Sicher vor den Waldbränden und mit Sophia Kimmig durch die Nacht
Shownotes
// Weil es ein paar Nachfragen gab: Ich bin zwar in Spanien und wollte eigentlich noch an die französische Atlantikküste, aber aufgrund der Waldbrände passen wir unsere Route an – und sind mehr als wohlauf! Ich melde mich heute aus San Vicente de la Barquera, blicke kurz auf das abendliche Panorama des Ortes und auf die letzten Tage, eher es mit der Wildbiologin und Buchautorin Sophia Kimmig in den Wald am Rande Berlins geht (eine Folge, die schon etwas älter, aber zeitlos ist und die ich dir im Rahmen der Sommerpausen-Wiederholungen erneut ans Herz legen möchte) ...
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// Outro-Song: Dull Hues by Lull (audiio.com)
Transkript anzeigen
00:00:00: Moin und herzlich willkommen bei Freiraus, dem Podcast für mehr Freiheit und Abenteuer in unserem Leben.
00:00:06: Ich bin Christoph Först und ich melde mich hier aus der Sommerpause.
00:00:11: Die dritte Folge der Sommer-Pause, zwei tausend sechsundzwanzig ist in Deine Ohren gelangt!
00:00:19: Und diese Folgen in der Sommer Pause die sehen immer so aus dass sich ein kurzes Update gebe von unterwegs von meinem unseren Roadtrip, den ich mit meiner Familie mache hier von Hamburg Gen Südeuropa.
00:00:37: Ich werde gleich erzählen wo ich mich aktuell gerade befinde.
00:00:41: aber vielleicht das wichtigste vorweg?
00:00:45: Ich bin zwar in Spanien wir waren in Frankreich Aber sind bisher von den verheerenden Waldbränden überhaupt noch gar nicht betroffen.
00:00:58: Wir wollten ursprünglich in ein paar Tagen in die Gironde an die französische Atlantikküste nach Caracan.
00:01:06: Das ist ganz in der Nähe von Bordeaux, also von Badeau quasi so direkt einmal an die Küste ran.
00:01:13: das ist genau die Ecke wo es richtig gelodert hat und aktuell auch noch lodert und natürlich werden wir dort nicht hinfahren.
00:01:23: ich glaube gerade heute die Reservierung dort auf dem Campingplatz storniert.
00:01:28: Das war auch kein Problem, eine kleine Anzahlung.
00:01:30: Die behalten die ein und das sollen sie auch gerne.
00:01:33: dann die Campingplätze usw.
00:01:35: da vor Ort sind natürlich besonders schwer getroffen gerade.
00:01:39: Die Natur ist besonders schwergetroffen gerade wenn du ne Ecke kennst, wenn du diese Pinienwälder kennst ,die dastehen Wenn Du sie liebst, wenn Du schon durchgelaufen bist ist es natürlich besonders hart zu beobachten, jetzt aus der Ferne in Anführungszeichen.
00:02:01: Wir sind ein paar hundert Kilometer entfernt aber für die Menschen und die Tiere, die Natur davor hat das ist natürlich umso schlimmer.
00:02:09: Aber weil ein paar Nachfragen kamen dass direkt als erstes wir sind hier in Sicherheit!
00:02:16: Wir haben hier eine gute Zeit muss ich sagen.
00:02:20: In diesen Sommerpausen-Folgen gibt es neben dem Intro, mit dem Aktuellen von unserer Reise dann eine Folge die eine Wiederholung ist.
00:02:33: Es geht heute in Die Nacht mit Sophia Kimmich.
00:02:37: Das ist eine Folge, die ich aufgezeichnet habe schon vor ein paar Jahren auch im Sommer.
00:02:42: Jetzt kommt ihr gerade ein Hund vorbei und schnüffelt am Mikrofon.
00:02:47: Alles gut!
00:02:47: Bella Bella ist richtig, ja?
00:02:51: Kein Problem.
00:02:52: Viele Deutsche hier übrigens in.
00:02:55: und jetzt geht es direkt daran wo wir gerade sind in San Vicente de la Barquera.
00:03:01: das ist die kantabrische Atlantik-Küste Hier mit Blick Jetzt sind sie gerade ein bisschen verhangen auf die Picos d'Europa eine ganz beeindruckende Gebirgskette.
00:03:16: Ich sitze jetzt hier gerade um zehn Uhr abends, das heißt es ist schon ganz schön dunkel vor der Stadt Sitzig also ich habe dieses Stadtpanorama hier statt des übertriebenes.
00:03:27: ein kleinere Ort aber wunderschön mit so einer Burg die etwas erhöht liegt und die Stadt liegt an einer Flussmündung... Der Ort liegt an einem Fluss Mündung.
00:03:39: Da führt so ne alte Brücke über den Fluss, es ist so eine Art Hafen in dieser breiten Flussmündung und dahinter erhebt sich die Stadt an den Hügeln.
00:03:51: Der Campingplatz auf dem wir sind der ist quasi auf dieser Seite des Flusses und ich habe jetzt gerade ein paar Meter gemacht Außerhalb des Campingplatzes und sitze auf so einer Art Düne, gucke auf dieses Stadtpanorama.
00:04:05: Hinter mir rauschen die Wellen.
00:04:08: auch nur zweihundert Meter entfernt ist hier ein ganz ganz toller Strand und ja Blicke auf San Vicente de la Barquera Die Picos der Europa, die dahinter liegen Die waren jetzt die Tage auch schon ganz gut zu sehen, teilweise.
00:04:26: Wir hatten hier aber auch das mag man kaum glauben wirklich fast norddeutsches Wetter nachdem wir und dazu komme ich gleich was wir erlebt haben in den letzten Tagen über die Pyrenäne oder die Pyreneen entlang gefahren sind.
00:04:42: auf der spanischen Seite wo wir teilweise vierzig Grad hatten hatten wir hier als wir ankamen und Regen.
00:04:52: Und es hat auch heute Morgen geregnet, der Regen hat uns in der Nacht schon etwas überrascht.
00:04:56: Da mussten wir schnell erst mal um das Zelt
00:04:59: bzw.,
00:05:00: dass ist das Dach am Zelt wieder aufbauen was wir gestern Abend abgebaut hatten.
00:05:06: Wir haben hier teilweise durch einen kräftigen Wind fast gefroren.
00:05:12: Ganz so schlimm ist es nicht!
00:05:13: Heute Nachmittag hat die Sonne geschehen aber mehr als auch tagsüber dann nicht.
00:05:21: Es ist also richtig, richtig gut auszuhalten hier im Morgen und wird es ein bisschen wärmer aber weit entfernt von diesen brütenden vierzig Grad die wir teilweise auf dem Weg hierher erlebt haben.
00:05:34: Ich habe mich vergangene Woche gemeldet kurz vor unserer Wanderung in den Pyrenäen.
00:05:39: Wir waren vier Tage in den pyrenänen unterwegs das war noch relativ weit im Osten der Pyrenän Fast in Frankreich.
00:05:47: Wir sind auf dieser Wanderung sogar über die spanisch-französische Grenze auch gegangen und dann wieder zurück, also in diesem Grenzgebiet war das in Katalonien noch Und hatten wirklich eine unfassbar gute Zeit.
00:06:01: Es war eine wunderschöne Strecke.
00:06:04: wir haben drei Nächte im Zelt geschlafen hat ein fantastischer Zeltplätze jeweils am Fluss.
00:06:11: Das war So beeindruckend, so schön dass ich darüber nochmal in Ruhe sprechen möchte.
