Ich tanze auch für die, die gerade nicht tanzen können – Wie eine Iranerin in Deutschland das Abenteuer entdeckte
Shownotes
// Als Pegah Tavakkolkhah im Alter von 25 Jahren aus dem Iran nach Deutschland kam, konnte sie nicht einmal Fahrradfahren. Aber weil es sie so faszinierte, lernte sie es und brach eines Morgens – sie kann sich noch genau an das Datum erinnern – mit zwei Rucksäcken im Sattelkorb zu ihrem ersten mehrtägigen Fahrradabenteuer auf. „Das hat wahnsinnig viel für mich verändert”, sagt sie heute ... Ich spreche mit Pegah in dieser Folge über ihre erfrischend andere Perspektive auf das Unterwegssein in der Natur, über die aus ihrer Sicht unglaublichen Outdoor-Möglichkeiten in Deutschland und natürlich auch über den Iran. Du erfährst, was Pegah dazu brachte, sich selbst weniger ernst zu nehmen, dass ihr oft schon beim Anblick einer unbedeutend scheinenden Wiese die Tränen kommen – und sie erzählt, warum sie nicht nur für sich, sondern auch für viele andere immer wieder auf kleine Entdeckungsreisen geht.
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// Outro-Song: Dull Hues by Lull (audiio.com)
Transkript anzeigen
00:00:00: Wenn ich so jetzt zelebriere das Leben auf dem Fahrrad, ich zelebrier auch für die Menschen in Iran, die das nicht zelebrien können.
00:00:09: Ich mach's das nicht nur von mir!
00:00:11: Ich tanze... Auch vor diesen Menschen, die nicht tanzen können.
00:00:18: Wenn man mit Menschen unterwegs ist, man will immer überzeugen.
00:00:23: Ich hab erst diese Baume gesehen und schau mal, dass sie so grün, gelb und adjektive vor alles finden.
00:00:30: Schau mal, wie viel Klumite ich schaffe heute und du bist so schnell.
00:00:34: Ich bin so langsam!
00:00:36: Und wenn man alleine ist sieht man ein Baum und das ist einfach ein Baum.
00:00:42: Das finde ich wirklich schade und traurig Wenn man das nicht sieht dass es sowas in Deutschland gibt und soviel Freiheit und so viel Sicherheit und so einen tollen Infrastruktur.
00:01:12: Moin und herzlich willkommen bei Freiraus dem Podcast für mehr Freiheit und Abenteuer in unserem Leben.
00:01:19: Mein Name ist Christo Förster und ich habe heute eine Frau zu Gast, die auf wunderbar erfrischende Weise dazu inspiriert, die Welt da draußen
00:01:30: a.)
00:01:31: zu entdecken und
00:01:32: b.)
00:01:33: mit anderen Augen zu sehen – Mit einer kindlichen Freude durch die Welt zu gehen und ja eine neue Form von Dankbarkeit dafür zu entwickeln, was da draußen uns alles geboten wird.
00:01:49: Was die Natur, die Welt davor uns ausbreitet.
00:01:54: Pega Tabakolkar – ich spreche den Namen mit Sicherheit nicht ganz richtig aus, dafür sorry an dieser Stelle kommt aus dem Iran Und damit aus einem Land, in dem es alles andere als selbstverständlich ist mit dem Fahrrad oder zu Fuß aufzubrechen und die Natur da draußen zu entdecken.
00:02:13: Sich selbst zu entdenken in der Natur.
00:02:16: Warum das so ist?
00:02:17: Warum das dort nicht üblich ist?
00:02:20: Darüber sprechen wir in der heutigen Folge.
00:02:23: Wir erfahren dass das vielleicht viel weniger mit Kultur zu tun hat Als wir manchmal denken!
00:02:29: Wir bekommen aber wirklich auch nochmal einen Blick Pegas Blick auf die Bedingungen, die Möglichkeiten hier in Deutschland und in weiten Teilen Mitteleuropas.
00:02:40: Möglichkeiten wirklich Abenteuer für uns zu erleben.
00:02:45: Und das sehen wir ja manchmal als selbstverständlich wie wir das hier können.
00:02:52: Ich finde es tut ganz gut dass man aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.
00:02:56: was ich auch gut finde ist das Pega.
00:03:00: Eine ganz normale Frau ist ein ganz normaler Mensch, der keine Bücher veröffentlicht.
00:03:07: Der keine Filme produziert, der sich selbst auch nicht groß produziert auf Instagram.
00:03:14: Wir haben im Anschluss an unser Gespräch als die Mikrofone ausgeschaltet waren nochmal kurz darüber gesprochen Ob ich vielleicht einen Hinweis geben kann auf Ihr Instagram-Profil oder irgendeine andere Möglichkeit, was von ihr mitzubekommen.
00:03:30: gibt es nicht.
00:03:31: Man hat sie ganz bewusst, damit sie in diese Bridolie kommt sich erklären zu müssen, erklären zu wollen, sich darstellen zu müssen und das finde ich sehr sympathisch.
00:03:47: Pega ist eine Frau die einfach losgefahren ist irgendwann.
00:03:51: Sie weiß noch ganz genau Das Datum des Tages, an dem sie entschieden hat auf ihr Fahrrad zu steigen einfach in den Korb hinten ihres City-Bikes zwei kleine Rucksäcke zu packen und loszufahren.
00:04:07: Von diesem Tag an ist sie unterwegs, nicht durchgehend.
00:04:12: Sie hat einen ganz normalen Job aber immer wieder.
00:04:15: Ist mit dem Fahrrad auf Tour geht wandern macht das am allerliebsten alleine.
00:04:22: auch das erklärt sie uns warum das so ist.
00:04:25: wir sprechen über Erwartungen der Gesellschaft und Prägung aus der eigenen Kultur aus der eigene Heimat.
00:04:33: Wir sprechen auch darüber wie es sich selbst neu finden und definieren zu müssen, wenn man in ein anderes Land kommt und in eine andere Kultur hinein.
00:04:46: Und darüber wie die Natur, wie das draußen sein, dass Abenteuer erleben uns helfen kann bei diesem Prozess!
00:04:56: Du wirst in diesem Gespräch immer wieder so Sätze hören, bei denen du denkst ja stimmt so habe ich das noch gar nicht gesehen.
00:05:04: interessanter Ansatzinteressanter Gedanke, einer den es mal zu bewegen lohnt.
00:05:10: Pegas Geschichte ist ein wunderbares Beispiel dafür dass wir einfach anfangen können das wir auf nichts warten müssen nicht auf tolle Ausrüstung nicht auf viel viel Urlaub nicht auf dies und das eine Erlaubnis von irgendjemandem sondern wir müssen nur daraus.
00:05:29: ich wünsche dir viel Freude mit diesem Gespräch.
00:05:31: wir gehen gleich rein atmen aber vorher noch einmal kurz durch.
00:05:55: Pika, herzlich willkommen bei Freiraus.
00:05:57: Schön dass wir heute sprechen!
00:05:59: Ich bin total gespannt auf deine Geschichte.
00:06:01: Danke Christo.
00:06:02: ich freue mich sehr bei dir zu sein und wirklich über freiraus zu sprechen.
00:06:12: Ja freirauss bedeutet für dich ja ein Schritt der... gar nicht so ein kleiner Schritt war, sondern ein großer Schritt für dich mit deinem Hintergrund und dem.
00:06:24: du hast mir geschrieben dass du ja eigentlich nicht viel mit Outdoor oder Abenteuer zu tun hattest.
00:06:31: Und auch aus einer Kultur kommst in der das für eine Frau eigentlich gar nicht vorgesehen ist.
