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Alex und die große Freiheit – wie ein Südtiroler es schafft, vom Fahrrad aus zu arbeiten

Shownotes

// Gerade hat Alex Weitgruber seinem Kompagnon die Unternehmensanteile abgekauft, da stirbt der an einem Herzinfarkt. Für Alex ist das ein harter Schlag und gleichzeitig ein Weckruf: Wenn du so weitermachst, wirst du deine Träume auch nie verwirklichen können. Der Südtiroler trifft daraufhin eine außergewöhnliche Entscheidung: Das Unternehmen, das 15 Mitarbeiter:innen beschäftigt und Millionen umsetzt, verschlankt er so radikal, dass es zwar weniger Gewinne einfährt, aber ihm möglich wird, fortan auch vom Fahrrad aus zu arbeiten. Denn sein Wunsch (der eigentlich für die Rentenzeit gedacht war) ist folgender: alle europäischen Hauptstädte von Südtirol aus mit dem Rennrad zu erreichen. „Ich stand vor der Wahl, das komplette Leben mit ins Büro zu nehmen oder eben das Büro mit ins Leben. Ich habe mich für das zweite entschieden.” In dieser Folge spreche ich mit Alex darüber, was das wirklich bedeutet. Ich will wissen, wie es funktionieren kann, ein Unternehmen von der Straße aus zu führen. Und ich staune nicht schlecht über seine Perspektive auf das Leben ...

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// Outro-Song: Dull Hues by Lull (audiio.com)

Transkript anzeigen

00:00:00: Dann erreiche mich um zwei Uhr früh ein Telefonat.

00:00:03: Er ist gestorben, Herzinfarkt!

00:00:05: Da wohnen wir zuhause, gepackt und das Leben hat einen anderen Plan.

00:00:09: Da habe ich verstanden.

00:00:10: wenn ich meine Träume immer noch weiter auf später verschiebe dann ist es riesig groß dass sie sich nie leben werden.

00:00:17: Leben rein ins Büro oder Büro raus ins Leben.

00:00:20: Okay das haben wir immer gemacht.

00:00:22: Wenn nicht Druck da ist, dann macht du's auch immer so weiter.

00:00:26: Unternehmer zu sein findet viel in Kopf statt Und die Währungzeit siehst du im Bilder.

00:00:30: Wenn ich mich so zurück erinnere auf Jahre zwei fünfzehn, zwei sechszehn und zwei siebzehnt, wo der Umsatz sehr hoch war auch vorher... Ich erinner mich von fast gar nix!

00:00:39: Das geht drauf runter.

00:00:41: manchmal spielt ein Körper mit, manchmal weniger aber der Ballast ist immer das Schlimmste was wir mitschleppen.

00:01:04: Hallo und herzlich willkommen bei frei raus dem Podcast für mehr Freiheit und Abenteuer in unserem Leben.

00:01:10: Ich bin Christoph Förster Und ich habe heute eine Folge für dich, die wirklich inspirierend ist.

00:01:17: Die ein Thema aufgreift dass sich deshalb so interessant finde weil es wirklich ein Alltagsthema ist.

00:01:25: Weil es eine Möglichkeit skizziert das eigene Leben zu verändern Auf einem Feld was wir oft gar nicht so sehen als ein Feld, in dem sich groß was verändern lässt.

00:01:40: Was dann Einfluss auf unser Leben hat?

00:01:43: Ich spreche heute mit Alex Weidkruber.

00:01:46: Alex ist aus Österreich nach Hamburg gereist um seine Geschichte hier heute zu erzählen.

00:01:55: Alex is Unternehmer.

00:01:56: Alex es aber auch leidenschaftlicher Radfahrer und wir werden heute erfahren wie diese beiden Rollen nicht mehr getrennt voneinander parallel nebeneinander her liefen, sondern wie die verschmolzen sind.

00:02:15: Wie er sie verschmelzen hat nach einem sehr einschneidenden und bewegenden Erlebnis dass ihn wir würden hier im Norden Deutschlands sagen auf dem Pod gesetzt hat das ihm wirklich vor Augen geführt hat dass er so wie er bislang gelebt und vor allem gearbeitet hat, nicht weitermachen möchte.

00:02:39: Und er hat einen radikalen Schritt vollzogen – und etwas geändert!

00:02:45: Darüber sprechen wir heute.

00:02:47: Wir sprechen darüber, wie er es angestellt hat mittlerweile ein Großteil der europäischen Hauptstädte mit dem Fahrrad zu erreichen von Österreich aus.

00:02:58: Aber ich will hier an dieser Stelle gar nicht zu viel vorwegnehmen, am besten gehen wir gleich rein in das Gespräch!

00:03:04: Ich will nur kurz noch hinweisen auf ein Buch... dass Alex geschrieben hat, das heißt mein Büro auf zwei Rädern und es gibt dann doch schon einen kleinen Hinweis darauf in welche Richtung es heute gehen wird.

00:03:17: In dieser Folge mehr zu dem Buch sage ich nochmal im Auto nach unserem Gespräch du kriegst es auf jeden Fall überall wo es Bücher gibt und nicht nur in Österreich.

00:03:29: Bevor wir jetzt ins Gespräch gehen atmen wir aber noch einmal kurz tief durch.

00:03:53: Alex herzlich willkommen mal frei raus!

00:03:55: Hallo Christo Grüß dich.

00:03:57: Ich freu mich, dass du da bist.

00:03:58: Ich freue mich mit dir zu sprechen über deine Geschichte!

00:04:02: Du bist ja Unternehmer.

00:04:03: Ja?

00:04:04: Was heißt es genau?

00:04:06: Am Ende sind wir alle Unternehmer hier.

00:04:08: Wir haben verschiedene Unternehmungen und ein Abenteuer ist auch ein Unternehmer aber ich meine das tatsächlich im beruflichen, im Business-Sinn... was ist dein

00:04:17: Job?!

00:04:18: Also ich weiß gar nicht ob ich mich noch als Unternehmer nennen darf weil Das Leben hat sich bei mir um hundertdachzig Grad gedreht, würde ich mal sagen die letzten Jahre.

00:04:30: Hatt' ich vor sieben Jahren noch zwölf bis fünfzehn Mitarbeiter bin ich jetzt schon eher selbständiger als Unternehmer.

00:04:38: also mein Job ist eigentlich... Ich habe ein ganz klassisches Handelsunternehmen.

00:04:42: wir verkaufen Lebensmittel in die zum Beispiel deutschen Supermärkte rein von Italien und eigentlich wäre das ein klassischer Großraumjob

00:04:51: D.h.,

00:04:53: Großraumjob, das wäre dann so wie du es beschrieben hast zwölf bis fünfzehn Mitarbeiter schon mal mindestens?

00:05:00: Wie du's mal hattest die denn dafür sorgen dass Das ganze Ding läuft.

00:05:04: und so saß ja aber auch bei dir aus.

00:05:06: Ja genau als ich hatte das unter also wir des Büro bei uns war eigentlich so wie man sich ein klassisches großraumbüro vorstellt Buchhaltung, Disposition Chefbüro viel Telefone viel Lärm sehr viel Stress.

00:05:22: Im Chefbüro hast du nicht alleine gesessen oder doch?

00:05:25: Ihr war zu zweit, glaube ich... Also es

00:05:27: war so dass ich mit zwanzig Jahren in das Unternehmen eingetreten bin.

00:05:32: also da waren wir drei Geschäftsführer, also das heißt ich war damals noch kein Geschäftsführer.

00:05:37: ein Geschäftsfuhrer war mein Vater unter anderem der Companion und ich bin dann im Laufe der Jahre.

00:05:45: Also habe ich mich so weit nach vorne gearbeitet, dass ich auch zum Geschäftsführer ernannt worden bin.

00:05:52: Wobei mir das gar nie so wichtig war.

00:05:55: Es war eigentlich so, dass in meinen Jugendgärmen Fehler gemacht habe.

00:06:01: Das ist extrematisch, aber Schule zu früh abgebrochen.

00:06:04: Zum Leid meiner Eltern – zur Freude meiner Lehrer muss ich sagen!

00:06:11: Also schon in meiner Kindheit immer, ich versuchte effizient zu sein und hab dann eben ... merkt für mich dass der Leerstoff in der Oberschule nicht das war nicht unbedingt mein ... Ich hatte keine Fächer was mich jetzt so richtig inspiriert haben.

00:06:26: Und ich war eigentlich immer schon so wenn ich beim Fenster rausgeschaut habe.

00:06:29: da habe ich mir gedacht ach jetzt wäre es doch cool draußen zu sein.

00:06:33: Hab die Schule dann abgebrochen und ja hab dann eine Lehre als Elektroinstellateur gemacht.

00:06:39: Habe aber auch gemerkt einige Jahre später,

00:06:43: als

00:06:43: hätte ich vielleicht nicht... also der Beruf hat mir gut gefallen.

00:06:47: Aber ich habe halt einfach gemerkt dass ich in meinem Leben doch noch was anderes vorhat.

00:06:52: und dann hab' ich die große Chance bekommen im Unternehmer von meinen Vater einzusteigen.

00:06:57: Anfang dachte ich überhaupt nicht das das so eine gute Idee ist aber ich hab gesagt Ich mach's trotzdem und versuch Vollgas zu gehen!

