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Bereit? Ein außergewöhnlicher Sommer oder die hohe Kunst der Improvisation

Shownotes

Wir warten auf das perfekte Wetter, die richtige Begleitung, eine gute Idee und manchmal auch auf die Ausrüstung, die uns vermeintlich noch fehlt. Und während wir warten, vergeht der Sommer ... Das kann schnell passieren und genau deshalb gibt's heute diese Folge. Es geht darin um eine ganz besondere Kunst, die Abenteuer unterwegs wertvoller macht, sie aber auch ermöglichen kann: die Improvisation. Was können wir von improvisierenden Musiker:innen lernen, die jahrelang üben, um im entscheidenden Moment frei aufspielen zu können? Was hat das „wilde Denken“ des Anthropologen Claude Lévi-Strauss mit dem Draußensein zu tun? Und warum sind Abenteurer vielleicht auch „Bricoleure” – Bastler, die nicht zuerst danach fragen, was fehlt, sondern was sich aus dem Vorhandenen machen lässt? Wir sprechen darüber, warum gute Vorbereitung und Improvisation keine Gegensätze sind, welche Fähigkeiten in unser persönliches Multitool gehören und warum wir unsere Ausrüstung richtig kennen sollten. Es geht um Jazz und McGyver, um Umwege und Frustrationstoleranz, Aufmerksamkeit und die Fähigkeit, im richtigen Moment den ursprünglichen Plan loszulassen. Wenn du diesen Sommer zu einem außergewöhnlichen werden lassen willst, dann solltest du unbedingt reinhören.

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// Outro-Song: Dull Hues by Lull (audiio.com)

Transkript anzeigen

00:00:00: Vielleicht brauchen wir für einen Sommer voller Abenteuer am Ende weniger als wir denken.

00:00:06: Gleichzeitig ein bisschen mehr von was anderem, mehr praktischer Fähigkeiten Ausrüstung die wir kennen und der wir vertrauen Die Bereitschaften im Plan zu verändern.

00:00:17: Und es tut uns sicher ganz gut diese besondere Haltung des Bastlers des Prinkolors Zu verinnernlichen Nicht immer zu fragen Was fehlt mir noch?

00:00:26: sondern öfter was ist schon da, was kann ich damit machen?

00:00:30: Welche Möglichkeiten habe ich übersehen.

00:00:33: Was entsteht wenn ich diese Dinge anders miteinander verbinde?

00:00:37: und das ist dann wirklich auch entscheidend in der Vorbereitung und Anbahnung unserer Abenteuer?

00:00:42: okay wenn das nicht geht was geht dann?

00:00:45: wie kann man es entstehen dass noch nie da war?

00:01:02: Moin und herzlich willkommen bei frei raus dem Podcast für mehr Freiheit und Abenteuern.

00:01:10: Ich bin Christoph Förster und nehme dich heute mit in den Sommer so richtig rein.

00:01:15: Der Sommer hat natürlich längst begonnen, aber jetzt beginnen diese Wochen, in denen wir ja was erleben wollen da draußen, indem wir diese Zeit nutzen wollen die wir haben.

00:01:26: es sind jetzt diese langen Tage diese warme Abende dieses dann doch oft auch gutes Wetter.

00:01:33: Ich weiß, wir haben in den letzten Tagen zumindest hier in Hamburg wo ich zu Hause bin immer wieder Regentage gehabt und in anderen Teilen Deutschlands aber grundsätzlich sind das ja diese heiligen Sommertage einfach die eine gewisse Magie haben.

00:01:52: es soll in der heutigen Folge um die Frage gehen was wir brauchen um wirklich bereit zu sein jetzt für diese Tage, diese Wochen.

00:02:02: Damit die Magischwerden damit die unvergesslich bleiben.

00:02:07: also wie sollten wir da jetzt reingehen um das bestmögliche rauszuholen?

00:02:13: nicht im Sinne einer Optimierung sondern vielleicht sogar im Sinne einer Nichtoptimierung.

00:02:21: Die Frage, wie holen wir das Beste für uns raus?

00:02:24: Darüber haben wir in den letzten Wochen auch immer wieder aus verschiedenen Perspektiven uns unterhalten mit verschiedenen Gesprächspartnern.

00:02:33: aber heute nochmal ganz konkret wirklich was brauchen wir?

00:02:38: sind wir bereit, um loszuziehen und was fehlt uns vielleicht noch?

00:02:44: Um wirklich außergewöhnliches jetzt zu erleben.

00:02:48: Das heißt die Folge heute ist in sich nochmal so ein Kickoff für den Sommer.

00:02:52: Es geht um Ausrüstung es geht aber auch um Skills, um Fähigkeiten und unsere Einstellungen wenn wir nach draußen ziehen.

00:03:02: Wir starten da jetzt gleich rein, ohne großes weiteres Vorgeblänkel.

00:03:07: Aber du kennst das wenn Du diesen Podcast schon länger hörst?

00:03:10: Wir atmen vorher noch einmal kurz tief durch!

00:03:35: Ja wir möchten am Ende dieses Sommers das Gefühl haben richtig was erlebt zu haben dass da etwas war an das wir uns erinnern werden.

