr machen zu können.

00:37:11: Aber ich hab gedacht, ich muss weiterlaufen!

00:37:13: Und hab dann gesagt ne es geht jetzt über die Alpen ja aber es geht nicht nach Mainland sondern es geht weiter Richtung Süden.

00:37:20: Auf der Höhe von Albanien war das.

00:37:22: dann habe ich einen Bitcoin-Millionär kennengelernt.

00:37:27: Sein Name war Ismail.

00:37:30: Zuhörer vielleicht denken, ah ja der hat dann alles bezahlt.

00:37:33: Nee so war es nicht!

00:37:34: Sondern Esmael hat meine Geschichte gehört und hat zu mir gesagt hey Marc die Geschichte ist so verrückt.

00:37:40: Solange du weiterläufst bezahle ich dir deine Schuhe.

00:37:44: Das hatte er dann getan.

00:37:45: das war der Anstoß für mich auch immer weiter laufen zu wollen.

00:37:50: Ich bin dann weitergelaufen bis zum südlichsten Punkt Griechenlands und als ich am südliesten Punkt Griezland angekommen war, habe ich gesagt so hier ist jetzt auch immer noch nicht Schluss.

00:37:59: Und ich bin dann auf die letzte kanarische Insel geflogen nach El Jero... ...und bin von dort den Weg zurück nach München gelaufen.

00:38:07: Das heißt am Ende hatte ich Europa vom Südöstlichsten zum Südwestlichstenpunkt durchquert zu Fuß, vierzehn Monate lang, siebeneinhalb Tausend Kilometer waren es.

00:38:18: Die Zahlen dahinter sind mir völlig egal.

00:38:21: Ich möchte aber immer wieder sagen, das war die Zeit, die ich gebraucht habe um bei mir selbst anzukommen und als ich zurück war hatte ich wirklich das Gefühl bei mir angekommen zu sein.

00:38:36: Man kann sagen, dass vielleicht so die letzten zwei, drei Monate schon wirklich zu viel waren und schon overwahren.

00:38:42: Aber man möchte natürlich dann auch sein Ziel erreichen und das komplett machen.

00:38:46: Und ich glaube dabei geht es dann um Geduld.

00:38:49: Und das, das ... Vielleicht kennst du das auch?

00:38:52: Das ist für viele Dinge denkt man einfach ja, die müssen sich von heute auf morgen irgendwie lösen!

00:38:59: Aber manche Dinge brauchen Zeit.

00:39:01: Definitiv hab' ich gerade ... Vor zwei Tagen, mit ein paar Leuten sehr intensiv drüber gesprochen.

00:39:09: Das ist ja ein Phänomen unserer Zeit auch gerade dass wir bei ganz vielen Fragen die Zeit zwischen Frage und Antwort immer kürzer machen.

00:39:19: Immer kürzter durch Technologie, durch das Digitale Und es aber Fragen gibt.

00:39:26: Da ist das sehr wichtig, dass wir vielleicht den Raum sogar länger machen zwischen Frage und Antwort.

00:39:34: Weil Antworten diese Zeit brauchen, eine Auseinandersetzung mit uns selbst, der Welt da draußen, ob es die Natur ist, die auch Widerstände erzeugt.

00:39:45: Und durch diese Widerstände ... Manchmal fragen noch mal neue Formen oder Antworten, eben dann auch nochmal auf den Prüfstand kommen.

00:39:54: Also das was du beschreibst, das kann ich total voll bestätigen und ich glaube es ist ein ganz ganz wichtiger... Kann man gar nicht wichtig genug nehmen glaube ich gerade diesen Punkt dass wir dieser Versuchung nicht erliegen die Zeit zwischen Frage und Antwort immer kürzer zu machen.

00:40:13: Gibt natürlich Antworten oder Fragen, die lassen sich schnell und einfach klären.

00:40:20: Das ist der höchste Berg Deutschlands oder Europas ja?

00:40:23: Die sind schnell beantwortet und da hilft uns dann auch die Technologie bevor wir jetzt groß in Bibliotheken gehen müssen oder Menschen fragen müssen wo sie den höchsten Berge sehen haben.

00:40:32: aber es gibt Fragen Da nimmt uns keiner das ab dass wir uns damit auseinandersetzen.

00:40:38: Ja.

00:40:41: Das Aushalten von Zuständen.

00:40:44: Freut hat das ja immer beschrieben, dass Aushalten von Vakuum ist das Schwierigste für den Menschen und auch für mich war es ein Aushalter in der Situation.

00:40:53: Diese Europadurchquerung war natürlich nicht nur einfach und ich war nicht jeden Tag nur Sonnenschein.

