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Zu Fuß kommt die Seele an – mit Achill und Aaron Moser

Shownotes

// Für Aaron war sein Vater Achill früher eine Art Indiana Jones, der wunderbare Geschichten im Gepäck hatte, wenn er von seinen langen Reisen in die entlegensten Ecken der Welt zurückkehrte. Irgendwann ging er selbst mit – und mittlerweile sind die beiden seit 20 Jahren gemeinsam unterwegs. Fast immer zu Fuß oder mit dem Kajak. Langsam genug, damit die Seele mitkommen kann, so wie Achill es einst von einem afrikanischen Nomadenvolk lernte. In dieser Folge erzählen Achill und Aaron Moser von den Momenten und Gefühlen, die das Reisen lohnenswert machen. Sie verraten, was sie voneinander lernen, was am anderen nervt, berichten von ungewöhnlichen Ritualen, von Bären in Kanada und der Kunst der Sternnavigation.

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// Outro-Song: Dull Hues by Lull (audiio.com)

Transkript anzeigen

00:00:00: Ich weiß noch ganz genau, wenn Papa mit einem guten Nachtgeschichte dran war.

00:00:04: Dann wurde nichts vorgelesen und dann hat er von seinen Reisen erzählt.

00:00:08: Das waren die spannendsten Geschichten ever!

00:00:12: Wenn so die Möglichkeit im Kopf entsteht und reift... Dass man denkt auf diesen Abenteuer-Geschichten, die eigentlich wie ein Traumland sind kurz vom Einschlafen, da könnte ich mitreisen?

00:00:23: Da hab' ich schon gedacht, dein Schutzengel hat manchmal wahrscheinlich auch woanders zu tun.

00:00:27: Es geht nicht immer alles in den Leben gut.

00:00:29: Also ich bin dann sehr, sehr stille und auf der anderen Seite bin ich zu Aron als der Bär verschwunden ist.

00:00:35: Und habe ihn darauf angesprochen wieso er denn das fotografiert wenn sein Vater möglicherweise so vom Bär angegriffen wird und dass es auch schief gehen kann.

00:00:44: In jedem Anfang einer Reise aber auch an mal nicht so guten Reisetagen steht da morgens auf und zählt immer bis dreitausend.

00:00:52: Dann geht jemand neben dir und zählt da dauernd, dann kann das auch mal ganz schön nerven ja!

00:01:12: Moin und herzlich willkommen bei frei raus dem Podcast für mehr Freiheit und Abenteuer in unserem Leben.

00:01:18: Ich bin Christo, Christoph Förster und ich nehme dich heute

00:01:23: mit

00:01:23: in die weite welt.

00:01:25: ich nehme dich mit auf eine reise, die aber nicht nur in entfernte länder führt sondern auch in das abenteuer dass auf einer inneren ebene stattfindet.

00:01:35: wir haben für diesen ritt den wir heute vorhaben zwei wunderbare guides.

00:01:40: Das sind achil und aron mosa!

00:01:43: Die beide aus hamburg kommen Ich komme ja auch aus hamburk das freie rausstudius in hamburg das heißt es gibt heute ein hamburger zirkel.

00:01:51: Achill ist jahrgang also heute Anfang siebzig hat Wirtschaft studiert, Afrikanistik und Arabisch.

00:02:01: Seine Reportagen aus der Welt die sind erschienen in Geo im Stern, im Spiegel.

00:02:09: er hat insgesamt dreißig Bücher mittlerweile geschrieben und er hat viele viele Jahre mit nomadisierenden Völkern Gelebt und ist zu Fuß unterwegs gewesen.

00:02:20: Auch darüber werden wir heute sprechen.

00:02:23: Aron ist thirty-fünf Jahre alt, Heute und begleitet Achill seit jetzt auch schon zwanzig Jahren auf den meisten seiner Reise.

00:02:34: Wir werden also verschiedene Perspektiven auf das Reisen heute hören, aber vor allem auch erfahren welche Kraft sich entfalten kann wenn zwei Generationen gemeinsam reisen.

00:02:46: Wenn Vater und Sohn gemeinsam reizen oder wenn wir es etwas allgemeiner sagen wollen die Elterngeneration mit der Kinder-Generation unterwegs ist Auch wenn die Kinder dann selbst irgendwann im erwachsenen Alter sind Und wie das möglicherweise auch weitergegeben wird, diese Art und Weise unterwegs zu sein.

00:03:07: Diese Vorstellungen vom Unterweg seien wie sich einzelne Aspekte, einzelne Sichtweisen vermischen von der einen Generation auf die nächste, aber auch quasi von unten nach oben wie Sichtweisen aus anderen Kulturen damit einfließen.

00:03:22: Überall das sprechen wir heute!

00:03:25: Ich kann dir nur wirklich ans Herz legen, dir das bis zum Ende anzuhören dieses Gespräch weil ganz viel drin steckt was wir mitnehmen können auch für unser Leben, für die Art und Weise wie wir durch das Leben gehen und wie wir auf das Leben blicken.

00:03:42: Kanada heute.

00:03:43: Wir gucken nach Südafrika, aber es geht gar nicht so sehr um diese Orte sondern viel mehr um das was sie mit uns machen.

00:03:50: Achil und Aron haben wieder ein neues Buch zusammengeschrieben.

00:03:56: Das heißt zu Fuß kommt die Seele an wandern durch die Welt und zu sich selbst.

00:04:02: und auch dieses Buch leg ich dir sehr ans Herz ist an dem Tag wo diese Podcastfolge erscheint gestern veröffentlicht worden, das Buch.

00:04:12: Also ganz ganz frisch in den Buchhandlungen!

00:04:15: Wenn du es dir erstmal online angucken möchtest, das buch bevor du es dann hoffentlich im lokalen Buchhandel kaufst Dann guck doch in die Newsletter rein der diesen Podcast begleitet.

00:04:24: Der erscheint immer am Sonntag und da packe ich den Link zu dem Buch In dieser Woche auch rein.

00:04:29: wenn Du diese Folge erst später hören solltest Dann kannst du den Newsletter trotzdem bestellen, denn du bekommst mit dem ersten und jedem Newsletter, den du in deinem Postfach findest.

00:04:40: Unten ein Link zum Newsletterarchiv.

00:04:42: da kannst du dich durch all die Newsletter aus den letzten Wochen, Monaten und Jahren wühlen.

00:04:48: Abonnieren kannst du denen wenn du es noch nicht getan hast den Newsletter unter christophuster.com.

00:04:55: Das nur kurz zur Info an dieser Stelle.

00:04:58: Wir gehen jetzt gleich rein in das Gespräch mit Achil und Aron, atmen aber vorher noch einmal kurz tief durch!

00:05:26: Ihr beiden herzlich willkommen bei Freiraus.

00:05:28: Hallo wir freuen uns hier zu sein.

00:05:29: Herzlich Willkommen zur Familientherapie.

00:05:34: Mal gucken

00:05:35: wo wir so landen heute hier weil wir wollen natürlich sprechen auch über Euer Verhältnis, wie das so miteinander ist.

00:05:42: Inwiefern das draußen unterwegs sein auch schon so ein therapeutischen Charakter hat?

00:05:47: Er ist

00:05:47: hier sehr gemütlich bei dir insofern wenig guter Dinge dass wir genauso beschwingt rausgehen wie wir gerade angekommen sind.

00:05:53: Ihr sitzt

00:05:53: nicht auf der Couch aber zumindest auf gemütlichen Sesseln und ich freue mich total mit euch zu sprechen über eure Erlebnisse und eure Perspektiven ja auch aus zwei Generationen auf das Reisen.

00:06:06: Ich weiß So ein Song habt haben wir letztes mal schon drüber gesprochen, als ihr hier zu Gast wart.

00:06:13: Nämlich von Rob Thomas, Little Wonders der für euch eine besondere Bedeutung hat und ich fand das ganz schön... Ich hab da gerade eben nochmal reingehört in den Song.

00:06:24: oder gibt's ja so diese Zeile We Will Only Just Remember How It Feels Und ich würde mich freuen wenn wir heute gar nicht so sehr über Diese Kulissen sprechen, ja in denen ihr auch unterwegs seid.

00:06:40: Die sind natürlich auch immer nicht ganz trennbar von dem wie sich die Dinge anfühlen aber dass wir so den Fokus drauf legen Was macht das eigentlich dieses Reisen und diese ganz besonderen Orte die ihr ja auch gemeinsam entdeckt?

00:06:54: was macht das so auf einer gefühlsebene?

00:06:56: also wie fühlt sich das an?

00:06:58: weil das am ende das ist Darum geht es in dem Song, was bleibt diese kleinen Momente?

00:07:04: Diese Gefühle.

00:07:05: Es ist schön dass du das ansprichst gerade für mich... ...es ist ein ganz besonderes Stück.

00:07:12: Ich höre es auch manchmal alleine zu Hause und man hat im Kopf Geschichten zwischen Aaron und mir was uns verbindet.

00:07:23: Dieser Song gehört dazu.

00:07:25: Es sind diese kleinen Wunder, die man natürlich nicht nur hier zu Hause im Alltag erlebt miteinander innerhalb der Familie aber auch natürlich vor allen Dingen unterwegs.

00:07:33: also dieses Zufußreisen was uns ja glaube ich auch sehr geprägt hat und wofür wir eine große Leidenschaft haben und das sind die kleinen Wunden die man kontinuierlich draußen sieht Aber auch in miteinander so erlebt.

00:07:46: Und dieser Schum ist schon so, dass der Meer zuweilen immer wieder bei unseren Veranstaltungen eine Gänsehaut über den Rücken jagt was man eigentlich gar nicht zugeben will aber es so.

00:07:57: Ja auf jeden Fall!

00:08:00: Ich finde schön das die kleinen Wunder sind weil ich ja nun auch ein großer Verfechter der Mikroabenteuer bin also... Ja, um diese kleinen Momente geht und das gar nicht so entscheidend ist am Ende.

00:08:13: Wie weit bist du weg von zu Hause?

00:08:15: Also wie viele Kilometer hast Du vielleicht zurückgelegt?

00:08:17: sondern dass... ...wie fühlt sich der Moment gerade an?