00:06:18: Dann wenn diese Sommerpause vorbei ist, ich wieder zu Hause bin und noch mal Revue passieren lassen kann ganz in Ruwe und mit ein bisschen Muße damit es da auch ins Detail gehen kann weil das war wirklich eine richtig schöne Tour die ich dann gerne auch weiter empfehle.
00:06:37: So viel schonmal vorab... Es war unglaublich wenig los.
00:06:43: Also es ist nichts im Vergleich zu den Alpen zum Beispiel, ich weiß jetzt nicht ... war schon in Pyrenäen unterwegs aber ich weiß nicht ob es immer so ist im Sommer.
00:06:53: vielleicht lag es daran dass es nur wirklich auch eine Hitzeperiode war da oben in den Bergen.
00:06:58: wir waren bis auf drei tausend Meter hoch knapp dreitausend meter so zwischen eins fünf und drei war das sehr gut auszuhalten auch mit den Temperaturen Und es war nichts los.
00:07:13: Also wir sind wirklich manchmal an einem Tag vielleicht nach Hand voll, dass es zehn Leute gewesen sein begegnet aber mehr waren das nicht den ganzen Tag und ab sechzehn Uhr haben wir sowieso niemanden mehr gesehen.
00:07:28: also Ist ein Geheimtipp und den gebe ich dir euch gerne dann nochmal in Ruhe.
00:07:35: In aller Ausführlichkeit, es gibt auch noch mal Fotos.
00:07:38: die bearbeite ich jetzt dann auch sukzessive noch.
00:07:42: Wir waren ja offline unterwegs.
00:07:44: Auch das war grandios.
00:07:46: Ich habe aber so eine kleine digital Kamera dabei gehabt Die offline ist aber digital um ein paar Fotos zu machen einfach und auch was für die Erinnerung zu haben, für die persönliche aber auch um euch etwas zeigen zu können.
00:08:04: Ich habe jetzt gerade eben bevor ich diese Aufnahme begonnen hab auch ein Foto von meinem Blick hier gemacht.
00:08:10: den teile ich natürlich auch gerne.
00:08:12: nochmal mache ich auf Instagram.
00:08:14: da wird jetzt in den nächsten Tagen auch noch mal wieder ein bisschen was passieren Was teilen, das habe ich mir zumindest vorgenommen.
00:08:21: Da war es ja sehr ruhig zuletzt!
00:08:24: Wenn du magst dann guck da auch gerne mal rein.
00:08:28: an dieser stelle auch nochmal der hinweis weil es den bislang eigentlich nur über den newsletter gab über den freiraus newsletter den du auch abonnieren kannst wenn du noch nicht gemacht hast unter christophörster.com slash frei raus.
00:08:42: um den newsletter soll's aber gar nicht gehen.
00:08:44: Ich hatte bis lang aber nur dort hingewiesen auf Die Tagesseminare.
00:08:50: Ne, eine Podcastfolge gab es auch schon wo ich die erwähnt habe.
00:08:53: aber es gibt jetzt ab August bis in den November rein Tagesseminare wo wir uns sehen können wo du mit Gleichgesinnten zusammen treffen kannst in ganz Deutschland in verschiedenen Städten.
00:09:07: Es gibt einen Tag des Neuanfangs den wir zusammen erleben können, wo es darum geht wirklich neue Antworten zu finden auf alte Fragen vielleicht aber auch neue Fragen aufzumachen eine neue Richtung zu finden für den eigenen persönlichen Weg.
00:09:24: Wo es wirklich darum geht ja ne Neuorientierung zu finden innerhalb eines Tages.
00:09:31: das wird ein sehr intensiver Tag Aber auch einen sehr wertvoller Tag Und ich würde mich total freuen, wenn wir uns zu einer dieser Gelegenheiten sehen.
00:09:43: Dann gibt es ein Tagesseminat zum Thema Mikroabenteuer wo es sehr viel mehr informativ wird, wo ich mein ganzes Wissen meine ganze Expertise teile zum Thema Ausrüstung und zum Thema Ideenfindung für kleine Abenteuer und gerne Antwortengeber auf alle Fragen die du hast und die alle Teilnehmer, die dort vor Ort sind dann haben.
00:10:09: Und es gibt eben die Möglichkeit auch mit Menschen zusammen zu finden, die aus deiner Region kommen und ähnliche Interessen haben.
00:10:17: Alle Infos zu diesen Tagesseminaren, die findest du unter christophörster.com oder einfach auf den Menüpunkt Seminare klicken.
00:10:27: auf meiner Website sind noch ein paar Plätze frei, viele sind es aber nicht.
00:10:32: Es ist auch immer eine kleine Gruppe nur guckt doch da mal ob dir da was zusagt, ob was passt vom Datum und dann geht das vielleicht mit neuer Inspiration so ganz ganz neu.
00:10:44: inspiration auch echter Inspiration.
00:10:46: ich freue mich total drauf wirklich in echt mit euch mit dir vielleicht ja sogar mit Menschen zusammen zu treffen und bei diesem ganzen KI digital, online Wahnsinn was entgegenzusetzen und ja vielleicht sogar so eine kleine Gegenbewegung mal initiieren zu können wo es verstärkt darum geht sich in echt zu treffen.
00:11:11: Und echte Erlebnisse zu generieren.
00:11:15: in Anführungszeichen jetzt gehen wir in die Nacht.
00:11:18: diese Folge die ich mit Sophia aufgezeichnet habe Berlin, am Rande Berlins unterwegs war mit ihr.
00:11:27: Die liegt wie gesagt schon ein paar Jahre zurück.
00:11:30: ich war damals auf der Kinotour für den Abenteuerlandfilm und unter anderem in Friedrichshagen dort wo ich Sophia dann getroffen habe wo Sophia zu Hause ist.
00:11:41: da wirst du gleich aber noch mal ein bisschen was zu hören zu den Umständen nur dass es ungefähr einordnen kannst.
00:11:48: wir befinden uns im Sommer Es ist einige Jahre her, aber das Thema ist ein zeitloses Gespräch.
00:11:56: Eine zeitlose Folge und wir wandern mal mit Sophia in die Nacht!
00:12:03: Ich wünsche dir viel Freude beim Hören und sag schon jetzt bis zum nächsten Mal.
00:12:15: Vorgestern war ich im Freiluftkino Friedrichshagen.
00:12:19: Friedrichs Hagen liegt hinter Köpenick gehört noch zu Berlin es ist aber schon am Rand zu Brandenburg.
00:12:24: Das waren sehr schöne Abend den wieder Verbracht haben, das Wetter hat gepasst.
00:12:28: Es waren viele Menschen da.
00:12:30: Unter anderem war auch Sophia da.
00:12:33: Sophia Kimmig.
00:12:35: Sophia ist Buchautoren... Wildbiologen und war auch hier im Podcast schon mal zu Gast.
00:12:42: Wir sind seitdem immer mal wieder so ein bisschen im Austausch, und haben schon länger nach einer Möglichkeit gesucht uns doch Mal zu treffen und über ihr neues Buch zu sprechen.
00:12:51: Ihr neues Buch heißt nämlich lebendige Nacht!
00:12:54: Und das finde ich unglaublich spannend des Thema was sie dort behandelt.
00:12:58: Nämlich was ist da draußen los in der Nacht?
00:13:01: Welche Tiere sind da unterwegs?
00:13:03: Welchen Pflanzen sind nachtaktiv?
00:13:07: Nacht aktiv zu sein.