00:40:58: Ich hatte zu Anfang kein Instagram, ich hatte auch immer so meine Bedenken sonst stückweit weil die Reise sollte doch für mich sein.

00:41:05: Ich glaube ich habe zum Mitte dieser Reise dann meinen Account gegründet.

00:41:11: Da hatte ich vielleicht hundert Menschen, die meinen Weg mit so ein Stück weit verfolgt haben.

00:41:18: Aber bei diesen Hundert Menschen da war der eine oder andere, der gesagt hat hey Marc kauf dir mal einen Kaffee oder hier das.

00:41:28: Ich hab von der Hand in den Mund gelebt und Es gab Zeiten, da war ich in Nordspanien mit meinem... Ich hatte ja nur mein Zelt dabei und es war Winter.

00:41:38: Und das war eiskalt und ich hatte auch kein gutes Equipment was ich mir irgendwie kaufen konnte.

00:41:43: Und es gab Zeiten habe ich mich wirklich mit so günstigen Wolldecken aus dem Asiamarkt versorgt weil mein Schlafsack nicht warm genug war.

00:41:53: aber ich wollte meinen Ziel erreichen und ich hab gemerkt und jetzt kommen wir zu einem anderen Punkt Das ist mein Weg.

00:42:02: Und ich hab natürlich auch meinem Umfeld davon erzählt und heute kann ich gar nicht mehr aufzählen, wie viele Stimmen zu mir gesagt haben hey Marc machte mal was ordentliches kommt er mal nach Hause läuft doch jetzt nicht weiter.

00:42:15: also was willst du denn mit laufen?

00:42:17: Woher

00:42:17: läufst Du weg?

00:42:18: Ist ja eine Frage die da schnell

00:42:19: gestärkt wird.

00:42:20: Genau woher läuftest Du weg?

00:42:21: das war ne ganz ganz häufige Frage.

00:42:23: nicht weglaufen zuhause dem Leben stellen und was auch immer.

00:42:26: und ich hatte diese Eingebung oder ich hatte dieses

00:42:29: Und Gefühl

00:42:30: einfach, das ist dein Weg.

00:42:35: Für den du bestimmt bist und ich glaube niemand draußen... Ich würde es so gerne jedem Menschen irgendwie einmal im Leben einfach geben dieses Gefühl wo sich alles gleich schaltet.

00:42:47: Das bist Du dafür bist Du auf der Welt und das ist Dein Weg!

00:42:54: dieser Zeit nach diesen vierzehn Monaten.

00:42:57: Und dann ist ja genau dieser spannende Punkt, wo viele dann wahrscheinlich sagen, du bist jetzt angekommen und jetzt kannst du ja... Also dann überlege ich doch jetzt in Ruhe was du machen willst.

00:43:09: Jetzt lässt sich irgendwo nieder.

00:43:11: Du hast natürlich jetzt auch gerade schon das ein bisschen vorweggenommen.

00:43:14: Nee!

00:43:14: Das ist nicht passiert.

00:43:16: Dieser Erkenntnis war, ey, dass is mein Ding Und bei mir angekommen zu sein bedeutet nicht, dass das jetzt hier endet und ich wieder mehr was anderes suche.

00:43:26: Sondern ganz genau das weiterführe!

00:43:29: Du kommst dann an?

00:43:30: Ja du hast ja ... Weiß nicht, ob du noch eine Wohnung gehabt hast zu dem Zeitpunkt.

00:43:33: Wo kommst du örtlich überhaupt an?

00:43:35: Wenn du keine Wohnung gehabt hattest ist es das Elternhaus.

00:43:39: Wie geht's von da weiter?

00:43:40: Gleich zur nächsten Reise gleich zur nächsten Wanderung?

00:43:43: oder gab's mal so ein Durchatmen doch?

00:43:45: Ich versuch mal irgendwo vielleicht doch Fuß zu fassen.

00:43:47: Ganz genau So war es.

00:43:50: Ich kam an und ja, ich hatte nichts.

00:43:54: Also ich bin dann kurz zu meiner Mutter und ich wusste eins – ich will weiterlaufen!

00:44:01: Ich hatte aber kein Geld um weiterzulaufen.

00:44:03: Und zu dem Zeitpunkt hat da natürlich auch noch niemand nach mir gekräht oder?

00:44:07: Ich weiß gar nicht.

00:44:08: Ich hatte glaube ich bei Ankunft tausend Menschen die mehr gefolgt sind und das war für mich schon der absolute Wahnsinn.

00:44:15: Naja, aber das bewirkt nichts.

00:44:16: Das bewirbt schon, dass die Menschen dir folgen.

00:44:18: Das möchte ich immer wertschätzen.