00:06:37: trotzdem hast du ja irgendwann diesen Schritt gemacht und hast gesagt ne ich gehe jetzt raus und ich fange jetzt an Abenteuern zu erleben.
00:06:46: was hatte ich da gerufen?
00:06:47: Also ich komme aus dem Iran und ich glaube, ich habe nie so ein Vorbild gehabt von einer Frau die gerade so irgendwo auf der Mitte von mir irgendwo auf dem Rad unterwegs ist.
00:07:02: Und hab' ich nie gedacht dass ich wirklich sowas alleine machen kann!
00:07:08: Und als ich auch nach Deutschland gekommen bin, konnte ich mal Fahrrad fahren.
00:07:13: also...
00:07:14: Wie alt warst du?
00:07:14: Als du nach Deutschland kamst?
00:07:16: Von zwanzig!
00:07:17: Und mein geröster Wunsch war, ich komme nach Deutschland.
00:07:20: Erste Woche kaufe ich mir einen Fahrrad und das habe ich getan.
00:07:23: Und dann sind wir ... also in München bin ich... Also wir sind wieder zum Tresen im Wiese gegangen und da hab' ich auf dem Fahrrad zum ersten Mal Fahrrad gefahren!
00:07:33: Dann habe ich diese Menschen auf der Straße gesehen.
00:07:35: Ich dachte oh mein Gott sie sind aber so ein Jenny.
00:07:37: wie wissen Sie?
00:07:38: Wie sie so auf der Strasse mit so viele Menschen Fahrrad fahren
00:07:42: sollen?!
00:07:43: Oh mein Gott es ist so wow.
00:07:46: Und jetzt bin ich so einfach unterwegs irgendwo in der Mitte von irgendwo mit dem Fahrrad.
00:07:52: Ich glaube, das war so, dass ich immer wieder von Menschen gehörte und sie sowas gemacht haben.
00:08:00: Das ist ein Abenteuer.
00:08:04: Es ist so cool!
00:08:07: Ich habe immer wieder gewartet bis jemand mich mitnimmt Oder irgendein Mann kommt auf einem schwarzen Fahrrad und sagt, ja komm mit.
00:08:17: Und jetzt gehen wir zusammen!
00:08:19: Und dieser Mann kommt nie.
00:08:22: Einen Tag wache ich auf.
00:08:24: Das war der Mittag von Corona.
00:08:30: Und das war genau dieser Satz in meinem Kopf.
00:08:33: Egal ob ich einen Partner finde oder nicht, mache ich das.
00:08:39: fahre ich mit dem Zug nach Passo, also an der Grenze Deutsch und Österreich.
00:08:43: Und dann radle ich drei Tage in dreihundertsechzig Kilometer von Passo nach Wien.
00:08:49: Dann habe ich gesagt oh mein Gott das hat geklappt!
00:08:52: Das hab' ich geschafft!
00:08:53: Oh mein Gott!
00:08:54: Also dann eine Woche radeln und das hat auch geklappt und dann vier Wochen gaden das hat es auch geklapt.
00:09:01: Und dann habe ich so wirklich dieses Selbstvertrauen gebaut, Anna das schaffe ich.
00:09:06: Egal was dazwischen passiert und egal wie alles schief geht, ich schaff's das!
00:09:13: Ich glaube dass... Was mich zum ersten Mal so frei rausgenommen hat war wirklich jetzt musste ich diese Abenteuer mal erleben, egal ob jemand da ist oder nicht
00:09:29: Du warst vorher, also du konntest lange keinen Fahrrad fahren.
00:09:33: Hast du in irgendeiner anderen Form einen Bezug gehabt zum draußen?
00:09:39: Zu Natur?
00:09:41: Nein nicht so viel!
00:09:42: Also in Iran vielleicht ein paar mal wandern aber nicht soviel.
00:09:48: Und dann, als ich nach Deutschland gekommen bin, war ich viel wandern und auch radeln.
00:09:54: Irgendwann habe ich angefangen, jetzt mache ich so fünfzig Kilometer, siebzig Kilometern in einem Tag.
00:09:59: Oh mein Gott!
00:10:00: Das habe ich geschafft mit ein ganz normales City-Bike.
00:10:05: Also wirklich so frei raus zu sein, am Anfang war es wirklich in Deutschland, dass ich so viel angefangen hatte zu experimentieren.
00:10:15: Sondern was kann man noch machen?
00:10:17: Und bist du, als du ... Fünfundzwanzig warst hast du ja gesagt?
00:10:21: Nach Deutschland gekommen.
00:10:23: Wie bist du nach Deutschland gekommen?
00:10:24: Bist du mit der Familie gekommen, bist du alleine gekommen oder war das auch so ein Schritt weg von der Familie und dann selber endlich entdecken dürfen, egal was die Familie sagt, da auch so bisschen Abstand zu haben?
00:10:40: Das ist extrem interessant, weil wenn man von ... Vollisch fremde Kultur nach Deutschland kommt, muss man so viel selber herausfinden.
00:10:51: Also ich bin alleine hierhergekommen Ich habe niemanden hier gehabt.
00:10:56: also vollig alleine kommt man in eine komplett fremden Kultur, fremdige Gesellschaft hat man keine Freunde und muss man wirklich alles erst mal allein schaffen.
00:11:09: also wirklich ein komplett neues Leben für sich bauen wirklich so einen neuen Kompass haben.
00:11:16: Weil, so viele Sachen die ich überhaupt nie in meinem Leben überhaupt begegnen habe... Jetzt muss ich sehen okay ist das richtig oder ist es falsch?
00:11:26: Soll ich jetzt so mich verhalten oder nicht?
00:11:28: Also die war nie Frage in meinem leben Iran.
00:11:33: und jetzt Ich beschreibe dass so.
00:11:35: also das ist so als ob du ein Mensch so zerrissst Und dann bin ich so in kleinen Stücke Und dann noch mal muss ich mich noch mal bauen und noch mal zerrissen, noch einmal bauen.
00:11:46: Bis ich weiß okay also wer bin ich jetzt?
00:11:50: In diese neue Gesellschaft, neue Kultur, neue Lebensperspektive.
00:11:55: Inwiefern hat dir das Radfahren, es ist ja hauptsächlich Radfahren wie du reißt geholfen dabei Antworten zu finden auf die Frage Wer Bin Ich Jetzt?
00:12:05: Man lernt... Also das Allerwichtigste ist man lernt die Umwelt sehr vertrauen.
00:12:13: Das ist überhaupt nicht gefährlich wie man denkt, das ist safe da kann nichts schiefgehen.
00:12:19: und auch wenn was schief geht dann finden wir eine andere Lösung.
00:12:23: Das geht auch darum wer bin ich überhaupt?
00:12:27: Also jetzt bin ich wirklich ein Radler, bin ich jetzt ein Wanderer, bin so ein Ingenieur... Was bin ich?
00:12:35: Wenn du draußen bist Belge und Fogeln, Fliegen hin und her.
00:12:44: Und dann siehst du alles was du denkst.
00:12:46: das ist so unwichtig!
00:12:49: Du bist keins davon.
00:12:50: also die Welt interessiert sich überhaupt nicht dass wir jetzt ein Radler sind.
00:12:55: Das ist für die Vogel die da sind oder für die Bäume die da waren, Wind oder Regen egal wer du bist und was du da machst.
00:13:03: Also das ist so ein Ego, dass wir bauen.
00:13:06: Jetzt bin ich ein Radon und bin ich unterwegs und bla bla bla.
00:13:09: Und wenn ich bis zu hundert Kilometer schaffe... Das ist die Welt egal!
00:13:13: Also wer bist du wirklich?
00:13:16: Man sieht sich in Harmonie mit alles was da rum passiert.