00:13:09: Was bedeutet die immer mehr zunehmende Lichtverschmutzung für die Pflanzen und Tiere, die nachtaktiv sind?
00:13:16: Und warum haben wir die Nacht eigentlich so wenig auf dem Zettel?
00:13:21: Mit all diesen Fragen setzt sie sich in den Buch auseinander was ich euch sehr empfehlen kann!
00:13:26: Und nun passt das ganz gut dass Sophia zufällig in Friedrichshagen lebt.
00:13:32: Wir haben uns also im Kino getroffen und waren im Anschluss, und das war relativ spät schon – diese Freiluftkinovorstellung beginnt ja in der Regel relativ späht, damit es dann dunkel genug ist, damit der Film schön wirken kann!
00:13:46: Und es war schon Mitternacht, dass dieser Film- und das Filngespräch und der anschließende Austausch mit den Zuschauern und Zuschauerinnen dann durch war, als es schon komplett dunkel war.
00:14:01: Wir sind einem Flusslauf gefolgt, zunächst einen kleinen Fluss der Erpe und haben dann nochmal ein Abstecher in den Wald gemacht.
00:14:10: aber ich will jetzt gar nicht zu viel vorweg nehmen wir können ja gleich mal reingehen... In unser Mikroabenteuer, das war tatsächlich auch ein Mikro-Abenteuer im doppelten Sinne denn ich hatte so ein paar technische Probleme.
00:14:26: Es hat grundsätzlich total gut funktioniert, dass wir ein kleines Ansteckmikro dabei hatten und während des Laufens auch sprechen konnten.
00:14:33: ihr werdet also Hintergrundgeräusche hören nicht nur von den Tieren aus der Nacht eine Bahn die man vorbeifährt sondern auch unsere Schritte.
00:14:42: aber das Aufnahmengerät das hat ein bisschen gesponnen.
00:14:46: insofern sind nicht diese ganzen zwei Stunden die wir unterwegs waren drauf.
00:14:50: das wäre möglicherweise zu lang gewesen, aber wir haben genug um mal einen Eindruck davon zu bekommen wie es da draußen ist in der Nacht ein paar ganz interessante Informationen von Sophia zu bekommen.
00:15:03: Ich habe auf jeden Fall sehr viel gelernt während dieses Gesprächs und für den ganzen Rest besorgte euch dann einfach das Buch Lebendige Nacht von Sophia.
00:15:12: Im ersten Teil unserer kleinen Nachtwanderung erfahrt ihr ein bisschen mehr über Sofias Arbeit.
00:15:17: Auch das, was sie gemacht hat, wo sie herkommt... Sie hat auch bereits ein erstes Buch geschrieben mit dem sie bekannt wurde als Autorin des Buchs heißt von Füchsen und Menschen.
00:15:28: aber jetzt lasst uns mal losziehen und eintauchen in die nacht!
00:15:46: Ich bin total gespannt.
00:15:47: jetzt geht es hier
00:15:49: schon hier die schöne Soundbegleitung von den Grillen
00:15:55: Und du hast vorhin Fledermaus ist schon gesehen, ne?
00:15:57: Ja.
00:16:00: Über der Bühne rum und fallen dann natürlich einfach ziemlich stark auf mit dem dunklen Schatten gegen die Himmel.
00:16:08: Die sind da deswegen so viel unterwegs weil ... Der Projektor ja diese ganzen Motten alle anstrahlt.
00:16:15: Ja das mir auch aufgefallen ist!
00:16:17: Und es gibt ein paar Fledermaussarten, die gelernt haben einen Vorteil aus der Lichtverschmutzung zu ziehen Und das musste halt kennen, dass Morten davon angezogen werden und deswegen fliegen die da so viel rum und jagen quasi.
00:16:31: Bist du denn oft so nachts unterwegs jetzt auch im Sommer wo es ja dann so spät schon ist?
00:16:38: Die meiste Zeit wenn ich nachts hinterwegs bin, dann ist es eher für die Arbeit.
00:16:42: also vieles von dem was ich nacht so erlebt habe, was mich zu den Buchern inspiriert hab hat es in der Zeit davor passiert, ne?
00:16:50: Als ich einen Fuchsprojekt gearbeitet hab gefangen habe, das heißt eigentlich ständig nachts irgendwie dann irgendwo zwischen zwei drei Uhr unterwegs rauben.
00:17:04: Willt ihr raus den Fallen zu lassen sich nicht fangen wollte?
00:17:09: Machst du das Fuchsprojekt nicht mehr?
00:17:12: Nee, das ist fertig.
00:17:13: ich hab das ja gemacht für meine Doktorarbeit und hab dann feine Ende einundzwanzig promoviert.
00:17:22: Mit welchem Ergebnis hast du das Projekt abgeschlossen?
00:17:25: Gab's da irgendeines, was jetzt für ein Lion oder eine Lion irgendwie erhellend ist?
00:17:33: Also es sind ja verschiedene.
00:17:35: Man promoviert ja heutzutage auch nicht mehr mit Monographien sondern hier links mit einer kumulativen Desertation.
00:17:41: Das heißt, es sind mehrere wissenschaftliche Publikationen zu verschiedenen Themen rausgekommen aber so die Besenderungsstudie zum Beispiel.
00:17:51: Da war eigentlich so das Interessante, dass die Füchse, obwohl sie so präsent im Stadtbild sind und die Leute immer das Gefühl haben.
00:17:59: Die haben sich extrem an die Stadt angepasst und sind hier total cool mit allem.
00:18:03: Dass die Mehrheit der Population super scheu ist.
00:18:07: Und dass zum Beispiel Parks- und Grünanlagen für Füchschen nicht wichtig sind und eher gemieden werden und eher brachflächenrelevant sind.
00:18:20: Ecken in der Stadt, die eingezäunt sind.
00:18:21: Der wichtigste Faktor ist eigentlich der Mensch, dem der Fuchs permanent versucht hoch aus dem Weg zu gehen.
00:18:27: Das
00:18:28: bin
00:18:28: ich schon gerade in den Loch gefallen ohne Stirnlampe!
00:18:36: Ja hier ist auch noch ein bisschen fies weil wir noch halblich rahmen von den Laternen, weil wenn man ihn kennt hat man tatsächlich im dunklen Lauf gewöhnt sich die Augen ja ein bisschen dran.
00:18:44: aber jetzt haben wir so nichts halbes und nix dranzes.
00:18:51: Aber bist du Auch dann meist ohne Stirnlampe, auch zum Beispiel bei dem Fuchsprojekt jetzt unterwegs gewesen?
00:18:59: Wenn ich irgendwie rumgelaufen bin, dann habe ich versucht eher ohne Licht zu gehen.
00:19:04: Aber beim Arbeiten hast du natürlich dann eine Stirnlampen auf.
00:19:10: Ich schnatte an den Federmäuse hinter dem Grill.
00:19:14: dieses hohe Zwitschern und Zirpen sind in den Federäumen.
00:19:19: Und hier schnattert noch ein
00:19:22: Rasensprenger
00:19:23: auf einem Tennisplatz.
00:19:24: Also noch sind wir ... Nicht ganz in der Wildnis?
00:19:28: Ja, jemand Wildnis gibt es wie du weißt.
00:19:30: Deutschland ist ja sowieso so gut wie gar nicht aber wir sind ja auch noch im Stadtgebiet hier.
00:19:35: also
00:19:37: Gehört noch zu Berlin, ne Friedrichsfragen?