00:08:21: ja und es kann ja ein Wegesrand sein, an dem gerade eine ganz besondere Lichtstimmung ist wo Du grade eben mit einer ganz besonderen Person in einem besonderen Moment bist unabhängig davon, wieviel Kilometer Du weg von Zuhause bist.

00:08:35: Ja, nachher geht's glaube ich genau darum dass auch wir gemerkt haben jetzt auch als wir uns an viele Dinge erinnert haben.

00:08:43: Jetzt in Zuge des neuen Buches das wir gemärkt haben auch beim Schreiben manchmal spielt es gar keine Rolle wo wir gerade waren sondern wir haben dann auch überlegt wie ordnen wir die Kapitel an und so und haben gemerkt ne es geht mir um den emotionalen Wert dieser einzelne Reise und haben auch gemerkt dass jede reise ganz speziell für uns auch immer eine kleine Weiterentwicklung war.

00:09:08: Manchmal gab es auch Rückschritte, aber es ist immer was auf diesen Reisen passiert zwischen uns und natürlich auch mit einem selber.

00:09:15: Und ja die Dinge, die man dann dementsprechend erlebt hat, die prägen ein und bereichern dann aber auch.

00:09:24: Ach Hildu hast ja ne ganz besondere Zeit auch mit dem Reisen begonnen, mit dem Entdecken.

00:09:31: Das war ich weiß nicht... Ich würde fast sagen, die goldene Zeit des Reisens.

00:09:36: So eine Aufwuchtstimmung auch oder?

00:09:38: Ich weiß nicht wie du da heute drauf blickst aber das es war noch nicht alles durchdigitalisiert.

00:09:43: ja Du konntest noch nichts auf dem Handy dir groß vorher anschauen.

00:09:47: Es gab trotzdem diese Möglichkeit auch andere Kulturen kennenzulernen.

00:09:51: Aber noch mit so einem Pioniergeist glaube ich weil Noch nicht viele Menschen auf die Art und Weise gereist sind zu der zeit als das bei dir anfangen, oder?

00:10:01: Das stimmt.

00:10:02: Also ich habe gerade jetzt in den letzten Tagen mit meiner Frau darüber noch mal geredet bezüglich der KI-Entwicklung was du ja heute du kriegst Informationen relativ schnell überall nicht gibt es irgendwas ein und sie sagt dann auch Mensch Achil was hast du da früher für Zeiten verbracht?

00:10:16: in Bibliotheken und wir haben man hat Leute angeschrieben und Konsulate um einfach Informationen zu kriegen.

00:10:23: dazu kommt noch etwas wenn man sich dafür interessiert.

00:10:26: also Für mich war es immer so, mich haben weiße Flecken besonders interessiert.

00:10:31: Afrika-Asien also Flüsseregionen wo noch nicht so viele Menschen unterwegs waren, wo Völker gelebt haben zu denen du ganz schwer gekommen bist.

00:10:40: Das ist heute natürlich anders das hat sich anders entwickelt.

00:10:43: Es gibt wenige Plätze hier nur auf der Welt wo noch keiner war.

00:10:47: Also stellt man auch eine Motivation ganz anders um.

00:10:52: Früher hieß es ja, Mensch das war der erste, der da war oder was weiß ich und so.

00:10:56: Und heute ist dann der Blick auch... Der hat sich verändert aus ein bisschen mehr nach innen gerichtet.

00:11:01: Das heißt, was bringt es dir eigentlich dort?

00:11:04: Oder dorthin zu fahren?

00:11:06: Dort hinzureisen?

00:11:07: Bei mir war's letztendlich dadurch, dass man in früheren Jahren relativ viel alleine oder mit Einheimischen unterwegs war, irgendwann mal der Punkt.

00:11:15: Ich glaube, das muss jeder für sich selber erkennen.

00:11:18: Ne, du hast eigentlich das was du dir vorgestellt hast alles so erlebt.

00:11:23: Allein oder mit anderen.

00:11:25: und dann kam Aaron dazu und plötzlich habe ich gemerkt der den ganz anderen Blick auf die Sachen hatte.

00:11:31: ich ganz vergessen.

00:11:32: Ich sage mal Gewürzmarkt in Marokko wo ich möglicherweise ja dann einfach vorbei gehe ist ja nichts neues.

00:11:38: aber er war total neugierig Dann den Blick auf diese Sachen dann sein Interesse für die Kamera dieses und jenes aus unterschiedlichen Winkeln zu fotografieren Ganz anders als ich.

00:11:48: Das war für mich unglaublich erfrischend und insofern eine große Lebensbereicherung, als man sich dann auch von Kollegen und anderen Reisenden so ein bisschen abgeschottet und getrennt hat.

00:11:58: Weil ich merkte es ist für mich also Papa natürlich auch eine große Leben Bereicherung mit dem eigenen Sohn unterwegs zu sein.

00:12:06: Denn was gibt das Schöneres sag' ich einfach mal?

00:12:09: Wer hat die Chance?

00:12:10: du kriegst einen Kind den Du von Anfang an lieb hast Und mit denen entwickelst Du im Laufe der Jahre ne gemeinschaftliche Leidenschaft.

00:12:19: Also ich finde das immer noch ein großes Geschenk.

00:12:22: Wo man sagen muss, ich hatte vielleicht gar keine andere Wahl denn wenn man so aufwächst mit so einem Papa und dann ja dementsprechend die ganzen Landschaften Tiere und so sieht, die man natürlich als kleiner Junge auch schon spannend fand hat er mir schon einig die Wahl gelassen.

00:12:39: aber ich sag mal emotional war ich schnell damit gefangen.

00:12:44: Du hast ja diese Geschichten gehört vom Kleinen auf, du hast den Buch beschrieben und da war es ein bisschen so Indiana Jones zu dich auch.

00:12:51: Ja total!

00:12:52: Ich glaube das ist es so.

00:12:53: ne?

00:12:54: Wenn man jetzt...ich habe ja auch einen eigenen Sohn und man dann fragt sowas soll ich vorlesen?

00:12:58: und dann werden die Klassiker rausgeholt.

00:13:00: und ich weiß noch ganz genau immer wenn Papa sozusagen mit einem guten Nachtgeschichte dran war, dann wurde sozusagen nichts vorgelesen sondern hat er einfach von seinen Reisen erzählt ever.

00:13:12: Und dann, wenn so die Möglichkeit im Kopf entsteht und reif, dass man denkt ja auf diesen Abenteuergeschichten, die eigentlich ja wie so ein Traumland sind kurz vom Einschlafen, da könnte ich mitreisen!

00:13:25: Und das jetzt nicht nur im Traum sondern real... Dann war die Brücke relativ gut geschlagen, ja?

00:13:33: Du, Achille hat das schon gesagt, bring's dir dann trotzdem so deine eigene Perspektive natürlich mit rein auf das Reisen, auf das Leben generell.

00:13:43: Was kannst du lernen?

00:13:44: oder was war so das Beeindruckendste wo du gesagt hast dass hast du von Achil aus vielleicht auch aus dieser goldenen Zeit wie man damals gereist ist?

00:13:54: Was ist das was raussticht für dich was du da für dich gelernt hast oder dafür dich rausziehst im Vergleich zu Menschen aus deiner Generation, die du ja auch kennst und die auf eine bestimmte Art und Weise reisen.

00:14:10: Ich

00:14:10: glaube es gibt natürlich viele Dinge gerade emotional aber weil du auch dieses wie man reißt so ein bisschen gerade herausgestellt hast ist das bei uns natürlich schon glaube ich Ja, auf alle Fälle anders als bei vielen anderen.

00:14:26: Dass wir vorrangig zu Fuß reisen oder sehr, sag ich mal rudimentär jetzt auch in Südafrika im Wald Kayak unterwegs waren also dann kein riesiges Segelschiff haben sondern schon probieren uns immer auf das Wesentliche zu reduzieren.

00:14:40: Also nur ein paar Lebensmittel, einen kleinen Kocher und auch die Navigationen, die wir vor Ort machen, die ich von Papa so'n bisschen übernommen hab'.

00:14:49: Das wird zum Beispiel nach wie vor Papa hat ja heute immer noch gar kein Handy mit GPS-Gerät oder Navigation und auch auf den Reisen haben wir das dann nach wie vorher nicht dabei!

00:14:58: So dass habe ich von ihm übernomm', das ist ihm auch nach wie vore sehr wichtig Und ich hab das aber auch Schätzen gelernt weil man sich einfach auf eine Ich glaube, das ist das Spannende auch egal wieder wo wir reisen.

00:15:10: Aber wer lässt uns immer auf eine andere Lebensweise ein?

00:15:14: Die oft den Menschen, denen wir dann zu Fuß begegnen sehr viel näher sind als wenn wir da mit tausend Technik-Getsches ankommen.

00:15:22: und dadurch ja ich sage mal ganz gerne habe ich zumindest für mich das so abgespeichert dass sich so einen Leben zwischen zwei Welten geschenkt bekommen habe vom Papa.

00:15:33: Also einerseits bricht man irgendwie hier aus Hamburg, wo wir zu Hause sind, aus der Großstadt navigiert auf einmal mit Kompass, lernt die Sternennavigation vom Vater ist vorrangig zu Fuß unterwegs und dann kommt man zurück nach Hamburg und genießt es aber auch wieder in der Großstatt zu sein fließend Wasser zu haben im vollen Kühlschrank und auch den Fernseher oder den Computer anzumachen was du dazu gehörte Und dieser Switch.

00:15:58: ich glaube das ist das was ich so ganz besonders für mich mitnehme, weil es leider dann doch immer so ist.

00:16:06: Jedes mal wenn man aufbricht aber auch jedes Mal wenn man wiederkommt ich glaube das liegt so in der Natur des Menschen dass man sich schnell an Dinge gewöhnt und Man weiß auf einmal einige Dinge hier in Hamburg schnell nicht mehr zu schätzen.

00:16:20: Und anders merkwürdigerweise ist es auf den Reisen aber auch.

00:16:23: Das heißt wenn wir oft monatelang unterwegs sind und jeden tag graniose Landschaften sehen hebt diese Begeisterungsfähigkeit bei mir zumindest so ein bisschen ab.