00:13:22: Es gibt nicht so einen großen Unterschied zwischen Ich und seine kleinen Steinde auf Boden ist und diese Folge der Pflicht Und dieser Fluss, der fließt.
00:13:31: Also wir sind alle eins!
00:13:34: Der Rest ist eine Geschichte die wir ausgedacht haben
00:13:37: Aber es ist ja interessant wenn zu diesen ganzen Rollen wegfallen oder das eigentlich unwichtig wird welche Rolle du spielst ob du jetzt beruflich gerade erfolgreich bist oder ob du Radlerin bist oder Wandererin.
00:13:54: Trotzdem bleibt ja diese Frage, wer bin ich wenn das alles wegfällt?
00:13:58: Wenn das alles unwichtig ist.
00:14:00: Hast du darauf Antworten gefunden?
00:14:03: Das ist etwas was ich viel darüber reflektiere.
00:14:09: und um zu einer Antwort zu kommen, wer Bin Ich Wirklich?
00:14:13: Man muss wirklich so... man hat so viel Haut auf diesem.
00:14:19: Wer Bin Ich wirklich?
00:14:21: Also ein Hautist, ich bin eine Frau.
00:14:23: Ein Hautist und ich bin Iranerin.
00:14:26: Ich bin das und das.
00:14:27: Man muss wirklich alles loslassen!
00:14:31: Das ist ein sehr langer Prozess, weil wir denken... Wenn ich jetzt loslasse, dass ich eine Iranerin bin oder wenn ich loslasse dass ich Wanderin bin, dann bleibt nichts von mir.
00:14:44: Aber genau das ist das Punkt.
00:14:46: Wenn ich das loslasse dann bleibt was ich wirklich bin.
00:14:51: Aber wir hangen sehr so tight da, weil wir denken... Nee, nee, nee.
00:14:58: Das brauche ich aber das bin nicht!
00:15:01: Und das habe ich erlebt.
00:15:02: also ich hab immer gesagt ja okay ne?
00:15:05: Ich wandere einfach, aber ich bin wirklich kein Wanderer oder sowas.
00:15:09: Aber das kommt in einem Test, weil ich habe Kreuzbandriss gehabt letztes Jahr, Januar und dann so Ein Zentimeter hohe Mieter war zu viel für mich, bloß nicht ein Zentimeter.
00:15:21: Also ich musste aufpassen mit einem Zentimeter!
00:15:25: Und dann habe ich wirklich so ... Jetzt hab' ich das erlebt was das bedeutet dass ich wirklich kein Wanderer oder Radler bin weil ich bin so nah Nicht mehr Wanderers oder Radlers sein.
00:15:37: und wenn ich kein Radler und Wanderern bin Dann was bin ich?
00:15:41: Ja es ist ja also zum einen Und das kann ich total gut nachvollziehen.
00:15:46: Natürlich im Prozess, wenn ich dich frage wie ist deine Antwort?
00:15:51: Keine Ahnung!
00:15:52: Wir sind alle glaube ich auf der Suche auch nach Antworten auf Fragen.
00:15:56: Aber interessant ist zu hören dass da draußen oft des Jahr noch mal ein anderer Eine andere Möglichkeit ist Antworten zu finden, weil eben diese ganzen Rollen so wegfallen und weil viel reduziert ist.
00:16:12: Und wir nochmal klarer auf die Dinge gucken können.
00:16:19: Ja, dann die Frage brauchen wir überhaupt.
00:16:22: Also müssen wir jetzt sagen, wir sind Wanderer oder Fahrradfahrer?
00:16:25: Oder haben wir einfach Spaß beim Fahrradfahren, beim Wandern und was auch immer tun?
00:16:31: Die Gesellschaft will ja gerne dann immer auch so Rollen zuschreiben aber das ist oft gar nicht unbedingt hilfreich.
00:16:39: Genau.
00:16:41: Damit identifizieren tut weh weil ... Das ist ein impermanente ... So Maske, das ist impermanent.
00:16:51: Und wenn man sich als ex definiert ... Das wird definitiv irgendwann weg sein.
00:16:59: und dann was bin ich?
00:17:01: Du hast ihm gesagt, bin ich Ingenieurin.
00:17:04: Ist das dein Beruf?
00:17:05: oder was ist dein Beruf?
00:17:07: Was machst du?
00:17:08: Also ich hab Soft-Engineer studiert und mehrere Jahre gearbeitet.
00:17:13: Derzeit bin ich Produktmanagerin in Techbranche.
00:17:17: Du bist also Software-Engineurin, oder Produktmanagerin gerade.
00:17:21: Du bist Radfahrerin manchmal auch Wandererinnen?
00:17:24: Du bist Iranerin das hast du schon gesagt!
00:17:26: Du bist Frau.
00:17:30: Ich hatte neulich das grad hier im Podcast aufgegriffen dass wir so als Männer ja oft davon ausgehen dass unsere Perspektive auf die Welt da draußen ist die allgemeingültige ist.
00:17:43: aber als Frau gehen ja viele dann doch noch mal mit anderen Augen durch die Welt da draußen, weil sie vielleicht auch mal blöde Erfahrungen gemacht haben oder mal blötte Sprüche bekommen haben.
00:17:55: Du hast aber eben auch gesagt du hast eigentlich für dich erfahren dass es safe für dich da draußen ist.
00:18:00: oder hast du auch negative Erfahrungen in deiner Rolle als Frau daraus gemacht?
00:18:07: Nee, Gott sei Dank.
00:18:08: Ich hab nie negative Erfahrungen gehabt.
00:18:11: Nie wirklich so ... ich war nie in so einer Situation, dass ich wirklich so viel Angst gehabt habe.
00:18:17: Ich geh vorsichtig rum?
00:18:19: Also ich geh nicht einfach jetzt irgendwo, wo ich überhaupt nichts weiß.
00:18:25: Ich glaube, eins ist sehr wichtig, dass man so schaut, okay also, wo bin ich jetzt mental?
00:18:31: Bin ich an meiner Grenze?
00:18:33: Jetzt vielleicht soll ich Pause machen?
00:18:34: Also mein Goldregel ist ... Wenn ich, also das ist so diese Gedanke.
00:18:39: Das kommt ah Jetzt ist mir alles egal.
00:18:42: und in dem Moment dass ich denke jetzt ist mir alle alles egal Okay, jetzt darfst du aber nicht weiter raden weil jetzt ist es dir egal ob ein Auto kommt oder nicht.
00:18:53: Und da bin ich.
00:18:54: also jetzt höre ich zu okay?
00:18:55: Jetzt bist du an deiner Grenze.
00:18:57: Ich weiß das heißt ok.
00:18:59: Also jetzt soll ich so Pause machen und dann Dann ist es safe.
00:19:04: Ich kenne meine Grenzen, ich weiß was zu mir passt.
00:19:08: Und ich bin da unterwegs wo es zu mir
00:19:10: passt.".
00:19:11: Wenn wir nochmal bei Deiner Rolle als Frau bleiben und die beziehen auf Deine Rolle als Iranerin, die Du ja auch bist.
00:19:21: Ihr habt das Eingangs schon gesagt dass als Frau in der Kultur aus der du kommst dass ja nicht so vorgesehen ist, dass du groß mit dem Fahrrad alleine jetzt Reisen machst und die Welt entdeckst.
00:19:35: Was ist die Rolle, die aus deinem kulturellen Verständnis, aus deiner Heimat für dich vorgesehene war?
00:19:42: Und inwiefern ... Ja oder wie hast du dich dann wirklich von der auch gelöst?
00:19:48: dadurch, dass Du dann den Iran verlassen hast?
00:19:50: Glaubenssätze kommen nicht nur unbedingt von Kultur sondern von Infrastruktur.