00:19:39: Ja das ist sogar noch nicht mal Also nach Norden hin ist es der Rand Aber nach Osten kommt sogar noch ein Stadtteil bevor Stadtgebieten aufhört.
00:19:49: Und wenn du jetzt dieses Fuchsprojekt beendet hast bis zu einem neuen auch wissenschaftlichen Projekt drin.
00:19:56: oder Was machst du momentan, wenn du nicht durch den Wald strafst und überschreibst?
00:20:04: Ich bin in zwei verschiedenen Projekten drin.
00:20:06: End im einen als Wissenschaftskoordinatorin, das heißt ich leite so ein bisschen das Team, dass er in dem Projekt arbeitet.
00:20:15: In dem Projekt geht es um Lichtverschmutzung also ein sehr nachtbezogenes Projekt und zwar ganz konkret geht's darum, dass Lichtverschwitzung zum Entdeckensterben beiträgt.
00:20:27: In dem Projekt wird zusammen mit der leuchten Industrie Physikern, Lichtdesigner und Ökologen.
00:20:35: So ein interdisziplinären Team über eine neue Straßenleuchte entwickelt die eben weniger Insekten anziehen soll.
00:20:46: Was war das jetzt?
00:20:47: Tja
00:20:48: bei Tag will ich sagen ne Amsel weil die meistens auf den Boden unterwegs ist.
00:20:51: Jetzt vielleicht einen Igel Aber uns bemerkt und direkt angehalten Gibt ja so Arten, die sind ziemlich groß und du hörst dir trotzdem gar nicht wie der Wolf oder so.
00:21:02: Weil sie super vorsichtig sind.
00:21:04: und dann hast du halt so kleine Draufgänger wie den Igel.
00:21:06: Der weiß dass er rund umgepanzert ist, der macht einen Lärm wie eine Horde sonst was.
00:21:10: Und den entdeckst du sofort in der Nacht.
00:21:15: Genau also das eine Projekt ist ganz unglitt Lichtverschmutzung und nachhaltigeres Insekten- oder naturfreundlicheres Licht.
00:21:24: Und in dem anderen Projekt geht es zum Waschbären Das Management von invasiven Arten in Europa.
00:21:35: Was es für Möglichkeiten gibt, den Einfluss des invasives Arten aus dem Ökosystem wirklich zu reduzieren und auch soziale Probleme, ökonomische Schäden usw.
00:21:48: Ist der Waschbär hier im Deutschland ein Problem?
00:21:54: Ja das scheiden sich die Geister!
00:21:56: Also die Geister scheinen sich sogar, ob er überhaupt als Invasiv gelten sollte.
00:22:00: Weil nur weil man Gebiet brempt ist es nicht gleich Invasif zu sein muss man Nachteile fürs Ökosystem haben und das ist beim Waschbären nicht wirklich nachgewiesen.
00:22:11: Es gab ein ganz langes Feldforschungsprojekt zum Waschbeeren im Yurts Nationalpark über viele Jahre Und die konnten da keinen nennenswerten Effekt auf den Ökosesystem feststellen.
00:22:27: Auch die Waschbärenforscher sind sich der Un-Eins.
00:22:35: Ob er tatsächlich ein Problem darstellt, weil er ist halt ein Generalist und das heißt eigentlich wirst du halt etwas was häufig da ist wenn du jetzt irgendeine Amphibienpopulation hast, die sowieso schon so die letzten überallbleibsel also das gallusche Dorf irgendwie von der Amphidien sind wo Romrum es alles weg und dann ist da noch eine so eine Einsundtümpel oder so.
00:22:56: Klar, da kann so ein Waschbär ein einziges Tier die ganze Population auslöschen.
00:23:01: Aber das ist ja dann trotzdem irgendwie ein bisschen ... Na ja, zu kurz gedacht zu sagen der Waschbeer ist an der Stelle das Problem.
00:23:10: Das Problem ist dass nur noch irgendwie ein paar von diesen Tieren in diesem Tümpel hocken weil im gesundenen Population wäre es halt egal oder ich überlege können auch da lang gehen.
00:23:25: hier stehen so lustige Hochland drin, da rum.
00:23:28: Ich weiß nicht ob die draußen sind.
00:23:31: Wo sind wir jetzt?
00:23:32: Hier
00:23:34: rechts von uns fließt die Erpe.
00:23:36: Das heißt das ist hier der Beginn des Landschaftsschutzgebiet Erpeauen.
00:23:45: Naja groß ist ja nicht die Erppe.
00:23:47: Es riecht ganz
00:23:52: zu feucht.
00:23:54: Die fließ
00:23:55: sehr langsam.
00:23:56: deswegen hast du immer diesen leicht...
00:24:01: Drich!
00:24:01: Ja genau.
00:24:03: Hier stehen auch ganz viele richtig alte Weiden.
00:24:05: Das sieht man jetzt natürlich nicht mehr so über dem Licht.
00:24:09: Ja, aber ich meine es ist verrückt, wir können ja hier gut sehen, ne?
00:24:12: Genau!
00:24:13: Also man sieht jetzt besser nur weil die anderen Lichtquellen weg sind und man... Obwohl
00:24:17: das muss man vielleicht auch sagen nach Mitternacht.
00:24:20: Aber wir haben halt auch massiven Skyglow gerade, wenn du da mal hoch schaust.
00:24:25: Vor
00:24:25: allem du siehst auch den Unterschied, wenn Du Richtung Brandüber guckst und Richtung Berlin guckest.
00:24:31: Ja ein riesen Unterschied also viel viel heller Richtung Berlin
00:24:36: Den kannst du teilweise wirklich noch vierzig Kilometer entfernt oder so in Brandenburg.
00:24:40: Kannst du noch den Lichtdom über Berlin sehen?
00:24:44: In Skyclaw!
00:24:54: Ja, die Lichtverschmutzung war in dieser Nacht tatsächlich so deutlich sichtbar.
00:24:59: Das es gar keine Orientierung einer weiteren über einen Kompass oder über die Sterne gebraucht hätte um zu sagen In welche Richtung muss ich denn marschieren?
00:25:10: Wo liegt denn Berlin und wo wird's dann ein bisschen dunkler?
00:25:15: Sophia hat mir erklärt dass tatsächlich immer mehr Sterne aus unserem optischen Blick fällt und letztlich damit aus unserer Welt verschwinden, weil sie für uns nicht mehr sichtbar sind.
00:25:28: Weil es immer heller wird in der Nacht!
00:25:31: Die Menschen noch zwei Generationen vor uns haben ein anderes Sternenbild gehabt als wir es heute
00:25:37: haben.".
00:25:37: Und Sophia sagte, dass heute viele, viele Menschen noch nie die Milchstraße gesehen haben in ihrer ganzen Pracht.
00:25:45: Weil es einfach an dem Ort, an dem sie leben und das sind ja oft die Großstädte wo diese Lichtverschmutzung am alleraller größten ist.
00:25:54: Ja weil sie von dort aus nicht zu sehen ist – die Milchsstraße!
00:25:57: Und viele Menschen einfach nie an einem Ort des Nachts sind, wo es wirklich wirklich dunkel ist.
00:26:06: Sie hat mir darüber hinaus noch erzählt von den Momenten die sie so liebt wenn sich zum Beispiel im Sternenpark West-Hafel land das is gar nicht soweit entfernt von Berlin eben in Brandenburg nachts auf dem Rücken liegt und einfach in den Sternenhimmel guckt und dann diese Ruhe, und diese Friedlichkeit der Nacht auch auf eine ganz besondere Art und Weise spürt.