00:03:45: Wahrscheinlich hast Du längst gute Ideen wie das gelingen kann Diese eine Tour über die du schon eine ganze Weile nachdenkst, eine Nacht draußen mit dem Rad ans Meer fahren.

00:03:56: Nach Feierabend den Rucksack nehmen und einfach losgehen auch wenn jetzt kein großer Urlaub ist.

00:04:01: Mit dem Zug irgendwo aussteigen und von da aus zurücklaufen vielleicht auf was größeres ne lange Wanderung eine Reise mit dem Rad, ein paar Tage im Zelt ne Hütentour.

00:04:13: Ein Abenteuer von dem du noch nicht genau weißt ob du es dir wirklich zutraust.

00:04:18: auch das ist ja möglich und vielleicht kennst du auch dass was dann oft passiert.

00:04:25: Eine zunächst ziemlich einfache Idee wirft nach und nach immer mehr Fragen auf Ist der Rucksack eigentlich gut genug?

00:04:35: Für das, was ich vorhabe.

00:04:37: Was ist wenn das Wetter umschlägt?

00:04:39: Habe ich überhaupt die richtige Ausrüstung?

00:04:41: Müsste ich die Route nicht noch genauer planen?

00:04:44: Alleine will ich eigentlich nicht los aber gerade hat niemand Zeit!

00:04:48: Das Wochenende... Jetzt ist das Wett dann nicht perfekt.

00:04:51: Nächstes Wochenende habe ich schon etwas anderes vor und am Wochenende danach müsste ich eigentlich mal wieder rasen gehen Und irgendwann ist Ende September.

00:05:01: Ich habe das gerade am vergangenen Wochenende selbst erlebt.

00:05:04: Da hatte ich eigentlich eine richtig gute Idee!

00:05:07: Unser Sohn hat Fußball gespielt, am Sonntag sehr früh auf der Südseite der Elbe also auf der Niedersachsen-Seite der elbe.

00:05:18: hier in Hamburg ist es dann einmal über die Elbe rüber und noch ein ganzes Stück so flussabwärts war das bei Stade noch ein bisschen weiter raus Und ich habe mir gesagt, pass auf.

00:05:33: Ich paddel dahinten!

00:05:35: Ich müsste dafür... weil das ungefähr ca.

00:05:40: von der Flusswahl zu dem Saab waren.

00:05:45: müsste ich morgens um halb vier ungefähr mit Hochwasser.

00:05:50: Das passt nämlich ganz gut, das gilt es hier auch immer noch zu bedenken in Hamburg weil Ebbe und Flut bis in den Hamburger Hafen rein wirken sozusagen.

00:06:00: und wenn das Wasser dann aufläuft von der Nordsee Richtung Hamburg dann ist es sehr schwierig auch wenn die Flussströmung natürlich dann Richtung Meer einzieht dagegen anzukommen.

00:06:16: Also da solltest du tunlichst eben immer mit dem abfließenden Wasser auch flussabwärts fahren und das passte an diesem morgen hervorragend, es war wirklich halb vier morgens Hochwasser und dann ablaufendes Wasser und ich hätte wahrscheinlich so vier Stunden gebraucht, vier fünf Stunden bis sich dann dort am Ort bin.

00:06:39: und nur drei Kilometer von dem Elbufer entfernt war der Fußballplatz wo unser Sohn eben dieses Spiel hatte.

00:06:46: Und deshalb habe ich euch gedacht, stehst du halt in der Nacht auf und paddelt es dann in den Sonnenaufgang rein – die Vorstellung war für mich super!

00:06:56: das wollte ich unbedingt machen und auch wenn ich jetzt eine Weile nicht auf dem Fluss unterwegs war oder mit dem es hat eine größere Tour gemacht habe, hätte ich mir das auch sehr gut zugetraut.

00:07:07: Ich hätte die Elbe überqueren müssen.

00:07:09: da gehen jetzt möglicherweise bei der einen oder anderen gleich Alarmglocken an.

00:07:15: Das ist nicht ganz ungefährlich aber mit einer gewissen Erfahrung dann auch kein Drama.

00:07:21: also das wäre möglich gewesen Und es hat eigentlich alles gepasst.

00:07:26: Was nicht gepasst hat, war dass wir am Abend vorher noch Besuch hatten von Freunden lange geplant über Wochen hinweg.

00:07:36: diesen Termin und das konnte ich nun auch nicht absagen und ich wusste nicht so recht wie lange wir sitzen werden Wollte die dann auch nicht rausschmeißen.

00:07:45: Es war tatsächlich so, dass wir bis Mitternacht saßen.

00:07:49: Ich also erst nach Mitternachts ins Bett kam es also nur noch zwei maximal zweieinhalb Stunden Schlaf gewesen wären und ich schon dachte für das was du davor hast solltest du eigentlich ausgeschlafen sein damit du da daneben auch nicht in Gefahr kommst.

00:08:08: dazu kam noch ein Unwetter.

00:08:12: unterwegs war, dass ich Richtung Hamburg bewegte über die Elbe zog von der Nordsee her und das zusammen dann dazu geführt hat als sie mich ins Bett gelegt habe.

00:08:23: Dass ich gesagt hab ne ich stelle mir den Wecker nicht Ich werde das vertagen müssen so traurig es ist!

