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Wetterfest im Kopf – Stoizismus, Berge und Lektionen aus der Natur

Shownotes

Stoizismus klingt nach alter Philosophie, aber so verrückt es klingt: Diese 2000 Jahre alten Gedanken haben das Zeug, dein nächstes Abenteuer da draußen zu verändern und dir am Ende vielleicht sogar eine neue Haltung zu schenken – eine, die dir nicht nur outdoor, sondern auch auf anderen Ebenen des Lebens hilft. In dieser Folge stelle ich dir den Stoizismus vor, seine Ursprünge im antiken Griechenland, die zentralen Ideen von Kontrolle, Akzeptanz und innerer Haltung, und ich zeige dir, warum diese Philosophie heute aktueller ist denn je. Was bedeutet die „Dichotomie der Kontrolle“ konkret, wenn das Wetter umschlägt? Wie hilft dir Amor Fati dabei, Rückschläge anders zu betrachten? Was hat Memento Mori damit zu tun? Und warum ist die Natur vielleicht das beste Trainingscamp für Gelassenheit, Resilienz und mentale Stärke? Diese Folge verbindet Philosophie mit Outdoor-Erfahrungen, Mindset mit Naturverbundenheit und alte Weisheit mit modernen Herausforderungen. Für mehr Klarheit im Kopf, mehr Ruhe im Sturm und mehr innerer Freiheit. Ach ja, und dann gibt's noch News zu Big-Wave-Surfer Sebastian Steudtner und einem neuen Fernwanderweg durch Europa ...

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// Outro-Song: Dull Hues by Lull (audiio.com)

Transkript anzeigen

00:00:00: Stoizismus war und das mag ich besonders daran, nie so eine reine Elfenbeinturmphilosophie.

00:00:07: So ne abgehobene Sondern der war immer fürs echte Leben gedacht Für Zeiten in denen Unsicherheit herrscht für Zeiten indem wir das Gefühl haben dass wir die Kontrolle verlieren für Krisen wenn es unangenehm wird.

00:00:25: Im Prinzip ist stoizismus radikale Realität.

00:00:30: Da draußen sind wir einfach radikal real.

00:00:36: Stolch zu sein bedeutet nicht hart zu werden, sondern einen klaren Blick draufzuhaben was wir kontrollieren können und was wir nicht kontrollieren könnten.

00:01:00: Moin!

00:01:01: Und herzlich willkommen bei Freiraus dem Podcast für mehr Freiheit und Abenteuer in unserem Leben.

00:01:08: Ich bin Christoph Fosso und ich habe heute eine kurze knackige Folge für dich aus der du aber eine Menge mitnehmen kannst für dein draußen unterwegs sein, für deine nächste Reise.

00:01:19: Für dein nächstes Abenteuer, für deinen nächsten Ausflug in die Natur aber auch darüber hinaus für andere Ebenen deines Lebens.

00:01:30: Es geht heute darum, klar zu unterscheiden was wir kontrollieren können und was wir nicht kontrollieren kann.

00:01:36: Das ist eine Fähigkeit die hört sich jetzt erstmal gar nicht so außergewöhnlich an Die ist aber total wichtig.

00:01:42: wie gesagt wenn wir da draußen unterwegs sind Aber auch in vielen anderen Situationen des Lebens gerade In Situationen die nicht so sicher erscheinen die ein bisschen kriselig erscheint Und wenn wir auf die aktuelle Weltpolitische Lage gucken, dann ist auch das durchaus ein relevanter Aspekt glaube ich.

00:02:05: Vorweg aber mal drei aktuelle News.

00:02:08: zum einen läuft jetzt am Donnerstag ein ganz interessanter Film in den Kinos an in den kleinen Kinos, in ausgewählten Programmkinos.

00:02:19: Nicht in allen großen Multiplex-Dingern und zwar eine Dokumentation über Sebastian Steudner.

00:02:26: Sebastian Steutner ist Big Wave Surfer, er ist die höchste Wellegesurf, die je ein Mensch gesurft ist kommt verrückterweise aus Nürnberg und ist mit sechzehn Jahren nach Hawaii abgehauen, weil er diesen großen Traum hatte das er Surfer werden möchte.

00:02:43: Und da war es für ihn völlig klar dass er nach Hawaii muss.

00:02:47: Das war für seine Familie erstmal ein kleiner Schock.