00:07:05: Ich hab mal gedacht Das is die Chance die ich jetzt bekomme Und die muss ich nutzen.

00:07:09: Ja, das habe ich dann auch glaube ich gemacht.

00:07:11: Ich hab da wirklich versucht mit allen Mitteln mich in jeden Bereich rein zu fuchsen und einfach versuche es alles aufzuholen was sich versäumt habe weil ich ja nicht abgemacht habe und so.

00:07:24: Und dann praktisch waren wir drei Geschäftsführer bis ich dann im Jahrzeit aus dem Jahrzehnteinzehnten zum eigenen Geschäftsfeuer wurde.

00:07:31: War dein Vater noch... Im Unternehmen, als sie diese drei Geschäftsführer waren.

00:07:36: Das ist ja manchmal auch gar nicht so einfach in einem Familienunternehmen.

00:07:40: Wann zieht sich dann der Senior raus?

00:07:43: Wann darf der Junior wirklich übernehmen und wie viel Einfluss hat der Senior aber noch hinten rum?

00:07:49: Ja das ist wahr!

00:07:50: Wir haben die Rollen eigentlich zu dritt sehr gut aufgeteilt.

00:07:55: ein Kompagnon hat sich im Tagesgeschäft um die Tagesgeschäfte Dinge gekümmert Mein Vater hat sich um die Bankgeschäft und um die Qualität gekümmert.

00:08:04: Und ich hab dann praktisch, das würde man in den großen Unternehmen mit dem Cheo nennen.

00:08:08: Ich habe mich dann ums gesamte gekümpft bin vom Tagesgeschäft danach aus.

00:08:13: War dann am Leinen im Chefbüro sage ich mal so, obwohl mir das gar nicht wichtig war.

00:08:17: aber ich habe auch gelernt wenn ein Chef zu viel sich einmischt im Tagesgeschäfte wird es problematisch.

00:08:24: Und da habe ich mich dann im Jahr zwei Tausend Sechzehn rausgezogen.

00:08:27: Ich habe dann immer mehr Leute eingestellt, weil ich gesehen habe okay wenn es gut organisiert ist mit Mitarbeitern kann das auch ein Unternehmen wachsen.

00:08:37: Und für mich war es in der Zeit das wichtigste mein Traum dass das Unternehmen wächst.

00:08:44: Ich würde mich in derzeit als Wirker Hollig bezahlen.

00:08:49: Hat das funktioniert?

00:08:50: Ist das Unternehmen gewachsen?

00:08:51: Es ist gewachsen!

00:08:52: Es ist schnell gewachsen.

00:08:54: natürlich Heutzutage ist ja ein bisschen so, dass die Menschen überhaupt in den sozialen Medien und so wie wir die großen Player sehen.

00:09:01: Oftmals sind sie in kleinen Unternehmen.

00:09:03: Als ich jetzt spreche mal von meinen Unternehmen, da sprechen wir in der Range von zehn bis zwanzig Millionen Umsatz.

00:09:09: Dass da der Stress manchmal höher ist als wir in größeren Unternehmen, weil dann natürlich die Ressourcen auch kleiner sind.

00:09:15: Und deshalb wenn man heute in dem Bereich bestehen möchte oder auch wachsen, dann sind die Anstrengungen wirklich oft mal schmerzhaft groß!

00:09:24: Wie kam es dann, dass aus diesem wachsenden Unternehmen mit doch einigen Mitarbeitern eine One-Man Show wurde?

00:09:33: Was hast du ja gesagt.

00:09:34: Du sitzt ja heute jetzt hier als quasi selbstständiger ohne diese Mitarbeiter, die's da gab.

00:09:40: Kam über Nacht muss man sagen weil einer unserer Geschäftspartner also nicht mein Vater der anderen Geschäftsparte stand kurz vor seiner Pensionierung und ich habe ihm die restlichen Anteile abgekauft.

00:09:53: Zeitraum war es immer mit einem Wohnwagen durch Europa zu fahren.

00:09:56: Er hat gesagt, so jetzt habe ich gearbeitet mein ganzes Leben Vollgas geben.

00:10:00: den Wohnwagen hab' ich mir jetzt gekauft und nächste Woche geht's los.

00:10:03: Und dann erreiche mich um zwei Uhr früh ein Telefonat wo es heißt er ist gestorben.

00:10:09: Herzenfakt Der Wohnwagen Zuhause gebackt.

00:10:15: Das Leben hat einen anderen Plan.

00:10:18: Da hab' Ich verstanden.

00:10:18: wenn nicht meine Träume Immer nur weiter auf später verschiebe, dann ist es riesig groß dass sie sich nie leben werden.

00:10:27: Und mein Traum war es mit deinem Fahrrad durch Europa zu fahren die Hauptstädte Europas zu erreichen.

00:10:33: aber für mich war das klar, dass ich es werden.

00:10:34: später mal wenn... Wenn ich mal in Pension bin und Ruhe stand wobei ein Unternehmer der aus einem Unternehmen hat Dass der mal den Ruhestand geht muss er schon fast rausgebrügelt werden.

00:10:46: Aber das bedenkt man gar nicht weil man meint ja der Traum ist immer steigende Umsatzzahl.

00:10:52: Und ja, auf jeden Fall habe ich es dann verstanden, dass ich es nicht riskieren kann meine Träume auf später zu schieben.

00:10:59: Und für mich kam aber nicht die Frage auszustellen!

00:11:02: Also man muss dazu sagen, ich hab die Unternehmensanteile auch gerade gekauft gehabt mit einer höheren Sechsstellingsumme und Aussteigen kam als solches gar nicht in Frage wollte ich auch gar nicht... Ich liebte mein Unternehmen.

00:11:14: Aber ich wusste, ich muss Wege finden wie ich meinen Traum und das Unternehmer sein verbinden Kann und daraus ist damit der Zeit meinen Büro auf zwei Rädern entstanden.

00:11:24: Und hat alles verändert.

00:11:26: Warst du zu diesem Zeitpunkt schon allein verantwortlich?

00:11:29: Also konntest du selbst über die Geschicke des Unternehmens dann entscheiden?

00:11:32: Ja,

00:11:32: ich hatte hundertprozentare Geschäftsanteile.

00:11:34: Das war ja das Kurioce was mein Umfeld nicht verstanden hat.

00:11:38: Jetzt kauft er in gleich Monat Geschäftsandeile um hundert prozent also und dann packt er seine Sachmannsteiger vom Fahrrad und fährt los!

00:11:47: Was dann passiert ist... Ja, es passte damals alles zusammen.

00:11:51: Man muss sagen das war nach Corona und die Leute wollten alle verändern.

00:11:56: Ich wollte diese Veränderung aber nicht wegen Corona oder wegen der Geschichte von Corona sondern eben weil ich verstanden habe dass sich meine Träume nicht aufschieben darf.

00:12:04: Am Anfang hatte ich dann so geplant okay klar ich hab zwölf Leute im Geschäft ist geht ja super!

00:12:09: Ich fahre los mache eine Geschäftsführung mit dem Headset Und mein Team kümmert sich um das Tagesgeschäft.

00:12:16: Alles wunderbar.

00:12:17: Aber dann hat uns die Kündigungswelle getroffen, also immer mehr Mitarbeiter verließendes Unternehmen aus den verschiedensten Gründen.

00:12:25: Das hatte jetzt nichts mit meiner Radfahrt zu tun gehabt, sondern es hatte eher mit dem zu tun, dass sich das Leute einfach veränderung wollten.

00:12:31: Das war damals im Jahr zwei tausend zwanzig in vielen Unternehmen so und bei mir war's dann so, dass ich natürlich immer mehr Tätigkeiten vom Unternehmen als ich war ja nicht mal im Tagesgeschäft.

00:12:42: aber Klar, was willst du machen?

00:12:44: Du hast die Verantwortung.

00:12:45: Das ist dann auf mir zurückgefallen ist auch klar nicht ich trage die verantwortung.

00:12:50: trotzdem wollte Ich habe mein traum nicht aufgegeben und Dann eben wie gesagt dann ist das entstanden dass ich Als ich stand vor einer großen entscheidung oder ich nehme ein gesamtes leben mit ins büro Und werde das nicht mehr oft verlassen ich weiß ich hab mit meiner frau gesprochen Okay jetzt sind wir die zwei leute auch weg jetzt kommt jetzt ist die auch noch weg Jetzt kommen wir nicht mehr raus von dem Büro.

00:13:12: Ich habe keine Chance

00:13:13: mehr.".

00:13:14: Und dann war eben die Entscheidung, leben rein ins Büro oder Büro raus ins Leben!

00:13:19: Du hast aber ja Verträge gehabt, Umsätze gehabt, Verpflichtungen auch gehabt, die du bis dahin mit zwölf Mitarbeiterinnen bedient hast?

00:13:31: Die waren auf einmal nicht mehr da oder es wurden successive weniger... Was hat das denn bedeutet für das Unternehmen?

00:13:37: Weil die Geschäfte müssen sich in irgendeiner Form auch verändert haben.

00:13:40: Du wirst nicht das Gleiche machen können mit sehr viel weniger Menschen.