00:08:29: Ich stelle mit dem Wecker dann doch auf aber sieben Uhr damit ich dann mit dem Nachbarn und seinem Sohn und meinem Sohn dahin fahren kann zum Zugucken und dieses Abenteuer Das gebe ich auf, das wird dann vielleicht irgendwann nochmal später möglich sein.

00:08:48: Und das ist es natürlich auch!

00:08:50: Am Ende hat es richtig gewittert in der Nacht und es war genau die richtige Entscheidung nicht zu fahren... Ich hätte gar nicht durchfahren können, ich hätte wahrscheinlich das dann irgendwann abbrechen müssen aufgrund der Wetterverhältnisse.

00:09:05: aber warum ich dieses Beispiel an dieser Stelle erzähle?

00:09:09: Es gab zwar gute Gründe Aber unterm Strich habe ich es nicht gemacht und wir finden ganz oft gute Gründe.

00:09:17: Und manchmal sind die auch völlig legitim, und die führen dann dazu dass es nicht möglich ist.

00:09:22: aber wenn es immer wieder gute gründe gibt und vielleicht auch manchmal Gründe dazukommen die nur vorgeschoben sind Dann führt das dazu dass wir Nichts machen und wieder nichts machen und es wieder aufschieben und Wieder warten.

00:09:38: Ich würde mich freuen für mich und auch für dich, wenn das diesen Sommer anders ist.

00:09:45: Wenn wir diesen Sommer mehr machen!

00:09:47: Und wir werden uns heute mal ansehen wie es funktionieren kann.

00:09:51: Es soll dabei auch um Ausrüstung gehen, um ein paar Dinge die wir vor dem Sommer nochmal überprüfen könnten aber vor allem um Fähigkeiten die uns draußen helfen.

00:10:00: Je länger ich über diese Folge nachgedacht habe, desto mehr bin ich bei einer Fähigkeit hängen geblieben Die für mich sehr viel mit Abenteuer zu tun hat und die gerne unterschätzt wird Und das ist die Fähigkeit zu improvisieren.

00:10:13: Improvisation bedeutet ja nicht nur eine Lösung zu finden, wenn unterwegs was schiefläuft sondern Improvisation kann schon viel früher beginnen nämlich bei der Frage ob wir überhaupt aufbrechen.

00:10:24: Improvisation kann uns helfen aus den Dingen, die uns zur Verfügung stehen und etwas zu machen.

00:10:31: Ich will dir mal sagen, wie Wikipedia Improvisation definierte und zwar als spontan praktischen Gebrauch von Kreativität zur Lösung auftretender Probleme.

00:10:41: Aber Improvisation kann auch ohne konkrete Problemstellung was Neues entstehen lassen.

00:10:47: Was es vorhin noch nicht gab.

00:10:49: Wenn wir über Improvision draußen sprechen dann denken wir wahrscheinlich zuerst an Situationen in denen was nicht funktioniert Der Weg ist gesperrt das Wetter kippt der Bus kommt nicht Ein Teil der Ausrüstung geht kaputt.

00:11:03: Wir brauchen die Fähigkeit zum Improvisieren, aber schon dann wenn wir uns entscheiden müssen ob wir überhaupt losgehen weil vielleicht denken wir dass wir für eine richtige Tour mindestens drei oder vier Tage brauchen das wir von der Nacht draußen erst mal irgendwo hin fahren müssen Das wir für ne Fahrradtour noch bessere Taschen brauchen Oder für ein Abenteuer überhaupt erstmal eine richtig außergewöhnliche Idee.

00:11:27: genau an der Stelle können wir aber schon anfangen zu improvisieren.

00:11:30: Das heißt nicht mehr fragen, warum geht es gerade nicht so wie ich es mir vorgestellt habe sondern was geht mit dem?

00:11:38: Was grade da ist also eine ehrliche Suche nach den Möglichkeiten die zwischen perfekten Plan und Zuhause bleiben.

00:11:47: liegen denn Wie gesagt für benutzen im Begriff Improvisation ja häufig dann wenn etwas schief gelaufen ist oder problematisch wurde.

00:11:55: Wir mussten improvisieren.

00:11:57: Das klingt nach Notlösung ein bisschen.

00:12:01: Eigentlich gab es einen guten Plan, dann kam was dazwischen und nun mussten wir eben irgendwie zurechtkommen.

00:12:08: In der Kunst wenn wir uns das mal anschauen hat Improvisation eine ganz andere Bedeutung.

00:12:14: Wenn du zum Beispiel nen Jazz Musiker nimmst Der auf die Bühne kommt und zu dem Zeitpunkt noch gar nicht genau weiß welche Musik an diesem Abend entstehen wird Das bedeutet nicht, dass er unvorbereitet ist.

00:12:28: Im Gegenteil!

00:12:29: Er hat vielleicht Jahrzehnte damit verbracht sein Instrument zu beherrschen – der kennt Harmonien, der kennt Rhythmen und er tausende Stunden gespielt und genauso viele Stunden anderen zugehört.

00:12:41: D. h., er verfügt über ein riesiges musikalisches Vokabular.

00:12:46: aber all das Wissen dient ihm nicht dazu an dem Abend was Bereits feststehendes, möglichst fehlerfreies zu reproduzieren.