00:16:34: Und deswegen ist es ganz gut, dass man auch immer wieder aufbrechen kann und auch wenn mal wieder heim

00:16:39: kommt.".

00:16:40: Du kehrst ja seit Jahrzehnten immer wieder Heim?

00:16:43: Auch hier in Hamburg, du lebst ja in Hamburg nach wie vor gerne.

00:16:48: oder verschiebt sich da auch was im Alter so'n bisschen, dass du sagst, ich hab vielleicht immer weniger Lust dann zwischendurch auf die Großstadt.

00:16:56: Oder genießt das noch!

00:16:57: Also Aaron hat das ja eben so ein bisschen angesprochen.

00:17:00: Ich glaube, ich bin auch von Anfang an so'n Pendler zwischen den Welten.

00:17:04: also es kann man am Anfang für mich nie in Frage irgendwo da zu bleiben also seine Wohnstelle zu wechseln und nach Afrika zu ziehen.

00:17:13: die Idee war zwar hier und da ja auch vorhanden aber dann hat man natürlich auch Frau und Kind und so und dass ist denn immer ein bisschen problematischer was entscheidend ist.

00:17:23: Das im Laufe der Jahre, das hat sich aber entwickelt, muss ich ehrlich sagen.

00:17:26: Je älter ich werde, je mehr habe ich es genossen auch dieses Pendeln zwischen den Welten.

00:17:33: Das heißt ... Ich genieße's weil mir hier vieles in der Großstadt in Hamburg einfach manchmal zuviel wird vom Straßenlärm bis zur Politik und man ist ja ein politischer Mensch und nimmt das alles und saugt das auf und irgendwo kocht bei mir dann eine Kessel auch manchmal über und da bin ich froh wenn du ne neue Idee hast um was zu machen.

00:17:51: gleichwohl Nach drei, vier Monaten wenn man unterwegs war und zurückkommt genieße ich es auch schon.

00:17:56: Familie, Freunde... Auch wenn ich manchmal Zeit brauche und dann im Garten nochmal das Zelt aufschlag für zwei oder drei Tage um sich so wieder gesettet an ein Leben in vier Wänden zu gewöhnen.

00:18:08: aber Ritter meine Frauen, wir sind auch große Theatergänger.

00:18:13: Malini Opa Lesung Und Vorträgung, also schön für gerne.

00:18:18: Insofern sind wir beide auch... Wir haben immer überlegt sonst ob wir an den Rand von Hamburg ziehen aber wir sind hier so mitten drin und insofern muss man sich ehrlich sagen sind wir auch großartig Menschen die jenseits der Einsamkeit wenn ich unterwegs bin das schon sehr genieße.

00:18:36: Du hast eben einen ganz interessanten Punkt angesprochen der uns auch zu dem Titel Eures Buches bringt nämlich dass noch mal wenn du ankommst so eine Schleuse einbauen, nochmal zwei drei Nächte das Zelt aufstellen im Garten.

00:18:53: Das ist ja was was Du kennengelernt hast.

00:18:56: ich glaube das erste Mal in Afrika auch bei den Turkana nomadisches Volk In der Region so nördliches Kenia die bevor sie ankommen nochmal rasten und nochmal warten bis bis die Seele nach kommt.

00:19:15: Was können wir uns herunter vorstellen, was bedeutet das?

00:19:17: Das hatte ich ja doch sehr geprägt diese Erfahrung.

00:19:19: Genau!

00:19:20: Das war auch genauso wie du es eben geschildert hast.

00:19:24: und dieser Gedanke dass man wartet bevor mein Ziel erreicht damit die Seele einen einholt ist für mich dann auch letztendlich zu einem Lebensmotto geworden.

00:19:34: Und das hat damit zu tun, was Aaron auch eben angesprochen hat dieses Zu-fußreisen.

00:19:38: Dass du langsam voranschreitest, langsam diese Welt entdeckt, vor allem den Menschen nahekommen.

00:19:45: also wir haben beide im Grunde genommen erlebt dass egal wo wir waren unterwegs und fremde Völker kennengelernt haben ob das jetzt in China oder Asien war oder in Afrika dass uns eigentlich überall Tür und Tor aufgingen, weil wir zu Fuß kamen.

00:20:06: Das heißt in einer Geschwindigkeit, in der die Menschen dort vor Ort auch weitgehend unterwegs sind also keine Autos oder Fahrräder haben oder so.

00:20:15: Das hat sie sehr nachdenklich gemacht irgendwie begeistert auch.

00:20:19: Wieso macht ihr denn das?

00:20:20: Und dieses und jenes, wir kommen eigentlich dadurch soweit ein bisschen Sprache kann auch ins Gespräch.

00:20:26: man ist sich da durch nahe gekommen.

00:20:28: Das ist für mich auch eine Lebensform, also fürs Reisen vor allem.

00:20:32: Gut ich habe bis heute noch gar kein Führerschein gemacht.

00:20:36: Ich fahre hier in Hamburg auf weitgehend Fahrrad.

00:20:38: Deswegen kann ich dann immer fahren.

00:20:41: Also willst du rollen, Teil?

00:20:43: Bestimmt!

00:20:43: Nicht der einzige Grund vielleicht, dass er nicht mitgenommen

00:20:45: hat.

00:20:46: Weil das erste Mal so unterwegs war, aber da hast du noch kein Führer.

00:20:50: Und insofern ist das gehen auch für mich also jenseits von Reisen und Abenteuer und Erlebnissen oder so.

00:20:55: Aber für mich auch... man macht auch Gedankengänge.

00:20:57: wenn man zum Beispiel im Laufe des Tages mal mal so Termine hat die mit dem Reisen zu tun hat Lass ich auch mal das Fahrrad stehen und geh gerne zu Fuß.

00:21:06: Das heißt, ich bereite mich auf so ein Gespräch vor... ...und mach dann Gedankengänge.

00:21:10: Schieb besser oben im Köpfchen alles hin- und her!

00:21:13: Im Laufe der Jahre tut mir das sehr gut.

00:21:15: Es ist Zeit für mich die ich sehr genieße auch.

00:21:20: Ich habe witzigerweise gerade in den letzten Podcastfolger darüber gesprochen.

00:21:24: Die Unterschiede der Geschwindigkeiten wie wir Dinge wahrnehmen.

00:21:27: Mir wurde das so bewusst als sich mit der Bahn jetzt Gefahren bin von Hamburg nach Frankfurt mit dem Zug und da fliegt die Landschaft vorbei, was irgendwie auch schön ist.

00:21:37: Aber sie fliege eben vorbei und du bist nicht draußen und du spürst nicht den Wind.

00:21:40: Du weißt nicht worüber sich gerade die Leute unterhalten, die da stehen, die du siehst.

00:21:44: Und ich bin dem wissenschaftlich nochmal kurz nachgegangen, habe noch mal recherchiert und das fand ich ganz interessant, bin auf etwas gestoßen.

00:21:50: Es nennt sich so Event Boundaries im Englischen dass das Gehirn eigentlich Sachen speichert wann beginnt was und wann endet was.

00:21:58: Und für mich war das abgespeichert.

00:22:00: dann einfach nur eine Bahnfahrt.

00:22:01: Es steigt ein Hamburger Zug, da beginnt das und in Frankfurt steige ich aus – da endet das!

00:22:05: Wenn du zu Fuß unterwegs bist hast du natürlich viel mehr an so einem Tag was das Gehirn so trennen kann als einzelne Erfahrungen oder Beobachtung im Moment ist.

00:22:16: Fand ich ganz interessant und das kann ich total nachvollziehen dass es natürlich zu Fuß da mehr auffällt, dass es ein anderes Tempo ist und auch eine andere Wahrnehmung.

00:22:27: Dennoch ist ja das, was du da kennengelernt hast Achill nochmal einen Stoppen sogar vom Gehen nochmal einmal anhalten und noch mal die Seele nachkommen lassen.

00:22:39: Aaron also zwei Fragen vielleicht einmal inwiefern ist es auch für dich ein Stück weit ein Motto gewesen dies Die Seele muss nach kommen.

00:22:46: darauf habe ich acht.

00:22:48: so da gucke Ich drauf dass ich nicht zu schnell unterwegs bin.

00:22:53: Macht ihr das tatsächlich in der Praxis, dass ihr, wenn ihr irgendwo jetzt keine Ahnung bei einer Expedition ankommt.

00:22:58: Dass ihr vorher nochmal durchschnauft und vielleicht auch dem Ankommen noch mal so eine Bedeutung gebt?

00:23:05: Wenn ich ganz kurz bevorahme und antworte

00:23:07: nochmal dazwischen gehe... Wo ist der Puttenmarsch?

00:23:10: Nein nein!

00:23:11: Aber da fällt mir ganz spontan an, dass ja auch was du vorhin angesprochen hattest hin sich des Musikstückes Little Wonder.

00:23:20: Dieses zu Fuß gehen, vermittelt ja tagtäglich diese kleinen Wunder.

00:23:24: Du musst aber bereits sein natürlich neugierig und offen dafür zu sein dieses und jenes zu sehen.

00:23:29: bei mir ist es so dass es mehr nie zu viel wird.

00:23:32: ich bin ja nun auch keine von dreißig mehr schon ein bisschen älter Und wir sprechen ja auch manchmal da drüber und frage mich dann auch mit Papa wie lange willst du das?

00:23:40: Ja auch machen und ich sage mal ganz offenschniegelenke.

00:23:42: Ich habe da so eine so eine scheisse Arthrose da drin im linken Bein und die quält mich schon.

00:23:46: also ein paar Schmerztabletten brauche ich schon Aber das, was ich beim Gehen erlebe ist wie ein Jungbrunnen.

00:23:54: Wir waren in Südafrika mit zwei Sand- also ebenalige Buschleute die noch traditionell leben in der Kalahari zu Fuß viele Tage unterwegs.

00:24:04: und wenn wir jetzt miteinander sprechen... Ich habe so viele Bilder von diesen beiden Leuten.

00:24:09: ihren Namen konnten wir in ihrer Sprache nicht aufsprechen.

00:24:12: deswegen Baden die uns in Englisch, wir sollten sie Hans und Elvis denken.