00:02:51: Es gab dann eine Familie auf Hawaii die ihn aufgenommen hat und er musste sich sehr sehr dort hinkämpfen wo er heute ist nämlich wirklich einen auch in der Szene anerkannte Extrem-Sportler Gibt in dem Film natürlich wahnsinnig beeindruckende Bilder von riesigen Wellen, ist aber auch eine tolle Story.

00:03:12: On the Wave heißt dieser Film!

00:03:15: Ich hatte den jetzt am Sonntag schon im Newsletter drin – es gibt ja immer am Sonnentag einmal die Woche ein Newsletter, den ich verschicke wo weiterführende Links und Infos zu den Themen aus dem Podcast drinnen sind aber auch darüber hinaus und das ist ein Beispiel für Empfehlungen, die da so drin sind.

00:03:34: Dann bin ich jetzt gerade gestolpert über einen Begriff den ich interessant fand, den noch nicht gehört habe, den ich dir gerne auch mal mitgeben möchte damit du auf dem laufenden bist was so aktuelle Trends betrifft und interessante Wortkreationen und zwar Scrambling!

00:03:53: Hast Du davon schonmal gehört?

00:03:55: im Autorkontext?

00:03:56: Beschreibt wohl dass unterwegs sein zwischen Wandern und gesichertem Klettern, also ein Kletter durchaus im Fels aber nur in einem solchen Gelände wo es nicht unbedingt notwendig ist zu sichern.

00:04:16: Also ein Krakseln könnte man sagen.

00:04:19: Scrambling heißt das Folie jetzt und es gibt richtig so Scrambling-Routen, die teilweise dann übergehen auch in Klettersteige aber das ist es eigentlich nicht.

00:04:29: Kletterstege sind kein Scrambling, aber natürlich sind die Übergänge da fließend.

00:04:36: also solltest du mal irgendwo lang krakselnen über den Felsen ohne Sicherung Dann machst du Scrambling.

00:04:45: Hast Du auch was gelernt, wie ich?

00:04:46: Ich kann jetzt auch klug mitreden wenn das Wort mal irgendwo fällt.

00:04:51: Dann hat mir Geralt der unterwegs ist auf seiner Wanderung durch Deutschland Auf dem Weg der Hoffnung Wie er ihn nennt der vor einigen Wochen hier im Podcast von diesem Projekt erzählt hat, mir am Telefon erzählt.

00:05:07: Ich hab nämlich neulich mit ihm gesprochen als er kurz hinter Hamburg war.

00:05:13: Ihm geht's gut das nebenbei er macht gut Distanz, er hatte am Anfang sehr viel zu kämpfen mit Schnee und Eis.

00:05:22: Aber jetzt ist das ja weg!

00:05:24: Und jetzt geht es so gefühlt in den Frühling rein.

00:05:26: Es läuft gut für ihn Er hat eine gute Zeit, er hat schon interessante Menschen getroffen.

00:05:30: Wir haben unter anderem darüber gesprochen Ich weiß gar nicht mehr genau wie wir drauf gekommen sind am Telefon Dass es jetzt einen neuen Fernwanderweg gibt in Europa der ja eine Besonderheit hat.

00:05:47: Der an sich eine Besunderheit ist, weil er der erste Fernwanderweg ist, der von einem Outdoor-Unternehmen ins Leben gerufen bzw aus dem Boden gestampft wurde.

00:06:01: Man könnte meinen quasi als ein Marketinginstrument.

00:06:07: und zwar heißt dieser Trail Wolf Trail Hört sich erst mal interessant an und ja so, als würde es durch Regionen gehen in denen der Wolf zu Hause ist bzw.

00:06:20: eine Route nehmen die auch der Wolf nimmt beziehungsweise genommen hat im Zuge seiner Verbreitung in Europa.

00:06:29: Und der Trail führt auch durch viele solcher Region.

00:06:34: das durchaus.

00:06:36: aber Das Unternehmen, das diesen Trail vermarktet ist Jack Wolfskin und da kommt natürlich ein kleiner Beigeschmack herein.

00:06:46: Wir waren uns beide nicht ganz so sicher wie wir das beurteilen sollen.

00:06:52: einerseits natürlich toll dass ein weiterer Fernwanderweg in Europa Promoted wird, bekannt gemacht wird und dass auch Menschen motiviert werden einen solchen Weg zu laufen und draußen in der Natur zu sein.

00:07:06: Andererseits natürlich etwas was es so noch nicht gab nämlich eine Einflussnahme marketingmäßig jetzt nicht nur von Tourismus-Regionen sondern wirklich auch von Autorunternehmen die Ausrüstung produzieren und ein solchen Weg eben als Marketing nutzen.