00:12:56: Das dient ihm dazu im Moment frei reagieren zu können!

00:13:00: Es gibt einen berühmten Pianisten Keith Jarrett der hat ganze Solo-Konzerte improvisiert Wenn er auf die Bühne kam dann existierte die Musik die das Publikum hören würde an dem Abend noch gar nicht.

00:13:11: Das finde ich ein faszinierenden Gedanken.

00:13:13: Mensch kann sich jahrelang vorbereiten ohne genau zu wissen wofür Oder anders gesagt, er bereitet sich nicht auf einen exakten Ablauf vor.

00:13:21: Er bereitet es sich darauf vor reagieren zu können und vielleicht können wir uns auf Abenteuer auf eine ganz ähnliche Weise vorbereiten.

00:13:29: Wir müssen nicht jeden Kilometer einer Tour kennen aber wir können lernen uns zu orientieren.

00:13:35: Wir müssen wissen welches Problem unterwegs auftreten wird Aber wir können unsere Ausrüstung kennen!

00:13:40: Wir müssen keine Wetterveränderungen vorhersehen aber wir könnten lernen aufmerksam zu beobachten.

00:13:45: Wir müssen nicht wissen welche Entscheidung getreffen, aber wir können Erfahrungen sammeln die uns helfen dann eine gute Entscheidung zu treffen wenn der Moment gekommen ist.

00:13:56: In der improvisierten Musik gibt es noch ein Gedanken den ich super spannend finde.

00:14:02: Improvisation bedeutet nicht automatisch dass es keine Regeln gibt.

00:14:06: Es gibt einen Rahmen, es gibt ne Tonart, ne harmonische Struktur, nen Tempo, nen Thema oder ne bestimmte Abfolge Aber innerhalb dieses Raums entsteht Freiheit.

00:14:18: Und auch das können wir ja ins Abenteuer mit reinnehmen.

00:14:22: Es gibt in der künstlerischen Improvisation noch ein Aspekt, der mir wichtig erscheint für das Abenteuern und zwar bedeutet Improvisation nicht nur immer selbst Ideen zu haben sondern kann auch bedeutend zu reagieren.

00:14:36: Wenn mehrere Musiker miteinander improvisieren dann spielt nicht einfach jeder für sich das was ihm gerade einfällt.

00:14:44: Einer setzt einen Impuls, ein anderer greift ihn auf.

00:14:46: Ein Rhythmus verändert sich, jemand lässt plötzlich Raum im Andere kommt da rein in diesem Raum und füllt diesen Raum.

00:14:54: Auch im Tanz gibt es dafür schöne Beispiele.

00:14:56: Ein so einem Begriff zum Beispiel Contact Improvisation.

00:14:59: er hat sich Anfang der siebziger Jahre entwickelt.

00:15:01: Steve Paxton also ein Tänzer und Choreograph der den geprägt hat.

00:15:06: Und dabei geht es darum wie sich Bewegung entwickelt aus Kontakt Gewicht, Schwerkraft, Balance, Momentum.

00:15:14: Also wer sich bewegt muss wahrnehmen was gerade geschieht.

00:15:18: wo ist gerade der Schwerpunkt das Gewicht des anderen?

00:15:21: Wo entsteht ein Impuls?

00:15:23: Wo muss ich nachgeben?

00:15:24: Wo kann ich folgen?

00:15:25: Wo entsteht aus der Bewegung meines Gegenübers eine Bewegung die ich allein niemals geplant hätte?

00:15:33: Das sieht man zum Beispiel auch beim Fußball.

00:15:37: Jetzt ist ja gerade WM, große Fußballzeit.

00:15:40: Auch ich gucke viel Fußball und Fußball jede andere kreative Spielsportart ist auch ein Beispiel dafür wie durch einen reagieren auf Bewegung und Aktion eines Gegenübers etwas entstehen kann was noch nie da gewesen ist Irgendeine Lösung.

00:15:59: Heute Nacht, ich nehme diesen Podcast auf am Montag bevor er erscheint und in der Nacht von Sonntag auf Montag hat Mexico gegen England gespielt.

00:16:11: ein episches Spiel im Aztecan-Stadion vor einer unglaublichen Kulisse.

00:16:16: einen unglaublicher Kampf Und ein Spiel, von dem vorher noch niemand sagen konnte wie das ausgeht.

00:16:24: Welche Momente welche Aktionen da kreiert werden und am Ende steht etwas was über Jahre eine Erinnerung bleiben wird.

00:16:34: für viele vor allen Dingen Für die englischen Fans eine positive.

00:16:38: Aber es ist nur ein konkretes Beispiel Wie auch im Fußball und anderen Spielsportarten durch Improvisation außergewöhnliches, neues teilweise nie dagewesenes entsteht.

00:16:51: Mich fasziniert daran der Gedanke wer improvisieren will?

00:16:54: Der muss zuerst wahrnehmen.

00:16:56: Das gilt wenn wir draußen unterwegs sind.

00:16:58: genauso Wie geht es mir eigentlich gerade?

00:17:02: Wie geht es den anderen, mit denen ich unterwegs bin?

00:17:04: Sind wir langsamer als gedacht.

00:17:06: Wie verändert sich der Wind?