00:24:17: Urige Typen!

00:24:18: Also wirklich fantastisch einzigartig.

00:24:21: Aber was wir durch die gesehen und erlebt haben beim Zufußreisen wie sich die ernähren aus der Kalahari heraus?

00:24:29: Was man essen, was man trinken kann?

00:24:31: Welcher Baum oder welche Pflanze Wasser speichert das nimmst du unglaublich intensiv jeden Tag auf Und das meine ich, aber ich will Aaron jetzt nicht unterbrechen, der auf zu Wort kommen wollte.

00:24:42: Wir

00:24:43: haben Zeit, da du unterbrochen hast ihn nicht, war er noch gar nicht angekommen.

00:24:47: Ich hatte dafür mehr Zeit zum Nachdenken.

00:24:51: Was glaube ich ja nochmal darauf bezogen wie du meintest mit die Seele hält Schritt oder wer der Titel von unserem neuen Buch ist?

00:24:59: Zu Fuß kommt die Seeleh an.

00:25:02: Musst dich eben sehr schmunzeln als du deine Frage formuliert hast, weil wir auch im Zuge des Buches sehr viel natürlich über diesen Satz und über unsere Erfahrung gesprochen haben.

00:25:11: Und festgestellt haben, dass das für uns unterschiedliche Dinge sind!

00:25:15: Ich glaube es ist auch okay wenn man wie Papa eben angedeutet hat er ein paar Jahre älter ist als ich und ich lerne immer noch oder wir probieren ja da beide zu die Perspektiven des anderen anzunehmen.

00:25:27: Für Papa ist es wirklich dieses wie du es eben auch geschildert hast, dieses wirklich stehen bleiben, da sein Vielleicht auch im Hier und Jetzt, sogar vielleicht aus ein bisschen Retro-Perspektiv zurückzuschauen.

00:25:41: Wie war der Weg heute?

00:25:42: Wie war das Weg bisher auf der Reise oder sogar im Leben da in so eine Bewertung zu gehen?

00:25:49: Und da glaube ich dann auch so eine Dankbarkeit zu haben von Papa's Seite.

00:25:54: Bei mir ist es dieses Stähnbleiben noch nicht muss ich ehrlicherweise sagen was ihm manchmal auch sehr oft den Reisen nervt weil ich doch dieses ja so ein bisschen Getriebene Getrieben klingt so negativ, aber diese Begeisterung noch so hab', dass ich schon auch diese Glücksgefühle habe.

00:26:13: Da sind wir gleich und das können wir auf das zu Fuß reisen beziehen weil man anders unterwegs ist, weil man Zeit für sich hat.

00:26:22: Aber ich möchte dann auch gerne immer gleich mehr davon und da ist es ein bisschen der Unterschied.

00:26:27: Das ist ganz spannend was Aarund eben kurz ansprach denn uns trennen ja dreißig Jahre und unterschiedliche Generationen, das finde ich ganz wichtig.

00:26:36: Machen unterschiedliche Erfahrungen haben unterschiedliche Blickwinkel auf die Dinge, auf die Natur, auf Tiere und Menschen Und das ist für mich inzwischen vielleicht auch für Aaron wenn wir uns manchmal austauschen ganz spannend weil wenn man sich diese unterschiedlichen Sichtweisen betrachtet was sagt mein Sohn oder Aaron?

00:26:55: vielleicht etwas was meinen Papa?

00:26:57: Wenn man sich ja diese Offenheit bewahrt gegenseitig Und das gilt ja nicht nur fürs Reisen, auch für den Alltag und nicht für alle Familien.

00:27:06: Wo die Kinder Mädels wie Jungs dann größer werden oder so... Dass man im Gespräch bleibt und bereit ist, die andere Sichtweise auch zu akzeptieren und zu überlegen, was meint der denn?

00:27:16: Ah, hier ist eine ganz andere Sichtweile.

00:27:18: Ein anderer Blickwinkel, das ist ja spannend!

00:27:20: Das öffnet für uns selbst.

00:27:21: also für mich war das von Anfang an als wir in den letzten zwanzig Jahren sind wir jetzt unterwegs fand ich unglaublich spannend, dass Aaron völlig andere Sichtweise und Blickwinkel hatte auf die Dinge da draußen oder auch auf sein Leben.

00:27:36: Und mein Leben das war für mich eine große Lebensbereicherung und hat uns eigentlich glaube ich auch ein Stück näher zusammen gebracht weil das hat auch mit Respekt und Vertrauen zu tun, dass man sich dem anderen gegenüber öffnet.

00:27:48: Finde ich ne ganz ganz wichtige Geschichte nicht nur für draußen sondern auch hier für unseren täglichen Alltag.

00:27:55: Wenn wir auf den Alter gucken, dann ist es aber wahrscheinlich so meine Vermutung dass das da gar nicht so möglich wäre.

00:28:02: Oder würdet ihr nicht gemeinsam reisen?

00:28:04: Hättet ihr wahrscheinlich nicht diese Auseinandersetzung miteinander in der Form oder?

00:28:10: Im

00:28:10: positiven wie auch im negativen?

00:28:12: also ich glaube das ist.

00:28:14: obwohl Ich jetzt behaupten würde auch vor der letzten Reise Wir kein schlechtes Verhältnis hatten ist es dann doch so.

00:28:24: Und ich glaube, das ist gar nicht dass man Dinge nicht sagen möchte sondern im gewohnten Alltag den wir hier in Hamburg haben manchmal auch das jetzt keine Ausrede aber nicht möglich ist und ich glaube das kennt viele andere die jetzt vielleicht zuhören auch wenn man mal überlegt über was für Themen spricht man vielleicht doch an einem normalen Urlaub?

00:28:44: Wenn man woanders ist aus dem normalen Umfeld raus, vielleicht je nachdem verlängertes Wochenende oder ein, zwei, drei Wochen und worüber spricht man tagtäglich.

00:28:53: Weil das ist ja nicht so dass man oft im täglichen Umgang, wo auch immer man wohnt keine Zeit hat.

00:28:59: Aber die Themen, die man bespricht sind andere.

00:29:02: Ob man das jetzt Hamsterrat nehmen mag?

00:29:04: Ob man einfach sagt ja, man ist nicht so offen für andere Dinge oder man geht nicht so tief weil man nicht weiß ob gleich das Telefon klingelt oder so es gibt glaube ich ganz viele auch für jeden unterschiedliche Gründe.

00:29:15: aber Fakt ist für uns das merken wir immer dass ohne dass man sich jetzt vornimmt, dieses oder jenes Thema spreche ich auf der nächsten Reise mal an.

00:29:23: Sondern das kommt automatisch!

00:29:24: Man sitzt da und ich glaube, das ist vielleicht so ein ganz schönes Bild... Bei uns ist es ja im wahrsten Sinn des Wortes so, wir sagen mal Lagerfeuergespräche.

00:29:32: Man sitzt da, man schaut in die Flammen und jeder, der mal vor einem Lager Feuer saß weiß, da entsteht auch mal Stille weil man guckt, jeder guckt Und dann ganz entscheidend ist bei uns so fühlt sich diese Stille nicht negativ an, sondern man guckt einfach in die Flammen und jeder ist glücklich mit sich aber auch glücklich dass der andere da ist.

00:29:51: Und dann ja kommen so Gedanken im Kopf und man hat Zeit und auch im wahrsten Sinne des Wortes Raum über Dinge zu sprechen ohne das man das Gefühl hat oh jetzt gibt es irgendwelche Konsequenzen oder jetzt dreht sich morgen das Rad weiter soll man isst er wie auf so einer Reise, so empfinde ich's manchmal in einer geschützten Glaskugel vor dem Lagerfeuer und kann das so ja von sich geben.

00:30:20: Ich glaube, dass was du angesprochen hattest, dass eine Verbindung zwischen Vater- und Sohn intensiver entsteht und auch Gespräche und Gedanken dadurch, dass wir viel in den letzten Jahren gemeinschaftlich unterwegs waren und gereist sind aber... Was das Tolle ist!

00:30:37: Das ist.

00:30:38: doch wenn Menschen reisen dann geht es ja nicht nur um die Erlebnisse und das, was wir sehen.

00:30:43: Sondern was nehmen wir mit in den Alltag?

00:30:45: Was nehmen wir wieder nach Hause?

00:30:47: Und ich glaube eine Sache, die nicht nur für uns... Ich glaube viele Menschen sind ganz wichtig jetzt gerade bei dem Generationskonflikt.

00:30:55: Bleibt man jetzt bei uns, bei Vater und Sohn.

00:30:58: Die größte Herausforderung zwischen Vater- und Sohne ist es eigentlich, die richtige Balance zu finden Zwischen Gemeinsamkeit und Eigenleben.

00:31:08: Das dafür braucht man viel viel Geduld Das braucht Zeit und hat immer mit loslassen zu tun.

00:31:14: Das heißt, für mich als Vater loszulassen wenn er größer wird dass er sein eigenes Leben lebt.

00:31:20: was will er?

00:31:20: Was möchte er?

00:31:22: Und gleichzeitig finden wir aber Gemeinsamkeiten innerhalb des Alltags und auf Reisen sowieso.

00:31:27: das heißt was verbindet uns Und das stärkt uns letztendlich auch zu erkennen.

00:31:32: Zwischen uns hat sich das ja auch im Laufe der Jahre insofern verändert, dass Aaron am Anfang als wir loszogen gemeinsam noch nicht so viel Wahl wusste was er auch vorhin selber angesprochen habe ob das Navigation ist Sternkullen und all sowas.

00:31:45: aber heute sind wir absolut auf Augenhöhe.

00:31:49: Manchmal ist er ja noch viel besser als ich es ist ja gruselig.

00:31:51: Weil er heimlich in einer App nochmal war.

00:31:53: Ja

00:31:55: und das wahrzunehmen und so eine Entwicklung zu erleben.

00:31:59: Also finde ich jedenfalls einfach ganz, ganz spannend.

00:32:02: Dass man auch lernen muss als vermeintlich älterer sich auch mal ein bisschen zurückzunehmen.

