10 Mikroabenteuer für neue Klarheit und gute Entscheidungen
Shownotes
// Das Gefühl ist schwer zu beschreiben. Ich kenne es aus Situationen, in denen ich aufbreche, zwar mit einer Idee, aber ohne ganz konkreten Plan. Es macht mich zufrieden und neugierig zugleich, tiefes Vertrauen breitet sich in mir aus, gepaart mit ungeheurer Lebensfreude. In dieser Folge gehe ich diesem Gefühl nach. Ich skizziere, warum Ungewissheit auf der Suche nach Klarheit und Entscheidungen hilfreicher sein kann als noch mehr Informationen – auch wenn das paradox klingen mag. Außerdem gibt es zehn Ideen für Abenteuer vor der Haustür, die uns beim Loslassen helfen. Jedes einzelne von ihnen ist eine wunderbare Möglichkeit, ohne großes Risiko neues Vertrauen aufzubauen. Der Sommer steht ja schon vor der Tür, warum reißen wir die Tür nicht direkt weit auf und schreiben ein paar gute Geschichten?
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// Outro-Song: Dull Hues by Lull (audiio.com), Coverphoto by Blackforest Collective for Lexware
Transkript anzeigen
00:00:00: Wir denken manchmal, wir müssen erst eine Entscheidung treffen um dann Klarheit zu haben.
00:00:05: Ich glaube wir brauchen erst eine Klarheit um dann eine Entscheidung treffen zu können.
00:00:12: Nicht dieses ich schütze mich ja ich mache irgendwas über mich rüber und die Jacke ziehe ich noch ganz besonders zu sondern ne ich rechte mich auf ich mach mich gerade im wahrsten Sinne des Wortes und ich blicke dem Wetter entgegen, ja?
00:00:29: Ich halte meinen Gesicht in den Regen.
00:00:32: Und wer bin da im
00:00:34: Moment?!
00:00:35: Ich bin präsent und bekomme dadurch eine ganz besondere Klarheit!
00:00:42: Falsche Entscheidungen treffen ganz bewusst – wenn dich zwei Wege angucken, nimm denen, denen du eigentlich nicht nehmen würdest.
00:01:07: Moin und herzlich willkommen bei Freiraus dem Podcast für mehr Freiheit und Abenteuer in unserem Leben.
00:01:14: Ich bin Christo, Christo Förster und möchte dich heute mitnehmen in ein ganz besonderes fast magisches Gefühl das bei mir oft entsteht nicht immer aber sehr oft wenn ich aufbreche Wenn ich aufbreche zu einer neuen Unternehmung da draußen zu einem neuen Abenteurer raus in die Natur wenn ich eine Idee von dem habe was ich da machen möchte aber nicht im Detail weiß, was mich erwartet.
00:01:44: Wenn so ein Stück weit ein offenes Blatt Papier vor mir liegt – dieses Gefühl das liebe ich und dem möchte ich in der heutigen Folge einmal nachgehen!
00:01:54: Und auch darauf schauen, was dieses Gefühl damit zu tun hat wie wir am Ende draußen unterwegs sind mit welcher Haltung unsere Art und Weise, wie wir Entscheidungen treffen.
00:02:10: Und die Frage ob wir überhaupt in der Lage sind klare Entscheidungen zu treffen.
00:02:15: Das ist ja oft so ein Ding, was uns hemmt im Alltag, was zwischen uns und der Veränderung und oft auch besonderen Erlebnissen steht dieses Dinge nicht so richtig klarzusehen oder es schlichtweg nicht wagen Entscheidungen zutreffen.
00:02:32: Außerdem gibt es heute zehn Ideen für Abenteuer vor der Haustür die direkt an diesem Thema anknüpfen also Möglichkeiten das loslassen direkt in der Praxis ohne großen Aufwand zu üben und mehr Ungewissheit zuzulassen, was oft mehr helfen kann dabei klare Entscheidungen zu treffen als noch mehr Informationen einzuholen.
00:02:55: Noch mehr Wissen zu generieren.