00:17:07: Wie sieht der Himmel aus?

00:17:09: Wie viel Wasser haben wir noch?

00:17:11: Wird jemand still, der sonst viel redet?

00:17:14: Sind wenn auch aufmerksam oder treffen wir gerade eine Entscheidung nur noch aus Erschöpfung?

00:17:18: also erst wahrnehmen und dann kreativ darauf reagieren.

00:17:23: Wenn du dich mit der Idee der Improvisation auseinandersetzt Dann stößst du auch auf einen Gedanken der zunächst Wahrscheinlich ziemlich weit weg scheint vom Radfahren, vom Wandenein oder einer draußen Nacht.

00:17:37: Der französische Anthropologe Claude Lévi-Strauss und dadurch ist nichts mit der Jeans zu tun hat Anfang der sechziger Jahre im Buch veröffentlicht das heißt auf Deutsch Das wilde Denken.

00:17:50: jetzt kann der Titel leicht missverstanden werden.

00:17:54: Mit dem wilden Denken ist kein chaotisches irrationales oder primitives Denken gemeint.

00:18:01: Es geht aber um das Denken, was ganz viel auch Urvölker an den Tag legen.

00:18:09: Deshalb hat diese Bezeichnung wildes Denken ein bisschen Geschmäckler, auch wenn es in keins der Weise irgendwie abwertend gemeint ist.

00:18:17: Der Claude Levis Strauß hat sich interessiert für einen Denken, dass sehr genau mit der konkreten Welt verbunden ist.

00:18:24: Denken das beobachtet, unterscheidet ordnet Beziehung erkennt und mit dem arbeitet was vorhanden ist.

00:18:31: Und denken – das aber ganz anders funktioniert als das wissenschaftliche Denken weil des Beobachtungen Interpretation Vergangenes Gegenwertiges und Fantasie kreativ improvisierend verwebt.

00:18:46: Ich habe auch da nochmal bei Wikipedia nachgelesen und ein Beispiel gefunden, aus dem Buch von Claude Levisstrauss das wilde Denken was ein ganz schönes Beispiel dafür ist.

00:18:56: Und zwar der Mythos des Donnervogels bei vielen nordamerikanischen Ureinwohnern.

00:19:02: durch die Tatsache dass die Gewitter-Saison des Jahres im gleichen Monat beginnt indem die Zugvögel zurückkehren haben diese Ureinwohner eine mythisch-logische Verbindung zwischen diesen beiden Phänomen hergestellt und die Donnervögel zu Herrschern der Himmelswelt gemacht, weil sie in ihren Augen die Blitze erzeugen.

00:19:28: Weil ihre Sprache das Donnergrollen ist und die Wolkenfront, die sich nähert, ihre Körper repräsentiert.

00:19:35: Und auf diese Weise entsteht ne symbolische Erklärung für den Wechsel der Jahreszeiten mit einer eingängigen Personifizierung für die Kräfte, die diese Phänomene verursachen.

00:19:48: So steht es bei Wikipedia und da steht auch das der Begriff Wildes Denken in der modernen Kunst immer wieder aufgegriffen wird.

00:19:57: Da wird es verstanden als Freiheit spontane Zusammenhänge zwischen Beobachtung und Bedeutungszuweisungen zu konstruieren.

00:20:06: Und Levi Strauss hat für dieses wilde Denken einen ganz interessanten Begriff gefunden den der Bricolage, französischer Begriff.

00:20:16: Den man übersetzen kann mit Bastelai oder Bastelarbeit.

00:20:21: Er sagt es im Bricoleur jemand ist, der so meggaivermäßig mit einem vorhandenen Vorrat an Dingen arbeitet.

00:20:29: Der nicht mit nem vollständig ausgearbeiteten Plan beginnt und anschließend dann die genau dafür vorgesehenen Materialien- und Werkzeuge bestellt.

00:20:38: Na schaut sich an was da is.

00:20:41: Stuck Holz!

00:20:42: ein Schnurren, altes Werkzeug.

00:20:44: Im Gegenstand der ursprünglich mal für was anderes gedacht war.

00:20:48: vielleicht eine Erfahrung aus einer früheren Situation.

00:20:51: und dann stellt er sich die Frage Was kann ich mit dem machen?

00:20:55: Was ich habe?

00:20:57: das ist doch einzuneinste Beschreibung von Abenteuer.

00:21:00: Das ist auch genau dass was wir unterwegs auch ständig tun oder immer wieder tun müssen.

00:21:07: Wir arbeiten mit einer begrenzten Zeit Mit dem Wetter, was gerade ist können wir ja nicht ändern.

00:21:13: Mit dem Weg der da vor uns liegt und mit dem Körper den wir haben, mit unserer Stimmungslage an diesem Tag... ...mit den Menschen, mit denen wir unterwegs sind, mit den Sachen die wir hinten im Rucksack haben,... …mit den Erfahrungen, die wir im Ruck Sacker haben und auch all den Dingen wie wir sonst so mit uns rumschleppen, auch mental.

00:21:33: Mit denen was wir können und mit denen man es nur noch nicht kann.

00:21:36: Wir greifen auf diesen Vorrat zurück und dann versuchen wir daraus Was zu machen?