00:44:20: Finanziell gewürgt es nicht viel?

00:44:21: Dass ihr ein Unternehmen zu dir sagt hey Mark wir hätten gerne oder wir geben dir.

00:44:28: und dann habe ich mir überlegt okay wie kann ich dieses Leben denn ermöglichen?

00:44:33: und dann hab' ich eine Empfehlung von jemandem bekommen von einem Freund von mir der zu mir sagte ey Mark geh doch saisonal in die Schweiz und versuch das was du vorher gemacht hast einfach in der Schweiz saisonal zu machen.

00:44:45: Und dann kam der Gedanke, naja Tourismus, Hotelmanagement... Ich könnte doch versuchen irgendwie als Interim Manager für eine Refuge.

00:44:57: Na ja so einfach ist es auch nicht und dahin springt man auch nicht direkt.

00:45:02: aber ich wollte mein Ziel reisen also bin ich als Hüttenhelfer in die Schweiz gegangen auf Berghütten erst mal gearbeitet.

00:45:16: Also wirklich ganz unten angefangen und gesagt hier Kisten schleppen, Schneeschüppen bedienen was auch immer die harte Schule.

00:45:24: dieses Geld davon hat es mir ermöglicht mein nächstes Projekt zu machen Und ich habe mir dann für jede Sommersaison Trails ausgesucht jetzt wie den Hexatrec in Frankreich und die Via Alpina ... im Sommer gemacht habe.

00:45:45: Das heißt, ich hab mir im Winter die Voraussetzungen dafür geschafft in Sommer meine Projekte weitermachen zu können und ich bin immer weiter gelaufen wie... Und bis heute bis vor wenigen Tagen bevor ich hier gesessen habe Ich bin immer wieder gelaufen und ich habe nicht angehalten also ich habe mich mal aufgehört und immer mehr Projekten, immer mehr Investment in Instagram, in Content, wir auch in Sichtbarkeit aber Von dem Kern Fernwanderer zu sein oder.

00:46:16: Das ist wie wir es jetzt auch bezeichnen wollen.

00:46:19: von dem bin ich nie abgewichen, ich habe mich nie in die Richtung entwickelt Content Creation weil ich bin schon Content Creation aber das ist mir immer ganz wichtig.

00:46:29: Ich bin immer also dass laufen ist immer zentraler Bestandteil geblieben.

00:46:35: Meine Projekte wurden größer, anspruchsvoller und bis zu dem Zeitpunkt an dem dann irgendwann wirklich eine gute Bekannte von mir mich gefragt hat ob ich Interesse hätte für Jack Wolfskine was zu machen.

00:46:49: So war das erst mal.

00:46:50: wir wussten überhaupt nicht um was es geht.

00:46:52: und ja heute bin ich Partner oder angestellter Athlet bei Jack Wolfsken Und nebenher habe ich noch ne Ausbildung gemacht als Coach Und bin jetzt gerade im on-boarding Prozess für eine Schweizer Beratungsgesellschaft, die im Bereich von Leadership Coaching tätig sind einzusteigen und als Coach zu arbeiten.

00:47:21: Mit welcher Expertise sag ich mal?

00:47:22: Also du hast diese Ausbildung gemacht das ist das eine.

00:47:25: aber ich vermute mal dass da auch dass du das auch machst oder möglicherweise du auch interessant bist für diese Firma, weil du die Geschichte hast, die du hast.

00:47:36: Spielt es eine Rolle?

00:47:36: Oder ist das davon völlig losgelöst?

00:47:38: Ganz genau!

00:47:39: Also diese Beratungsgesellschaft bietet Coachings an im Outdoor-Setting.

00:47:43: Das heißt man geht mit seinen Klienten zum Schneeschuhwandern, Ski-Touren machen in die Berge und dort wird das Coaching gehalten.

00:47:54: wie die Beratung aufmerksam auf mich wurde und mich gefragt hat, ob ich im Coaching-Bereich tätig bin.

00:48:01: Aber jetzt zu deinem Punkt... Ich glaube an dieser Stelle kommt mein ganzes Leben zusammen!

00:48:06: Ich glaube es kommt alles zusammen was ich erlebt habe und das erlebt haben macht mich zu dem Coach.

00:48:18: aber ich möchte es immer noch sehr sehr demütig sagen weil da stehe ich am Anfang freue mich auf die Aufgabe, aber habe wieder dieses Gefühl in mir drin und ich hoffe dass das dir.

00:48:33: Die Lösung oder die Antwort ist, dass sich all das erleben musste um irgendwann da hinkommen zu

00:48:39: dürfen.".

00:48:40: Und wenn es dann so ist... Weißt du?