00:19:56: Das ist nicht unbedingt, dass wir so denken.
00:19:59: Also man geht nicht so Bikepacking oder eine Frau geht nicht Bikepackings sondern Man soll sehen das ist in Europa Wir haben extrem tolle Infrastruktur.
00:20:11: also ich kann überall mit dem Bus schaffen mit dem Zug schaffen Die Straßen sind super vor Fahrradfahren.
00:20:20: Es gibt überall Schilder, was man machen soll.
00:20:24: und wie uns fällt so diese so extrem unglaublich tolle Infrastruktur?
00:20:29: Und das darf man nicht vergessen!
00:20:31: Wenn es fehlt, dann denke ich natürlich auch jetzt fahren wir auf Fahrradfahrern.
00:20:35: Ich glaube, dass liegt mir daran, dass wir nicht so viel unterwegs sind.
00:20:42: Dann natürlich auch als Frau Denkt man also, was macht man wenn etwas schief geht?
00:20:48: Wo findet man so irgendwo zur Übernachtung und ist es sicher jetzt.
00:20:54: Und was wenn das Fahrrad kaputtgeht?
00:20:56: und was wenn ich so verletzt bin?
00:20:59: ja und nochmal alle diese Fragen kommen in Iran weil infrastruktur ist nicht so toll.
00:21:10: Und dann in Deutschland, wenn man anfängt hier rumzugehen oder weiß nicht was West-Europa ist, Central Europa.
00:21:17: Ja okay bin ich krank und dann schauen wir mal ... Also es gibt bestimmt so kann man schnell etwas finden ja?
00:21:24: Genau.
00:21:25: also Infostruktur baut auch Verhaltens von Menschen.
00:21:30: Das ist im Übrigen auch gar nicht so explizit.
00:21:33: jetzt ein Frauenthema glaube ich.
00:21:37: Ich hab hier auch schon jemanden gehabt der Ich glaube, in Deutschland geboren ist.
00:21:42: Aber sehr in der Türkei noch so verwurzelt ist, kulturell oder seine Eltern daherkommen und das ja auch eine Region ist wo... Also in sehr vielen Regionen der Welt ist es so dass die Menschen nicht so selbstverständlich diese Outdoor-Abenteuer erleben in ihrer Freizeit wie wir sie so gewohnt sind zu erleben.
00:22:08: Manchmal gibt es weniger Freizeit, manchmal muss man ein bisschen mehr arbeiten für seinen Lebensunterhalt und hat gar nicht so diesen Freiraum.
00:22:15: Und manchmal ist das eben sowas wie die Infrastruktur, dass da gar nicht eine Kultur des Outdoor-Abenteuers gewachsen ist und das gar nicht sehr viel mit der Kultur des Landes zu tun hat.
00:22:27: Ja, aber ich glaube, das allerwichtigste ist Vorbild zu haben.
00:22:32: In Deutschland hat man viel Vorbild ... und da hat mir Vorbild gefällt.
00:22:37: Und zum Beispiel dein Interview mit Christine Thumme, das war sehr interessant für mich so eine Frau zu sagen, ja mache ich jetzt, ja?
00:22:43: Und dann geht es weg, also mir ist es egal was passiert.
00:22:49: Das ist etwas, was auch die Frauen in Deutschland noch fällt.
00:22:53: Zu sagen ne, das kann ich machen!
00:22:56: Meine Frage, die hat natürlich auch so ein bisschen mit meiner Unwissenheit zu tun über zum Beispiel die iranische Kultur.
00:23:05: Wir haben ja manchmal diese Vorstellung als Frau im Iran hast du keine Rechte oder hast du keinen Möglichkeiten und das ist ja auch eine sehr durch die Berichterstattung usw.
00:23:21: geprägte.
00:23:22: Perspektive, ja.
00:23:23: Kannst du die ergänzen oder mich da so ein bisschen abholen?
00:23:27: Wie das ist, so grundsätzlich...
00:23:29: Also ehrlich gesagt, wie ich Iran erlebt habe ... Alle Rechte, was ich gebraucht habe.
00:23:38: Damals musste ich natürlich so ein Kopftuch tragen jetzt nicht mehr.
00:23:43: Interessante Weise.
00:23:44: Also seit fast mehr als einem ... So weit ich weiß weil ich war letztes Jahr in Iran.
00:23:49: Ich war total überrascht dass die Frauen ohne Kopftuchen unterwegs waren.
00:23:53: Total überrasacht!
00:23:55: Also alle Frauen und Frauen waren mit T-Shirt und Hose unterwegs und ohne Kopptuch.
00:24:01: Aber das war wirklich die einzige Beschränkung, dass ich gehabt habe.
00:24:04: Ich konnte alles machen was ich wollte und das ist etwas, was man nicht weiß... ...ich war so Reiten, Skifahren, alles Mögliches!
00:24:16: Ich hab mein Bachelor- und Master da gemacht in Staffel Engineering und dann Kunstliche Intelligenz also.. Also das ist die Vorstellung dass man von Iran und Frauen in Iran hat.
00:24:32: Das ist so schief, wenn man eine Frau wirklich sieht, die aus Iran kommt ... Ich konnte alles machen!
00:24:38: Nur Kopftuch musste ich tragen.
00:24:40: Und das war's also?
00:24:42: Ist ja auch... Wir haben vorher gesagt, du möchtest nicht zu sehr über Politik reden.
00:24:48: Und es wollen wir auch nicht machen.
00:24:51: Aber das ist auch noch mal ein Unterschied zwischen politischen Vorgaben und einer Kultur dahinter.
00:24:59: Gerade in der aktuellen Situation finde ich total wichtig und interessant, dass zu hinterfragen was wir da so vorgesetzt bekommen als ein Bild von einem Land.
00:25:11: Ich find's total schön zu sehen!
00:25:14: Und auch das, da haben wir ja gerade schon gesagt.
00:25:17: Ist ja nicht nur weil du jetzt aus dem Iran kommst sondern es ist ja grundsätzlich als Frau und auch nicht nur als Frau.
00:25:25: für einen Mann gibt's ja auch so die vorgezeichneten Wege.
00:25:29: Das was die Menschen so erwarten die sie zu gehen haben und dass da irgendwann dann mal geheiratet wird und eine Familie gegründet wird Den bist du nicht gegangen, bis jetzt.
00:25:46: Sondern du hast unter anderem mit dem Radfahren was für dich gefunden?
00:25:50: Oder sagst ne, jetzt will ich hier erst mal mich selber auch finden und mich selber ausprobieren und nicht mehr darauf warten dass jetzt irgendwie jemand kommt, mich an die Hand nimmt und sagt hier jetzt Familie hier dieses Haus kaufen wir und jetzt leben wir dieses Leben was so die Gesellschaft vorsieht.
00:26:08: Und das finde ich extrem interessante Thema wirklich in Frage stellen, wer hat gesagt dass man unbedingt Kinder haben soll.
00:26:18: Wer hat gesagt das wir unbedingt heiraten sollen und unbedingt ein Haus haben sollen unbedingt das und das?
00:26:25: also wo kommt diese Ideen?
00:26:27: Jemand hat irgendwann gesagt.
00:26:30: Und dann jetzt machen wir alle weiter ohne zu fragen Wollen wir das wirklich überhaupt?
00:26:36: Und ich glaube, das war eine von ... Also was bedeutet jetzt, dass ich eine Frau bin?
00:26:45: Ah!
00:26:45: Es gibt diese Erwartung, dass sich irgendwann Kinder kriege.
00:26:50: Und dann die Frage, hast du Kinder?
00:26:53: Warum hast du keine Kinder?
00:26:54: Willst du keine haben?