00:21:41: Insofern sind Abenteurer innen eigentlich Bricoleure bzw.

00:21:46: Bricolösen, würde man dann sagen.

00:21:50: Bastleren, Menschen die nicht planlos durch die Welt laufen sondern die eine Beziehung aufbauen zu den Dingen, die sie umgeben.

00:21:58: Die hinschauen Möglichkeiten erkennen und Dinge neu kombinieren, neu zusammensetzen.

00:22:04: Nehmen wir an wie sind losgegangen?

00:22:06: Wir haben eine Route, wir haben ein Ziel.

00:22:08: Wir haben vielleicht so einen Track auch auf unserem Smartphone drauf wenn wir digital navigieren.

00:22:14: Mir wissen ungefähr wo wir an dem Abend ankommen wollen wie weit wir gehen wollen oder fahren wollen und wann wir zurückseilen wollen.

00:22:22: Und dann kommt die Wirklichkeit.

00:22:24: Dann ist der Weg den wir nehmen wollen vielleicht gesperrt.

00:22:26: Die Fähre fährt heute nicht.

00:22:27: Der Platz den wir uns für ne Pause ausgesucht haben der ist gar nicht so schön hier auf der Karte außer Jemand in der Gruppe ist viel erschöpfter als wir es gedacht haben.

00:22:37: Das Wetter verändert sich schneller, als gedacht oder wir selbst merken einfach dass der Tag nicht so läuft wie über uns den Vorgesteller und darauf müssen man irgendwie reagieren.

00:22:47: In solchen Momenten hilft die Frage versuche ich gerade tatsächlich ein Problem zu lösen?

00:22:55: Oder versuche vor allem meinen ursprünglichen Plan zu retten?

00:22:58: das sind mir nicht dasselbe.

00:22:59: vielleicht wollten wir auf einem bestimmten Gipfel aber Warum eigentlich?

00:23:03: Ging es wirklich darum genau, an diesem Punkt zu sein auf der Karte oder ging's darum einen guten Tag an den Bergen zu verbringen.

00:23:11: Was könnte hier entstehen, dass am Ende viel wertvoller ist als der Gipfel?

00:23:16: Jetzt reicht eine offene Haltung allein natürlich nicht aus!

00:23:19: Du kannst noch so gelassen sagen wir finden schon irgendeine Lösung.

00:23:24: wenn du keine Idee hast wie diese Lesung aussehen könnte dann wird irgendwann schwierig.

00:23:30: deshalb braucht gute Improvisation, einen inneren Werkzeugkasten.

00:23:35: Eine Art Multitool, das aus vielen kleinen verschiedenen Fähigkeiten besteht die für sich genommen vielleicht gar nicht besonders spektakulär erscheinen.

00:23:44: es kann sein eine Karte lesen zu können um eine alternative Route zu suchen Entfernung und Gehzeiten auch Gezeiten einigermaßen realistisch einschätzen zu können.

00:23:55: Die Veränderungen ist.

00:23:55: Wetters Wahrnehmen und Einordnen zu können.

00:23:57: wissen wie man warm bleibt Wenn du eine längere Pause machen musst, irgendwo umgeplant.

00:24:03: Wie du einen Fahrradschlauch flickst und einen kleinen Defekt provisorisch reparierst oder ein paar Knoten vielleicht beherrscht.

00:24:12: Es gehört auch dazu den Wasserbedarf einigermaßen einschätzen zu können.

00:24:17: Ein Standort so beschreiben zu können das andere hin verstehen.

00:24:21: Zu wissen welche Möglichkeiten es gibt ne Tour abzukürzen.

00:24:25: das markt nach old-school fähigkeiten klingen.

00:24:28: aber gerade diese analogen skills diese ganz einfachen die sind entscheidend wenn wir auf das zurückgeworfen werden was sie bei uns tragen oder in uns tragen und wenn es in den bergen eben vielleicht mal keinen wehladen gibt dann ist auch dass analoge doch von relevantes was auch zum Mentalen Multitool gehört, Improvisation kann ja bedeuten nicht weiterzugehen oder Hilfe zu holen.

00:25:01: Improvision wirkt im Moment meist spontan aber in den meisten Fällen liegen Improvisation Dinge zugrunde die wir irgendwann vorher gelernt haben und auch das Hilfeholen und abbrechen kann eine solche Fähigkeit sein.

00:25:18: Das verbindet den Wanderer wieder mit dem Musiker.

00:25:21: Ein guter Jazzmusiker, ich habe es gesagt der kann freispielen weil ein riesiges Repertoire hat an Erfahrung und je mehr Erfahrungen wir gemacht haben, je mehr kleine Fähigkeiten wir besitzen, desto größer wird unser Handlungsspieler.

00:25:35: Das ist eine ganz schöne Parallele eigentlich zu einem Modell aus der Psychologie- und Motivationsforschung von einem amerikanisch tschechischen Forscher legendärer Forscher auch Mihail Chik-Chintmihay, der sich mit dem Flow erleben beschäftigt hat und er festgestellt hat dass die Chance flow zu erleben in etwas was wir tun dann besonders hoch ist wenn Fähigkeiten auf Herausforderungen treffen.

00:26:11: Das heißt wir können was?