00:48:43: Ich hätte niemals geglaubt an dem Punkt an dem alles zusammengebrochen ist, das genau diese Geschichte der Grund sein wird warum ich heute davon erzählen darf, oder dass die Geschichte halt auch der Kern ist.

00:49:00: Notwendig

00:49:01: war damit du auch das erkennst was eigentlich dein Kern ist?

00:49:06: Wofür

00:49:07: du da bist!

00:49:07: Genau.

00:49:08: und wenn ich heute in Vorträgen stehe und erzähle dann hätte ich niemand geglaubt, dass meine Geschichte der Kern wird.

00:49:15: Meine Geschichte wird irgendwann das über das sich erzielen würde und das was mein Beruf ausmacht.

00:49:22: aber wenn ich alles erleben musste in meinem Leben Und durch all diese Zeiten durchgehen musste, um irgendwann als Coach arbeiten zu dürfen und Menschen helfen zu dürfen.

00:49:33: Dann hat sich glaube ich jede Minute gelohnt.

00:49:38: Ich habe hier im Podcast über Jack Wolfskine auch vor einiger Zeit schon mal gesprochen ... Die Idee von Jack Wolfsken in den Fernwander-Markt mehr reinzugehen, Through Hiking diesen Trend der ja international vor allen Dingen großer ist.

00:49:56: In Deutschland auch immer mehr Fußfastraum bekommt da dabei zu sein.

00:50:02: so und da habe ich auch schon erzählt hier dass es da diesen diesen Trail gibt, den Wolf-Trail.

00:50:10: Den Wolfspfad sozusagen der letztlich ein Marketingidee ist von Jack Wolfskin durch Europa.

00:50:17: dieser Trail um den zu etablieren und ihn zu verknüpfen mit der Marke ja eine ganz interessante Idee ein Stück weit auch eine wo es doch Menschen gibt die sagen Das ist eigentlich nicht die Seele des Fernwanderns, dass da so ein Marketing-Ding entsteht.

00:50:40: Aber auch deshalb ein spannendes Projekt!

00:50:43: Da bist du sehr eng drin in diesem Projekt.

00:50:46: Jack Wolfskin hat Menschen gesucht, die in Deutschland für das Fernwandernen stehen und die Szene ist in Deutschland noch relativ klein.

00:50:55: So viele gab es dann nicht.

00:50:56: Es ist sicherlich nicht der einzige Grund warum Jack Wolfskine auf dich gekommen ist Aber sie sind auf dich gekommen und du bist Teil dieses Teams, was auch ja dann diesen Trail mal laufen durfte den Jack Wolfsken sich da ausgedacht hat.

00:51:12: Ich weiß nicht inwiefern Du hier darüber sprechen kannst wie das denn so war auf diesem Trail?

00:51:20: ich glaube ein trail egal wie er in die welt gebracht wird und gerufen wird braucht eine Entwicklungszeit.

00:51:30: Und ja, es gab den originären Berufschwell für denen wir als Athleten angestellt wurden, den wir laufen sollten und bei dem die neue Through Hiking Kollektion von Jack Wolfsken, die im nächsten Jahr rauskommt getestet werden sollte oder wurde und auch weiterentwickelt wurde.

00:51:50: Ich glaube das ist gerade ganz wichtig dass wir als Atleten wurden auf einen Schwell geschickt der erst mal nicht den Anforderungen eines Through Hikers entsprochen hat.

00:52:03: Und wir haben aber, und das ist das Großartige bei Jack Wolfskine, wir haben ganz eng mit dem Management zusammengearbeitet und gesprochen und wir haben uns nach ganz kurzer Zeit dazu entschlossen diesen Trail weiterentwickeln zu müssen denn so konnte er nicht bleiben.

00:52:24: Das Management von Jack Wolfskin hoch flexibel dem Ganzen irgendwie gegenübergestanden und war auch wertschätzend in dieser Geschichte unterwegs.

00:52:32: Hat gesagt, ihr seid die Spezialisten was brauchen wir?

00:52:37: Und das hat im Prinzip meine Aufgabe als Athlet der den originären Wulf verlaufen sollte verändert Und es ging vielmehr in eine Weiterentwicklung des Wolfschelts zu dem, wie er jetzt heißen wird.

00:52:51: Wolfscheld-Zwei-Punkt-Null, indem wir vier Athleten im Prinzip hingegangen sind und haben uns hingesetzt und haben gesagt okay was braucht dieser Trail?

00:52:59: Ja!

00:53:00: Und haben uns dann ne neue Route erst mal mit dem Wissen das wir hatten entwickelt... ...und jetzt kommt es aber wo so ein Stück weit die Verantwortung mit reingeht die Jack Wolfskin zu hundert Prozent jetzt übernommen hat.