00:32:06: und wenn man relativ viel im Leben schon erlebt hat oder leben durfte dann kann man sich doch sehr, sehr viel mehr erfreuen an dem zum Beispiel was Aaron jetzt als jüngerer Mensch wahrnimmt erlebt.

00:32:19: Und ich habe im Kopf, gerade wenn wir hier sitzen wirklich viele, viele Bilder die mir gerade durchs Gehirn ziehen.

00:32:24: Wenn wir uns manchmal nur angucken wie Aaron das eben mit dem Lagerfeuer ansprach aber auch Tiere in Afrika zum Beispiel.

00:32:32: Wenn manche Tiere oder sei es Elefanten gepaarde er will die fotografieren gibt sich sehr viel Mühe und er lacht mich an einfach großartig.

00:32:42: ja das ist ein toller Moment.

00:32:44: Ich muss gerade denken an ein Gespräch, das ich auch geführt habe hier mit Tobi Schlägel, ehemaliger Moderator bei Viva und dem NDR.

00:32:55: Der ist mit seiner Mutter den Jakobsweg gegangen irgendwann.

00:33:00: Sie haben jetzt nie regelmäßig so Reisen miteinander gemacht und hat das aber ganz bewusst gemacht um mit seiner Muttern nochmal eine Reise zu machen und sie noch mal neu kennenzulernen.

00:33:11: aus einer anderen Perspektive, einem anderen Umfeld.

00:33:14: Und so weg von diesen Rollen die man ja auch im Alltag oft hat vielleicht auch manchmal genervt ist dann von den Eltern und andersrum sicherlich genauso.

00:33:23: Total!

00:33:24: Hast du auch Achill dein Vater nochmal neu kennengelernt durch das Reisen?

00:33:29: Vielleicht noch mal an jeden Zuhörerinnen da draußen war auch bei Tobi oder anderen Leuten.

00:33:36: Und bei uns ja auch, wenn man so schon inzwischen eingespült ist ... Aber das ist ja das Besondere auf Reisen!

00:33:41: Man sollte sich gut überlegen ob man das machen will?

00:33:44: Das kann auch nach hinten losgehen.

00:33:46: Definitiv, da waren auch Sachen dabei

00:33:49: bei Toby und

00:33:50: Momenten.

00:33:50: Wenn man natürlich sich anders kennenlernt oder neu kennlernt muss ein das nicht immer gefallen aber das steht noch mal auf dem anderen Blatt.

00:33:57: Bei uns ist es schon so, dass es bisher ja immer ganz gut funktioniert hat Das natürlich entscheidend war.

00:34:05: viele Dinge, die mein Vater angetrieben haben.

00:34:09: Von denen er ja immer auch als ich klein war schon in der Öffentlichkeit drüber berichtet hat aber natürlich zu Hause.

00:34:17: wir vorhin erzählt haben bei mir am Bett und ich habe diese Begeisterung gespürt Und das ist natürlich schon eine Motivation Aber selbst mit vor Ort zu sein dass selbst am eigenen Körper im Geist so zu erfahren und zu merken, hey wow was löst das aus?

00:34:35: Was hat das wohl bei ihm ausgelöst und tut es immer noch.

00:34:38: Das war und ist nach wie vor für uns glaube ich ein ganz wichtiger Schlüssel um dann halt auch das Verständnis für ihn jeweils anderen erhöhen zu können Auch wenn man vielleicht nicht immer einer Meinung ist aber man kann die Gedankenwege des jeweils Anderen nachvollziehen.

00:34:54: Jetzt lass mal drüber sprechen, wir sprechen auch noch darüber was ihr toll findet aneinander war.

00:34:59: Was nervt?

00:35:01: Es ist das Schnarchen!

00:35:02: Das habe ich auf jeden

00:35:03: Fall gesehen.

00:35:04: Das erste was mir gerade sofort im Sinn gekommen wurde jetzt hast du es mir zuvor genommen aber ja ich bin dann doch jemand der zwar schnell einschläft Aber manchmal kennt man das, wenn man draußen ist gerade im Zelt und es rüttelt irgendwie das Zeltgestänger durch den Wind.

00:35:19: Man isst nass, dann brauche ich doch mal ein bisschen... Und ich find's total faszinierend!

00:35:23: Egal wo wir sind, egal was für Probleme haben, Papa schläft immer sofort ein und prustet dabei unglaublich Ja?

00:35:30: Wenn du selbst Gedankengänger hast auch mal eine bisschen negativer Art und eigentlich dann auch einen Reisepartner vielleicht bei die ihr wissen willst, mit denen du dich nochmal austauscht.

00:35:38: Deine Sorgen, Ängste und Gedanken teilst.

00:35:41: Und der ratzt da einfach so dahin?

00:35:43: Dann merke ich jetzt auch schon... Also

00:35:45: sprechen tun wir es schon darüber hier und da!

00:35:47: Ja gut!

00:35:48: Aber dann muss doch mal gut sein!

00:35:50: So er braucht halt seinen Schlaf kann das auch verstehen.

00:35:54: Und sonst ist es zum Beispiel so dass was mich auch Ich darf noch weitermachen, ne?

00:36:00: Ja.

00:36:01: Definitiv, definitiv!

00:36:05: Das ist zum Beispiel Papa weil wir immer zur Fuß gehen wie man so sagt das kennt man auch.

00:36:09: Man ist nicht jeden Tag gleich gut drauf und an jedem Anfang einer Reise aber auch mal nicht so guten Reisetagen steht da morgens auf und zählt immer bis dreitausend.

00:36:20: Das sind zwei Kilometer und es macht er für sich um seinen Gang Rhythmus zu finden, weil er sagt so dann kann er die Gedanken loslassen und negative Sachen auch beiseite schieben.

00:36:30: Das Problem warum auch immer ich habe es bisher auf allen Reisen immer wieder darauf hingewiesen wer macht das laut irgendwie meinte wenn der das leise für sich sagt funktioniert das nicht.

00:36:38: Und wenn du selber auch mal nicht so gut drauf bist und dann geht jemand neben dir und zählt da dauernd Dann kann das auch mal ganz schön nerven.

00:36:45: ja Da

00:36:45: musst du dich natürlich immer fragen Warum triggert dich das jetzt so?

00:36:49: Ja gut, da müssen wir dann vielleicht noch mal ein Einzelgespräch machen.

00:36:55: Wir beide lieber Christo ja aber sonst und was wir als letztes vielleicht so in ich glaube das sind gar nicht einzelne Sachen Da haben wir gelernt mit Mit auszukommen Aber das ist schon das haben wir gerade auch auf der letzten reise gemerkt dass Obwohl wir beide gerne zur fußreisen und ich glaube auch Ich inzwischen sage ich schätze die langsamkeit Mein inneres Tempo einfach ein ganz anderes ist als bei Papa und ich probiere, manchmal innerlich mich am Riem zu reißen und zurückzuhalten.

00:37:26: Und wenn mir das aber nicht so gelingt dann nervt mich vieles dass... Er hier und da noch mal eine Nacht länger bleiben will im Zelt, weil das ja doch so schön ist.

00:37:35: Und man ja nicht reißt um irgendwo hinzukommen sondern einfach nur um unterwegs zu sein und so.

00:37:41: Das klingt jetzt so lustig aber wenn man unterwegs ist mit Rucksack und es ja auch hier und dar beschwerlich ist.

00:37:47: Man hat auch Wünsche die ein Jahr vorantreiben um vielleicht gewisse Tiere noch zu sehen Ausblicke von Bergen zu genießen.

00:37:56: Man muss sich eigentlich selbst so motivieren und sagen, komm da gehen wir jetzt noch mal hoch.

00:37:59: Und der Vater sagt einfach, ne wieso ist doch schön hier?

00:38:02: Lass uns hier bleiben!

00:38:03: Dann sorgt das manchmal auch für Diskussion.

00:38:06: Ja ich kenne es in einem anderen Zusammenhang ganz gut wenn ich zum Beispiel auf dieser langen Reise durch Deutschland wo ich ja teilweise begleitet wurde auch von einem Kamerateam ein Freund eigentlich der Kamera macht den natürlich wieder ganz andere Bedürfnisse hat an somit Tag und sagt jetzt lass uns nochmal hier warten zwei Stunden bis das Lichtgut ist und du denkst Wenn du übermorgen in Nürnberg mit mir sein willst, dann muss ich jetzt weiter.

00:38:30: Aber das schaffe ich sonst nicht!

00:38:32: Mit meinem Board... Da gibt es ja auch manchmal den einen oder anderen Konflikt.

00:38:37: Insofern kann ich das nachvollziehen.

00:38:39: aber Achel, Du bekommst natürlich noch das Wort Was nervt Dich?

00:38:43: Ich erinnere mich jetzt um dich schon mal eine Situation da so hinzubringen.

00:38:49: Du hast was oder ihr habt etwas im Buch beschrieben Kanada.

00:38:53: Da war ein Bär Der war dir recht nah.

00:38:59: Da hat Aaron was gemacht, wo du nicht so zufrieden mit warst.

00:39:03: Das sind ja zum Glück seltene Situationen aber wo wir dann uns hier auch als Mensch erkennen Wir sind sehr stark emotional geprägt und da kommen ja so Gefühle wie Angst und Furcht.

00:39:14: Wir hatten auf einer Sandbank gezählt in Kanada und plötzlich kam ein Bär raus.

00:39:18: Plötzlich stand er so fünf sechs Meter vor mir und erhob sich und ich wollte eigentlich zu unserem Faltboot um da Sachen rauszuholen.

00:39:25: Und Aaron stand, ich weiß es nicht, vielleicht hundert Meter entfernt am Zelt und fotografierte das.

00:39:33: Es ist auch alles gut gegangen zum Glück, hätte schief gehen können.

00:39:36: Seltsamerweise hat mich diese Situation oder das erlebte sehr stark beeinflusst danach.

00:39:43: Ich kann das bis heute nicht so schildern, warum und weshalb das so ist, weil man viele Tierbegegnungen im Laufe seines Lebens hatte.

00:39:50: Aber da hab ich schon so gedacht, dein Schutzengel hat manchmal wahrscheinlich auch woanders zu tun.

00:39:55: Das geht nicht immer alles im Leben gut.