00:26:14: Und dann kommt eine Herausforderung und dann können wir das, was wir können einsetzen.

00:26:18: Und dann merken wir im besten Fall, hey!

00:26:20: Wir sind diese Herausforderungen gewachsen uns gelingt hier etwas Dann kommen wir in den Floh und so ähnlich ist es auch mit der Improvisation.

00:26:28: Die passiert nicht im luftlernen Raum wenn wir keine Fähigkeiten haben.

00:26:34: Das müssen nicht immer unbedingt explizit Survival und Outdoors gilt sein Das können auch Fähigkeiten aus dem Alltag sein nämlich mit anderen Menschen zu kommunizieren und interagieren zu können.

00:26:48: So eine Alltagsschleue, eine Gewisse also immer wieder.

00:26:53: auch da kommen wir gleich nochmal zu Mit einem Gegenstand zum Beispiel oder einem kleinen Werkzeug oder etwas was wir haben Beispiel MacGyver Büroklammer Eine Situation zu lösen.

00:27:06: Und das ist das Was auch Entscheidend sein kann in abenteuerlichen Situationen aber auch schon vorher halt irgendwie immer eine Möglichkeit zu finden.

00:27:19: Deshalb kann ne schöne Aufgabe für diesen Sommer sein, lerne eine einzige neue Fähigkeit die dir draußen nützlich sein kann.

00:27:29: nicht zehn Dinge auf einmal Auch keine vollständige Ausbildung für sämtliche Eventualitäten sondern eine Sache ein Knoten der hilfreich ist, mit dem du vielleicht viele verschiedene Situationen lösen kannst.

00:27:44: Karte lesen, analoge Karte und da sind wir dann so ein bisschen beim Thema Ausrüstung.

00:27:50: Wenn wir uns nochmal die Idee der Prikolage angucken also Bastelai sollten wir uns nicht die Frage stellen ob wir für jedes mögliche Problem den richtigen Spezialgegenstand dabei haben sondern vor allem welche Dinge schaffen Viele Möglichkeiten.

00:28:06: Ein leichtes Tuch zum Beispiel, so ein Schlauchtuch oder einen Buff, eine Schnur, Tape und Kabelbinder, wasserdichter Beutel, Stirnlampe, Reparaturflicken für Isomatten, den du auch für ein Zelt- oder Kleidung nutzen kannst... Eine analoge physische Karte als Ergänzung zum Smartphone falls das ausfallen sollte.

00:28:26: Also welche Gegenstände in meiner Ausrüstung machen mich flexibler?

00:28:31: Welche können mehr als eine Aufgabe erfüllen?

00:28:34: Mindestens genauso wichtig ist die Frage, kann ich mit den Dingen, die ich dabei habe eigentlich umgehen?

00:28:42: Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen banal.

00:28:43: Es aber doch ein handfestes Problem oft.

00:28:46: Weil wann hast du zuletzt eine Stirnlampe überprüft?

00:28:51: Ist die Powerbank wirklich geladen?

00:28:52: weil nun Dabei haben das reicht nicht, muss auch funktionieren.

00:28:56: Sind die Offline-Karten wirklich auf dem Smartphone drauf?

00:28:59: Ist das Flickzeug vollständig oder packe ich da nur eine Box ein in der Hoffnung dass da ja wohl alles drin sein wird?

00:29:07: Passt der Flicken den ich dabei habe zu der Isomatte, die ich benutze?

00:29:11: ist die Regenjacke noch dicht?

00:29:13: also diese Vorbereitung funktioniert?

00:29:16: der Kocher Das was sich vorher mache bevor Ich aufbreche damit ich dann eben nicht in eine blöde Situation gerate vor Ort.

00:29:26: Unser Verständnis von Abenteuer hat ja oft auch mit Hildentum zu tun, mit dem alleine durchkämpfen.

00:29:34: und klar das braucht ja auch Selbständigkeit es braucht Autakie wenn wir da draußen unterwegs sind.

00:29:41: aber viele der besten Improvisationen aus meiner Erfahrung beginnen mit dem einfachen Satz Entschuldigung.

00:29:49: können sie mir vielleicht helfen Analog, wieder zur Musik oder zum Tanz können andere verändern was entsteht.

00:29:57: Einer hat eine Idee.

00:29:59: Eine andere entdeckenden Weg.

00:30:01: Jemand ist müde deshalb verändert sich die Route Man begegnet jemanden bekommt einen Hinweis landet an einem Ort von dem man vorher noch nie gehört hat.

00:30:12: An der Stelle ist mir wichtig nochmal zu unterscheiden.

00:30:15: es gibt ne romantische Vorstellung vom Abenteuer.

00:30:19: Wir laufen einfach los und irgendwie wird das schon.

00:30:23: Das kann toll sein, es kann auch funktionieren.

00:30:26: Es wird aber dann schwierig wenn wir ernsthafte Risiken außer Acht lassen Also wenn wir ohne ausreichend Wasser losgehen Und danach nach einer improvisierten Lösung suchen müssen.

00:30:36: Wie gesagt kann funktionieren ist aber nicht cool.

00:30:39: Den Wetterbericht bewusst zu ignorieren Und später von einer Wetterlage die eigentlich vorhersehbar war Überrasch zu werden ist auch nicht cool.