00:53:16: Wo wir gesagt haben, okay wenn wir einen Trail rausbringen dann müssen wir auch jeden Meter gelaufen sein und wir müssen wissen um was es bei diesem Trail geht ist er sicher entspricht ja den Anforderungen.

00:53:29: zum Beispiel sind jetzt ich glaube insgesamt tausend zweihundert Alpenkilometer drin haben wir auf jeder Tagesetappe Hütte zu Hütten können die Menschen usw.

00:53:39: Und Ich kann heute Guten Gewissens sagen, wo ich hier sitze.

00:53:43: Wir haben jetzt einen Trail zusammen der zu hundert Prozent den Anforderungen entspricht.

00:53:48: Freue mich darüber ganz riesig und wir vier Athleten waren den ganzen Sommer im Prinzip jetzt unterwegs und haben diesen... ...trei-tausend fünfhundert Kilometer langen Trail, der wieder durch sechs Länder sich bewegen wird.

00:54:01: Gehe scoutet!

00:54:02: Und Ich bin mir zu Hundert Prozent sicher dass wir jetzt einen trail in die Welt hineinbringen der einzigartig ist und der es jeder Könnerstufe ermöglicht, ihn zu laufen.

00:54:18: Auch wenn es nur Teilstücke erstmal sind die einfacher sind aber er is für jedes Könnerlevel zugänglich und ich glaube das ist etwas was es in Europa in dieser Länge noch nicht gibt.

00:54:31: Ich hab zwei Fragen noch zum Wolf-Tray.

00:54:33: Einmal, Wolf tatsächlich nur der Hinweis auf den Ursprung?

00:54:39: Also Jack Wolfskin oder hat er irgendwas mit dem Wolf zu tun?

00:54:43: Der Weg!

00:54:45: Nicht wirklich, oder?

00:54:46: Wenn dann etwas konstruiert vielleicht... oder belehre mich alles besser.

00:54:51: Der Wolf spielt eine sehr zentrale Rolle bei Jack Wolfskin, weil ja auch so dieser Wolf und dieses Jack-Wolf-Skin für alle Witterungen und Verhältnisse gewappnet, wobei jetzt der Wolfschwell halt daraus resultiert aus diesem... originären Gedanken heraus, warum Jack Wolfsgen überhaupt so benannt und erschaffen wurde um das zu transportieren.

00:55:20: Hat

00:55:20: jetzt nichts mit Wanderung der Würfe zu tun?

00:55:23: Und Routen die die Würfe nehmen?

00:55:25: Nein hat damit überhaupt nix zu tun.

00:55:27: Das ist dann glaube ich wirklich ja.

00:55:30: Die zweite letzte Frage, die ich dazu noch habe Nach der Akzeptanz haben wir schon kurz angesprochen, auch in der Szene dass da jetzt eine Marke reinkommt und sagt pass auf.

00:55:42: Ich sage es an Lobstampfen hier so einen Weg aus dem Boden.

00:55:45: Der heißt doch noch so wie wir heißen.

00:55:48: Wir sind sicherlich uns darüber im Klaren und bewusst wie viele kritische Stimmen aufkam.

00:55:58: Jetzt wo ich aber so ein Stück weit mit in dieses Thema involviert bin, kann ich sagen dass diese komplette Anstrengung diesen Trail zu erschaffen und die Community auf diesem Trail zu bringen unter den Voraussetzungen die wir jetzt geschaffen haben.

00:56:16: sehe ich eigentlich nur sehr wenig Kritik, die man anbringen kann.

00:56:21: Weil im Prinzip steht man nur für was Wertschaffendes und wenn wir es schaffen den einen oder anderen auf den Trail drauf zu ziehen dann haben wir alle Ziele erreicht.

00:56:31: Ich höre diese Stimmen und ich nehme sie auch ernst.

00:56:36: oder das Management nimmt sie auch Ernst und ganz Jack Wolfsken nimmt sie ernst.

00:56:40: aber ich glaube man muss uns jetzt Zeit geben.

00:56:45: Es ist eine hoch spannende Zeit und man muss Zeit geben, um zu schauen wie wir dieser Trail sich entwickeln.

00:56:52: Und jeder Trail braucht Zeit.

00:56:54: Wir haben das bei den anderen großen Wegen gesehen wie Hexatrec und was auch immer.

00:56:57: die haben mindestens fünf Jahre gebraucht bis sie überhaupt mal sich durchgesetzt hatten.

00:57:03: Ich glaube jeder der die Version oder die zweite Version sich dann irgendwie genau anschaut Vielleicht auch ehrlich dann zugibt, man kann keine neue Wege mehr in Europa als das infrastrukturell relativ schwierig umzusetzen.