00:39:58: Das habe ich hier aus dieser Erfahrung mitgenommen und dann ist man... Also ich bin dann sehr stille und auf der anderen Seite bin ich dann zu Aaron als der Bär verschwunden ist und hab ihn darauf angesprochen wieso er denn das fotografiert wenn sein Vater möglicherweise vom Bär angegriffen wird und dass ihr auch schief gehen kann.

00:40:18: Und das hat zum gewissen das Boot geführt haben war dann der Meinung auch, ja Mensch Papa und so du hast ja auch immer gefrüher gesagt wenn so bedrohliche Situationen oder man ist in Strom schneiden mit Kajaks.

00:40:29: Das fotografiert man das ja auch ein Teil dessen was wir tun und da hat er natürlich recht.

00:40:33: ich habe es damals aber nicht so richtig verstanden und dass hat natürlich dann auch über eine längere Zeit für uns zu blöden Momenten geführt.

00:40:41: Auf der anderen Seite konnten wir uns auch jetzt nicht trennen oder so, weil wir waren in der Einsamkeit mit dem Hubschrauber ausgesetzt das heißt wir mussten weiter auf den Fluss.

00:40:50: Insofern hat sich so ein Stimmungsdown natürlich auch über Tage hingeschleppt bis wir dann irgendwie mal ins Gespräch kam aber trotzdem hat sich das Innerlicht schon bisschen über eine längere Zeit bei uns dann auch festgesetzt.

00:41:06: Aber entscheidend ist, auch wenn es länger gedauert hat.

00:41:09: Wir hatten das beide im Kopf.

00:41:11: Ich habe mich sicherlich nicht so gut verhalten.

00:41:15: Auch und gegenüber... Das heißt wir haben uns hier zu Hause in Hamburg als wir zurück waren.

00:41:20: Haben alle Bilder und das was wir gemacht haben erst mal ruhen lassen bis wir da nicht glaube ich was weiß ich jetzt zweimal hunderte später darüber geredet haben um uns ausgetauscht haben wie soll es überhaupt weitergehen?

00:41:31: Insofern war das eine ganz dofe Situation die wir auch sicherlich beide im kopf haben noch.

00:41:36: Aber wir haben dadurch auch eine Menge gelernt und sind, glaube ich jetzt auf der letzten neuen Reise in Südafrika ganz anders miteinander umgegangen.

00:41:46: Also es war auch ne große Hilfe wenn man so will, hört sich zwar komisch an aber auch schlechte Erfahrungen bringen einen manchmal in die richtige Richtung.

00:41:55: Was macht ihr Aron heute anders?

00:41:58: Redet ihr eher schneller über so vielleicht auch Gefühle unterschiedliche was nervt gerade oder was vorhakt?

00:42:06: ja also wir reden schneller darüber.

00:42:09: ich glaube auch dass ohne da jetzt so eine in unseren jetziges reiseverhältnis nenn nicht mal um son status kurz hin zu wollen aber wir hatten schon auf viele probleme.

00:42:25: ich glaube kanada gehört es ein bisschen noch dazu wo man auch gemerkt hat dass unsere Rollenverteilung nicht so ganz klar ist.

00:42:33: Und ich fand es ganz spannend, wir hatten neulich mit anderen Leuten gesprochen und ein bisschen von unserem Reisen erzählt und da fragte eine Dame so ganz salopp ja wer ist denn da der Bestimmer?

00:42:47: So naiv das klingt ist schon so weil du kannst auf so Reisen nicht immer alles ausdiskutieren also ohne dass wir das suchen.

00:42:57: Also wir machen diese Reisen rein Abenteuers willen, sondern es geht uns eigentlich eher mit den Begegnungen.

00:43:03: Mit den Menschen und Landschaften und Tieren da draußen.

00:43:06: aber um gewisse Begegenung haben zu können muss man hier und da dann doch das eine oder andere Abenteuer- und Anstrengung auf sich nehmen?

00:43:15: Und wenn man jetzt erstmal dieses Wort Expedition in den Mund nimmt ist es so dass es da einfach Regeln geben muss und Absprachen irgendwie klar sein müssen und Das hat sich glaube ich bei uns stark verändert, dass wir klarer sag ich mal, unsere Bereiche auf den Reisen gefunden haben.

00:43:31: Was ich will, was ich kann.

00:43:33: Was Papa auch will und was er kann – das schieben wir schnell beiseite nicht mehr so gut kann!

00:43:40: Das wird da natürlich, dass es auf jeder von jeder Reise zu jeder Reis unterschiedlich ist aber das ist glaube ich klar.

00:43:46: Und das muss man finden und das muss mit jedem immer finden ob man jetzt mit einem Freund oder einer Partnerin reißt oder in der Familie oder mit dem Sohn.

00:43:55: Muss man immer gucken okay wer hat welchen Bereis.

00:43:58: Und das ist auch hier zu Hause so, wenn jemand davon ausgeht der andere macht Essen oder kümmert sich um den Müll und der macht es aber nicht.

00:44:06: und man kommt nach Hause und das ist nicht erledigt, ist mal genervt!

00:44:09: Dann geht's um Kommunikationen und Absprachen und darum Aufgaben zu verteilen, sodass jeder zufrieden ist.

00:44:15: Das hat eine ganze Weile bei uns gedauert bis Papa auch gewisse Dinge abgeben konnte wollte ich gewisse Dinger übernehmen konnte und ich glaube jetzt bei Südafrika haben wir nicht vollständig aber einen ganz guten Flow gefunden.

00:44:29: Jetzt waren wir dabei was genervt hat, ich weiß nicht ob du noch etwas gänzen wolltest Achill?

00:44:35: Ich habe dich nur auf diese Geschichte hingeschoben mit dem Bären.

00:44:39: Das einzige wäre so was mir sofort in den Kopf kommt auch und hat das ein bisschen auf der anderen Perspektive erzählt dass ist das heißt wenn du in irgendeiner Region unterwegs bist dann halte ich gerne Ende.

00:44:51: Und das kommt eben halt hinsichtlich der Thematik Seele ankommen und so, was du vorhin angesprochen hattest.

00:44:57: Das genieße ich dann auch weil ich natürlich auch in meinem Kopf habe dass sich auch in jüngeren Jahren im Alter von Aarund das natürlich auch weiß bei der Selbstreflektion dass ich auch sehr sehr getrieben war.

00:45:09: warum kann ich manchmal gar nicht sagen ich wollte viel sehen viel erleben oder so.

00:45:12: und heute ist es denn so dass ich aber das im kopf habe Und dann mir mehr Ruhe gebe und sage, wow ist das schön hier.

00:45:20: Da wirst du noch mal ein, zwei Tage bleiben!

00:45:23: Das ist so'n Gefühl als wenn du ankommst und damit vermittelt sich auch so'nn Gefühl von Dankbarkeit, dass du dieses und jenes sehen und erleben darfst.

00:45:31: Und da ist Aaron manchmal getriebener... ...und dann müssen wir uns austauschen und überlegen wie es weitergeht.

00:45:38: Was passiert in der Zeit, in der du bis dreitausend zählst?

00:45:42: Ja, was ich vorhin mit anderen Worten sagte.

00:45:44: Ich mache dann Gedankengänge.

00:45:46: man muss dazu sagen also wenn du relativ viel in Landschaften zu Fuß unterwegs bist Dann ist das nicht nur geprägt von Harmonie und guten Gefühlen.

00:45:55: es gibt wie hier in Hamburg ja auch Man steht mal auf und hat so das Gefühl man ist mir im linken Bein aufgestanden dass der tag wird Nicht gut.

00:46:05: durch dieses zählen was auch und eben ansprach komme ich aber In so einem Rhythmus kann auch schlechte Stimmung oder Gefühle, wo ich merke, der Tag muss ich heute gegen mich angehen.

00:46:18: Und macht dann Gedankengänge und das Drollige ist es auch!

00:46:20: Ich habe dann Bilder im Kopf ohne zu viel zu verreiten, aber wir waren vor einigen Jahren auch bei den Masalien Tansania und haben da wunderbare Menschen getroffen mit denen wir dann auch zu Fuß gereist sind.

00:46:32: Und da habe ich sehr viele feste Bilder im Kopf die mir gut tun.

00:46:35: Die bin übrigens auch im Kopf wenn ich beim Zahnarzt sitze.

00:46:40: Das tut mir gut an dem Kopf so in solche Bilder zu flüchten.

00:46:43: Die helfen mir einfach so dieses und jenes Ich sage mal zu überstehen das heißt übersteh'n auch um... Wie Aaron sagen würde, in den Floh des Tages zukommt dreitausend.

00:46:54: Da bin ich eigentlich drin und habe meinen Rhythmus in gleichförmiger Form der Schritte gefunden.

00:47:00: Diese Gedanken tun einen dann auch gut.

00:47:03: Das ist ja ein Ritual, genau so wie es ein Rritual ist vor man an kommt auf einer Reise nochmal inne zu halten.

00:47:10: als du das vorhin so ... geschildert hast.

00:47:13: Hab ich auch gedacht, ja Mensch es ist ja auch ein Ritual und ich finde immer Rituelle haben vor allem die Funktion das wir Ding noch mal eine Bedeutung geben.

00:47:23: Und ob der Staat in den Tag ist den nochmal ganz bewusst eben zu vollziehen indem wir bis drei tausend zählen oder eine Reise nochmal auf eine gewisse Art und Weise enden lassen um dem nochmal eine Beteutung zu geben.

00:47:38: Hast du auch so Rituale, Harrod?

00:47:40: Oder verstehst du diese was das macht.

00:47:42: So ein Rituaal was ja deinen Vater offenbar hat.

00:47:45: Ich hatte Rituale und bin im Moment eher in der Phase, dass ich probiere gewisse Rituaale abzulegen.

00:47:53: Zum Beispiel wo wir bei den Getriebenen sind heute zutage ja auch durch die Technik und Möglichkeiten nicht überall Wo wir mit unseren Kameras sind und fotografieren.

00:48:03: aber Ich bin auch sehr getrieben durch meine Fotoarbeit weil mir das einfach Spaß macht Und habe mich erwischt dass sich auf vielen Reisen soweit es vom Stromverbrauch möglich war, dann nachts im Zelt liege und Bilder gucke vorm Tag.