00:13:45: Doch, aus dem Grund weil... Also ich habe halt gelernt wenn man Unnötiges streicht dann steht einfach Raum für Zeit.

00:13:54: Ich musste Einfach unnötiges streichen.

00:13:56: also ich saß da.

00:13:59: ich kann mich erinnern ich hatte auf meinen Schultern zehn Millionen Euro Umsatz aber nur mal eine Mitarbeiterin Büro Und das war für die Buchhaltung zuständig.

00:14:08: Es war utopisch in dem Moment zu denken, dass ich jetzt das Büro mit raus ins Leben nehme.

00:14:12: Von mir war es eher schon mal so.

00:14:13: wie kann ich das stemmen?

00:14:14: Ohne dass sich ein Birnaut ruht und ohne dass ich das Unternehmen an die Wand fahre.

00:14:19: Dann war der erste Schritt Papiermusik weg.

00:14:21: Kann mich genauer erinnern, den Drucker genommen, der was schön in Greifweite war, haben abgeschlossen und in den Keller gebracht.

00:14:31: Ich hatte keinen Drucker mehr.

00:14:33: wusste am Anfang gar nicht was soll ich jetzt machen.

00:14:36: Aber innerhalb von zwei Tagen war das Papier weg, also dieses Papier war noch da aber es kam kein neues mehr nach und ich habe dann gelernt...

00:14:43: Ich

00:14:43: kann wirklich wenn ich unter Druck bin Verbesserungen schaffen!

00:14:48: Das war der sukzessive dass ich dran gegangen bin oder gesehen hab okay das haben wir immer gemacht.

00:14:52: Wenn ich Druck da ist Da macht du's auch immer so weiter.

00:14:56: Aber unter Druck manchmal passiert es, dass du sagst jetzt kann ich's nicht mehr so weitermachen.

00:14:59: Und das war dann die Veränderung und ich konnte dann die ersten Jahre den Umsatz weiterführen musste aber natürlich dann schon im Unternehmen schauen, dass sich Unnötiges eben streicht.

00:15:11: und unter unnötigen verstehe ich nicht nur Papier sondern auch schlechten Umsatz.

00:15:15: da habe mich viele gefragt was ist bei dir schlechter Umsatz?

00:15:18: Das ist der Umsatz der mir viel Zeit und Ressourcen kostet aber eigentlich gar keinen Ertrag.

00:15:25: Und da hatte ich viel davon in den Mund zu nehmen.

00:15:28: Aufs Fahrrad, dann Büroaufsrad!

00:15:32: Wie sieht das genau aus?

00:15:33: Also wie sah das aus?

00:15:35: Wie hast du das gemacht?

00:15:36: Du hast ein Fahrrad genommen und Büro... Was bedeutet Büro denn wenn du das Büro mit aufs Fahrrat nimmst?

00:15:43: Ich erinnere mich, ich hatte hier mal den Gunnar Felao zu Gast.

00:15:47: Er war schon öfter im Freiraus-Podcast und sagt dir auch was.

00:15:51: Kenne ich das.

00:15:53: Der ist mit einem Lastenrad losgefahren ein ganzes Jahr und hat vom Lastenrat ausgearbeitet, hatte aber da auch wirklich die Möglichkeit richtig viel rein zu packen in das Ding.

00:16:07: Also war gut ausgerüstete.

00:16:08: ich erinnere mich noch als der hier in Hamburg vorbei kam verschiedene große wasserdichte Packtaschen darauf alles gut sortiert.

00:16:15: ja wie hast du es gemacht?

00:16:17: Wie groß war dein Büro dass was du mitnehmen musstest aufs Rad?

00:16:21: Ja, es ist so.

00:16:23: Ich habe in meinem Büro – ich hab's heute auch mit, ne?

00:16:29: Das sind keine großen Packtaschen, die ich hier sehe.

00:16:31: Nein!

00:16:32: Also das hat sich mit der Zeit ergeben weil….

00:16:34: Ich muss dazusagen mein erster Reiser ging nach Rom, aber hab' ich bei euch nur für die Geschäftsführung zuständig.

00:16:39: Die zweite Reise im selben Jahr nach Berliner zu immer von Südhol ausstauben und da hatte ich dann ein Tablet mit dem Headset und hatte noch Mitarbeiter da im Büro Und hab dann gesehen, okay ich muss... also wenn ich praktisch das Papierweg habe, kommen wir nochmal auf das Papiere, dann brauchst du keine Schränke mehr.

00:17:01: Wenn Du keine Schrenke mehr brauchst, da brauchst Du keine Wände mehr und wenn Du keine wende mehr hast, dann brauche Du kein Büro mehr dann habe ich das eigentlich auf meinen Laptop reduziert.

00:17:10: Also heutzutage kann man wirklich, natürlich ist es auch durch die Digitalisierung jetzt alles viel einfacher geworden.

00:17:16: Es wäre vor zehn Jahren unmöglich gewesen aber ich hab wirklich bei mir nur den Laptob und die Ladegeräte mehr habe ich nicht mit.

00:17:26: Das Problem ist ja nur wenn du das Büro sagst mal so weil ich weiß, wenn heute nicht viele Taschen mit hast und so... Wenn du heute das Bürogelbst aufs Rennrad Binden, dann hast du das erste Problem.

00:17:38: Es gibt keine Radtasche für ein Laptop von Mobiles.

00:17:44: Also ich weiß nicht gibt es jetzt aber bis heute noch habe ich noch keines gesehen.

00:17:47: also musste man anfangen.

00:17:48: wie hatte jetzt letztendlich jemand geschrieben ist eigentlich eine bekannte Influencerin Wie ich das gemacht hab den laptop aufs rad zu binden.

00:17:56: Also du kannst Zeiten

00:17:57: aufs Rennrad, muss man sagen.

00:18:00: Ohne Gepäckträger, viele Möglichkeiten auch mit Laptop-Fächern und so.

00:18:05: Aber bei mir sehen es eben so.

00:18:06: ich will doch meine sportliche Leistung auch unterkriegen.

00:18:08: also für mich ist das Gefühl Rad zu fahren wichtig als ich habe kein klassischer Reiseradfahrer.

00:18:14: Also für mich schon ich mache am Tag hundertfünfzig zweihundert Kilometer.

00:18:20: Ich liebe das Rennradfahren und ich will es auch spüren.

00:18:23: Deshalb haben sie für mich gar nicht die Frage, dass sich mir ihren Reiseltaschen da anhängen.

00:18:28: Also ich wollte wirklich das Rennenradfielen beibehalten und habe mir dann eben durch eine Eigenkonstruktion, die was ich bis heute noch habe und jetzt auch nächste Woche starten werde mit denen, eine Konstruktion gemacht wo ich praktisch mein mobiles Büro zwischen den Bremshörnerein bringe hat aber am Anfang viel Probleme, ich kann mich erinnern.

00:18:46: Am Anfang rüchte das Ding gegen die Bremszange drunter und dann hat es abgebremst.

00:18:53: Jetzt klingt immer alles so schön, aber manchmal ist es auch nicht immer so einfach gewesen.

00:19:02: Was bedeutet das zwischen den Bremshörnern?

00:19:05: Aufbewahrung oder hast du da wirklich dann einen Tablet?

00:19:09: Oder ein Laptop, an dem du arbeiten kannst während du fährst.

00:19:12: Ja es wäre jetzt natürlich... Ich brauch keinerer Schrecken auf Europa-Straßen das eine auf dem Rad rum mit einem Laptopp-Climb.

00:19:20: Also das nicht!

00:19:21: Also ich habe mein Armadurenbrett nenn' ich das.

00:19:23: Da hab ich das Handy positioniert dass ich's anschauen kann aber das sehe ich nicht gefährlicher als wär'n Armadurrenbrett fürs Auto.

00:19:31: also Da empfange ich nach, da sehe ich halt die WhatsApp-Nachrichten oder die E-Mails.

00:19:37: Das brauche ich weil in meinem Business ist es extrem wichtig dass sich immer gleich erreichbar bin und dass ich auch reagiere auf den Nachrichten.

00:19:47: Mit dem Fahrrad ist das einfach weil dann kannst du einfach rechts anhalten.

00:19:51: also der geht schnell.

00:19:51: wenn jetzt mal wirklich was schritt schreiben musst oder so.

00:19:54: das geht schnell.

00:19:54: Straßenrand bleibst du stehen und schreibts zurück oder mit dem Headset telefonierst du zurück.

00:20:01: Beim Laptop ist es so, dass ich mir zum Plan gemacht habe.

00:20:07: Ich drehe eine Stunde in der Geschwindigkeit und dann suche ich mich an den Supermarkt und dort richtig mein mobiles Büro ein.

00:20:15: Das heißt dann Laptops aufsteckdose suchen – das ist klar wichtig!

00:20:19: Ich verpflege mich und arbeite auf dem Laptopp.

00:20:22: Wenn was wirklich dringend ist, muss ich halt sofort stehen bleiben und den Laptope rausziehen und arbeiten.

00:20:27: Aber das funktioniert weil im Endeffekt geht's bei mir ja um.

00:20:30: Eine andere Sache geht darum, wenn man im Büro sitzt und unnötiges Streich wird zeitfrei wie ich gesagt habe.