00:26:32: Ähnlich wie sie es empfindet wenn Sie am späten Abend schon in der Dunkelheit in einem der Seen die vor der Tür liegen, wenn man in Berlin lebt – am Rande Berlins lebt wo's einfach viele, viele Sehen gibt!
00:26:45: Wenn sie nach einem solchen See schwimmen geht und das Gefühl hat sie befindet sich dort Schwarzen liegt Vidum und es existiert eigentlich kaum ein wahrnehmbarer Unterschied zwischen dem da oben, also dem Himmel der Luft und dem da unten diesem Wasser.
00:27:03: Das ist wie eine Art Schwebezustand wenn sie dann dort durch das Wasser gleitet oder im Wasser auf dem Rücken liegt und nach oben blickt Und auch da dieses Gefühl der Ruhe und des Friedens hat Ein Gefühl dass die Nacht ja durchaus vermitteln kann.
00:27:21: Ein Gefühl, was aber nicht überwiegt in der gesellschaftlichen Wahrnehmung, der kollektiven Wahrnehnung der Nacht – weil die Nacht doch in der Regel als etwas Böses, als das Dunkel gesehen wird.
00:27:35: wenn wir auch auf die kulturelle Annäherung an die Nacht gucken.
00:27:41: In den Märchen, in Geschichten und Erzählungen ist es oft die Nacht, die das Böse verkörpert.
00:27:49: Auch in Redewendung spiegelt sich das oft wieder, die dunkle Seite der Macht zum Beispiel.
00:27:56: Also es ist tatsächlich eine Prägung auch bei uns vorhanden, bei den Menschen vorhandenen, die die Nacht eher als etwas Gefährliches, als etwas Böses abtut in Anführungszeichen und möglicherweise auch ein Grund warum wir nicht so oft in die Nacht hineingehen, warum wir uns nicht so gerne in der Nacht aufhalten.
00:28:20: Teilweise natürlich auch evolutionär bedingt und geprägt weil wir als Menschen in der nacht nicht zu gut sehen können viel schlechter sehen können als als die meisten anderen Säugetiere da draußen Weil es eine zeit gab in der Es tatsächlich gefährlich war, sich in der Nacht aufzuhalten.
00:28:41: Weil der Säbelzahntiger irgendwo möglicherweise hinterm Busch gewartet hat und es einen Grund hatte warum wir in der nacht dort draußen nicht so unterwegs waren.
00:28:52: das hat sich heute natürlich geändert.
00:28:53: aber diese Angst ist einmal evolutionär ein Stück weit in uns drin, aber vor allem auch gesellschaftlich und kulturell geprägt.
00:29:05: Und es ist durchaus möglich da waren Sophia und ich uns einig das ein bisschen mit einer neuen Bewertung zu belegen, wenn wir öfter hinausgehen.
00:29:16: Wenn wir uns dort aufhalten, genauer hingucken!
00:29:19: Wenn wir versuchen zu verstehen wie die Nacht funktioniert und wie die Pflanzen- und Tierwelt da draußen
00:29:26: funktioniert.".
00:29:27: Fakt ist, dass die Nacht unglaublich faszinierend ist und es sich sehr lohnt mal in sie hineinzugehen.
00:29:34: Und tatsächlich zu gehen weil wir dann in einer Geschwindigkeit unterwegs sind, die auch ein achtsames Wahrnehmen mit allen Sinnen ermöglicht.
00:29:42: Wir sind dann auch relativ leise wenn wir gehen und nicht mit einem Fahrrad durchbrettern oder mit dem Auto unterwegs sind.
00:29:52: Schon der Geruch der Nacht ist ein ganz besonderer.
00:29:54: Wir waren ja in diesem kleinen Flusslauf unterwegs und da roch es nicht nur motrig, sondern das war wie so eine frische Modrigkeit, das kann man ganz schwer beschreiben.
00:30:07: Das hört sich so negativ an als wäre da so ein Morastigergeruch.
00:30:11: Das war es gar nicht!
00:30:12: Es war so ne Feuchte die ganz besonders gerochen hat, schwer zu beschreiben.
00:30:18: für Sofia riecht die Nacht vor allem nach Yasmin und das fand ich super interessant.
00:30:24: Er hat mir nämlich erklärt dass Yasmin auch des Nachts viel intensiver Duftet, es gibt ja Pflanzen die öffnen ihre Blüten nachts und machen sie tagsüber zu.
00:30:37: Die sind dann in der Regel auch hell.
00:30:40: diese Blüte meist irgendwie einen Weiston damit eben die nachtaktiven Insekten auf sie reagieren, weil das Licht dann natürlich eher reflektiert wird von diesen Blüten.
00:30:53: Unglaublich interessant!
00:30:55: Und Yasmin ist eben eine Pflanze die nachts besonders intensiv riecht.
00:31:01: aus diesem Grund und deshalb sagt Sophia wenn Sie die Nacht mit einem Geruch beschreiben müsste Dann wäre das der Geruch von Yasmin.
00:31:10: Wir gehen aber jetzt zusammen nochmal ein Stückchen weiter
00:31:19: Hinten dran rauscht die Stadt Aber hier
00:31:31: Das hört man eigentlich fast überall, dass irgendwo noch was rauscht.
00:31:35: Eine Straße oder eine Zucke.
00:31:39: Jetzt da hört man die S-Bahn.
00:31:43: Ich weiß nicht wie dir das geht aber mir fällt es immer total auf zwischen Sommer und Winter.
00:31:51: Wenn ich im Winter wandern bin hier im Umland, dass die Geräusche so viel weiter tragen weil das Laub fehlt.
00:31:57: Und das genieße ich dann immer wenn der Sommer kommt und die Bäume müssen von dem Stadtlärm schlucken Und ich in ein paar Kilometer Entfernung irgendwie ein bisschen mehr Ruhe habe.
00:32:08: Was hören wir jetzt aber hier?
00:32:09: vor allen Dingen grillen, oder?
00:32:10: Ja und der ist Back!
00:32:13: Und die Erstbahn, die jetzt näher kommt und bremst
00:32:18: ja.
00:32:19: Die Insekten sind ja so ungefähr halb Halbe über Tag und Nacht verteilt.
00:32:25: Da sind gerade zwei Nachfalter durchgeflogen.
00:32:30: Die haben so ein bisschen die Arschkarte sozusagen, die Nachtinsekten.
00:32:35: Weil alle Insekten haben ja schon das Problem dass überall Pestizide sind und Monokulturen und wir haben ja sowieso ein ganz massives Insektenssterben in sehr besorgniserregendes nicht nur in Deutschland aber eben auch hier.
00:32:48: Und die Insekte der Nacht haben sozusagen die Lichtverschmutzung noch zusätzlich oben drauf.
00:32:55: und dann kommt noch dazu, dass alles was in der Nacht passiert in unserem Alltag zu wissen und in der Forschung massiv unterepräsentiert ist.
00:33:03: Also, wir wissen einfach viel weniger über nachtaktive Arten als über Tagarten.
00:33:10: Weil keiner Lust hat, Nachts unterwegs?
00:33:12: Ich glaube tatsächlich ... Ah, da hast du so eine schöne alte Weide!
00:33:19: Ich glaube das wird ein Bayes-Hormen, den wir gar nicht absichtlich haben.
00:33:25: Da
00:33:26: ist einfach viel Rückstand wahrscheinlich.
00:33:27: Weil wir selber tagaktive Wesen sind.
00:33:31: Wir werden die Nacht oft gar nicht mitdenken.