00:02:58: das mag erstmal paradox klingen aber es am Ende total einleuchten vor allem wenn man selbst mal erfahren hat wir steigen da gleich ein atmen aber vorher noch einmal kurz durch.
00:03:29: Boah, ich habe das eben schon gesagt.
00:03:30: Ich liebe dieses Gefühl des Aufbruchs wenn es losgeht!
00:03:34: Wenn du raus trittst aus deinem gewohnten Umfeld wo Du die Wege kennst oder die Abläufe kennst wo alles ja oft nach einem gewissen Schema oder Muster läuft und dann geht's da raus gefühlt in die Freiheit.
00:03:50: Du hast vielleicht eine Idee von dem was du machen möchtest?
00:03:56: Du weißt aber ja überhaupt nicht, was im Detail passieren wird.
00:04:01: Zumindest in bestem Fall so geht es mir immer!
00:04:03: Wenn ich eine Unternehmung oder Abenteuer zu sehr durchgeplant habe dann entsteht dieses Gefühl meist nicht.
00:04:11: wenn es aber wie gesagt eine Idee gibt und ich mich dann daraus bewege und ganz viele Variablen da noch drin sind, ganz bewusst auch noch drin gelassen Dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass dieses Gefühl entsteht.
00:04:26: Das ist so ein Kribbeln, so ein positives Auf der einen Seite ein Gefühl der Zufriedenheit, das wirklich da was abfällt ein Stück weit Stress wahrscheinlich Druck Erwartung, die im Alltag immer irgendwie mitschwing gleichzeitig aber auch total eine Neugierde auf das, was kommt.
00:04:49: So ne Lebensfreude die auf einmal sich ausbreitet in mir und aber sich paart mit nem ganz tiefen Vertrauen dass egal was da kommt in irgendeiner Form gut wird vor allen Dingen zu bewältigen ist.
00:05:05: Ich hab dann keine Angst sondern freue mich auf das was kommt Auch wenn ich weiß Dass es nicht alles angenehm sein wird.
00:05:12: Dieses Gefühl ist total schwer zu beschreiben, aber wie gesagt ich liebe dieses Gefühl.
00:05:19: Was dann passiert und ich glaube das ist total entscheidend, is' Ich werde extrem präsent!
00:05:35: ohne groß zu bewerten.
00:05:38: Ich spüre mich selbst, verorte mich selbst in meinem Umfeld habe aber eben auch ein sehr wachsames Auge für andere Personen in meinem umfeld, für die Natur um mich herum und für die Dinge, die passieren Auch für die Dinge, die ich mache Für die Bewegung, die ausführe Für die Gefühle in mir drin.
00:06:00: Also wie es mir geht!
00:06:01: Ich werde total präsente Und meine Erfahrung beziehungsweise meine These ist, dass eine solche Präsenz erst dann entstehen kann wenn ich vorher nicht zu viel geplant habe weil ich sonst zu sehr bei dem geplanten Hänge war.
00:06:17: Dem was vorher festgelegt wurde.
00:06:20: das Gefühl von Sicherheit entsteht nicht durch Kontrolle sondern durch Präsenz und durch dieses Vertrauen, das Vertrauen in dich selbst.
00:06:32: Das Vertrauen im die Situation des Vertrauen darein dass das irgendwie alles machbar ist, dass das funktioniert.
00:06:43: Und es ist natürlich ein Stück weit auch Erfahrungssache.
00:06:45: Je öfter du schon erlebt hast, dass du auf deine eigenen Fähigkeiten und auf deinen Umfeld vertrauen kannst, desto mehr tust du's natürlich und desto größer desto intensiver wird dieses Gefühl dann der Präsenz, dieses Gefühl des Vertrauens und desso mehr Sicherheit hast du.
00:07:05: aber die entsteht aus meiner Erfahrung nicht durch Kontrolle.
00:07:09: Und wenn wir bei Sicherheit sind, dann sind wir auch schnell bei Entscheidungen.