00:20:37: Und was machst du mit der freien Zeit?

00:20:39: Wenn du in dem Büro bleibst dann vielleicht gehst du auf Insta, vielleicht gehste du auf YouTube oder du gehst eine Rauch und ich weiß es nicht.

00:20:47: aber das Problem ist eben so Du kannst nicht wegen der halben Stunde oder Stunde raus und will rein.

00:20:53: also das ist zumständlich und ich wollte das umgekehrt machen.

00:20:55: Ich hab mal gesagt wenn ich unnöthiges Streichen und Zeit freiwird Dann kann ich ja treten in der freien Zeit.

00:21:02: Und dann, wenn es wieder zur Arbeit, also wenn wieder Arbeit da ist, dann bleibe ich stehen.

00:21:06: Also das ist so umgekehrte Gedanken.

00:21:08: Viele Mitarbeiter habe ich gelernt haben Angst vor der Freien Zeit!

00:21:14: Also wenn du unnötiges Streichst wirst zeitfrei und dann hast du das Problem was mache ich derzeit?

00:21:20: Da kann dat da klang werden.

00:21:21: Außer du setzt dich auf Fahrrad und nutzt diese zum Treten.

00:21:26: So ein Gedanke, der glaube ich schnell kommt dass du Wenn du es hörst, so was du machst, dass du da rat fährst und dir ständig gestört wirst.

00:21:35: Weil dann kommt eine E-Mail rein und dann ein Anruf und das ist gar nicht mehr dieses Gefühl von einem freien Draußen unterwegs sein.

00:21:46: Das siehst Du aber eigentlich von der anderen Seite, indem du sagst ich arbeite und darf zwischendurch Rat fahren, ne?

00:21:52: Dass er zwei unterschiedliche Seiten von dem man drauf gucken kann Und da verändert sich es dann ja schon.

00:21:58: Das heißt, also wie nimmst du das war?

00:22:00: Ist das für dich denn manchmal auch nervig dass du jetzt anhalten musst?

00:22:03: oder freust du dich tatsächlich dann eher so sagst komm jetzt darf ich gleich wieder Rad fahren zwischen den Arbeitsschritten?

00:22:09: Also Ich wollte ja nie aussteigen und ich bin auch kein Aussteiger.

00:22:13: bei mir ist so ich würde das gar nicht machen ohne mein Unternehmen.

00:22:17: also ich wird Nicht losfahren wenn ich nicht meine Arbeit dabei hätte.

00:22:21: Wie fühl ich das?

00:22:22: also ich fühle mich eigentlich wie ein autarker Maschine Der Laptop ist wie die Solarplatte, der gibt mir Treibstoff.

00:22:31: Und ich bin der Motor und ich könnte eigentlich, wie ich es mal eingerichtet habe, ewig weiterfahren weil ich sage mal so, dass die finanziellen Mittel von dem Laptob kommen und ich bin da komplett autark.

00:22:44: Das ist das Gefühl von Freiheit.

00:22:46: Hätte ich jetzt nicht den Laptopp unter das Unternehmen dabei dann wäre ich nicht mehr frei?

00:22:50: Weil dann hätte ich ja das Problem anwiesen, dass man jemand das bezahlt.

00:22:56: Wie lange bist du in der Regel unterwegs?

00:22:58: Das sind die Hauptstädte, die Du als Zeh gehabt hast.

00:23:01: In Europa.

00:23:03: Wieviel hast Du schon gemacht?

00:23:04: Das wäre so die nächste Frage.

00:23:05: aber wie lange?

00:23:06: also kommt er auch drauf an auf die Entfernung?

00:23:08: Ja Rom ist ein bisschen näher als Oslo von Südtirolaus.

00:23:14: Wie lange dauert dann so eine Tour und bist Du wirklich die ganze Zeit Unterwegs, ich hab noch ganz viele Fragen auch.

00:23:21: Wie du wirklich unterwegs bist, wo du pennst und so.

00:23:23: das klären wir alles noch.

00:23:25: aber wie viel Tage sind es?

00:23:28: Also die Tage teile ich mal so ein.

00:23:30: also wenn ich jetzt die Reise plane dann muss sich deshalb bisschen mit meiner Frau abstimmen weil die fliegt danach.

00:23:37: Es ist so.

00:23:37: hätte ich meine frau nicht würde ich ganz sicher am stück auch monat der weg sein.

00:23:43: Die Sehnsucht zwingt einen dann wieder ins normale Leben zurück.

00:23:47: Obwohl das normale Leben, muss ich dazusagen auch in Südhol gar nicht mehr normal bei mir ist schon seit über Jahren weil.

00:23:52: die Radreisen haben mich gelehrt effizienter zu arbeiten Weil während dem Treten hast du eine Zeit für Unnötiges und also warum hätte ich das in Südtol ändern sollen?

00:24:00: Also ich habe gleich schon nach meiner ersten zwei drei Radreise gesehen Nö ich lebe in südhol genauso weiter als Ich hab mein Büro verlassen habe es dann auch verkauft Und bin also nicht das Unternehmen sondern das Büro und leben in Südholvi auf meinem Fahrrad, heißen auch.

00:24:16: Als im Regel bin ich ein Monat unterwegs dann fliegt meine Frau nach, dann bleiben wir vielleicht auch mal wenn es eine schöne Ort ist, auch ein zwei Wochen in Urlaub wobei der Urlaub mehr von der Frau ist weil ich arbeite dann halt in einem Star-Wachs weiter und halt nicht mehr auf dem Rad.

00:24:30: Die Hauptstätte was... also das hat da... Ich zahle mich ein bisschen aus warum ich überhaupt die Hauptstädte als mein Ziel hatte, meinen Traum.

00:24:38: Das war eigentlich nur ein Foto in Central Park in New York.

00:24:42: Im Jahr war ich um eine Frau dort und nur zufällig hat die mir im Foto geschossen.

00:24:46: Ich war auf einem Leirat, habe am Abend das Foto angeschaut und habe gesagt, eigentlich wäre es sehr cool wenn man in jeder Stadt wo wir hinreisen, ein Foto mit mir auf dem Fahrrad macht.

00:24:56: Nicht wahr so ein mittelmäßig trainierter Radfahrer, aber ich hatte das immer gerne, aber gedacht habe ich ein gutes Andenken.

00:25:02: Da sind wir einmal im Urlaub in Paris gewesen und ob du mal glaubst oder nicht, da war kein einziges Fahrrad frei für den Eiffelturm beim Foto mit dem Eiffelturm zu machen.

00:25:13: Das ist kein Gezeichen.

00:25:13: also es war so.

00:25:15: Und da habe ich als Spaß gesagt oder nicht im Ärger eher gesagt das nächste Mal nehme ich mein eigenes Fahrrad mit.

00:25:21: Zwei Tage später ist im Büro dann tatsächlich diese Langkarte entstanden wo die Hauptstädte definiert waren wo ich mit meinem eigenen Rad hinfahren möchte.

00:25:29: Und so ist der Traum entstanden, aber natürlich nicht um den jetzt zu leben sondern viel später nach der Pension.

00:25:36: Die habe ich dann erst wieder rausgekramt und gesucht wenn eben ein Geschäftspartner gestorben ist.

00:25:43: Du hast erzählt dass du eine Frau hast?

00:25:45: Kinder?

00:25:46: Nein!

00:25:47: Mir sagen manchmal die Leute ja wenn du Kinder hättest könntest du das jetzt nicht machen.

00:25:51: Ist der Gedanke aus dem ich auch frage... Ich sehe

00:25:54: es aber anders.

00:25:55: Ich sehe das anders, weil in den zwanzig Jahren, wo ich Birka Holleck habe ... Da hab' ich immer gesehen.

00:26:02: Ich kann keine Kinder!

00:26:03: Ich kann in dem Leben keine Kinder.

00:26:05: Also ich bin so schon überstresst... Ich kann mich jetzt nicht auch noch um Kinder kümmern und wenn mir Leute sagen, ja das ist eigentlich ziemlich egoistisch was du jetzt machst, dann sage ich ja, und wie egoistische war ich vorher?

00:26:19: Wo ich gesagt hab', nein Kindern, nein, weil Umsatzzahlen mehr wichtiger sind'.

00:26:22: Also ich seh es bei mir Umgekehrt, aber natürlich eines muss man schon sagen Hätte ich Kinder hätte ich wahrscheinlich welches Risiko flach gar nicht eingangen dass sich mein Büro aufs Rad lege.

00:26:34: und weil Natürlich das risiko zu scheitern ist hoch.

00:26:37: also das Muss Man Sagen Wobei Das Risiko Zu Scheitern im Büro auch Nicht Viel Weniger Ist.

00:26:43: Also Du Kannst Auch Mit Fünfzehn Euten Scheiter

00:26:47: Da hängt er noch ein bisschen mehr dran da Hängen Einfach fünf Zehn Leute Dran

00:26:50: Genau

00:26:50: Allein Bist Es Dann Noch Mal Was anderes.

00:26:52: Aber wie läuft es denn mit dem Unternehmen Israel

00:26:54: Aktuell, also ich muss sagen.

00:26:56: Ich habe jetzt das sechsohnzwanzigste Jahr ohne einmal eine negative Jahresbilanz.