00:48:19: Auch dann geht so ein Arbeitshörn an.

00:48:21: Und ich sag, hast du das?

00:48:22: Ist funktioniert das?

00:48:23: reichst du das oder musst du gucken, dass du nochmal irgendwie ein anderes Tierbild kriegst?

00:48:27: Funktioniert das so?

00:48:28: Brauchst du

00:48:29: jenes?".

00:48:30: Dann flüchtet man sich lustigerweise nicht wie Papa eben meinte hier in Hamburg schön auf die Reisen-Bilder weg sondern ist eigentlich auch diesen Reisen Denkt sich hier nach Hamburg in den Arbeitsrhythmus.

00:48:43: Und das tat und tut mir nicht gut, und es war so ein Ritual, das war so gelernt wie man vielleicht auch schlechte Angewohnheiten hat, sich abends ins Bett zu legen und irgendwie noch durchs Handy zu scrollen oder so.

00:48:55: Das habe ich zum Beispiel jetzt auf der Südafrika Reise ganz bewusst probiert abzulegen oder auch mal zu sagen, es betrifft die Fotografie.

00:49:05: Papa hat immer von so einem Foto-Rausch gesprochen.

00:49:08: Es gibt Momente ... Du kennst das vielleicht vom Reisen?

00:49:12: Für mich ist es eigentlich surreal!

00:49:15: Und du siehst das und verstehst gar nicht wie kann das funktionieren, ob das Tierbegegnungen sind oder gewisse Lichtsituationen in Landschaften.

00:49:25: Irgendwie ist alles still.

00:49:26: Trotzdem in der Natur ist ja auch alles in Bewegung Man gleitet da so rein und ist bei mir.

00:49:32: Ich fang jetzt auch gerade an zu grinsen, einfach happy!

00:49:35: Und ich musste irgendwie die Überschwenklichkeit... ...und dieses Gefühl habe ich probiert ganz viel durch die Fotografie einzufangen.. ..und hab dadurch aber auch gemerkt dass mir eigentlich ganz viele dieser Momente verloren gehen weil man alles nur noch durch den Sucher legt er sieht.

00:49:50: Da probiere ich jetzt auch Rituale einzubauen.

00:49:54: der sich schon zuerst noch die Kamera hat aber vielleicht nur sind doch noch zehn, zwanzig Bilder macht aber halt nicht mehr zweihundert die dann zu beiseite legt und mir das auch mit meinen richtigen Augen am gucke.

00:50:07: Ich würde ja behaupten dass es fast nochmal so ein feiner Unterschied zwischen schlechter Angewohnheit und Ritual wobei jetzt ist auch auf die Perspektive ankommt ob dein bis drei tausend zählende schlechte Angewohnhalt oder ein Rituel Das wirst du wahrscheinlich anders sehen als du Ein Ritual wäre.

00:50:29: für mich glaube ich eher zu sagen pass auf jetzt jetzt suche ich mir mal etwas was mir hilft aus dieser schlechten Angewohnheit rauszukommen vielleicht einen bewussten Moment oder.

00:50:39: Ich halte mal inne und tu jetzt etwas wo ich nochmal gedanklich mir sag ne das wollte ich nicht.

00:50:46: also ich gebe noch einmal etwas eine Bedeutung ich ziehe mich da jetzt raus aber das ist ja auch individuell unterschiedlich und es ist ein spannendes Ding finde ich.

00:50:56: Also was sich andersrum macht, was vielleicht so ein bisschen etwas mit mir auch zurückdenken zu tun hat weil einen doch ja auch da spricht man ja vom Bilder im Kopf oder wir machen das oft irgendwie auch durch unsere Arbeit wenn man abends im Schlafsack liegt dann noch im Zelt oder irgendwo draußen eine natürlich Dinge nochmal so vorbeifliegen.

00:51:17: und ich probiere jetzt zum Beispiel dieses schlechte Ritual oder Gewohnheit irgendwie dann die Kamera zu nehmen und alles durchzugucken wegzupacken.

00:51:27: Und probieren noch mal Bilder zu speichern im Kopf also zu sagen, weil Papa sagt mir auch immer gerne Mensch jung brauchst nicht tausend von Bildern wenn du ein geiles Bild am Tag gemacht hast ist schon super.

00:51:40: und dann liege ich oft abends da Und probier mir immer zu sagen, welches im Kopf ohne dass ich die Bilder gesehen habe.

00:51:46: Aber auch für mich, welch es war jetzt gar nicht beruflich, welchs war mein Bild?

00:51:50: Welches ist meine Erinnerung?

00:51:52: Weil ich eigentlich gerne probiere diese Erinnerungen zu bewahren und das ist so schade, dass wir so viele... Auch Gott sei Dank!

00:51:59: Wir haben ja auch ein schönes Leben, viele schöne Dinge tagtäglich erleben dürfen und viel verschwindet einfach so.

00:52:05: Ich probiere dadurch vielleicht meinem Gehirn bisschen zu bestimmen sag' ich mal an was willst du dich später noch erinnern?

00:52:12: Und es klappt nicht immer, aber so ein paar Dinge habe ich zuerst das Gefühl, graben sich so bisschen tiefer in die eine oder andere Gehirnschublade ein.

00:52:19: Ja, ich erinnere mich, wir hatten früher von einer großen Familie, ich hab vier Geschwister und dann hieß es manchmal am Abendbrutzzisch jetzt erzählt doch mal was war das Beste vom Tag?

00:52:28: Wir haben das oft gehasst weil dann sitzt du da und irgendwann weiß ich jetzt komme ich dran und dann musst du dir irgendwie was ausdenken und so... Aber der Gedanke dahinter ist ja ähnlich wirklich sich nochmal zu erinnern.

00:52:37: wofür bin ich dankbar?

00:52:38: was war gut an einem Tag?

00:52:42: Ihr habt ja viele verschiedene Kulturen allein und auch gemeinsam schon kennengelernt.

00:52:50: Wenn wir mal darauf gucken, was das Zusammenleben angeht also eine soziale Gemeinschaft ein soziales Gefüge?

00:52:58: Was habt ihr da gelernt und mitgenommen von anderen Kulturen.

00:53:05: Also ich kann da jetzt so viele Sachen nenn' ich, greift dann nur mal drei vier Sachen raus.

00:53:11: also was mich am stärksten auch als junger Menschung geprägt hat das ist die Reduzierung aufs Wesentliche.

00:53:16: Ich glaub Aaron hat das vorhin auch schon so angesprochen Das heißt mit wenig auszukommen und trotzdem freundlich um glücklich zu sein Und dass wenige was Menschen haben das auch noch zuteilen mit anderen Dass in sein eigenes Leben eins fließen zu lassen war mir bis heute immer wichtig.

00:53:34: Also so vom Essen her, also ich werde auch manchmal aufgezogen von meiner Frau und Aaron Ich liebe auf sehr einfaches Essen, sag' ich einfach mal.

00:53:41: Ich muss jetzt nicht klar wenn man in ein tolles Restaurant geht, alles super!

00:53:46: Aber ich genieße das wirklich.

00:53:48: Also ich sage mal, so als Beispiel Kartoffelsalat mit Würstchen ist für mich fast ein Hochzeitsästen.

00:53:53: ja dazu kommt dann noch der Gemeinschaftssinn dieses Funktionieren innerhalb von Dörfern dass unterschiedliche Häuser für unterschiedlichen Menschen auch geöffnet sind dieses rein und raus geht.

00:54:06: Und dann ist es natürlich auch diese unglaublich freundlichkeit wenn man wenig hat.

00:54:11: Das hat immer was mit Empathie zu tun unserer Gesellschaft allgemein sehr gut tun, sich auch letztendlich für andere Menschen zu interessieren.

00:54:23: Deswegen war ich auch in meinem Grunde im jungen Jahr nach heute noch sehr sehr neugierig wie andere Menschen leben.

00:54:28: also ich habe immer nach anderen Lebensformen Ausschau gehalten als jetzt unsere Form wie wir hier so in Deutschland leben.

00:54:38: Also mehr miteinander sag' ich einfach mal so.

00:54:41: Papat

00:54:41: hat viele Dinge schon angesprochen die ja auch große Themenkomplexe dann ja einnehmen, ich glaube in dieser Auflistung noch so bisschen differenzierter zu sagen ist vor allen Dingen dieses Interesse am jeweils anderen ohne Vorurteile.

00:55:01: Das finde ich ganz entscheidend!

00:55:03: Du begegnest dich irgendwo auf Augenhöhe und du merkst es ist immer auch okay wenn kein Interesse da ist.

00:55:09: das kann passieren das kann auch tagesabhängig sein Und es muss ja nicht Interesse da sein, aber wenn Interesse dar ist habe ich egal wo in der Welt man immer festgestellt das keine Vorurteile waren.

00:55:22: Es ist ein offenes Interesse aneinander an der Person selbst und hatte immer das Gefühl dass das Bild von einem was beim anderen entsteht in der Zeit entsteht und von dem, was sie wissen oder sehen.

00:55:36: Und nicht durch irgendwelche anderen Menschen, die sie kennengelernt haben und das auf einem übertragen ... Oder durch welche Nachrichten im Fassen des Wortes Buschfunk oder so.

00:55:46: Man lernt sich kennen!

00:55:48: Eigentlich hat man immer bei diesen Menschen, denen wir begegnet sind, die Chance von einem weißen Blatt.

00:55:54: Was da draufsteht, dass er vielleicht kriegt jetzt auch gerade eine Gänsehaut.

00:55:59: tolle Chancen und Menschen, die auch viel schlechtes oft erlebt haben.

00:56:03: Vielleicht bei anderen Sachen woanders hingeschickt wurden.

00:56:06: man merkt das spielt keine Rolle sie begegten dir als Mensch persönlich Und du darfst entscheiden was auf diesem weißem Tag draufgestreifen wird je nachdem wie du dich diesen menschen gegenüber verhältst und was du selbst von dir gibst.

00:56:19: und Das ist glaube ich eine Eigenschaft Die auch mir sehr schwer fällt.