00:33:33: Ja.
00:33:34: Da gibt es ja dieses schöne Zitat irgendwie ganze Geschichte der Menschheit, nur die das Wachen Menschen ist und die das Schlafen hat niemand gedacht.
00:33:42: Und ja wir haben halt irgendwie ... Wir erleben Jahrtag und Nacht auch als ein zeitliches Phänomen dabei.
00:33:50: es ist immer irgendwo nachts.
00:33:52: also Das ist für uns überhaupt nicht präsent im Kopf dass es immer irgendwo Nacht ist und das natürlich genauso wie Für alles was am Tag in den gräuchten Flöchensreiter in der Nacht irgendwie equivalent gibt.
00:34:07: Was macht das mit den Nachtinsekten, wenn es jetzt nicht mehr so dunkel ist wie es eigentlich sein sollte?
00:34:13: Erst mal hilft es sich das Ausmaß bewusst zu machen.
00:34:16: Wenn man sich die Geschichte der Erde anschaut, dann ist sie ja sehr stark von Wander geprägt.
00:34:21: Wir hatten Warmzeiten und Kaltzeiten in den riesigen Dinosaurier und irgendwelche riesige Insekten über diesem Planeten spaziert sind wo die Kontinente sonstwo waren.
00:34:34: Das Einzige, was wirklich immer gleich war, war dieser Wechsel aus hell und dunkel.
00:34:38: Das ist wahrscheinlich die konstanteste Größe in der Geschichte der Erde!
00:34:44: Und jetzt innerhalb von extrem kurzen... Also in sehr, sehr kurzer Zeit gerade ökologisch gesehen sowieso aber auch selbst in der menschlichen Geschichte sind ja so ungefähr hundertfünfzig Jahre bringen wir plötzlich massiv Licht in die dunkle Tageshälfte.
00:35:03: Das stört eine ganze Reihe von ökologischen Prozessen.
00:35:08: Die beiden wichtigsten Bereiche sind vielleicht Orientierung und Rhythmen,
00:35:13: d.h.,
00:35:14: die Tiere, die nachts unterwegs sind, orientieren sich an Lichtquellen, die da eigentlich hingehören, nämlich Sternenlicht, Mondlicht ... Wie man sieht?
00:35:24: Überhaupt nicht sehen kann.
00:35:25: Gar nichts!
00:35:26: Dementsprechend fehlt einfach Orientierung für Zugrouten zum Beispiel über Vögeln Und dann wird halt so eine Lichtquelle auch tatsächlich wie zu einem Staubsauger, der die Tiere aus dem Ökosystem saugt.
00:35:44: Jeder von uns kennt dieses Bild von den Sekten, die um die Lampe rumschwirren.
00:35:49: Die sind dann völlig desorientiert
00:35:51: und fliegen
00:35:51: dann da einfach bis zur Erschöpfung, bis sie dann tot nach unten fallen.
00:35:56: Wir gehen nicht von der Hand voll Tiere sondern allein nur an der öffentlichen Straßenbeleuchtung sind das wahrscheinlich über den Sommer so hundertfünfzig Milliarden in Sechsen, die dadurch umkommen.
00:36:07: Genau und dann so ein anderer Bereich sind eben die biologischen Rüttmern also Pflanzen, Tiere.
00:36:13: alle messen ja auch Tageslängen und bestimmen dadurch zum Beispiel wann es Zeit ist Blätter abzuwerfen für den Winter oder mit dem Brüten zu beginnen und solche Dinge.
00:36:25: und dass wird durch Licht eben auch durcheinander gebracht.
00:36:29: den Effekt auf Pflanzen von Lichtverschmutzung.
00:36:33: Den kann man ziemlich gut im Alltag selber beobachten, wenn man mal im Herbst ein bisschen guckt sich die Bäume anschaut, die so in der Stadt stehen und sie vergleichen, die neben Straßenlaternen stehen mit den anderen dann sieht man ganz oft eine bestimmte Zeitpunkt im Jahr haben die anderen Bäume keinen Laub mehr und die die neben der Laterne stehen sind noch teilweise noch komplett belaubt.
00:36:52: Okay, da muss ich noch was achten.
00:36:53: Das ist ja super
00:36:54: interessant!
00:36:54: Weil der Baum halt sozusagen eine Fehlerentscheidung macht, ne?
00:36:57: Der misst die Tageslichtlänge und verortet sich dadurch im Jahr... ...und die Tagesrichtlänge ist halt verfälscht durch das Licht, dass die ganze Zeit näher dran ist.
00:37:06: Ja
00:37:06: so
00:37:07: wie wir
00:37:07: auch eigentlich uns unserem Biorhythmus erschießen, indem wir irgendwie viel mit Kunstlicht dann nach unterseht
00:37:15: sind.
00:37:15: Definitiv.
00:37:15: Also da gibt es ja auch inzwischen ein bisschen mehr, dass zum Beispiel längerfristige Nachtarbeit und so uns krank macht bei den Säugetieren, zu denen wir ja biologisch gehören.
00:37:28: Das sind zwei Drittel eigentlich nachtaktiv und diese Anpassungen haben sich über sehr lange Zeitraum entwickelt und die kann man nicht einfach umdrehen.
00:37:39: Also wir können nicht einfach entscheiden, zu einem nachtakierenden Wesen zu werden!
00:37:42: Wir können vielleicht Nachtschwärmer werden und davon zumal sie nachgenießen.
00:37:46: aber wir können dich einfach unseren Rhythmus ändern Natürlich nicht in unserer eigenen Lebenszeit, aber auch nicht innerhalb von Generationen.
00:37:54: Also da sprechen wir von vielen, vielen Generationen!
00:37:59: Aber was ja dann passiert?
00:38:01: Dass wir irgendwie nicht mehr so fit sind, also nicht mehr über unsere vollen Leistungsfähigkeit haben
00:38:07: könnten... Ja und heute nochmal den Handys und dem blauen Licht der Bildschirme leider die Strafqualität und so weiter weil wir eben auch wir ja eigentlich an diesem natürlichen Rhythmus aus hell und dunkel gewöhnt sind.
00:38:22: Was ich super spannend fand, war für die Recherche für das Buch habe ich mich auch so ein bisschen damit beschäftigt mit der Geschichte von künstlichem Licht angefangen vom Feuer sozusagen dass die Menschen erst nur durch Zufallsfunde... Natürlich finden man wenn Splits einen Schläge darf oder so bis dann zu dem Punkt dass sie selbst empfachen konnten.
00:38:45: Und dann eben die Entwicklung von verschiedenen Lichtwellen.
00:38:48: Das allererste, was es gab, war so das Anbrennen von Tierfetten und wie sich auch doch lange noch unsere natürliche Wahrnehmung von Dunkelheit gehalten hat also zum Beispiel schon in den Zeiten wo sie in großen Städten in Europa sowas wie näher so ein Halbwegs vorhandenes Straßenleuchten jetzt weg gab.
00:39:14: Da hat man die zum Beispiel in Vollmordnächten ausgeschaltet und gesagt, das ist doch so hell braucht
00:39:17: man nicht.
00:39:18: Ja super!
00:39:22: Also wir nähern uns den S-Bahnbleisen hier und das war kein
00:39:26: S-bahn gerade seitdem da
00:39:28: ein kleiner Teil vom Güterzug.
00:39:33: Genau also das muss man sich mal vorstellen dass man dann wirklich in der Nacht die Straßenlaternen ausgescheitelt hat bis immer wieder das Licht gelöscht hat.