00:27:02: Also rein vom wirtschaftlichen Herr.

00:27:05: Man muss ja Erfolg definieren!

00:27:06: Es ist... Also ich definiere Erfolg anders als wir vor sechs Jahren.

00:27:12: Für mich ist Erfolg nicht mehr nur die Währung Geld sondern auch die Wärungszeit.

00:27:19: Wenn ich jetzt nur im Umsatz gehe dann würde ich sagen Ja gut aber Du hast achtzig Prozent Wettung Umsatz wie vor sechs, sieben Jahren jetzt.

00:27:26: Aber auf der anderen Seite sage ich keiner sieht meine Zeit was ich mehr habe und ich fahre mich manchmal, wo man der Währungszeit einfach so wenig Beachtung schenkt weil ich mittlerweile gelernt hab die Währung also in meinem Alter.

00:27:39: Ich sag es dass sich in der jungen Generation auf jeden Fall meinen Weg empfehle erst da zwanzig Jahre Vollgas zu gehen.

00:27:46: Ich sehe manchmal das die jungen Leute heute ihre Träume schon mit zwanziger Leben.

00:27:51: aber Sind das wirklich die Träume des Lebens nach Australien ein Monat zu fliegen?

00:27:56: Ich glaube, dass die richtigen Träumen vielleicht erst später kommen.

00:27:59: Und wenn du dann in deinem Beruf nicht Vollgas geben hast... ...dann kannst du den nicht so wie ich jetzt leben!

00:28:05: Das ist schwer, schwierig, ne?

00:28:06: Weil vielleicht kannst du dann eben nicht mehr das Riesekwein gehen... ...sozu arbeiten oder auch die Tröme sozuleben als ich jetzt.

00:28:14: Das wäre meine Message und meine Botschaft.

00:28:17: Dann habe ich natürlich, Herr Weiß muss sich auch sagen, einen schlechten Umsatz reduziert.

00:28:21: Wo ich gesehen habe okay Ich schaffe das vielleicht auch nicht mein ganzes Leben lang die hundertprozent Umsatz Alleinzustimmen und dann hab' ich eben gesagt ok Da gibt es ja das Pareto-Prinzip.

00:28:35: Das habe ich dann angewandt, acht zu zwanzig geregelt.

00:28:37: Es funktioniert fast überall habe ich gesehen.

00:28:40: Auf jeden Fall der Umsatz ist stark gesunken.

00:28:42: aber Also das Unternehmen ist nach wie vor profitabel und wenn ich meine Zeit noch mit reinregne als Währung, dann bin ich sicher auch habe ich die letzten fünf Jahre der Vollkreise meines Lebens.

00:28:53: Bringst du dir wirklich in deine Bilanzen auch ein?

00:28:56: Und wenn ja in welcher Form?

00:28:59: Oder ist es eher was so gedanklich im Hintergrund mitläuft?

00:29:02: Die Zeit ist da ja auch noch, die darf ich auch nicht vergessen!

00:29:05: Ich glaube Unternehmer zu sein findet viel in Kopf statt... ...und die Währungszeit siehst Du im Bilder.

00:29:10: Wenn ich mich so zurückerinnere auf die Jahre zwei fünfzehn, zwei sechszehn und zwei siebzehn wo der Umsatz sehr hoch war auch vorher.

00:29:17: Ich erinnere mich von fast gar nix!

00:29:20: Wenn ich die letzten fünf jahre zurückschaue dann weiß ich auch mein Unternehmen meine Umsatzzahlen.

00:29:25: Dann habe ich zu jedem Jahr Bilder in meinem Kopf Mit dem Fahrrad nach Lisbon Die Begegnung am Straßenrand mit irgendeiner fremden Menschen unter Unterhalter.

00:29:36: Und die Währungszeit sehe nur ich im meinem Kopf die siehst du nicht auf in der Handelskammer oder irgendwo.

00:29:43: Und deshalb ist der Erfolg, ich glaube meinen Erfolg kann man immer nur selbst definieren.

00:29:48: außerhalb ist es schwer definierbar.

00:29:50: aber ich sehe es generell so wenn wir uns den Erfolg immer von anderen definieren lassen dann wird mir nie erfolgreich weil es gibt immer noch den Erfolger eichern.

00:30:00: Wie schwer war und ist das für dich?

00:30:04: Das wirklich also diese Erkenntnis die du gehabt hast ob ich mach das jetzt so dann durchzuziehen, weil es ja eine ist die so völlig konträr ist zu all dem was wahrscheinlich auch in deinem Umfeld passiert für die Menschen sich verhalten.

00:30:19: Also einfach mit großen Fragezeichen und vielleicht sogar mit Sorgen dann auch drauf blicken wie du das machst.

00:30:25: Ich lebe deinen Vater noch zum Beispiel?

00:30:27: Ja.

00:30:28: Was sagt der dazu?

00:30:29: Er lebt noch Gott sei Dank und er unterstützt mich auch so wie meine Frau und meine Mutter.

00:30:36: ich muss da wirklich sagen gar nicht so wichtig wie viele Menschen mich in meinem Vorraum unterstützen, sondern das ist die Richtung.

00:30:44: Und dazu, wie gesagt gehört insbesondere meine Eltern aber ganz besonders meine Frau weil sie hat es von der ersten Moment angestützt.

00:30:51: Es mit dem Umfeld ist sehr schwer Es ist sehr schwierig.

00:30:54: Also bis heute noch, weil es entstehen die wildesten Gerüchte, es entsteht mein Südrollisendorf wo ich herkomme und natürlich wenn man da gegen den Strom schwimmt sage mal so dann muss was falsch sein das klar.

00:31:08: also es entstehende wildesten gerüchte.

00:31:11: es haben sich auch Menschen von mir abgewandt aber ich bekomm neue menschen dazu.

00:31:16: Warum haben die sich von dir abgewandt?

00:31:18: Weil du das Unternehmen hast, in Anführungszeichen fallen lassen.

00:31:22: Also weil es da keine Mitarbeiter mehr gibt.

00:31:25: oder warum kannst du das erklären?

00:31:27: Ist das ein Selbstschutz?

00:31:30: Wenn's so einfach möglich wäre und wenn man das unterstützen würde dann würde man ja selbst vielleicht auch erkennen dass wie ich das hier alles so mache muss gar nicht sein.

00:31:39: Es geht auch anders.

00:31:41: Ja natürlich!

00:31:42: Man muss immer aufpassen.

00:31:45: Wenn der Verlag von meinem Buch auf mich zukommt, habe ich erst abgeliehen.

00:31:49: Ich habe mir gedacht, ich liebe das Leben wie es jetzt ist, aber ist es wirklich vorzeighaft?

00:31:54: Wir leben in einem Welt wo es immer heißt die Leute wollen nicht mehr arbeiten und jetzt komme ich noch und habe ein funktionierendes gutes Unternehmen und fahre mit dem Rad durch Europa.

00:32:04: Ich glaube bei mir ist es einfach was deshalb bin ich auch im Meer ins Social Media reingang und eben auch mit dem Buch dass man meine Message versteht, weil wenn man nur hört okay der fährt jetzt mit dem Rad durch Europa und das machen andere auch.

00:32:17: Und dann arbeitet er halt vielleicht gar nicht nebenbei, könnte es heißen?

00:32:21: Dann wäre das natürlich ein Grund vielleicht wo die Leute sich abwenden.

00:32:25: aber auf der anderen Seite ist so wenn man meine Geschichte kennt wenn man versteht, warum ich das mache und was sich auch damit sagen will.

00:32:32: Die Leute sind dann fremde Leute die immer mehr zu mir kommen.

00:32:37: aber wir wissen alle es ist auch so man glaubt meistens was man glauben will.

00:32:40: und manchmal ist es halt so dass Menschen vielleicht wie ich die etwas gegen den Strom oder anders sind dass sie natürlich lange nicht verstanden werden.

00:32:48: vielleicht das braucht seine Zeit und ich versuche halt meines beizutragen dass mich das ich verstanden werde.

00:32:55: Es geht eigentlich um den, wenn ich noch mal könnte meinen Geschäftspartner, ich kann den Namen sagen, Mario kaisen.

00:33:01: Den würde ich sagen fünf Jahre vorher.

00:33:04: Also wenn ich die Geschichte fünf Jahre vorhergust hätte, wenn er noch glippt hätte dann hättest du vielleicht schafft dass er die fünf jahre vor seine Tod anders glippte.

00:33:12: Ich weiß nicht wie ich mich erklären kann.

00:33:14: also für mich ist so das.

00:33:15: es gibt viele Marius daraus Und vielleicht erreiche ich einen, der was fünf Jahre vorher sagt.

00:33:21: Okay jetzt lebe ich meine Traum und dann wäre es schon wertlos.

00:33:26: Wenn du mit dem Rad Gen Hauptstadt fährst irgendwo Dann hast Du nicht viel dabei.

00:33:34: oder haben wir schon drüber gesprochen?

00:33:36: Du hast dein Büro dabei das passt.

00:33:40: Kleine Tasche ja packt Taschen rein aber viel mehr hast er auch sonst nicht weil du Aber ja auch nicht draußen irgendwo über Nacht ist, weil du nicht Klamotten für dann drei Wochen dabei hast.