00:07:14: Denn für Entscheidungen wollen wir oft Sicherheit haben!
00:07:19: Wir wollen ganz klar wissen dass wir jetzt auch die richtige Entscheidung treffen.
00:07:24: dafür holen wir uns Informationen heran, wägen ab bewegen die Dinge im Kopf wollen noch mehr Wissen über mögliche Konsequenzen und dann erst eine Entscheidung treffen wenn eine gewisse Sicherheit Da ist, wenn wir jetzt aber davon ausgehen dass Sicherheit nicht unbedingt durch Kontrolle entsteht.
00:07:45: Dann entstehen Entscheidungen vielleicht auch nicht durch Kontrollen sondern durch diese Präsenz durch Kontakt durch unmittelbaren Kontakt zu den Menschen zu dem Umfeld, zur Natur und am Ende zu dir selbst.
00:08:01: Wir kennen das doch alle.
00:08:02: wenn wir uns zu viele Gedanken machen dann beginnt zum Kreisen in unserem Kopf was nicht für Klarheit sorgt sondern im Gegenteil für noch mehr Unklarheit sorgten.
00:08:14: deshalb glaube ich ist es so wichtig Klarheit zu gewinnen.
00:08:19: erst einmal gar nicht unbedingt direkt eine Klarheit über diese Entscheidung A oder B, sondern ein Grundgefühl aus dem heraus dann irgendwann eine klare Entscheidung entstehen kann.
00:08:31: Wir denken manchmal wir müssen erste Entscheidungen treffen um dann Klarheit zu haben.
00:08:36: ich glaube wir brauchen erst eine Klarheit um dann eine Entscheidung treffen zu können.
00:08:41: Das ist meine Ansicht nach.
00:08:43: Ich sage das immer dazu.
00:08:45: ich habe ja auch nicht die Lösung oder eine Gebrauchsanweisung wie das Leben funktioniert.
00:08:50: ich sag nur wie es für mich funktioniert und welche Beobachtungen ich mache bei mir selbst oder auch mit Menschen, mit denen ich arbeite.
00:08:59: Dass wir da die Reihenfolge uns genau anschauen sollten dass das oft hilft.
00:09:05: wie gesagt nicht erste Entscheidung treffen um dann Klarheit zu haben sondern erst für eine klare Grundstimmung, eine Präsenz und eine Wachheit zu sorgen.
00:09:15: Und auch eine Neugierde ein Vertrauen in uns selbst um dann eine Entscheidung treffen zu können nicht zu erzwingen aber den Raum für so eine Entscheidung zu öffnen.
00:09:26: Weil wenn wir aufbrechen mit einem genügendem Anteil an Ungewissheit Dann hören wir auf hypothetisch und in der Theorie zu leben.
00:09:35: Dann sind wir nicht mehr bei.
00:09:37: was wäre wenn sondern Was ist jetzt?
00:09:41: Gerade.
00:09:42: Damit diese These, diese Idee nochmal deutlicher wird will ich zehn Beispiele geben – zehn Vorschläge für kleine Abenteuer.
00:09:52: als erstes die Siebzig-Prozent-Regel.
00:09:57: Du gehst auf ein Abenteurer?
00:09:59: Ein kleines muss wirklich kein großes sein, von deiner Haustür startest du und du gehst nicht erst los wenn du dich zu hundert Prozent vorbereitet fühlst.
00:10:08: Sondern schon, wenn du erst bei siebzig Prozent bist.
00:10:12: Siebzig prozent vorbereitet seien!
00:10:15: Egal wie du das jetzt interpretierst ob du das innerlich interpretiert oder auf deine Ausrüstung beziehst... Prozent schon los und die restlichen dreißig Prozent, die müssen irgendwie unterwegs passieren.
00:10:29: Vielleicht stellt es aber auch fest, die habe ich gar nicht gebraucht!
00:10:33: Ich hätte all die Jahre – all die Male – wo ich dachte, ich muss erstmal bei hundert Prozent sein, die hätte ich auch schon losziehen können.