00:26:57: Das ist wirklich so ein Frau zu sein.
00:26:59: Das ist einfach so eine Maske.
00:27:00: Aber was dahinter kommt und was das für mich bedeutet, das ist viel wichtiger.
00:27:07: Wie bist du unterwegs, wenn du Fahrrad fährst?
00:27:10: Du hast eben den Begriff Bikepacking verwendet.
00:27:13: Bist aber am Anfang erst mal einfach mit einem City-Bike losgefahren.
00:27:17: Also wie professionell ist das mittlerweile, wo du ja auch ein bisschen Erfahrung hast?
00:27:22: Hast du da einen besseres Fahrrad, besseres in Anführungszeichen jetzt ... Wie machst du das mit den Taschen?
00:27:29: Woüber nachtest du, suchst du dir dein Hotelspensionen oder hast du auch mal ein Zelt dabei?
00:27:34: Mein allererster Tool war Also ich hab schon ein Tracking-Bike gekauft und dann, ich habe mein allererste Tour mit dieser Tracking Bike gemacht.
00:27:44: Mit einem Corruption dahinter und zwei Rucksäcke drin!
00:27:47: Weil ich wollte unbedingt das machen... Ich konnte nicht jetzt Zeit verlieren zu überlegen was sind die ultra leichte Ausrüstung?
00:27:56: Die gerade alle Menschen darüber in YouTube reden.
00:28:00: Nein, ich will das machen.
00:28:01: und jetzt mache ich das.
00:28:02: Ich sehe, das ist Teil der Grund, die nicht mehr Menschen unterwegs sind.
00:28:06: Weil sie denken, ich muss das haben und das machen und so trainieren?
00:28:10: Nein!
00:28:10: Macht das!
00:28:12: Und sogar meine erste Drei-Toure habe ich mit einem Korbchen und zwei Rucksäckern gemacht.
00:28:21: Dann habe ich in Jugendheppigen im Hotels geschlafen.
00:28:24: Also vier Wochen in Schweiz und Frankreich gerade mit ein Korbchund hinter meinem Fahrrad.
00:28:30: Dann habe ich so diese Paniers gekauft und dann... ...dann habe ich wirklich vertrauen, um was ich jetzt machen kann.
00:28:40: Und was passiert gerade in meinem Umwelt?
00:28:43: Dann habe noch mehr Vertrauen gehabt!
00:28:46: Und irgendwann habe ich Zelt gekauft.. ..und dann habe ich angefangen in Campingplätze zu schlafen.
00:28:55: Also bis jetzt habe ich keinen Wildcamping gemacht.
00:28:58: Muss man auch nicht.
00:28:59: Also muss man sehen, was passt zu mir?
00:29:04: Und dann macht man etwas, das in diesem Moment passt.
00:29:08: Gehst du da sportlich ran an diese Touren die du machst also hast du so Ziele.
00:29:16: nimmst du dir vorher deinen einen Sport zum Beispiel ein Campingplatz, zu dem du dann am Tag fahren möchtest und Legst du den Ehr auf?
00:29:24: Keine Ahnung, hundertzwanzig Kilometer entfernt oder achtzig Kilometern entfernt.
00:29:29: Worum geht es dir bei deinen Radtouren?
00:29:32: Mein dritte Tool war von ... also das war via Rona.
00:29:36: Also das ist so ein Fluss Runn.
00:29:38: Das verließte von Schweiz bis Frankreich und dann erste Tür habe ich gebucht.
00:29:43: okay dann fahre ich so weiß nicht was siebzig Kilometer und am zweiten Tag hab' ich gebuch.
00:29:48: jetzt muss ich zum Lausanne schaffen Und dann wirklich musste ich ganze Tag so radeln.
00:29:55: Ohne Pause bin ich um elf Uhr in Jürgenhebe angekommen, total kaputt.
00:30:01: Konnte nichts genießen und dachte Nein das mache ich nicht mit mir!
00:30:05: Das geht nicht!
00:30:06: Ich mache kein hundert Kilometer am Tag.
00:30:09: Ich mache so viel wie ich will... ...und dann habe ich angefangen.
00:30:13: so okay also dann fahre ich los.
00:30:16: morgen ist ganz locker wenn ich aufwache wenn Schluss darauf hab Und dann fahre ich, wie viel will ich will und um vier Uhr fünf Uhr schaue ich mal.
00:30:26: Wie weit ich schaffe und dann suche ich mir ein Unterkunft.
00:30:30: Seitdem mache ich das genauso.
00:30:32: Also ja, ich war in diese Richtung... Das Coole daran ist wenn man kein Ziel hat!
00:30:39: Wenn man weiss nicht wo man heute nach schläft dann genießt man diese Zeit, dass man unterwegs ist.
00:30:47: Und ich hab's mehrmals erlebt wenn ich ein Ziel gebucht habe ganze Tag denke ich an mein Ziel und wenn ich kein Ziel hab... Ich hab nix darüber zu denken!
00:30:58: Also es gibt dieser Dorf nicht jetzt.
00:31:01: Und da kann ich die Zeit genießen.
00:31:03: also ich kann machen was ich will
00:31:05: Was machst du denn, oder wie genießt du die Zeit?
00:31:07: Hältst du mal irgendwo an und wenn ja wo guckst du dir was an?
00:31:12: bist du eher naturnah unterwegs.
00:31:15: Oder ist es die Kultur, die dich interessiert?
00:31:17: sind das Gebäude, sind es Menschen?
00:31:20: also als erstes interessiert mich die Natur Und wirklich alles Schauen.
00:31:27: also ich ein fünfjährige bin Und zum ersten Mal ein kleines Stein auf dem Boden sieht und ist so begeistert davon.
00:31:36: Vielleicht nicht mal fünfjährige, vielleicht einen jähriger.
00:31:40: Ich nehme mir wichtig Zeit rumzuschauen und sagen wow Oh mein Gott.
00:31:49: Also mittlerweile... also ich habe mehrmals geweint als sich einfach so ein Grasfeld geschaut Einfach Gras Und ich habe einfach so drinnen kommen.
00:31:59: Ich denke, wow!
00:32:01: Ich glaube es ist ein wirklich Moment von Silence und wirklich nichts Erwartung das sehen genau wie es ist Das trifft so nah.
00:32:12: Kann man nicht beschreiben warum man gerade weint aber man weint.
00:32:17: Ich hab's akzeptiert dass es genau wie sein soll wenn Gras gelb ist dann ist es gelb und wenn es braun ist da ist es braune Und ich habe so jetzt diese Definition von Schonheit weggelassen.
00:32:33: Das war extrem interessant!
00:32:34: Ich war vor ein paar Tagen unterwegs und wir waren in der Nähe von Lengris in Südbayern, und jemand hat gesagt, also die Bäumen waren alle nackt, aber bestell dir vor wenn es Frühling kommt, die haben alle Blätte... Jetzt schon, das ist so interessant!
00:32:54: Das ist nacktis, ich find total interessant jetzt.
00:32:58: Hast du noch Familie im Iran?
00:33:00: Hast du Kontakt zu denen?
00:33:02: und was sagen die wenn du den erzählst?
00:33:06: hey ich bin hier wieder mit dem Fahrrad zwei Wochen eine Woche vier Wochen durch die Gegend gefahren.
00:33:13: Ich weiß nicht wie man das sagt es so.
00:33:16: eine Belgische Singer ist Tromeye.
00:33:20: Er hat ein Song gesungen, er hat dieses Song Alloran Dance.
00:33:26: Ja ja.
00:33:27: Er
00:33:27: hat diese Song Santé und in dieser Song das geht darum... Also ich zeige es für die Leute, die nicht zeigen können.