00:57:19: Erschabend hier den ehrlich betrachtet wird sehr wahrscheinlich zu dem Ergebnis kommen dass das Trail ist mit Hand und Fuß

00:57:26: Stichwort Community.

00:57:27: Das Fernwandern ist ja per se auch oft etwas Einsames.

00:57:32: Du bist sehr oft sehr lange alleine unterwegs.

00:57:35: natürlich trifft man hier und da mal ein Mensch Und auch auf einer Hütte möglicherweise.

00:57:40: Aber wie wichtig ist diese Community, die es ja dann doch gibt und diese sehr eine eingeschworene Gemeinschaft auch ist für dich?

00:57:49: Denn das ist ne Frage, die wahrscheinlich nicht nur ich mir stelle sondern jetzt Menschen, die deine Geschichte hören sind oft die Fragen Wie macht ihr das finanziell also so ein bisschen getrieben von dieser Vorstellung Wow würde ich auch gerne machen aber Geht ja nicht weil, ich hab die Zeit nicht.

00:58:07: Ich bin hier eingebunden familiär.

00:58:09: Wie ist das bei dem?

00:58:12: Hat der kein Interesse an der Familie?

00:58:14: Ist er mit sich alleine fein?

00:58:17: Ist vielleicht diese Community ein Stück weit auch Familie?

00:58:21: Das würde ich gerne erfahren von dir!

00:58:25: Konstellationen im Leben gibt, die es einem nicht ermöglichen, gerade mal so auszusteigen und zu sagen hier jetzt glaube ich mal noch mal sechs Monate.

00:58:34: Das ist alles berechtigt und das würde ich auch niemals angreifen.

00:58:38: Ich bin der Überzeugung wenn zum einen ist es so, dass wir alles erreichen können, wenn wir uns mit einer Passion irgendwas hingeben.

00:58:50: Und da spreche ich auch oft oft mit Menschen, wo ich erkläre oder ich treffe ja natürlich auch viele auf meinen Wegen.

00:58:58: Die sind dann wirklich zu mir sagen hey Marc, damit würde ich auch mein Geld gerne verdienen.

00:59:04: und dann frage ich sie aber auch gerne naja würdest du auch gerne vier Jahre Nudeln ohne Soße essen?

00:59:10: Und dann ist der Preis oft so hoch?

00:59:13: Ja, das ist schwer zu beantworten.

00:59:15: Weil ich wirklich weiß, wenn man Kinder hat kann man nicht einfach ... Das geht nicht.

00:59:20: Aber lass jetzt mal diese Fälle aus!

00:59:23: Es gibt ja auch Menschen die vielleicht sagen, ich würde gern mal ein halbes Jahr wandern aber mir ist es auch wichtig also... Ich würde das gar nicht dauerhaft wollen denn ich will nicht alleine sein so.

00:59:34: Ich will eine Familie haben oder ich möchte einen soziales Umfeld haben in dem ich mich dauerhaft befinde.

00:59:40: Da mag dann vielleicht diese Sehnsucht nach dem sein, aber so richtig mich dazu entscheiden und committen würde ich auch nicht mal eine kleine Aussage.

00:59:49: Das wäre okay!

00:59:50: Und das ist ja auch völlig legitierend.

00:59:52: Es gibt ganz viele verschiedene Modelle.

00:59:55: Fühlst du dich alleine da draußen?

00:59:58: Also vermisst du was wenn du da draußen bist?

01:00:02: Wir vermissen vielleicht alle ein Stück weit mal irgendwas in unserem Leben und so würdest dir auch mal gehen ... irgendwo im Nichts bist und ohne jegliche Annehmlichkeiten wird es vielleicht aussagen.

01:00:14: Und jetzt mal eine schöne heiße Tusche und ein richtig gutes Essen, das wäre auch gut?

01:00:19: Das meine ich nicht!

01:00:20: Aber so dieses Dauerhafte wie ist das zum Beispiel mit Familie?

01:00:25: war das nie der Zeitpunkt dafür?

01:00:27: Ist das was gar nicht in Bedürfnis von dir ist?

01:00:30: hat sich das nicht ergeben, hat es nicht geklappt, ist das ne bewusste Entscheidung oder eine, die jetzt eben so gekommen ist und es auch fallen?

01:00:37: Also gerade dieser Punkt.

01:00:39: Das

01:00:39: ist natürlich was sehr Zentrales.

01:00:41: Meine Vergangenheit hat natürlich zudem geführt wie ich jetzt agiere und bin.

01:00:49: So das heißt wenn man... Wenn ich als Mensch mein Leben immer nach den Erwartungen anderer ausgerichtet habe und hab es dann geschafft, zu mir zurückzukommen.