00:33:54: Wie löst du das logistisch?

00:33:57: Ich muss dazu sagen natürlich ich bin meistens auf den Hauptstraßen unterwegs, weil ich angewiesen bin dass ich alle Stunde meine Steckdose finde für mein mobiles Büro also für meinen Laptop.

00:34:07: und Für mich ist es so, dass ich natürlicherweise in einem Hotel schlafe jeden Abend Weil für komplexe Aufgaben wie die Buchhaltung oder Wirtschaftsberater oder so, die fallen ja auch immer an.

00:34:20: Natürlich er weiß, brauche ich einen ruhigen Ort also... weil man es schnell gehen muss kann auch mal ein Bus heucht sein, dafür gerade stehen aber jeder da was die Buchhaltung selbst macht er weiß Es muss Ruhe sein und vielleicht würde ich an meine Grenzen stoßen wenn nicht mit weniger Akku vielleicht irgendwo zwischen zwei Bäumen in der zälteren Buchhaltungen machen würden.

00:34:42: Deshalb ist bei mir so Ich brauche nicht viel Gebäck, weil ich wasche jeden Abend.

00:34:49: Ich übernachte im Hotel dann werfe ich meine drei Sachen in das Waschbecken und Wasch.

00:34:54: Das hat sich so ergeben, weil meiner Frau nach der ersten Reise in Berlin hat sie mich empfangen und da hab' ich das noch nie

00:35:01: gemacht.".

00:35:02: Da

00:35:02: hat's so gesagt...

00:35:02: Ja die Freude war schnell vorbei!

00:35:06: Dann habe ich gedacht wie löse ich das jetzt?

00:35:08: Und klar, manchmal ist die Lösung so zum Greifen da.

00:35:14: Das war selber mit einem ganz am Anfang, wenn ich noch Papier hatte wollte.

00:35:17: Ich habe mir gedacht wie bringe ich ein zwölf Wohldruck aufs Fahrrad?

00:35:22: Heute lache ich drüber nicht aber die Lösungen sind manchmal vor unserer Nase Aber sie kommen erst bei Kreis- oder Druck!

00:35:30: Ich hab dann... ...nicht viel Gebäckig mag die Seite im Taschen überhaupt nicht und ich versuche jedes Jahr noch Gebäck zu reduzieren, weil ich einfach finde man sollte als Radfahrer aber nicht nur als Radfahrer sondern auch oder als Radreisender auch als Unternehmer Ballast ablegen.

00:35:49: Wir laufen alle mit so viel Gewicht rum.

00:35:52: Ich denke mir der Erfolg ist nicht immer nur wichtig dass er sich gut anführt das es ist auch manchmal die Leichtigkeit wichtig und ich sehe die Radreisen des Unternehmertums eben sehr ähnlich.

00:36:03: also es geht rauf runter Manchmal spielt der Körper mit, manchmal weniger.

00:36:09: Aber der Ballast ist immer das Schlimmste was man mitschläbt.

00:36:13: Welche europäischen Hauptstädte hast du schon erreicht?

00:36:17: Also welcher hast du besucht?

00:36:19: Ich habe jetzt um einige die namhaften aufzuzählen war Rom Berlin London Stockholm Madrid Lisbon Letztes Jahr Athens und Wien.

00:36:31: ja Berlin Rom also es sind jetzt fast alle

00:36:35: die du aber immer sternförmig von Sytyrol anfährst.

00:36:38: Das heißt,

00:36:38: du

00:36:39: machst jetzt nicht im Madrid und Lissabon in einem Schwung?

00:36:41: In Madrid und Lisbon habe ich einen Schwung.

00:36:44: Da habe ich die Insel Mallorca mitgenommen.

00:36:46: Das ist eine ganz lustige Geschichte!

00:36:47: Ich bin in Barcelona angekommen... ...und hab in den alten Fotos rumschgold und hab gesehen, dass meine Frau und ich waren... Wir waren in Nizza und da war ja das Attentat damals.

00:37:01: Durch einen Zufall sind wir eine Woche vorher da gewesen.

00:37:04: Genau einem Donnerstag, ein Wochen vorher.

00:37:07: Weil wir waren mit dem Auto unterwegs nach Mallorca, weil wir die Räder mithalten.

00:37:11: Und ich kann mich noch gut erinnern... Wir sind dann Kaptebärer rausgefahren.

00:37:15: So heißt Nordener Insel eine Bucht und wir haben dort ein paar Fotos mit dem Rad gemacht und haben überlegt, wenn man eine Woche vorher in Aber wenn man jetzt der Woche den Urlaub verschoben hätte, dann vielleicht wären wir bei einem Anschlägen dabei gewesen.

00:37:29: Und damals war die Idee ist in mir greift auch dass ich mal einmal mein Leben mit dem Rad nach Mallorca fahren möchte.

00:37:35: und dann hat sich das ergeben Ich bin Barcelona ankam und dachte es bin ich mit der Fähre fünf Stunden weg hier aber ich hatte keine... ich hatte nicht so viel Zeit um in Mallorcan zu bleiben.

00:37:43: da habe ich immer gesagt okay da mache ich Inselhopping Da bin ich Mit der Fahre rüber Nach Alcudia und hab' die Nacht einmal die Insel durchgefahren und dann der Früh bin ich Auf die nächste Fähre rauf und bin wieder zurück.

00:37:56: Ich glaube, ich habe auf die kürzeste Radfahrt der Geschichte gemacht.

00:38:01: Einmal die Nacht quer durch Mallorca und wieder zurück!

00:38:04: Das ist dann ein Mikroabenteuer im wahrsten Sinne?

00:38:07: Ich

00:38:07: habe mir schon gedacht das könnte man vielleicht gewerblich machen dass er in Slow-Mobile fährt mit dem Fahrrad.

00:38:12: Auf jeden Fall, ich hab die Hauptstädte Heuermittatur was ansteht über die baldesten Staaten nach Helsinki.

00:38:19: Habe ich dann alle erreicht die ich definiert habe bis auf eine.

00:38:25: Und die eine lasse ich mir bewusst offen, Ich werde sie nicht anfangen Das ist Istanbul aber nicht.

00:38:30: also bitte nicht verstehen wegen der Stadt.

00:38:31: Aber Istanbul hab' ich auch eingetragen, aber ich will mal bewusst eine Stadt offen lassen Weil ich gelernt habe Mir geht es gar nicht mehr darum alle Hauptstädte Europas anzufahren.

00:38:43: Mir geht das um den Weg dorthin und wenn ich das abschließe Ich fühle mich dann nicht gut, weil ich möchte in der Reise noch Jahre immer bleiben.

00:38:56: Deshalb lasse ich den Traum oder die Stadt bewusst offen und mache andere Touren.

00:39:01: Aber das lasse man offen, weil vielleicht mache ich es mal wirklich in der Pension.

00:39:05: Vielleicht mache ich das in meinem Ruhestand, dass ich sage... Das ist ja nicht mehr ein Traum sondern nur das Kapitel zu schließen.

00:39:12: aber noch will ich's nicht schließen.

00:39:14: Ich bin auch in eines sicher, am Ende gibt es keinen Applaus.

00:39:17: Nur weil ich dann das alles abgefahren habe.

00:39:20: Welchen Applaus willst du erwarten?

00:39:22: Wie sehr guckst Du rechts und links an dem Wegesrand und wie sehr machst Du wirklich Strecke?

00:39:29: Also hast Du da den Raum?

00:39:32: Ich hab' das gleiche jetzt den Savage gefragt rund um die Türkei gelaufen ist wo's ja auch viel darum geht einfach Distanz einem Tag zu machen.

00:39:42: Wie viel Raum bleibt da für Land und Leute?

00:39:45: Wir wissen, die europäischen Hauptstraßen sind ziemlich stark befahren.

00:39:48: Also ich schaue da links und rechts aber auch weniger wegen der schönen Landschaftsordnung mehr, dass wir uns den Standstreifen da teilen.

00:39:59: Wo ich aber die besten Unterhaltungen meines Lebens gemacht habe bei anderen Supermärkten am Parkplatz, also das würde man nie meinen.

00:40:08: Und ich freue mich jetzt schon wieder drauf!

00:40:11: Wenn man da sitzt mit seinem Fahrrad und ein Laptop hat, dann sprechen einen die Leute an.

00:40:17: Und meistens ist es eine ältere Generation was mich anspricht und ihr über ihre Träume erzählt.

00:40:23: Es ist wirklich oft erstaunlich wie Menschen darauf reagieren wenn sie einem Fahrrad reißen nennen oder vielleicht auch einen Läufer Wie das wirkt.

00:40:32: also ich am Anfang habe immer gedacht Boah!

00:40:34: Ich bin hier in verschwitzten Klamotten da.

00:40:37: hoffentlich werde ich nicht als jemand anderes angesehen.

00:40:41: Aber ganz im Gegenteil, die Leute gehen auf einen Zoo und man bekommt ... Ich hab in ganz Europa bis jetzt also noch nie eine schwierige Situation mit Menschen gehabt.

00:40:51: Also in den Gesprächen hat das mich wirklich bereichert muss ich sagen Und das ist für mich wo ich wirklich sage Nicht die Landschaften habe so wahrgenommen wie die Gespräche.