00:56:23: aber wenn wir das vielleicht auch weiter hier in unsere Gesellschaft übertragen könnten egal Man muss nicht von jedem Freund sein, nicht von jeder Meinung fehlen.

00:56:31: Aber sich offen alles anhören und immer wieder die Chance zu geben dass man einen anderen Eindruck oder einen gewissen Eindruck machen kann das ist glaube ich ein ganz hohes Gut.

00:56:41: Das ist ja auch dieses Wort Palawan fällt mir gerade dazu ein dem arabischen Raum Auch in Afrika.

00:56:47: die reden, die reden aber das ist grade so gut.

00:56:50: also mich hat es immer sehr beeindruckt Und das ist hier auch das was uns Im Augenblick, ich sag mal in unserem Land so einfach fehlt.

00:57:00: Menschen reden nicht mehr miteinander auch unterwegs.

00:57:02: wir haben so viele unterschiedliche Menschen kennengelernt wo man auch im Kopf sicherlich nicht viel gemein hat.

00:57:08: aber man

00:57:09: muss miteinander sprechen und zumindestens bereit sein offen zu sein um sich dieses und jenes einzuhören.

00:57:16: tut man das nicht kann man doch in keinster Form irgendwie Verständnis oder Nähe finden dann ist alles alles vorbei.

00:57:22: Ja ich glaube es ist ein ganz wichtiger Punkt bei all dem dass wir uns begegnen überhaupt und, dass wir das mit Zeit tun.

00:57:31: Also da sind glaube ich zwei Voraussetzungen, dass man sich überhaupt begegnet.

00:57:35: Dazu muss mal herausgehen und nicht nur... Man kann sich auch auf Social Media begegne, aber es ist eben nicht das Begegnende was notwendig ist, glaube ich, sondern dass man wirklich in die Augen guckt.

00:57:45: Sonst kann man ja nicht auf Augenhöhe sprechen wenn man sich nicht in die Augen guckt!

00:57:49: Und dass man sie Zeit nimmt dafür.

00:57:51: Da fängt's glaube schon oft an weil wir hier auch in so einem Umfeld leben wo wir noch getriebener sind, als wenn wir auf Reisen sind.

00:57:59: Es gibt ja so

00:58:00: einen Spruch auch nur, wenn du unterwegs bist kannst du auch Begegnungen machen und das muss man nicht unbedingt auf das Reisen übertragen sondern auch bei uns.

00:58:12: Wenn wir

00:58:12: draußen sind vor der Tür, ich finde immer... Also Länder zum Beispiel in Südeuropa ist einfach viel mehr Begegnung miteinander weil es mehr draußen stattfindet.

00:58:24: Jetzt wird es langsam schon fast November, wenn wir da draußen unterwegs sind dann wollen wir meist von A nach B schnell und irgendwo wieder rein.

00:58:34: Und dadurch begegnen wir uns natürlich auch weniger.

00:58:38: Ja und das ist natürlich was du meintest.

00:58:39: also einerseits glaube ich ist ja schon etwas besonderes was wir kennengelernt haben von den Menschen die wir dort treffen durften, bisher diese Offenheit und dieses ja ohne Vorurteile sich begegnen.

00:58:51: Aber die Zeit, die du angesprochen hast ist ein ganz entscheidender Punkt wo wir natürlich auch wieder zu unserem Zufußreisen kommen weil wenn du irgendwo mit dem Gelände wagen irgendwie Karacho durchbretterst sagst hier ich will mal irgendwie schnell gucken wie lebt ihr denn hier?

00:59:05: Ich mache ein paar Fotos und ich werde es in zwei Tage breter ich wieder weiter.

00:59:09: Hast vielleicht sogar mag ich auch zu bezweifeln, weil vielleicht hast du sogar ein, zwei gute Fotos gemacht.

00:59:14: Weil du irgendwie Glück hattest?

00:59:16: Ich glaube es ist auch da schwierig die Menschen in ihrer Gänze so einzufangen oder abzubilden.

00:59:22: aber das dann nochmal ein anderes Thema.

00:59:24: Aber vor allen Dingen sind wir zu Fuß Wir kommen an und wir probieren auch da bei den Menschen anzukommen Und natürlich sind auch unsere Reisen in irgendeiner Form durchgeplant.

00:59:33: man muss planen allein auch anhand von Vorräten und so ein Equipment.

00:59:38: aber wir probierend dann auch da wenn wir merken, hier brauchen wir vielleicht auch noch mal ein bisschen um Leuten näher zu kommen.

00:59:45: Aber wir haben das Interesse daran und merken vielleicht ist bei denen das auch dann muss man... Und das probieren wir schon auf diesen Reisen so viel auch geplant wird dem auch einen Raum geben.

00:59:56: Das sind dann auch im wahrsten Sinne des Wortes schöne Begegnungen weil man merkt da bricht sowas auf und das schafft man nur über Zeit.

01:00:05: Ihr wart jetzt zuletzt, das war die letzte große Reise gemeinsam in Südafrika Und werdet jetzt davon nicht nur erzählen, sondern auch ganz viel zeigen.

01:00:14: Ihr geht auf Tour seit den verschiedenen Planetarien noch in anderen Orten wo ihr von Südafrika berichtet und da werde ich natürlich auch nochmal nicht nur auf das Buch hinweisen aber auch auf die Termine und wo man sie findet dann in dem Newsletter, der diesem Podcast hier begleitet.

01:00:31: Ich sage an der Stelle einmal wo man den abonnieren kann wenn man es denn noch nicht getan hat

01:00:35: und zwar

01:00:36: unter christophörster.com slash frei raus da pack ich das alles rein so und ich sag im Outro jetzt auch nochmal eure Website wo man sich da informieren kann dass ist dieses große Südafrika-Ding.

01:00:51: was eurer letzte Reise war gibt es eine nächste die ihr schon geplant habt.

01:00:58: Ihr schlägt schon die Hände über dem Kopf zusammen.

01:01:01: In der Tat ist das eine Frage, die mich am meisten nervt und aber wie sie mir am meisten gestellt wird?

01:01:07: Was ist das nächste

01:01:08: Ding?

01:01:08: Genau so!

01:01:09: Deswegen schlagen wir die

01:01:12: Händen

01:01:12: über den Kopf.

01:01:12: Pass auf, ihr müsst gar nicht sagen wo sie hingeht ich stelle sie anders.

01:01:16: Gibt es Die Vorstellung bei euch dass ihr irgendwann Eine letzte gemeinsame reise miteinander macht oder ist das völlig offen?

01:01:25: Ich übernehme jetzt einmal das Wort Weil wir natürlich auch darüber sprechen, auch selber.

01:01:32: was ist das nächste macht man.

01:01:34: Was nächstes wie geht es weiter?

01:01:36: weil jetzt zwischen uns dann wischen ja auch nicht nur Spaß und Freude ist sondern sich da als auch so ein Beruf draus entwickelt hat.

01:01:44: Wie du eben meintest mit Buch und Veranstaltung und sowas.

01:01:48: aber ganz entscheidend ist und ich glaube dass ist das was man Neben Zielen und wir haben jetzt heute gar nicht viel über Ziele gesprochen.

01:01:57: Und deswegen möchte ich, glaube ich auch so die Kurve kriegen weil es eigentlich egal ist ob wir jetzt nach Schottland, nach Island oder gerade in Südafrika waren.

01:02:05: das wenn wir hier in Hamburg bei Samm sitzen und Man schaut sich die ganzen Bilder noch mal an man spricht über dass was man mitgenommen hat An Erfahrungen Erlebnissen schön wie auch schlechten Dingen.

01:02:17: Ja Wir haben jetzt viele über die guten Dinge gesprochen aber man nimmt ja auch nicht nur gibt du dinge mit dann ist immer eine entscheidende Frage, die wir uns stellen, aber die wir auch zusammenstellen.

01:02:26: Und das ist die Frage hat sich eigentlich alles gelohnt?

01:02:30: War das gut?

01:02:33: und da können wir sofort aus dem Bauch heraus jetzt mit Ja antworten.

01:02:37: Genau.

01:02:38: Ich glaube damit belassen wir es erst noch!

01:02:43: Ja, dazu kommt noch einfach die Sache.

01:02:45: Nee

01:02:45: ich hab gesagt wir belassen's dabei!

01:02:47: Okay.

01:02:49: Was hast du noch?

01:02:49: Ne

01:02:50: finde dich gut.

01:02:54: Das machen wir.

01:02:56: Dabei belassen wir es und das ist ja der Charakter des Abenteuers dass nicht immer alles einfach ist sondern auch Widerstand da ist Auf allen Ebenen.

01:03:06: Nicht nur da draußen, dass es mal regnet und schneit und kalt ist und nervt, sondern auch im Miteinander unterwegs sein... Es ist das an dem man wächst!

01:03:14: Und deswegen bin ich so ein großer Freund des Abenteuers von diesem Bild des Abendeuers für's Leben weil einfach die Auseinandersetzung mit Widerstand Das ist was glaube ich uns weiterbringt im Leben und wachsen lässt.

01:03:30: Das können wir im Kleinen erleben, im Großen erlebenden erleben.

01:03:33: Im Miteinander erleben und im Außen erleben aber den Widerstand nicht immer weg haben zu wollen.

01:03:38: Ich danke euch!

01:03:39: Vielen Dank für die Einladung.

01:03:40: Hat Spaß gemacht.

01:03:44: Danke.

01:03:46: Ich will an dieser Stelle jetzt gar nicht mehr viele Worte verlieren.

01:03:48: An dich ein ganz herzliches Dankeschön fürs Zuhören und nur als Ergänzung weil ich es eben angekündigt habe nochmal die Webseiten von Achill & Aron Moser Beide ganz einfach achillmosa.de zusammengeschrieben und aronmosa.de.

01:04:09: Aron mit zwei A und Achil hinten mit LL.

01:04:14: Da findest du unter anderem die ganzen Termine für die Südafrika Shows.

01:04:18: jetzt in den nächsten Wochen und Monen.

01:04:22: Nächste Woche gibt es neue Folge frei raus Und ich freu mich natürlich wenn wir uns da wieder hören.

01:04:26: Bis dahin wünsche ich dir eine gute Zeit Mit mir.

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