00:07:27: Mach dir da selber gerne ein Bild von, ich werde den Link zu diesem Weg mit allen Infos zur Route, zu den Etappen und so weiter mal in den kommenden Newsletter packen.

00:07:39: Den du abonnieren kannst wenn du es noch nicht getan hast unter christophörster.com.

00:07:43: slash frei raus!

00:07:44: Bevor wir jetzt weitermachen und richtig reingehen in diese Folge atmen wir noch einmal kurz tief durch.

00:08:12: Wie im Intro schon angekündigt möchte ich heute über was sprechen Was sich auf meinen Touren, wenn ich draußen unterwegs bin immer wieder dazu gesellt heimlich still und leise ohne dass ich es geplant habe.

00:08:25: Kein neues Gadget kein krasser Mindset-Hack sondern eine ganz alte Philosophie über zweitausend Jahre alt die heißt hast du bestimmt schon mal gehört Stoizismus.

00:08:38: Ich will heute mal darüber sprechen, was ist Stoicismus eigentlich?

00:08:42: Wo kommt der her und warum kann er uns helfen draußen, gelassener unterwegs zu sein, klarer stärker unterwegs zu seien.

00:08:50: Und was davon können wir eben auch auf andere Bereiche des Lebens anwenden.

00:08:55: Viele denken bei Stoicismus gleich an stoisch, dass da jemand stoisch durch die Welt geht.

00:09:02: Und er schwingt immer so eine Gefühlskälte mit so einer gewisse Härte.

00:09:08: aber auch das entkräften wir heute weil es darum im Stoicismus gar nicht geht.

00:09:13: Der Stoicsismus ist entstanden ungefähr dreihundert vor Christus Im antiken Griechenland.

00:09:21: derjenige der ihn begründet hat heißt Zenon von Chition.

00:09:26: Er hat in Athen unterrichtet und zwar in einer bemalten Säulenhalle, die hieß Stor Poicile.

00:09:36: Daher kommt dieser Name Stoicismus.

00:09:39: Später wurde diese Philosophie dann im römischen Reich weiterentwickeln.

00:09:44: Und es waren Namen, die diese Idee weiterentwickelt haben von denen du auch einige mit Sicherheit schon mal gehört hast Seneca zum Beispiel Epiktet und Markus Aurelius römischer Kaiser.

00:09:56: Stoizismus war und das mag ich besonders daran nie so eine reine Elfenbeinturm Philosophie, so eine abgehobene sondern der war immer fürs echte Leben gedacht für Zeiten in denen Unsicherheit herrscht, für Zeiten indem wir das Gefühl haben dass wir die Kontrolle verlieren.

00:10:18: Für Krisen wenn es unangenehm wird, wenn es schwierig wird also letztlich auch genau für das, was wir draußen immer wieder erleben können.

00:10:28: Jetzt nicht an einem schönen Sommertag wo alles prima ist und die Vögel zwitschern, die Sonne scheint und wir einfach eine tolle Wanderung machen.

00:10:38: Da brauchen wir den Stoizismus nicht wirklich.

00:10:41: aber wenn wir draußen unterwegs sind dann kann jederzeit auch eine Situation eintreten die ungemütlich wird.

00:10:49: Das sind und auch diese Erfahrungen hast du vielleicht schon gemacht, Situationen in denen wir ganz besonders wachsen können, indem wir spüren auch manchmal was uns noch wo fehlt an Selbstvertrauen, an Sicherheit, vielleicht auch an Fähigkeiten aber definitiv Situation, die uns in irgendeiner Form eine Rückmeldung Informationen gibt.

00:11:11: Die Kernidee des Stoizismus ist dass es Dinge gibt, die in unserer Kontrolle liegen und Dinge, die nicht in unserer Kontrolle liegen.

00:11:20: Was liegt in unserer kontrolle?

00:11:21: Das sind unsere Gedanken, unsere Entscheidung, unsere Haltung und unser Handel, unser Verhalten.

00:11:31: Was nicht in unserer Kontrolle liegt, ist zum Beispiel das Wetter.

00:11:34: Das sind andere Menschen wie andere Menschen auf uns zukommen.

00:11:38: Das können wir dann teilweise wieder und da geht es schon rein.

00:11:41: Da wird's interessant mit den Dingen die in unsere Kontrolle liegen beeinflussen.

00:11:47: aber erst mal liegen die anderen Menschen nicht in unser Kontrolle.

00:11:52: Meinungen von anderen liegen nicht in unserer Kontrolle.