01:01:01: Dann hat das natürlich auch so einen gewissen Suchtfaktor für mich.

01:01:05: Ich habe dieses einsamkeitsgefühl in ein zufriedenes Alleinsein entwickelt.

01:01:13: Und ich kann es heute nur so beschreiben... ...ich kann mich so gut alleine beschäftigen!

01:01:23: allein zu sein und nicht diese ganzen Stimmen hören zu müssen.

01:01:28: Und da draußen zu sein, tun und lassen zu können was ich möchte.

01:01:35: Es gibt diese Community und es gibt Menschen die sich super wohl fühlen zu zweit zu dritt zu wandern.

01:01:42: Ich selbst kann sagen für mich gibt es keinen größeren Albtraum als mit einer Gruppe zu Wandern oder wie auch immer.

01:01:49: weil weil ich einfach Es so schätze, dass ich meine Pausen dann machen kann.

01:01:55: Wann ich möchte?

01:01:56: Ich kann morgens aufstehen und so

01:01:58: weiter.".

01:01:58: So jetzt geht es aber darum.

01:01:59: natürlich bin auch ich ein sozialer Mensch und auch ich hab gerne Kontakte und würde gerne einen Freundschaftskreis pflegen was ich auch tue.

01:02:13: Jetzt sind die Menschen aber auf der ganzen Welt verteilt.

01:02:16: sie sind nicht um mich herum.

01:02:18: trotzdem ja versuche ich's aus der Ferne Und ja, dieses Leben hat einen Preis.

01:02:26: Wie ist das mit Familie?

01:02:27: Wie ist es mit Partnerschaft?

01:02:28: Wenn man so ein bisschen sich mein Leben betrachtet, dann sieht man, dass es an der eine oder anderen Stelle natürlich zu geendeteten Partnerschaften gekommen ist durch die Umstände, die nicht einfach waren für den Partner zu tragen und dass mein Leben glaube ich immer zu schnell war und immer zu extra ... Ich möchte es nicht extravagant, zu speziell!

01:02:51: zu speziell war, damit es jemand anderes wirklich mitleben konnte.

01:02:56: Und ja und das ist der Preis glaube ich nichtsdestotrotz des Leben ist glaube ich ein konstanter Entwicklungsprozess.

01:03:05: und was sich heute irgendwie als mein Optimum erachte in meinem Leben muss übermorgen nicht mehr gelten weil ich einfach andere Bedürfnisse in meinem leben haben.

01:03:16: jeder wird älter usw.

01:03:19: Wenn ich mich dazu entscheide, dann ein anderes Leben zu wollen.

01:03:23: Und dann wird sich jährlich auch eine Partnerschaft daraus ergeben.

01:03:27: oder wie immer und ... Es

01:03:29: ist ja nicht so das ... Ich hab diese Frage jetzt auch so gestellt weil wir vielen Menschen glaub ich, die's im Kopf ist.

01:03:36: Weil es schon so'n gesellschaftliches ... So machen das die meisten Menschen?

01:03:41: Ja, so mache ich das.

01:03:44: Wie macht er das?

01:03:45: Ja!

01:03:48: Du hast das gesagt Du zahlst den Preis, ich glaube ganz viele Menschen zahlen in ihrem Leben auch einen Preis dass sie vielleicht ein Stück weit das dann nicht machen können was du machst was sie auch gerne machen würden.

01:04:01: Also ein kleiner Kompromiss der ist es dann eben oft und er ist oft notwendig.

01:04:07: aber die was du sagst wir sind natürlich soziale menschen.

01:04:10: deswegen hat mich das interessiert Genau, wie das ist wenn du eben nur unterwegs bist.

01:04:15: Aber es ist natürlich auch heutzutage ein Stück weit einfacher über die Möglichkeiten, die wir haben der digitalen Medien in Verbindung zu bleiben mit Menschen, denen man nicht gerade gegenüber steht.

01:04:28: Aber ich dachte ja ganz ehrlich.

01:04:29: also für mich ist es so, wenn ich dann lange in Bergen unterwegs bin und komme dann mal irgendwie in einen Dorfladen und die Kassiererin wechselt dann mal ein paar Worte mit mir Dann habe ich oft das Gefühl okay aufgetankt.

01:04:42: Ich gehe jetzt wieder.

01:04:44: Also ich versuche die Kontakte, die ich habe wirklich... ... substanziell zu gestalten.

01:04:52: Also ich war noch nie gut in Smalltalk, sondern ich versuche irgendwie immer so ein bisschen tiefer zu gehen und mit Menschen mich dann wirklich... ...zu Beschäftigungen auseinanderzusetzen und zu sprechen und das reicht mir dann!