00:10:41: Das kann eine sehr, sehr wertvolle Erkenntnis
00:10:45: werden.".
00:10:46: Die zweite Idee total simpel du startest mit einem Ziel Aber ohne Route, ohne konkrete Vorstellungen wie du zu diesem Ziel gelangst.
00:10:55: Das entscheidest Du alles unterwegs!
00:10:57: Idee drei knüpft daran an, zäumt das Pferd aber quasi von einer anderen Seite auf und zwar hast Du kein konkretes Ziel, aber ein konkretes Zeitfenster – und alles was in diesem Zeitfenstern passiert ist offen.
00:11:14: Das heißt, wohin du gehst?
00:11:16: Ist offen!
00:11:17: Es ist eigentlich gar nicht entscheidend wohin Du gehst.
00:11:20: Er was Du tust wie Du entscheidest und da sind wir wieder wie präsent Du bist.
00:11:28: Du kannst verschiedene Entscheidungshilfen heranziehen.
00:11:32: Du kannst einfach nach Intuition entscheiden, du kannst dir einen Muster paratlegen, dass du sagst pass auf alle zehn Minuten guck ich mal wo der nächste Abzweig ist und dann gehe ich den nach links.
00:11:45: vielleicht drehste dich dann irgendwann im Kreis vielleicht aber auch nicht.
00:11:49: vielleicht ergibt sich eine Route mit der du gar nicht gerechnet hast.
00:11:52: vielleicht fragst du Menschen denen du begegnest was so ein Lohnswerter nächster Ort wäre, den du aufsuchen könntest.
00:12:00: Ich hatte neulich einen ganz tollen Würfel in der Hand und Holzwürfel.
00:12:05: Ich habe so ein Projekt gemacht mit einem Kinderspielzeughersteller die auch Tools für Mikroabenteuer eigentlich für Kinder herstellen.
00:12:15: Und das war so ein großer Holzwürfel, auf den du verschiedene Aufkleber aufkleben konntest.
00:12:22: Dann kannst du denen unterwegs einfach würfeln und ein bestimmtes Symbol hat dann eine bestimmte Bedeutung gehabt.
00:12:29: Aber so einen Würfel kannst du dir natürlich auch nehmen.
00:12:32: geht auch in ganz normaler kleiner Würfel aus irgendeinem Tischspiel.
00:12:36: Du gibst dann den Zahlen darauf eine Bedeutetung oder du beklebst den mit Aufklebern und kannst dem Zufall die Entscheidung überlassen was so passiert.
00:12:46: Da gibt es ganz, ganz viele Möglichkeiten.
00:12:50: aber es geht darum einfach das komplett offen zu halten dass du gar nicht weißt was dich erwartet und wo du am Ende landest außer dass du weißt du bist so und so lange unterwegs.
00:13:03: Der nächste Vorschlag ist noch mal ähnlich für diese Siebzig-Prozent-Regel, wenn wir sie auf die Ausrüstung beziehen.
00:13:09: Da geht es nämlich darum ganz bewusst auf einen Ausrüstellungsgegenstand zu verzichten von dem du glaubst dass du ihn eigentlich brauchen könntest.
00:13:21: das kann zum Beispiel die Isomatte sein.
00:13:24: Wenn du jetzt mit Schlafsack und Co losziehst und draußen übernachten möchtest aber keine Isomatter mitnimmst Dann musst du auch schauen, dann ist einiges ungewiss.
00:13:36: Dann musst dir was suchen wo du mit deinem Schlafsack drauf liegen kannst.
00:13:41: Das kann irgendwo im Unterstand ein Strohballen sein oder heu.
00:13:46: Oder eine Plane, die du dir da hin legst kommt natürlich auch immer etwas auf die Temperatur an, auf die Jahreszeit und auf die Witterung dass du deinen Menschenverstand eingeschaltet lässt ist hoffentlich klar.
00:14:00: also nicht oben Richtung Zugspitze unterwegs sein dann im Schlafsack übernachten wollen und keine Isomatte dabei haben.