00:39:41: Dann Gaslaterne und so weil die Vollmondnacht als hell genug galt um keine Beleuchtung notwendig zu machen.
00:39:49: Genauso hat man früher auch Ernten eingefahren, wenn es Vollmondnächte gab und man quasi zusätzliche Arbeitszeit in die Nacht gelegt hat, weil man ja so prima sehen
00:39:58: konnte!
00:39:59: Heute fällt den meisten Menschen nicht mal auf, in welcher Mondphase wir uns gerade befinden.
00:40:03: Und niemand käme auf die Idee, weil Vollmond ist nachts die ganze Lichter auszuschalten.
00:40:20: Zu diesem Zeitpunkt hatten wir noch gar nicht viele Tiere gesehen.
00:40:24: Es waren einige Nachtfalter die über den Weg flatterten, die für mich natürlich gar nicht auseinander zu halten waren und in dieser Geschwindigkeit auch nicht für Sophia wobei sie erzählt hat das es sehr viele verschiedene Nachtfalter gibt.
00:40:40: Das ist so verrückt dass wir Schmetterlinge die des tags aktiv sind ganz oft kennen zumindest einige von ihnen wie das Pfauenauge usw.
00:40:50: aber ein Nachtfaltern könnt ihr hier eigentlich niemand nennen, irgendeine Art von Nachtfalter.
00:40:57: Dabei gibt es unglaublich viele!
00:40:59: Also auch das ist nochmal ganz interessant wenn ihr euch da ein bisschen näher mit beschäftigen möchtet.
00:41:04: Nachtfalta hatten wir gesehen und Krillen gehört.
00:41:09: Ein Igel im Wald rascheln also vermutlich ein Igel.
00:41:13: gesehen hatten wir den nicht und wir sind dann abgebogen noch einmal und wollten durch einen Waldstück zurückgehen.
00:41:23: Kaum hatten wir dieses Waldstück betreten, hat es auf einmal richtig geraschelt im Wald.
00:41:29: Nachdem es ordentlich gerasched hat, sprang auf einmal ein Wildschwein auf die Straße – ein Keiler, ein ordentlicher Kaventsmann ungefähr zehn Meter vor uns!
00:41:42: Grundste, also machte ein Signalgeräusch.
00:41:45: offenbar fühlte er sich bedroht.
00:41:48: Wir haben dann ein bisschen in die Hände geklatscht um uns bemerkbar zu machen und langsam zurückgezogen Und nachdem er kurz verhaart hatte und noch überlegt hatte, wie seine Aktion denn ist, hat er sich auf die andere Seite des Weges dann wieder in die Büsche geschlagen.
00:42:05: Da wir ihn aber bestimmt eine Minute lang zwei Minuten immer noch gehört haben also er sich nicht wirklich weiter weg bewegt hat, haben wir dann entschieden dass wir doch wieder aus diesem Waldstück hinaus gehen und den Weg am Flusslauf entlang zurücknehmen.
00:42:24: Also da hatten wir auf einmal unsere nächtliche Begegnung mit einem größeren Tier, das Wildschwein vor dem ja viele tatsächlich Respekt haben.
00:42:33: Respekt ist auch immer gut den zu haben aber sofern wir wissen wie wir reagieren sollten und müssen wenn wir auf ein wildschweintreffen ist die Gefahr die tatsächliche für uns doch sehr, sehr gering.
00:42:48: Sophia sagt aber auch in ihr Schießstandes Adrenalin hoch selbst als Wildbiologen und im Zweifel wählt sie dann genau diese Entscheidung sich eben zurückzuziehen und dem Tier den Raum zu
00:43:02: überlassen.".
00:43:03: Sie hat mir da noch etwas erklärt was ich auch nicht wusste und zwar warum die Augen von den meisten Tieren, die nachts aktiv sind, leuchten wenn Licht auf sie fällt.
00:43:14: Das kennen wir alle.
00:43:15: Wir sehen irgendwo ein Augenpaar Leuchten im Dunkel.
00:43:18: Meist wenn wir eine Lichtquelle auf dieses Augenpaare richten, also wenn es ist eine Taschenlampe oder eine Stirnlampe, die Autoscheinwerfer, wenn ein Reh irgendwo auf die Straße springt und da leuchte dann zwei Augen.
00:43:34: Das hat damit zu tun, dass auf der Innenseite des Augabfels dieser Tiere eine spezielle Beschichtung aufgebracht ist – das sogenannte Tapetum lucidum.
00:43:47: Und diese Beschichtungen erhöht die Lichtempfindlichkeit des Auges und
00:43:53: d.h.,
00:43:53: die Tiere können das wenige Licht was da ist in der Nacht besser nutzen und so besser sehen als zum Beispiel wir es können in den Nacht im Dunkeln.
00:44:04: Diese Beschichtung ist nicht immer gleich, sondern unterschiedlich beschaffen und deshalb leuchten die Augen auch manchmal in unterschiedlichen Farben also von verschiedenen Tieren.
00:44:14: Und es gibt auch Tiere da leuchte die Augen rot was in der Vergangenheit viele Erzählungen, viele Sagen, viele Mythen auch befeuert hat von irgendwelchen ungeheuren oder monströsen Kreaturen die Rot leuchtende Augen haben.
00:44:32: in der Nacht Zurück am Flusslauf haben wir eine ganze Weile einer wunderschönen Melodie gelauscht und zwar dem Gesang der Nachtigall.
00:44:41: Es ist interessant, weil mir oft erst wenn ich die Nachtigallehörer auffällt das die ganzen anderen Vögel fehlen.
00:44:55: Weil ich so beschäftigt bin mit dieser fast schon Reizüberflutung obwohl hier nacht ja eigentlich so reizarm für uns aus dadurch dass wir in den Schatten alles wirklich gesehen sind, dass wir so hoch angespannt sind ist der Fokus auf ständig irgendwas.
00:45:11: Und dann fällt mir das erst gar nicht auf, dabei ist es ja eigentlich ein Riesenkantrast gerade hier, wo wir jetzt stehen in so einem Landschaftsschutzgebiet und so Flussauen.
00:45:22: Hier heißt natürlich auch eine wahnsinnige Vogelwelt aktiv.
00:45:25: Wenn wir jetzt hier am Tag stehen oder wenn wir nutzende Arten zwitschern hören ... Jetzt sinkt die Nachtigall allein!
00:45:35: Viele Vögel sind das nicht.
00:45:36: Singenvögel zumindest?
00:45:38: Die nachts.
00:45:39: Es sind generell nicht viele Vögel, tatsächlich.
00:45:43: Und das liegt dann in den Ninosauriern!
00:45:46: Ja?
00:45:46: Das ist vielleicht nicht die Antwort... Die erste Idee, die man vielleicht hätte, was die Ninosuria damit zu tun haben sollen, aber tatsächlich sind sie auch der Grund dafür, dass die Säugetiere nachtaktiv sind.
00:46:00: Die sind nämlich ungefähr zu einer Zeit entstanden als die Ninozaurier gerade dem Planeten extrem dominiert haben und quasi alle ökologischen Niesen besetzt hatten am Tag.
00:46:14: Und dann sind es sozusagen im Schatten der Dinosaurier die Säugetiere entstanden, haben sich eben neue Nischen suchen müssen unter anderem in den Nachten.
00:46:22: dabei hat ihnen geholfen dass sie einen schnelleren Tophwechsel haben das sie Fell entwickelt haben.
00:46:28: Das erste Fell was auf der Bühne der Evolution aufgetreten ist.