00:30:48: Improvisation beginnt, glaube ich, wenn trotz vernünftiger Vorbereitung was anders kommt als gedacht.

00:30:54: Gleichzeitig sind Vorbereitungen und Improvisation keine Gegensätze – auch in der Kunst nicht!

00:31:01: Wie gesagt, der Musiker übt jahrelang um in dem Moment frei zu sein.

00:31:05: Der Tänzer die Tänzerin trainieren Wahrnehmung, Gleichgewichtbewegung, um auf einen unvorhersehbaren Impuls reagieren zu können erst die Möglichkeit offen zu bleiben.

00:31:20: Die entscheidende Frage ist nicht, plan ich mein Abenteuer oder improvisiere ich?

00:31:26: Sondern wie bereite ich mich so vor dass sich nicht alles kontrollieren muss?

00:31:32: Vielleicht brauchen wir für einen Sommer voller Abenteurer am Ende weniger als Verdenken gleichzeitig ein bisschen mehr von was anderem.

00:31:42: Mehr praktische Fähigkeiten Ausrüstung, kennen und der will Vertrauen, die Bereitschaften im Plan zu verändern.

00:31:50: Die Fähigkeit genau hinzuschauen, zuzuhören – die Offenheit andere Menschen nicht nur als Begleiter oder Helfer zu sehen, sondern als Menschen durch die was Neues entstehen kann!

00:32:03: Und es tut uns sicher ganz gut diese besondere Haltung des Bastlers des Prinkolores zu verinnernlichen.

00:32:10: Nicht immer zu fragen, was fehlt mir noch?

00:32:12: sondern öfter was ist schon da, was kann ich damit machen?

00:32:16: Welche Möglichkeiten habe ich übersehen.

00:32:18: Was entsteht wenn ich diese Dinge anders miteinander verbinde?

00:32:23: und das ist dann wirklich auch entscheidend in der Vorbereitung und Anbahnung unserer Abenteuer.

00:32:28: okay wenn das nicht geht was geht dann?

00:32:31: wie kann man es entstehen dass noch nie da war, dass sich bislang noch nie in Erwägungen gezogen haben?

00:32:35: Ich wünsche dir eine wunderbare Zeit in den nächsten Wochen.

00:32:40: Ich selber breche am Donnerstag mit meiner Familie auf Gen Süden und freue mich diese Sommer besonders aufs Improvisieren.

00:32:51: Vor allen Dingen nach dieser Folge, auch nachdem ich mich da noch mal intensiver mit beschäftigt habe – mit diesem Begriff, mit diesem Thema, mit dieser Fähigkeit!

00:33:01: Und ich werde mit Sicherheit berichten... Bei Zeiten der Podcast geht jetzt erstmal auch in eine Sommerpause.

00:33:09: Das heißt heute ist die vorerst letzte Folge für die nächsten Wochen, also die letzte normale, die letzte frische aktuelle Folge.

00:33:18: Es wird auch in den nächsten Wochen mal kleine Häppchen geben vielleicht auch mal eine Wiederholung.

00:33:23: Aber die richtig, richtig normale nächste Folge Die gibt es dann erst im August wirst du mitbekommen und da werde ich dann spätestens dann natürlich noch mal berichten, wie ich mit dem Improvisieren diesen Sommer so klargekommen bin.

00:33:42: Ich wünsche dir auf jeden Fall nochmal dass du eine gute Zeit jetzt hast das du auch das improvisieren für dich vielleicht mal mitnimmst diesen Gedanken nochmal schaust Wie kannst du den einsetzen?

00:33:54: Jetzt auch in der nächsten zeit und ja diesen sommer unvergesslich machen.

00:34:00: Es wird an dieser Stelle hinten raus, jetzt normalerweise der Hinweis kommen auf den Newsletter.

00:34:06: Der diesem Podcast begleitet und den kannst du auch abonnieren.

00:34:11: diesen Newsletter wenn du es noch nicht getan hast jederzeit unter christophörster.com slash frei raus!

00:34:18: Auch der Newsletter geht jetzt aber eine Sommerpause und kommt dann erst im August wieder.

00:34:25: Ich bin gespannt, was dann passiert ist, was entstanden ist und wie wir uns wieder hören oder wieder sehen.

00:34:32: denn das an der Stelle nochmal es gibt ja die Möglichkeit auch ab August dass wir uns tatsächlich sehen, dass wir miteinander in die Natur gehen.

00:34:41: ich habe einige Tagesseminare angesetzt in ganz Deutschland, den großen Städten Deutschlands von Hamburg bis nach Freiburg.

00:34:52: In Berlin leibt sich München, Köln, Hannover, Göttingen insgesamt neun Städte.

00:34:57: da gibt es zwei verschiedene Formate jeweils einen Tag dem Tag des Neu-Anfangs und ein Mikroabenteuer Kickoff.

00:35:05: wenn du dir mal anschauen möchtest was das damit genau auf sich hat und wie die Termine liegen Dann kannst du das gerne tun unter christophörster.com.

00:35:17: slash Seminare, da findest Du alle relevanten Informationen dazu.

00:35:24: Bis dahin nicht im Hamburger Slang sondern im Rheinischen.

00:35:28: mach Idiot!

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