00:41:00: Vermutlich bist du viel mehr am echten Leben dran die Sehenswürdigkeiten abklapperst und schöne Fotos machst, ja für Social Media oder für die Diya Show zu Hause mit den lieben Verwandten.

00:41:17: Weil du ja da bist wo auch

00:41:19: die

00:41:20: normalen Menschen die vor Ort dort leben sind weil sie einkaufen was auch immer erledigen.

00:41:28: und was du beschreibst dass das Teilen von Träumen, ja oder das Menschen kommen und das Erzählen einfach ansprechen.

00:41:35: Kenne ich auch!

00:41:36: Und das ist glaube ich wirklich so ein Phänomen, dass wenn du als Reisender erkennbar bist oder als jemand der da offensichtlich eine Art von Traum verwirklicht, dass Menschen auf einmal darin in dieser Person oder dem was du da machst ihre eigenen Träume sehen entweder die sich schon gelebt haben von denen sie dann erzählen oder genau die, die sie eben nicht gelebt haben.

00:42:03: Oder von Menschen, die Sie kennen und die sie nicht gelebte haben dass da auf einmal was ausgelöst wird kann ich total gut nachvollziehen.

00:42:11: Das ist ja das Schöne daran natürlich.

00:42:14: also für mich ist die sportliche Leistung wenn ich am Tag die auch das Rad mit elf Kilo.

00:42:22: ich habe ein Elfkilorad also mit mit mit gepäckwürzt fast auf achtzehn Kilo rauf kommen.

00:42:26: Für mich ist für mich es die sportlichen Leistungen wichtig Für mich, also es gibt dann natürlich die Ultraradfahrer.

00:42:32: Aber für mich ist es in dem Moment wichtig wo ich einfach sage ich setze mal das Ziel in den Tagen und ich schaffe das mit meinem Unternehmen.

00:42:39: Also das ist meine Challenge wenn man so will.

00:42:42: aber natürlich ist es für mich am Anfang das Ziel gewesen alle Hauptstädter zu erreichen aber mittlerweile ist es wirklich die Menschen zu erreichen.

00:42:53: Ich schaue viel mehr nach der Menschen wenn ich fahre und ich sehe auch was mir zum Beispiel so geblieben ist auf der Reise nach Stockholm.

00:43:02: Ich habe Pause gemacht, einen Kaffee gesessen und bin dann eine Frau am Straßenrand vorbeigegangen und da ist ein Bettler gesessen am Boden und die hatte ein Croson mit für sich und hat noch ein zweites mit und das hat sie dem geben.

00:43:14: Eine menschliche Geste mittelt in den Trubel muss ich ehrlich sagen, für mich ist es einfach so.

00:43:23: Ich sehe einfach zogern die Menschen auch bei den Reisen... Du lernst die Menschen einfach besser kennen!

00:43:28: Auch wenn du es nicht sprichst mit denen aber du siehst sie und das gibt auch das Gute da draussen sage ich immer.

00:43:34: Obwohl wir heute leben ein bisschen in dem Stress und jeder egoistisch.

00:43:38: Aber das gibts schon und das sind halt manchmal die Sachen auch was sich bewusst auf meinen Reisen aufnehme gern

00:43:45: Was waren so die skurrilsten Situationen, in denen du dich befunden hast?

00:43:50: Also in Verbindung mit dem unteren nemerischen.

00:43:52: Ich war da im Frankreich auf so einer Hauptstraße und Frankreich muss man sagen wer mit einem Rad durch Frankreich fährt.

00:43:58: also das ist schon grenzwertig.

00:44:01: also manchmal ich musste am Anfang paar mal Google fragen oder darf ich da wirklich fahren?

00:44:07: aber okay das sind die Schnellstrasse dort wo man den Seiten streifen was mittlerweile ganz Europa mein Rad weg ist Da fühle mich wohl.

00:44:15: Und genau auf dem, also das ist Schnellstrasse und auf den Seitenstreifen haute ich einen technischen Defekt musste mein Rad abbauen und dann steht das halt da, bis man geht beim Fahrrad umgekehrt auf die zwei Räder nach oben.

00:44:28: Da ist ein Auftrag reinkommen und ich setze mich daneben hin nicht Laptop raus und arbeite.

00:44:33: Und natürlich habe sie am Anfang gar nicht verstanden dass die Leute immer längsamer fahren weil die haben wahrscheinlich noch nie im Radfahrer am Straßenrand Sitzung sind aber es gerade telefoniert unter seinem Laptob rumhämmern.

00:44:46: Aber vielleicht das Scorilste war wirklich In Deutschland, ein Kunde hat mir eine größere Ladung Weintrauben anliefert.

00:44:57: Ich war in der Nähe von Eching auf meinem Fahrrad und hatte einen Regenschutz an.

00:45:04: Autodonnen vorbei spritzen mich nass.

00:45:06: aber ich habe gerade einen Kohl gemacht wegen dem Problem und hab dann mit dem Lieferant ziemlich hektisch rum diskutiert und ich weiß nicht was die Autofahrer.

00:45:17: Was war aber passiert?

00:45:18: Das Lager des Kunden waren nicht weit weg, dann bin ich in dem Aufzug zum Kunden gefahren.

00:45:24: Also nicht ins Lager gefahren und die haben mich am Anfang gar nicht reingelassen.

00:45:28: Mein Regenanzug auch noch nicht erkannt.

00:45:31: Dann bin ich halt hundert Meter weitergefahren im Restaurant, habe mich dann wieder angezogen.

00:45:36: Die hat mir ein Schirm geliehen und da bin ich so die Warnkontrolle machen gegangen.

00:45:40: Der Kunde hatte recht auf jeden Fall zurück wieder aufs Rad Unternehmerisch das Gorillste.

00:45:47: Aber schon muss ich ganz ehrlich sagen, für mich, ob sich jetzt auf dem Kayak sitzt im Starbucks oder eben desmach auf dem Rad... Ich bin zu dir hergekommen und habe gestern die Firmenzertifizierung im Zug gemacht.

00:45:59: also Für mich ist es eigentlich nur mal... Jetzt macht keinen Unterschied mehr wo ich arbeite.

00:46:04: Helsinki steht jetzt an?

00:46:07: Wann geht's los?

00:46:08: Nächste Woche tatsächlich.

00:46:10: Also nächste Woche gehts los!

00:46:11: Ich fahr über Prag Vilnius, Riga Tallinn.

00:46:16: Warschau ist auch dabei und freue mich schon richtig drauf.

00:46:19: ich weiß es wird hart.

00:46:20: vielleicht geht dir das auch so.

00:46:22: man vergisst immer die Schmerzen.

00:46:24: Bei mir sind wir auf der fünften Tag der schlimmsten Am vierten, fünften Tag Schmerzdales.

00:46:28: Ich glaube der Körper stellt sich da um.

00:46:30: Am sechsten siebten Tage läuft es wieder.

00:46:31: aber wenn man die Erfahrung hat dann ist das angenehm weil dann weiß man okay den Tag ist so und versuche ich da ein bisschen weniger Kilometer reinzubauen.

00:46:39: Da mache ich halt von mir als hundert Kilometer und mach nicht gleich die zweihundert.

00:46:44: Es

00:46:44: ist aber natürlich... Man muss sagen weil mich fragen auf dir hast du das in einem Zug gemacht?

00:46:50: Viele meinen manchmal dass ich das in einen Jahr gemacht habe und so.

00:46:54: Ich möchte immer wieder sagen, ich habe das nicht angefangen um auszusteigen.

00:46:58: Mir geht es auch gerne darum dass ich jetzt ein Jahr weg bin weil für mich persönlich befinde mich schon seit sechs Jahren auf einer langen Reise und deshalb ist vor mir die Freiheit auch die da.

00:47:09: sich entscheiden kann wenn ich zurückkomme und wenn ich wieder startet ist auch an Freihalten.

00:47:14: Jetzt natürlich wenn ich Sponsoren hätte oder so dann würden die mir sagen wie ich's zu machen habe.

00:47:19: aber die Freiheit also das bedeutet für mich auch freiheit.

00:47:22: Deine Frau unterstützt es.

00:47:23: weiterhin hat die auch Ambitionen.

00:47:26: sportlich unterwegs sein.

00:47:27: du hast gesagt Mallorca was ihr beide mit den Rädern fährt die auch hat

00:47:32: Die fährt sehr gut dratt als sie muss schauen dass er damit halten kann.

00:47:35: aber die hat ein.

00:47:37: zweimal Reise mit mir gemacht und das macht sie nie wieder, weil natürlich entstehen auch brenzlige Situationen auf solchen Reisen.

00:47:49: Du versiehst die einmal dann bist du schon auf der Autobahn und solche Sachen und ich bin da eher der ruhigere Typ.

00:47:55: aber es ist die Lösung sucht und meine Frau ist halt eher... also da sage ich mal so wir verstehen uns blendend sie sehr sportlich Wir fahren zusammen lieber Kayak als Radfahrrad.

00:48:06: Ihr versteht euch blendend, wenn ihr nicht zusammen unterwegs seid oder euch nicht seht?

00:48:10: Nein!

00:48:11: So weit wollen wir nicht gehen.