00:33:37: Und in ganz dieser Song zeigt er so Menschen, die gerade auf dem Schiff unterwegs sind und die Menschen die im Restaurants arbeiten.
00:33:47: Und sie wollen auch tanzen und zelebrieren.
00:33:52: Sie können das nicht!
00:33:55: Das macht mich ein bisschen emotional, aber wenn ich so jetzt zelebrier das Leben auf dem Fahrrad... Ich zelebier auch für die Menschen in Iran, die das nicht zelebrien können.
00:34:10: Und sie schreiben immer meine Freunde und Bekannte, die das sehen.
00:34:14: Sagen auch ja, dass ist so toll, dass du jetzt wieder unterwegs bist!
00:34:17: Wir können auch was Neues erleben und alle deinen Abenteuern mit dir zusammen erleben.
00:34:24: Ich freue mich sehr, weil ich mache es nicht nur für mich.
00:34:27: Ich tanze auch vor diese Menschen, die nicht tanzen können.
00:34:34: Machst du Fotos?
00:34:36: Machst Du Videos oder erzählst du den einfach
00:34:39: davon?!
00:34:40: Ich mache viel Fotos und schreibe Texte unter Fotos, was gerade passiert ist.
00:34:48: Manche Fotos haben so eine Geschichte hinter sich.
00:34:51: Ich mache Videos und manchmal auch erzähle ich, was grad passiert.
00:34:56: Zum Beispiel habe ich vor unserem Gespräch ein Video angeschaut... Die Küste von Normandy raten und davon musste ich an der Grenze von Frankreich-Belgien ankommen.
00:35:12: Und ich habe fünf falsche Zuge genommen,
00:35:15: fünf!
00:35:19: Weil es war so anscheinend in Belgien sich sprechen irgendeine Geschichte, dass man nicht verstehen kann.
00:35:24: Und dann jede Zug, die kommt, ich sagte das ist der richtige Zug.
00:35:28: und dann ich hab überall in alle Richtungen in Belgiene gefahren bis ich um elf war in der Pan, in Belgien angekommen an der Grenze und dann musste ich so um elf und noch mal zwanzig Kilometer raden.
00:35:45: Und ich habe so diese Video aufgenommen.
00:35:47: da ist eine Zelle und singe und erzähle ja jetzt ist es auch all dunkel.
00:35:51: was soll ich jetzt machen wenn sich jemand mich umbringen möchte in ganze Dunkelheit?
00:35:55: und wo ist mein Pepperspray?
00:35:59: Also ich mache so ein Stand-up Comedy für mich, weil jetzt... also okay was macht man jetzt?
00:36:04: Weil es völlig dunkel ist und man ist so voll frustriert von fünf Stunden Zugfahrern die man überhaupt nicht unbedingt wollte.
00:36:12: Das ist so ein stand up Comedy jetzt für mich und dann zweitens also vor den Menschen die das sehen und sie fühlen ah jetzt auch begleiten wir Pega in diese Reise Eine Weise, dass es jetzt eine Theater ist und ich sage oh mein Gott das schaut ja so cool.
00:36:29: Sondern nein!
00:36:30: Ich bin jetzt ganz miserabel Und so ist das.
00:36:34: Und trotzdem können wir alle darüber lachen.
00:36:36: Das hört sich aber an als wäre für dich der Humor dann auch ein Weg damit umzugehen mit einer miserablen Situation.
00:36:44: Sind wir manchmal zu ernst wenn wir da draußen unterwegs sind?
00:36:49: Wir sind zuerst weil wir uns zuerst nehmen.
00:36:52: Das ist noch mal, gehen wir zu diesem Was Bin Ich.
00:36:56: Weil wenn ich mich zu ernst nehmen denke ich nein das kann nicht sein, dass es gerade schief gelaufen ist.
00:37:00: Ich musste um von vor nachmittag in Frankreich sein und so ist es!
00:37:06: Und wenn ich mir nicht ernst habe, dann denke ich was ist so schief geworden?
00:37:09: Was machen wir damit?
00:37:10: Wir können miserabel sein oder wir können darüber lachen?
00:37:14: Und lachen wir lieber darüber...
00:37:17: Was hast du als nächstes Vor-als nächste Tour Gibt's da für dich, hast du so eine Liste von Dingen die du gerne machen möchtest?
00:37:26: Wie suchst du das aus?
00:37:27: Machst du es ganz spontan.
00:37:29: Wo bist du gerade oder guckst du dir Regionen aus?
00:37:33: Ecken, Routen, die du gern mal fahren möchtes?
00:37:36: Also bei mir kommt Spontaneität.
00:37:38: Das ist wirklich so ein Next Level bei mir.
00:37:41: Unglaublich Next Level!
00:37:42: Ich weiß nicht ob noch jemand gibt der noch spontaner ist.
00:37:47: Zum Beispiel ich wollte... Also ich war unterwegs in Frankreich, non-spress-Kanal und ich habe Pausen gemacht in meinem Bäckerei.
00:37:58: Und jemand hat gesagt ja das ist so diese Kanal Canal du midi?
00:38:03: Das ist auch interessant zu raten!
00:38:05: Und ich bin nächstes Jahr einfach losgefahren.
00:38:08: Kanal du Midi jemals hat gesagt eine Bäckereien Frankreich machen wir jetzt.
00:38:14: oder Ron hat ein Kollege gesagt Ron gibt's Machen wir Rohn jetzt.
00:38:21: Und mein Nachbar hat gesagt, okay, jetzt machen wir Luach!
00:38:25: Also ich hab normalerweise wirklich keine Ahnung, wo ich gerade geh'.
00:38:30: Aber Frankreich scheint schon was zu sein, wo du gerne unterwegs bist?
00:38:33: Ja ja, dass ... Ich habe unglaublich große Liebe vor Frankreich und also das ist so unendlich Liebe für Frankreich.
00:38:41: Und ich weiß es auch nicht, warum.
00:38:44: Ich weine oft wenn ich in so Frankreich ankomme.
00:38:47: Ja, ich bin oft in Frankreich aber ich weiß nie wo ich gehen wollte.
00:38:51: Also jemand sagt etwas und dann gehe ich
00:38:53: da.".
00:38:54: So einige der Touren fast alle die du jetzt beschrieben hast für einen Entlang von Flüssen oder Kanälen also von Gewässern.
00:39:03: das ist ja immer sehr schön und sehr angenehm zum Navigieren auch weil du einfach nur diesen Fluss folgen musst.
00:39:12: ob gibt es noch gute Radwege?
00:39:15: Oft ist es nicht so steil, weil es ja wenn du flussab fährst, auch immer ganz leicht back-up geht.
00:39:22: Also eigentlich ein sehr angenehmes Radfahren und Reisen wo man nicht so viel nachdenken muss und ständig ins Handy gucken muss.
00:39:30: Wo muss ich jetzt abbiegen?
00:39:32: Genau genau das war richtig.
00:39:34: wunderbar sind Flüsse Kanäle und Küste sind meine Freundin Und weil ich muss nicht überhaupt schauen, also ich muss mir keine Sorge machen und da sind auch viele Menschen unterwegs.
00:39:46: Da sind viele Camping-Sites.
00:39:48: Ich gehe einfach langsam und genieße die Zeit.
00:39:53: Also es gibt... Es ist nicht für mich Sport.
00:39:55: Wenn man das als Sport beschreibt dann gibt's das Gefahr dass ich versuche die Menschen überzeugen oder mich selber zu überzeugen Nicht zu versuchen jemanden oder mich selber zu überzeugen.
00:40:11: Ich mache es, weil's zu mir passt und mir ist das egal wie viel Kilometer es ist oder was die Menschen denken.
00:40:20: Aber wie viele Kilometer ich geschafft habe oder wo ich gewesen bin?