00:46:32: und so haben Sie sich jenseits dieser von dinosaurier dominierten Welt sozusagen ihre Nische geschaffen Und sind auch über ganz, ganz lange Zeit in der Erdgeschichte fast ausschließlich nachtaktiv gewesen bis dann irgendwann später nach dem Ausstärmen der Dinosaurier.
00:46:48: Langsam auch ein Teil der Säugetiere angefangen hat den Tag für sich zu erobern.
00:46:53: und die Vögel sind unsere heute verbliebenen Nachfahren der Dinasaurier.
00:46:59: Also, wenn man so ein Huhn sieht und sich mal die Beine anguckt ... Ja.
00:47:02: Und sich das mal groß vorstellt, dann hat man schon T-Rex noch so vor Augen.
00:47:06: Und tatsächlich ist es auch genauso.
00:47:08: Die sind eben das einzige nicht mehr ganz beeindruckender oder gruselige Überbleibsel.
00:47:15: So einen Huhn ist nicht ganz so furchtinflusen wie so ein T-Rex.
00:47:20: Aber sie sind ihren Nachfahren und dementsprechend sind sie in der Tagwelt unterwegs, weil ihre Vorfahren auch waren.
00:47:33: Vom
00:47:33: Huhn dem legitimen Nachfahren des Tyrannosaurus Rex.
00:47:37: noch einmal zur Nachtigal.
00:47:39: Sophia erzählte von einem ganz, ganz tollen Projekt das ich mir nochmal näher angesehen habe jetzt auch im Nachgang aus England.
00:47:49: Dort gibt es ein kleines Kollektiv von Musikern und einer dieser Musiker Sam heißt er Sam Lee.
00:47:55: der nimmt regelmäßig Menschen mit in die Nacht singt dort mit ihnen gemeinsam, mit Nachtigallen.
00:48:05: Singing with Nightingales heißt dieses Projekt und da verlinke ich euch auch mal ein Video dazu auf YouTube wo er das erklärt.
00:48:14: Als ich mir das angeschaut habe hat mich das berührt und vielleicht geht es euch ja ähnlich und ihr könnt da nochmal einen Puls auch für Euch mitnehmen.
00:48:23: Wir haben in dieser Nacht dann nicht mehr gesungen, sondern sind weitergezogen.
00:48:27: Haben uns wieder zurückbewegt also Richtung Zivilisation, Richtung S-Bahn Friedrichshagen und haben aber kurz bevor wir ankam noch einen jungen Fuchs gesehen Der relativ hektisch über die Straße lief und dann zurück, doch noch mal wieder irgendwo in eine Hecke hinein.
00:48:48: Füchse sind in einem relativ jungen Alter schon selbstständig unterwegs aber der den wir gesehen haben hat wahrscheinlich einen seiner ersten Ausflüge auf eigene Faust gemacht.
00:48:58: Der war noch ein bisschen nervös.
00:49:01: Kurz danach konnten wir noch nen Igel beobachten wie er in aller Seelenruhe.
00:49:06: Auch interessant diesen Unterschied zu sehen, die Füchse, die total scheu sind, die sofort abhauen wenn sie eine Menschen sehen oder sich ein Mensch ihnen nähert und der Igel dem das eigentlich völlig egal ist weil er so hat Sophia das erklärt einfach einen super Panzer um sich herumhat.
00:49:23: Dem kann nicht viel passieren und deshalb macht er da auch in aller seelenruhr sein Ding.
00:49:29: wir haben ihm ne Zeit lang dabei zugeguckt Unterholz verschwunden.
00:49:35: Und als allerletztes haben wir dann tatsächlich sogar noch ein Steinmarder gesehen, also es war ein Wildschwein, es waren Fuchs, Es waren Steinmarda und Egel.
00:49:45: Das waren Nachtfalter die wir sehen konnten, das waren Nachtigallen die wir gehört haben, Grill natürlich mit ihrem immer fortdauernden Konzert und all das in zwei Stunden Nachtwanderung bei der wir kein Licht an hatten, weil wir komplett im Dunkeln unterwegs waren.
00:50:02: Und damit beschließe ich diese Expedition mit so viermal auch wenn wir sie noch etwas verlängert haben.
00:50:10: Aber da mag ich eigentlich gar nicht drüber reden, in dem Film Abenteuerland kommt ja auch rüber dass ich doch hin und wieder mal was liegen lasse.
00:50:20: Und gerade am Anfang dieser Abenteurerland reise ich sowohl meine Zahnbürste als auch eine Trinkflasche ein Socken und meine Schaufel, mit der ich das große Geschäft immer vergraben habe, dass ich die liegen lassen habe irgendwo.
00:50:37: Und dann echt gucken musste wie ich klarkomme.
00:50:40: Leider habe ich auf dieser Nachtwanderung irgendwo meine Gürteltasche mit meinem Portemonnaie drin liegen lassen!
00:50:50: Das haben wir festgestellt, als ich mich dann von Sophia verabschieden wollte.
00:50:55: Ich hatte diese Gürteltasche gar nicht um, sondern in meinen Rucksack gepackt – als ich aber zwischendrin mal checken wollte ob die Aufnahme auch läuft!
00:51:05: Wo sich er herausgestellt hat, dass das gut war, das mal zu checken….
00:51:09: Da habe ich offenbar — als ich in mein Rucksacks gegriffen hab wo das Aufnahmegerät drin war— Diese Gürttel-Tasche oder Bauchtasche hüft Tasche rausgenommen und einfach auf den Feldweg gelegt, nicht wieder eingepackt.
00:51:24: Wir wussten nicht ganz genau wo das war sind dann noch mal los haben nochmal nachgeguckt waren bestimmt nochmal eine Stunde unterwegs Diese Tasche aber tatsächlich gefunden.
00:51:36: Der große Vorteil war, dass natürlich zu dieser Zeit niemand dort unterwegs war und die hätte mitnehmen können.
00:51:44: also es war alles noch da.
00:51:46: Aber dieses Abenteuer wurde dann tatsächlich nochmal zu einem ganz besonderen und hat ein bisschen länger gedauert Und ich war nicht erst um zwei sondern dann um drei Uhr an meiner Unterkunft und auch Sophia war relativ spät dann erst zu Hause.
00:52:04: Ja, das noch als kleine Anekdote für euch zum Schmunzeln hinten dran!
00:52:08: Ich wünsche Euch einen wunderbaren Sommer.
00:52:11: Dies ist die letzte Folge bevor es jetzt in eine kleine Sommerpause geht.
00:52:16: ich bin mit dem Podcast am vierundzwanzigsten August wieder da.
00:52:20: Da erscheint die nächste Folge macht Euch ne gute Zeit bis dahin sammelt Erlebnisse, Sammelt Momente schafft, kreiert Abenteuer und kommt dann heile und gesund wieder zurück.
00:52:33: Und voller neuer Impulse und Eindrücke wenn wir Ende August uns hier wieder hören!
00:52:40: Ob das nachts ist, wenn ihr unterwegs seid oder tagsüber.
00:52:43: In der Regel ist es ja eher tagsüber aber guckt doch auch mal ganz besonders auf die Nacht.
00:52:49: nehmt euch gerne dieses Buch von Sophia noch als Inspiration.
00:52:53: wie gesagt es heißt lebendige Nacht.
00:52:55: und verabschieden möchte ich euch jetzt mit den Worten mit denen auch Sophias Buch endet.
00:53:01: Und nun raus in die Nacht.
00:53:03: vielleicht treffen wir uns dort.
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