00:14:07: Da wird es ja tatsächlich gefährlich.
00:14:10: setze aber darauf, dass du weißt was ich damit meine.
00:14:15: Nächster Vorschlag!
00:14:16: Du suchst dir ein Ziel das sich aber gar nicht wie ein Ziel anfühlt und schon gar nicht, wie ein Ziel aussieht also einen Ort der total unscheinbar ist den niemand sich als Ziel suchen würde.
00:14:30: irgendeine Bushaltestelle im nirgendwo.
00:14:33: irgende eine Straßenecke ne Verkehrsinsel nen Wegesrand.
00:14:38: wirklich was Du denkst?
00:14:39: ja, was soll ich denn da und da dann aber ganz bewusst verweilen?
00:14:45: Weil es ja dein Ziel ist.
00:14:46: Und da mal dich hinsetzen und stolz darauf sein dass du an deinem Ziel angekommen bist und das mal auf dich wirken lassen.
00:14:54: Mal schauen was so passiert.
00:14:56: Hingucken einem Ort, an dem du eigentlich nicht hingucken würdest.
00:15:00: auch ein schönes Bild!
00:15:02: Du bist... ...nicht mehr unterwegs, aber irgendwie auch noch nicht angekommen, zumindest irgendwo wo es sich besonders sinnvoll anfühlt oder besonders erstrebenswert.
00:15:14: Also fällt's eigentlich so raus aus der üblichen Dramaturgie von Bewegung und Zielerreichungen.
00:15:23: Du hast wahrscheinlich keine Ahnung was da jetzt passieren soll aber vielleicht passiert was?
00:15:28: Vielleicht wird dir etwas klar was dir vorher noch nicht klar war, weil du präsent bist.
00:15:36: Weil Du da bist, weil Du hinguckst und weil Du offen bist!
00:15:41: Nächster Vorschlag das ist dann glaube ich die Nummer sechs ja falsche Entscheidungen treffen ganz bewusst rausgehen.
00:15:49: Abenteuer erleben gerne kleines Abenteuern gerne von der Haustür aber kann natürlich auch was größeres sein.
00:15:55: immer die falsche Entscheidung treffen und zwar ganz bewusst wenn dich zwei Wege angucken nimm den den du eigentlich nicht nehmen würdest.
00:16:06: Was dadurch passiert, du durchbrichst dein inneres Muster und machst Räume auf in die du sonst nicht reingehen
00:16:13: würdest.".
00:16:14: Viele gute Geschichten sind nur aus falschen Entscheidungen entstanden.
00:16:18: Vorschlag Nummer acht – Sheetwetter Abenteuer.
00:16:23: Ganz bewusst dann raus, wenn das Wetter echt mies ist Wenn du sonst nicht rausgehen würdest.
00:16:30: Regen, Kälte, Wind Wieder darauf achten.
00:16:33: gesunder Menschenverstand Ja, wenn es heftig stürmt Nicht unbedingt in den Wald gehen Aber es muss nicht unbedingt gleich lebensgefährlich werden, wenn das Wetter schlecht ist da draußen.
00:16:46: Ich habe einige der besten Momente erlebt – der intensivsten Erfahrung und vor allen Dingen natürlich die an die ich heute noch denke weil sie außergewöhnlich waren, wenn Das Wetter Schlecht war.
00:16:59: Und es kennst du bestimmt auch!
00:17:01: Wenn Du das nächste Mal machst oder das erste mal das ganz bewusst machst dann guck dass du nicht gegen Ankämpfung des Wetter sondern dass du versuchst, loszulassen.
00:17:14: Dich einzulassen auf des Wetter runterzufahren und einfach dich dem hin... zu geben.
00:17:22: Auch dann kann eine ganz besondere Klarheit entstehen, eine ganz besondere Präsenz.
00:17:28: und nicht dieses ich schütze mich ja ich mache irgendwas über mich rüber und die Jacke ziehe ich noch ganz besonders zu sondern ne ich rechte mich auf Ich mach mich gerade im wahrsten Sinne des Wortes und ich blicke dem Wetter entgegen, ja?