00:11:56: Äußere Umstände, jetzt auch jenseits des Wetters liegen nicht in unsere Kontrolle.

00:12:01: und so banal das klingt, dass erstmal anzunehmen, das zu sehen überhaupt und zu akzeptieren, dass das so ist Das ist schon mal sehr, sehr viel wert.

00:12:13: Ich kann mich ärgern über etwas das nicht in meiner Kontrolle liegt.

00:12:17: Ich brauche mich aber darüber nicht ärgert weil es ohnehin nicht in meine Kontrolle liegt.

00:12:23: wenn ich mich aber radikal darauf fokussiere was ich tun kann also was in meiner kontrolle liegt um diese situation für mich zu verbessern und da bestmöglich durchzugehen dann handle ich nach der Idee des Stoizismus.

00:12:41: Das bedeutet nicht, dass sich mir alles schönrede und einfach nur hinnehme sondern das ich klar unterscheide.

00:12:49: kämpfe ich gerade gegen etwas was ich nicht kontrollieren kann oder arbeite Ich mit dem was ich kontrollieren Kann an der Realität!

00:12:59: Ich kann die zumindest teilweise verändern Mit dem was in meinem Einflussbereich liegt.

00:13:07: Das ist eine mega wichtige Fähigkeit, das zu können und auch diesen Unterschied zu sehen zwischen ja stoischer Gelassenheit wie wir sie manchmal interpretieren oder was wir uns unter ihr vorstellen dass wir einfach alles nur geschehen lassen.

00:13:23: Und dem was sie wirklich bedeutet nämlich diesen Unterschied zum machen und mit dem was wir kontrollieren und was wir verändern können einzuwirken auf die Realität.

00:13:35: Die Stoiker haben sich ganz bewusst immer wieder in Situation gebracht, die jenseits des eigenen Komfortbereichs lagen.

00:13:43: Sie haben das jetzt nicht verlassen der Komfortzone genannt ist ja eh so ein ausgelutschtes Buzzword sondern freiwillige Unannehmlichkeit.

00:13:53: Seneca hat sogar empfohlen Bewusstage mit wenig Komfort einzulegen damit wir uns daran erinnern dass wir mehr aushalten als wir glauben.

00:14:03: Und es erletzt sich genau das, was wir machen wenn wir da draußen minimalistisch reduziert unterwegs sind.

00:14:11: Wenn wir eine Nacht im Zelt verbringen oder sogar ohne Zelt draußen in der freien Natur, wenn wir zu Fuß gehen anstatt den Zug zu nehmen oder das Auto – wenn wir ein bisschen frösteln statt den ganzen Tag nur bei aufgetreeter Heizung drinnen zu sitzen!

00:14:27: Einige Aspekte des Stoizismus, die sich dann später auch entwickelt haben wirken auf den ersten Blick tatsächlich so ein bisschen krass.

00:14:37: Wie zum Beispiel das sogenannte Amor Fatih was bedeutet Liebe dein Schicksal?

00:14:44: Das heißt dass wir unser Schicksaal nicht nur ertragen, sondern wirklich lieben.

00:14:50: Aber es ist immer eine feine Linie und deswegen sage ich, das wirkt erstmal ein bisschen krass zu unterscheiden zwischen sich dem Schicksal hingeben und das Schicksall lieben.

00:15:04: Und zu versuchen auf dieses Schicksale einzufügen.

00:15:08: Sich eben nicht zu fragen warum passiert das mir?

00:15:11: Warum ich, was habe ich getan?

00:15:14: Wer hat da etwas gegen mich?

00:15:17: Sondern immer den Fokus darauf zu richten.

00:15:19: Was kann ich daraus lernen?

00:15:22: Wie macht mich das stärker?

00:15:24: Auch hier wieder entscheidend nicht in eine untätige Gelassenheit fallen sondern schauen, was kann ich tun um mein Schicksal im wahrsten Sinne des Wortes in die eigenen Hände zu nehmen!

00:15:39: Ein weiterer Aspekt ist was, was Markus Aurelius irgendwann Memento Mori genannt hat.

00:15:45: Sich daran zu erinnern dass man sterblich ist also an die eigene Vergänglichkeit zu denken jeden Tag um präsenter im hier und jetzt zu sein um dankbarer zu sein für das Leben in diesem Moment.

00:16:02: Das heißt, es geht nicht darum irgendwas zu verklären sondern wirklich ganz ehrlich darauf zu gucken dass unsere Zeit hier irgendwann endet und dass wir etwas tun können tun sollten, um unser Leben im Hier und Jetzt zu gestalten.