00:40:24: Du hast mir geschrieben dass dieses draußen sein dir auch eine neue Perspektive auf Beziehung und Familie geöffnet hat.
00:40:36: Was meinst du damit?
00:40:38: Das ist eine sehr, sehr gute Frage.
00:40:41: Also am Ende geht alles um Perspektiv.
00:40:44: Das geht um das größere Bild zu sehen und dann jetzt kommen wir... also das ist wie ein Puzzle die wir gerade bauen in unserer Gespräche.
00:40:52: Also okay was ist eine Frau und was ist die Rolle von der Frau?
00:40:57: Und dann was macht so eine Radreise mit dieser Rolle?
00:41:03: Wenn ich unterwegs war habe ich gesehen Die Welt ist so groß und fast alles was man macht, ist wirklich richtig.
00:41:13: Es gibt keinen Falsch!
00:41:16: Und jetzt ich wollte unbedingt ein Kind haben... ...und dann wenn ich das einfach so Zeit genommen habe und gesehen hab und gesehen habe und geradelt und geradelte und geraddelt und ich dachte also... Also ich war einmal in Australien auf einem Retreat, so Meditation-Retreat.
00:41:40: Und ich hab diese Kangaroos gesehen und ich hab gedacht okay also die waren so ein auf einem so kleinen Fluss und jeder hat für sich so bisschen getrunken und dann rumgeschaut oder weggegangen.
00:41:54: Dann habe ich gedacht jetzt denkt wirklich Kangaroo A Ob Kangaroo B Jetzt zwei Kinder und jetzt bin ich miserabel dass ich keine Kinder hab.
00:42:04: Oder ich denke, Kangaroo beschläft in so und so ein Feld.
00:42:09: Und ich schlafe ins So-und-so-Feld.
00:42:11: Verstehst du?
00:42:12: Also das kommt so eine Ebene... Was ist das Unterschied zwischen dich und dieser
00:42:18: Kangaroo?!
00:42:18: Also der Kangaroo ist vollisch egal ob... ...fünf von den Kangaroos da sind!
00:42:23: Die haben alle Kinder!
00:42:25: Mir ist es egal!
00:42:26: Ich trinke mein Wasser jetzt!
00:42:30: Das ist wirklich so wenn man... Das kann man nur sehen, wenn man sich Zeit nimmt und einfach schaut.
00:42:40: Und gleichzeitig auch denkt man nicht, dass ich wirklich was Besonderes bin.
00:42:45: Weil wenn ich so auf dem Ebene von Kangaroo mich sehe dann kann ich von Kangaro etwas lernen.
00:42:52: Aber wenn ich mich so verloren in meinen Gesellschaft dann kann Ich nie sehen wie dieser Kangaroo das Leben sieht!
00:42:59: Noch mal zu der Frage von Eben.
00:43:00: Hast du konkret für dieses Jahr was vor?
00:43:04: Ich schaue mal, was passiert!
00:43:05: Ich habe große Wunsch Hexatrack in Frankreich zu wandern.
00:43:10: Das ist mein allergrößter Wunsch.
00:43:12: Der sehr lang großer neuer Fernwanderweg den ich auch schonmal vorgestellt habe im Podcast durch viele Gebirge.
00:43:21: Das ist mein Traum seit drei Jahren.
00:43:24: Und ich hab's immer wieder nicht gemacht, weil ... Ich hab ein bisschen Angst von Wildcamping und dieses Jahr hab ich gedacht, ah ja okay also ... Schauen wir mal was man mit diesem Angst machen kann.
00:43:36: vielleicht probieren wir mal und dann schauen wir mal ob es was schief geht oder nicht?
00:43:40: Bist du da denn ... Da waren wir vorhin auch noch mal abgebogen bei deiner Ausrüstung fürs Fahrrad ne?
00:43:46: Bißt du da jetzt auch wieder dann sehr... Einfach unterwegs mit deiner Ausrüstung oder dann schon auch ganz gut ausgestattet, weil du ja mittlerweile auch Erfahrungen gesammelt hast.
00:43:57: Alles was ich dabei habe ist, was ich brauche hundertprozentig.
00:44:02: Ich nehme nie etwas mit was ich nicht brauche oder was es ein Luxus ist.
00:44:08: Das heißt sehr reduziert, sehr minimalistisch und dadurch... ...es ist dann auch Halbwegs leicht, selbst wenn nicht jedes einzelne Ausrüstungsstück ultra-leicht ist.
00:44:20: Ja also ich kaufe wirklich ... Also die Menschen denken ah ja wir müssen so und so teure Sachen kaufen.
00:44:26: Ich hab fast alles von der Keflon gekauft Und ich bin total zufrieden!
00:44:33: Ich muss keinen sechshundert Euro für ein Schlossack bezahlen
00:44:36: Bis du allein unterwegs auf dem Weg?
00:44:39: Immer immer alleine.
00:44:41: Warum alleine?
00:44:43: ganz bewusste alleine?
00:44:45: Weil ich kann mir vorstellen, es gibt vielleicht ja aber Menschen die sagen euch will zumindest mal einen Tag oder zwei mitgehen.
00:44:52: Vielleicht sogar ein bisschen länger.
00:44:54: Machst du's lieber alleine?
00:44:56: Bevor ich überhaupt allein einmal unterwegs war.
00:45:00: das waren meine Gedanke.
00:45:03: Aber das ist immer so cool wenn jemand dabei ist und dann kann man das zeigen und schauen.
00:45:07: Das ist so schön und der andere sagt das ist so schon und wir genießen beide zusammen.
00:45:13: Denn das war ... eine große Hindernis, warum ich nie alleine gegangen bin.
00:45:18: Weil ich dachte, ich muss immer diese Freude mit jemanden teilen und ich glaube bei einer der größten Sachen die ich in diesen Alleinreisen gelernt habe ist Ich reiche mir um Sachen zu genießen.
00:45:35: Ich brauche kein zweite Person Um jetzt diese Fluss zu geniessen oder dieser Baum zu genießen.
00:45:43: Und auch dann man sieht, also wenn man mit Menschen unterwegs ist.
00:45:49: Man will immer überzeugen egal ob es ein Partner oder ein Freund ist und da weiß ich was.
00:45:56: Kollege ist, man will überzeugen!
00:45:58: Also man will sagen ja ich habe erst diese Baum gesehen.
00:46:01: Schau mal das ist so grün, das ist sehr gelb.
00:46:04: Also erstmal alles zu beschreiben, wenn wir alles beschreiben und Adjektive vor allem finden.
00:46:10: Und zweitens will man Überzeuger schauen, wie viele Kilometer ich heute schaffe und du bist so schnell.
00:46:16: Ich bin so langsam!
00:46:18: Wenn man alleine ist, sieht man ein Baum und das ist einfach ein Baum.
00:46:23: Das ist nicht unbedingt eine schöne oder hüßliche Baume, sondern ein Baum muss man nicht beschreiben.
00:46:28: Zweitens mache was ich mache.
00:46:31: Ich versuche kein Mensch zu überzeugen, weil es gibt keinen Menschen, der sieht, wie ich performiere.
00:46:38: So was ist mein Performance?
00:46:40: Und deswegen bewusst gehe ich alleine.
00:46:44: Aber trotzdem, also... Ich genieße es auch sehr wenn ich so abends zu ein Camping-Seit gehe und dann gehe ich rum und traf' ich Menschen die da sind und dann quatschen wir so einen zwei drei Stunden.
00:46:58: sie laden mich zu einem was zu trinken oder zum Frühstück laden Sie mich ein zur Kaffe oder so und das ist für mich eine gesunde so Social und ein gesunde Einsamkeit.