00:48:12: Aber wie ist sie entspannt, wenn du unterwegs bist und wo sie doch weiß,

00:48:17: wie du

00:48:18: dann mit Situationen umgehst, mit denen Sie vielleicht anders umgehen würden?

00:48:23: Also sie weiß dass ich ein vorsichtiger Mensch bin also Vielleicht viel vorsichtiger als alle deiner Vorräder, was hier waren.

00:48:32: Also sei es im unternehmerischen Sinne aber auch als Radreisender.

00:48:35: also ich überlege mir genau wie's macht.

00:48:38: Als ich schaue ständig auf meinen Körper also Versuch wirklich dass sich mich nicht übernehmen.

00:48:44: Ich schau jetzt erst auf den Radreisen auf meinem Körper.

00:48:47: Es hat auch den Grund weil ich als Unternehmer das nicht immer gemacht habe.

00:48:51: Ist ja immer für den Burnout hatte ich einfach keine Zeit Aber Burnout hatt' ich schon oft gehabt, aber ich hatte halt da einfach keine zeit dafür.

00:48:58: Und man kann gar nicht glauben, wie viele sagen ja mit dem Sportmaster alles kaputt.

00:49:03: Zweihundert Kilometer oder dreitausend Kilometer und als Unternehmer-Master machen wir mehr kaputt!

00:49:08: Also wenn ich denke was ich anlassen körperliche Schäden hatte, als ich mir doch zehn Stunden im Büro war...

00:49:14: Wie geht's dir heute im Vergleich zu damals?

00:49:20: Die geschäftlichen Alltagsprobleme sind dieselben aber ich sehe sie jetzt anders entspannter.

00:49:25: Wenn man zwischen vier Wänden in Büro ist dann hast du immer das den Druck zum Erfolg.

00:49:30: Wenn du im Büro bist, dann ist der Erfolg halt mal zahlen.

00:49:32: Wenn ich auf meine Fahrradreisen bin, da habe ich die geschäftlichen Probleme dieselben... aber du nimmst das anders wahr!

00:49:40: Das sieht dir sicher auch wenn du in der Natur draußen bist und deine Sachen machst dass du einfach ganz ein anderes Mindset bekommst.

00:49:46: Also ich kenne Stress nicht mehr.

00:49:50: Ich war krank vor Stress Und jetzt kenne ich Stress gar nicht mehr.

00:49:55: Meine Frau sagt immer, es gibt's ja nicht.

00:49:57: früher war mir alles zu langsam, bis ich in das Büro gekommen bin.

00:50:02: Heute habe ich einfach Zeit!

00:50:03: Also wenn du die Währungszeit beachtung gibst und es auch schaffst dir aufzubauen dann hast du einfach für vieles andere auch viel mehr Ruhe.

00:50:11: und Zeit

00:50:13: passiert automatisch bei dir dass dieser Stress ja so reguliert wird weil es könnte ja auch sein als menschen die vielleicht jetzt sogar zuhören sagen Boah steh ich mir total anstrengend vor.

00:50:26: also wenn du deinen Beruf machen muss, dein Unternehmen leiten musst und dann noch Kilometer machen willst.

00:50:34: Hundertfünfzig, zweieinhalb Kilometer am Tag fahren willst, noch irgendwo ankommen willst könnte ja auch ein Stress Faktor sein der nochmal den Stress erhöht.

00:50:44: ist es bei dir aber nicht?

00:50:47: steuerst du das in irgendeiner Form noch mal bewusst oder passiert das einfach automatisch dadurch dass du durch das Radfahren immer wieder dein körperlich Stressabbau vielleicht hast.

00:50:59: Ja, da ist so... hätte ich noch so arbeiten wie vor sie macht ja und dann wär's ein Katastroph!

00:51:05: Viel Stress machen wir sicher selbst.

00:51:07: also wir glauben manchmal gar nicht wie viel stress wir haben was unnötig ist.

00:51:13: das habe ich gelernt als ich will jetzt nicht für alle sprechen aber ich hab halt einfach gelernt den meisten stress war ich selbst verantwortlich.

00:51:19: also natürlich ist es dann mit der Verwandlung von Wirka Hollig und der, was Unnötiges gestrichen hat zu dem ratreißenden Arbeiter.

00:51:28: Natürlich auch der Prozess gewesen, dass ich eben Unnöthiges diesen Stress vermieden habe.

00:51:32: Für dich war's das Radfahren?

00:51:34: Was der Anlass war?

00:51:35: Der Auslöser-Drahtreisen

00:51:37: haben mich gelehrt!

00:51:38: Das haben sie mich gelehrt weil ich hatte keine... Ich musste durch, weil ich wollte meinen Traum erfüllen, meine Ratreisen.

00:51:44: also musste ich unnötig streichen.

00:51:46: Und das ist mein Lärmkurve und deshalb natürlich Wenn ich auf meinen Rad reisen, mich mit viel Unnötigen rumschlagen müsste dann wäre das natürlich nicht auszuhalten.

00:51:58: Deswegen wenn sich da jemand angesprochen fühlt würde ich ihm raten bevor er sich es muss ja nicht radreisen sein.

00:52:03: Es könnte auch mal ein Spaziergang sein während der Arbeitszeit.

00:52:07: Natürlich wenn ich da durch haus noch mich muß um Papiere kümmern und so wird sogar das spät Ziergang zum Stress.

00:52:13: Und ich glaube, das ist manchmal wirklich so, dass wir uns viel Stress in den Unternehmen sparen könnten wenn man wirklich nach Unnötigung sucht.

00:52:21: Also ich optimiere dann und sehe okay!

00:52:23: Das funktioniert es nicht.

00:52:24: aber natürlich, wenn du im Stande bist bis nach Lissabon mit dem ganzen Unternehmen zu fahren, dann schockiert dich ins Südstuhl nichts mehr vom Stress her.

00:52:32: Aber ich habe natürlich auch meine negativen Tage und meine schwierigen Tage vom Fahrrad.

00:52:37: Das ist klar weil unser Körper muss mitspielen Es ist schon eine Doppelbelastung, das ist schon wahr.

00:52:43: Aber das Unternehmen motiviert mich auch zu machen weil es auf der anderen Seite ja natürlich... Ich habe auch das Arbeitsmodell so geschaffen dass ich nach Lisbon fahren kann mit dem Fahrrad und das ist auch schon Motivation etwas mit.

00:52:58: also muss ich sagen aber die Doppelpelastung ist und sie meinen ganz schön reden darf man das natürlich nicht.

00:53:05: Ich habe Freunde die müssen die E-Mails ausdrucken zum Lesen.

00:53:09: Und das will ich nicht gratisieren, aber der was die Emails zu lesen ausdrucken muss natürlich kann schwierig.

00:53:18: dann ein solches Arbeitsmodell verändern ist ganz klar.

00:53:22: Da wünscht ihr wenige schwierige Tage und ganz viele gute Tage auf dem Weg jetzt nach Helsinki in den nächsten Wochen.

00:53:31: Dank dir!

00:53:32: Vielen Dank für die Einladung.

00:53:33: Danke dir

00:53:38: Was für eine schöne, verrückte Idee das Leben anders zu gestalten.

00:53:44: Vielleicht sagst du jetzt ja bei mir ist es aber anders?

00:53:47: Bei mir ist das familiär schwieriger ich bin doch mehr eingebunden nicht kriegt es nicht so hin.

00:53:53: Das kann alles gut sein und das sind sicherlich alles nachvollziehbare Argumente Manchmal auch Argumnte die sich schlichtweg nicht so einfach weg zaubern lassen.

00:54:06: Aber wenn Alex Geschichte eins zeigt, ist das es sich lohnt Dinge wirklich zu hinterfragen.

00:54:13: Zu gucken wie kann ich's denn radikal anders machen?

00:54:17: Wenn ich mal radikal anderes drauf

00:54:19: gucke

00:54:19: auf mein Leben wo gibt es Möglichkeiten?

00:54:23: und Möglichkeiten Das ist tatsächlich der Stichwort nach Möglichkeiten zu suchen Und nicht nur nach Gründen warum Dinge nicht

00:54:31: gehen.

00:54:32: Ich danke dir fürs Zuhören, wenn du es noch nicht getan hast dann abonnier gerne den Newsletter zu diesem Podcast unter christophörster.com.

00:54:39: slash frei raus kannst du das tun und bekommst dann jetzt am Sonntag weiterführende Links und Infos zu dieser Folge unter

00:54:48: anderem

00:54:49: nochmal ein Link auch zu Alex Buch mein Büro auf zwei Rädern und darüber hinaus aber wie jede Woche Eine weitere Inspiration.

00:54:58: Dinge über die ich so stolper, manchmal sind es Produkte, die mir auffallen Ausrüstungs-Tools.

00:55:05: Manchmal sind es Dokumentationen in den Mediatheken Die sich kostenlos abrufen lassen, die ganz interessant sind.

00:55:11: Du kriegst da jede Woche eine Menge Input.

00:55:13: Wenn du magst dann hör gerne nächsten Dienstag wieder rein.

00:55:16: Da gibt's ne neue Folge.

00:55:17: frei raus und bis dahin wünsche ich dir ne gute Zeit.

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