00:17:45: Ich halte mein Gesicht in den Regen.
00:17:48: Und wer bin da im Moment?
00:17:51: Ich bin präsent und bekomme dadurch eine ganz besondere
00:17:55: Klarheit.".
00:17:56: Daran anknüpft der nächste Vorschlag.
00:17:59: natürlich hängen diese Vorschläge in irgendeiner Art und Weise alle ein Stück weit zusammen.
00:18:05: Nächste Idee ist Eine Art Ich bin bereit Haltung zu entwickeln, mit der wir in ein Abenteuer hineingehen.
00:18:15: Uns ganz bewusst sagen Egal was kommt ich bin bereit egal welches Problem auftaucht ich löse das.
00:18:25: Und selbst wenn wir das gar nicht so verinnerlicht haben, irgendwann passiert es vielleicht dann wird das wirklich zu einer Haltung.
00:18:34: Aber selbst wenn die noch nicht so haben und uns gar nicht fühlen, die ganz bewusst annehmen für einen solchen Zeitraum der eng definiert ist und das mal zu spielen, egal was kommt... Ich bin bereit, egal was mir begegnet.
00:18:51: Ey ich komme damit klar mit den Fähigkeiten die ich habe auch wenn sie nicht perfekt sind und wenn wir schon dabei sind wie in so einem Labor also experimentell mal jemand zu sein oder etwas zu tun was wir normalerweise nicht tun würden.
00:19:08: dann können wir auch gleich im nächsten Schritt mal einfach eine andere Versionen von uns selbst testen.
00:19:15: Gar nicht unbedingt die, die wir immer sein wollten – das ist schon wieder eine große Frage!
00:19:21: Wer wollen wir eigentlich sein oder wer wollten wir mal sein?
00:19:24: Aber einfach anders und zu verhalten als wir es normalerweise tun in bestimmten Situationen.
00:19:30: Uns irgendwo hinsetzen, wo wir uns nie hinsätzen würden.
00:19:34: Menschen auf einer Art und Weise begegnen wie wir ihnen sonst eher nicht begegnern würden.
00:19:40: Da ist es natürlich immer schön, wenn wir nach oben hoch skalieren und nicht unbedingt zu Arschlöchern werden die da draußen rumlaufen wo wir doch sonst immer nett sind.
00:19:53: Da können wir in kleinen Nuancen mal ausprobieren, wenn man das Gefühl haben wir sagen zu oft ja oder wir quatschen die Leute zu viel voll.
00:20:02: Das ist einfach mal anders zu machen und ganz klein mal testen was dann passiert.
00:20:07: wie sich dann vielleicht Dinge ändern kann sich aber zum Beispiel auch darauf beziehen, in welchem Tempo wir unterwegs sind.
00:20:14: Also mal langsamer gehen als sonst deutlich langsame Pausen machen oder vielleicht deutlich schneller gehen als uns um zu gucken was passiert.
00:20:26: es geht letztlich immer darum das ist so der rote Faden Mal den Raum für Ungewissheit aufzumachen Muster zu durchbrechen und zu schauen Was macht das mit unserer Präsenz?
00:20:37: Werden wir wacher, werden wir klarer.
00:20:41: Wenn nicht, dann machen wir es nächstes Mal wieder anders.
00:20:43: aber oft ist es so dass wenn wir Dinge anders machen und wenn wir nicht genau wissen was passiert, dass wir dann viel mehr da sind und mehr Klarheit gewinnen.
00:20:52: Ein Vorschlag, um das zu üben habe ich noch und zwar etwas zu folgen.
00:20:57: Das kann eine Linie in der Landschaft sein – in der Natur zum Beispiel ein Fluss oder auch eine menschengemachte Linie zb eine Bahnlinie mit Abstand wenn die noch befahren wird.
00:21:12: aber es kann auch zum Beispiel der Wind sein.