00:47:13: Einsam und allein sind ja in der deutschen Sprache zwei verschiedene Worte, das finde ich ganz schön eigentlich weil allein zu sein nicht unbedingt bedeutet einsam Zu sein oder sich einsam zu fühlen nur weil man ohne andere Personen unterwegs ist.
00:47:32: Könntest du dir vorstellen?
00:47:34: Oder wünschst es dir vielleicht sogar irgendwann mal mit dem Fahrrad ...durch den Iran zu fahren?
00:47:41: Ich finde es total cool und sehr, sehr abenteuerlich.
00:47:46: Die Frage ist so... Was macht man mit Wasser?
00:47:51: Also ich habe einige Menschen gesehen die das gemacht haben.
00:47:55: Das sind zehn Liter Wasser haben sie mitgetragen durch die ganze große Wüste also dass nicht alles wusste.
00:48:02: man muss auch das wissen aber teilweise sind Wüsten da in der Mitte Und wirklich die Frage ist, was machen wir mit Wasser?
00:48:11: Aber das wäre extrem abenteuerlich.
00:48:17: Ich finde es eine sehr wertvolle Erfahrung weil wenn man entweder zu Fuß oder auf dem Fahrrad unterwegs ist sieht man ein komplett andere Bild und Ich finde es sehr wertvoll, dass ich so ein Bild von meinem eigenen Land zu bekommen.
00:48:41: Oh wow!
00:48:43: Weil man erlebt so viel, sehr langsam und mit großem Präzis weil wenn man im Auto ist das gibt kein präzises Man geht einfach.
00:48:56: Und wenn man auf dem Fahrrad ist du siehst wirklich alles was du siehst Pause machen und noch genauer schauen.
00:49:06: Ich wünsche dir, dass das vielleicht irgendwann mal möglich ist, dir?
00:49:11: Und dass du das dann auch nochmal ein bisschen anders sehen kannst, dein eigenes Land aus dem du kommst.
00:49:17: Deine Heimat, wobei ich mir vorstellen kann, dass mittlerweile ... Wie lange bist du jetzt in Deutschland?
00:49:23: Fünfzehn Jahre, Maas, fünfzehn Jahren.
00:49:25: Fünfzen Jahr.
00:49:26: Deutschland auch schon so etwas wie zumindest eine zweite Heimat geworden ist.
00:49:32: Ja!
00:49:33: Du hast ja auch schon viel gesehen jetzt.
00:49:36: Was schätzt du an Deutschland, wenn es darum geht mal mit dem Rad vor die Tür zu fahren?
00:49:43: Also was ... Du hast schon gesagt, die Infrastruktur ist etwas Besonderes, dass viele Möglichkeiten gibt, Radwege und so weiter Regeln, die alles irgendwie dann auch machbar machen.
00:49:55: Gibt's sonst noch was, wo du sagst, das ist in Deutschland besonders?
00:49:59: Ich glaube einfach, diese Kultur zu haben was Neues ausprobieren und so viele Vorbilden zu haben.
00:50:10: Ich glaube das macht Deutschland sehr besonders.
00:50:15: Und einfach ist es ein extrem schöner Land.
00:50:18: also wenn man entlang Donau fehlt Und es ist so wow!
00:50:24: Und Südbayern, das ist mein Lieblingsroute in Deutschland.
00:50:29: Das ist konigse Boden sehr radweg.
00:50:32: Es ist jedem Moment bin ich wow, dass kann nicht wahr sein.
00:50:37: Also einfach unglaublich schon ein Land.
00:50:42: Ja, das is schön glaube ich wenn wir das immer wieder uns auch selbst mal klar machen und das finde weit weg müssen, sondern dass wir einfach das Rad nehmen können und im Zweifel einfach hinten in den Korb zwei Rucksäcke reinpacken können.
00:50:58: Und losfahren von der Haustür aus oder ein Stück weit mit dem Zug selbst wenn wir dann fünfmal in den falschen Zug steigen Bis wir dann ankommen irgendwo.
00:51:10: Wir meckern ja auch sehr gerne über die Bahn in Deutschland, dass wieder alles schief geht und nicht pünktlich ist
00:51:18: usw.,
00:51:19: aber da vielleicht ein bisschen noch mal mehr das zu schätzen, wieder lernen ... Das ist manchmal ein Wiedererlernen was es für Möglichkeiten eben uns gibt.
00:51:32: Da einfach also wirklich einfach ohne großen Aufwand eben rauszukönnen.
00:51:36: Das ist sehr großartig!
00:51:38: Und das finde ich wirklich schade und traurig, wenn man das nicht sieht was man hier hat.
00:51:47: Das finde ich so unglaublich traurige zu vergessen.
00:51:52: So, das nehmen Sie... Ah ja okay natürlich ist es so aber nein das ist nicht natürlich, das haben wir nicht.
00:52:00: Das hat man nicht in jedem Land Und das soll man wirklich jeden Tag zelebrieren, dass es so was in Deutschland gibt.
00:52:11: So viel Freiheit und so viel Sicherheit und so ein tolles Infrastruktur.
00:52:16: Wir dürfen das nicht vergessen.
00:52:18: Wir sollen das wirklich zelebren und schützen.
00:52:23: Und dankbar sein!
00:52:24: Sehr sehr dankbar!
00:52:25: Pika ganz herzlichen Dank Dafür, dass du ein Teil deiner Geschichte ... Man kann ja immer nur ein kleines Resümee schaffen auch hier in diesem Format.
00:52:37: Aber dass du uns das gegeben hast und einen Einblick gegeben hast, auch in deine Sicht auf die Dinge.
00:52:42: ich glaube es ist ganz wertvoll für viele von uns.
00:52:46: Vielen vielen Dank dafür, dass Du da warst heute und ich wünsch dir alles Gute!
00:52:51: Danke sehr, danke.
00:52:52: Ich dir auch und vielen Dank, dass ich Teil von deinem Podcast sein konnte!
00:52:58: Und ich habe es sehr genossen mit dir zu sprechen und auch meine Geschichte mit dir teilen.
00:53:05: Danke sehr!
00:53:11: Ich hab's ja eingangs schon gesagt, es gibt keinen Instagram-Profil oder irgendein anderes in den sozialen Medien auf das ich hier hinweisen könnte damit du Pekka folgen kannst.
00:53:22: Sie sagte zwar sie hat eins da sind aber nur zehn Fotos drin und das steht auch auf privat.
00:53:29: sie könnte das jetzt öffentlich schalten aber ich habe gesagt ne nee Du wirst ja deine Gründe dafür haben warum du das nicht auf öffentlich geschaltet hast Und dann tust du das bitte jetzt auch nicht, weil du das Gefühl hast hier im Podcast brauchen wir so ein Hinweis auf einen Instagram Profil.
00:53:49: Pegas Instagram Profi bleibt also privat?
00:53:53: Du kannst natürlich trotzdem sehr gerne am Sonntag in den Newsletter reinschauen der diesen Podcast begleitet wo ich gerne solche Links aufnehme aber wo es immer über die Themen aus dem Podcast hinaus Inspiration gibt Dinge über diese Stolperne, die mir so auffallen.
00:54:13: Abonnieren kannst du den Newsletter wenn du es noch nicht getan hast unter christophörster.com.
00:54:18: slash frei raus!
00:54:20: Ich wünsch dir eine gute Woche, ich wünsche dir einen guten Frühling, tollen Sommer der dann auch bald kommt und überhaupt eine gute Zeit daraus.
00:54:29: Und ich freue mich natürlich, wenn wir uns nächsten Dienstag wieder hören zur neuen Folge von Freiraus dem Podcast für mehr Freiheit und Abenteuer in unserem Leben.
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