01:05:02: Und dann gehe ich wieder.

01:05:04: Ja natürlich die sozialen Medien, also ich bin kein großer Konsument von sozialem Medien aber das Medium, Mobiltelefon oder was auch immer ermöglicht ist natürlich immer wieder in Kontakt zu sein.

01:05:15: Also Ich tanke immer kurz auf, gehe wieder Und dann bin ich on the go und laufe wieder.

01:05:21: Ich bin wieder so nah dabei, von dem ich denke, wo wir wirklich herkommen.

01:05:27: Ja ... Das Konstruktfamilie hast du ja nun auch nicht gerade als eins kennengelernt, wo du gesagt hast, das ist sehr strebenswert!

01:05:37: So wie du's kennengelernst, um wie du es erfahren hast in deiner Kindheit.

01:05:41: Wenn wir da noch mal hinkucken, der ... Kleine Marc, wenn du mit dem jetzt noch mal in den Dialog trittst.

01:05:52: Was sagt der?

01:05:52: Was hat er noch vor?

01:05:54: Er sagt ja ... Ja, jetzt haben wir es!

01:05:58: Jetzt sind wir auf einem sehr guten Weg und das können wir genießen.

01:06:02: oder sagt er pass auf da die ein zwei Sachen, die wollten wir doch noch.

01:06:07: Das einzige was ich möchte ist weiterzulaufen in die richtige Richtung Schritt für Schritt.

01:06:18: Ja, wünsche ich dir, wünschen wir dir, sage jetzt mal im Namen der Hörerinnen und Hörern, die ihr dabei sind!

01:06:24: Ich glaube das kann nicht alles Gute auf dem Weg.

01:06:28: und ja spannende Begegnungen, gute Momente... Das Tolle ist ja, das finde ich immer eine der faszinierendsten Vorstellungen so wenn ich aufbreche er noch nicht so wissen was passiert an dem Tag, wen du triffst was du erlebst und da aber guter Dinge reinzugehen, dem freudig entgegen so.

01:06:49: Das wünsche ich dir!

01:06:51: Vielen Dank dass du hier warst vielen dank für deine offenheit auch und deinen vertrauen hier deine geschichte zu erzählen.

01:06:57: das hat mich

01:06:58: auch wirklich sehr gefreut und vor fünf jahren hätte ich mir niemals vorstellen können jemals hier sitzen zu dürfen.

01:07:07: und ich habe es nur geschafft weil ich den ersten Schritt gegangen bin.

01:07:14: und da fragen mich die Menschen so oft, was ist denn mit diesem ersten Schritt?

01:07:19: Und weißt du heute muss ich zurückgucken und muss sagen man kann das Leben nicht in einem lösen.

01:07:27: Man kann nur den ersten schritt machen und wer den ersten Schritt geht der weiß gar nicht was er mit dem ersten Schritt alles los oder loslösen losbrechen kann und wohin er sich mit diesem ersten Schritt entwickeln kann.

01:07:44: Und deshalb vielen, vielen Dank und danke dass ich hier sein dürfte.

01:07:53: Vielen dank dir fürs zuhören.

01:07:55: du findest mark unter mark ist walking auf instagram und dort auch alle wichtigen Informationen zu ihm alle links die es sonst noch so gibt Dort ist der ort wo er online stattfindet packe ich natürlich auch nochmal in den newsletter rein diesen link.

01:08:12: Der Newsletter erscheint immer am Sonntag, da geht er raus und wenn du den noch nicht abonniert hast dann tu das gerne unter christophförster.com.

01:08:22: slash frei raus bekommst Du jede Woche weiterführende Links und Infos zu dem Themen aus dem Podcast aber auch darüber hinaus.

01:08:31: und wenn Du den irgendwann mal nicht mehr bekommen möchtest Dann kannst Du über einen einfachen Klick ihn auch wieder Abbestellen.

01:08:38: In dem Newsletter zu dieser Folge wirst du noch ein paar Infos zum Wolf-Tray finden und zum Fernwandern im Allgemeinen.

01:08:45: solltest du diese Folge jetzt später hören, und der Newsletter schon versandt worden seien den ich hier gerade angekündigt habe dann kannst du den trotzdem abonnieren den Newsletter denn du findest in jeder newsletter Ausgabe einen Link zum Newsletter Archiv Und dort kannst Du dann stöbern und dir die entsprechende Information zu dieser folge raussuchen.

01:09:08: Noch mal ganz herzlichen Dank fürs zuhören, ich freue mich wenn wir uns nächsten Dienst auch wieder hören zur neuen Folge und wünsch dir bis dahin eine gute Zeit.

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