00:21:16: mega interessant mal einen Tag lang der Windrichtung zu folgen.
00:21:21: Das ist jetzt Geschmacks- oder Ansichtssache, immer mit dem Wind zu gehen oder sich immer gegen den Wind auszurichten und dem entgegen!
00:21:33: Und wenn der sich dreht, dann eben mitzudrehen.
00:21:36: Also immer ganz genau zu beobachten wo kommt er jetzt her?
00:21:40: Vielleicht auch zu spüren, wo kommt der Herr hier nachdem wie stark er ist?
00:21:44: Spüren wir das ja auch auf unsere Haut, wo der Wind herkommt und schon sind wir viel klarer, schon sind viele wacher.
00:21:51: Ist übrigens nicht verwerflich, wenn wir mit dem wind gehen.
00:21:55: Vielleicht passiert dann auch wieder was ganz anderes, vielleicht sind wir sonst immer gegen den Wind unterwegs im bildlichen Sinne und ändern das mal.
00:22:04: Und gehen mal mit dem Wind drehen uns mal im wind ein Stück weit und schauen was das mit uns macht.
00:22:10: aber in diesem vorschlag sehe ich den wind jetzt nicht in erster linie als großes bild sondern einfach eine möglichkeit die richtung vorzugeben alles möglichkeiten kleine experimente um die kontrolle ab zu geben Ungewissheit zuzulassen.
00:22:27: Mit der Idee, dass dadurch eine Klarheit entsteht die eine Art Nährboden dafür bietet das wir auch Entscheidungen treffen können.
00:22:40: Vielleicht auch keine Entscheidung, die dann total final sind.
00:22:45: Vielleicht kriegen wir eine andere Vorstellung von Entscheidungen und anderes Gefühl für Entscheidungen.
00:22:51: Vielleicht wird uns bei einigen Entscheidungen klar, dass wir ihnen viel zu viel Bedeutung zumessen.
00:22:56: Vielleicht sind sie gar nicht so tief mehr irgendwann?
00:23:00: Vielleicht müssen wir sie gar nie treffen?
00:23:02: Vielleicht sagen wir, in dem Fall brauchen wir uns doch gar nicht entscheiden!
00:23:06: Kann sein... kann aber auch nicht sein.
00:23:08: Vielleicht sehen wir auf einmal ganz klar, dass wir uns da eine ganze Zeit was vorgemacht haben und eigentlich schon ein Gefühl hatten immer für die richtige Entscheidung und die jetzt eben so treffen.
00:23:23: vielleicht passiert auch nichts ja vielleicht wird uns auch gar nichts klarer am Ende.
00:23:29: Aber das halte ich für recht unwahrscheinlich.
00:23:32: Ich bin der Überzeugung immer klarer sehen, dass wir immer mehr Sicherheit erlangen wenn wir uns mehr in die Ungewissheit begeben und wieder mehr lernen auch zu hören auf uns selbst.
00:23:51: Auf unser Innerstes Und Entscheidungen nicht immer so ins Außen zu verlagern.
00:23:57: an all die Informationen die noch einzuholen sind an Stimmen von außen An irgendwelches Wissen und das habe ich eines gesagt, da schließe ich jetzt den Kreis irgendwann total der Kopf schwört.
00:24:10: Ich danke dir fürs zuhören!
00:24:12: Ich freue mich wenn du nächste Woche wieder rein hörst, da werden wir hier wieder ein Gast haben beziehungsweise sogar zwei Gäste.
00:24:22: mal schauen ob das nächste Woche schon der Fall ist oder dann in der übernächsten Woche über nächste Woche zwei werden und nächste Woche erst mal einer kommt.
00:24:29: Es wartet auf jeden Fall wieder neue Inspirationen auf uns!
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00:25:00: Und darüber hinaus Dinge, die mir so begegnen von denen ich glaube dass sie interessant sind.
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00:25:11: Slash frei raus.
00:25:13: bis wir uns als nächstes mal hören wünsche ich dir eine gute Zeit und wir können es durch mich machen.
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