00:16:21: Auch da wieder diese ganz klare Unterscheidung zwischen dem was wir nicht kontrollieren können – nämlich dass unsere Zeit irgendwann endet!

00:16:32: Was wir aber kontrollieren kann worauf wir Einfluss haben ist wie unser Leben hier und jetzt aussieht zumindest In Teilen auch da.

00:16:43: Wir können nicht alles kontrollieren, wir können nicht alle beeinflussen.

00:16:47: es gibt Dinge die liegen jenseits unserer Kontrolle aber es gibt ganz viel was wir beeinflussend können.

00:16:54: Es gibt Möglichkeiten das zu trainieren.

00:16:55: zum Beispiel wenn du das nächste mal aufbrichst zu einer Outdoor-Tour Du kannst dich fragen Was könnte heute schiefgehen?

00:17:03: Damit will ich nicht sagen, dass immer wenn wir aufbrechen.

00:17:06: Wir uns alle möglichen Horrorszenarien ausmalen sollten.

00:17:11: aber ihr könnt das mal als Übung machen.

00:17:13: was könnte heute Schief gehen?

00:17:15: was könnte da kommen was unangenehm wird was mich vielleicht überrascht?

00:17:20: und dann die nächste Frage stellen wie würde ich ruhig und klar darauf reagieren?

00:17:27: was liegt wirklich in meiner Kontrolle in meiner Reaktion darauf.

00:17:32: Wie verhalte ich mich im besten Fall, um diese Situation stoisch zu meistern?

00:17:37: Wenn irgendwas nicht läuft wie geplant egal was wir draußen machen dann können wir uns in jeder dieser Situation auch ganz bewusst sagen hey das gehört dazu dass liegt nicht in meiner Kontrolle gerade Fokus auf das, was in meiner Kontrolle liegt.

00:17:55: Das können die kleinsten unscheinbarsten Situationen sein, in denen wir üben können diese Haltung zu implementieren.

00:18:05: und je mehr wir es in kleinen Situationen schaffen, desto mehr wird es zur Haltung und hilft uns dann wenn's wirklich mal drauf ankommt.

00:18:13: Im Prinzip ist Steuizismus radikale Realität.

00:18:17: Da draußen sind wir einfach radikal real, realen Umständen ausgesetzt und deshalb ist es da draußen hilfreich.

00:18:27: den Stoizismus zu kennen und zu wissen, wie er funktioniert.

00:18:32: Und ihm eben im besten Fall als Haltung zu implementieren.

00:18:35: Und diese radikale Realität des draußen unterwegs seins ist so ein fantastisches Labor für das Leben weil da keine Filter sind, weil da kein Algorithmus ist, kein künstlicher Komfort, weil es da wirklich real ist!

00:18:50: Und nochmal war das oft eine falsche Vorstellung ist stoisch zu sein bedeutet nicht hart zu werden, sondern weich genug um mitzugehen.

00:19:00: Mit den Gegebenheiten einen klaren Blick draufzuhaben was wir kontrollieren können und was wir nicht kontrollieren könnten.

00:19:07: auch stark genug zu sein um stehen zu bleiben wenn es darauf ankommt also nicht weiter zu gehen etwas durchzuziehen was für uns in den Kopf gesetzt haben.

00:19:16: so ein Berg ist am Ende bildlich gesprochen nicht ein Gegner sondern ist ein Lehrer der uns dabei hilft Dinge klarer zu sehen Wenn du in dem Zusammenhang eigene Erfahrungen gemacht hast, die vielleicht auch anders sind wenn du eine andere Sicht darauf hast.

00:19:31: Wenn dir das vielleicht aber auch schon geholfen hat dieser Einstellung, wenn du draußen unterwegs warst dann lass mich das gerne wissen.

00:19:38: schreib mir gerne eine E-Mail schreiben einen Kommentar unter diese Podcastfolge Oder schreibt mir auch gerne eine Nachricht via WhatsApp.

00:19:48: Schickt mir eine Sprachnachricht, kannst mir auch ein Foto schicken.

00:19:51: Das geht über eine Telefonnummer, die du dort findest wo du den Newsletter zu diesem Podcast abonnieren kannst und zwar auf christophförster.com.

00:20:03: Ich danke dir fürs Zuhören!

00:20:05: Freue mich wenn du nächste Woche wieder reinhörst.

00:20:07: da gibt es natürlich ne neue Folge frei raus und wünschte ihr bis dahin gute gelassene Zeit.

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