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Raus aus allem – vom Aussteigen, der großen Freiheit und der Wirksamkeit im Hier und Jetzt

Shownotes

Raus aus allem. Kündigen. Wegfahren. Neu anfangen. Ein anderes Leben führen. Der Gedanke daran fühlt sich für viele gerade unglaublich verlockend an, auch weil uns so viele attraktive Beispiele vorgelegt werden – Vanlife-Aussteigerträume, magische Outdoor-Kulissen, faszinierende Abenteuerprojekte. In dieser Folge spreche ich über die Sehnsucht nach solchen Szenarien, aber auch darüber, dass diese Sehnsucht oft zu einem Alibi wird. Wir schauen uns an, warum der Gedanke an einen Ausstieg uns oft davon abhält, jetzt Dinge zu verändern. Wir versuchen, zu verstehen, warum radikale Lösungen gerade dann so attraktiv werden, wenn wir unzufrieden sind. Und wir skizzieren, was wirklich hilft, wenn wir spüren: So wie es gerade ist, geht es nicht weiter. Diese Folge ist eine Einladung, Aussteigen neu zu denken und Freiheit nicht als großen Sprung, sondern als konkrete Bewegung im Hier und Jetzt zu verstehen.

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// Outro-Song: Dull Hues by Lull (audiio.com)

Transkript anzeigen

00:00:00: Was macht denn diese Sehnsucht aus?

00:00:03: Wovon genau will ich denn eigentlich raus?

00:00:07: Was ist das, was mich hier nervt in meiner aktuellen Situation?

00:00:12: Was stört mich?

00:00:15: Eine Möglichkeit, das zu erreichen, wäre zum Beispiel zwei feste Offline-Abende zu installieren in einer Woche.

00:00:23: Ein Termin weniger im Kalender, völlig unabhängig davon, was du dann mit dieser Zeit anfängst.

00:00:27: Es wäre sogar sehr ratsam.

00:00:29: die dann nicht gleich wieder für etwas anderes zu verplanen.

00:00:34: Heute ist wirklich heute.

00:00:37: Egal wann wir jetzt diese Podcast vorgehören.

00:00:40: Und wenn es eine halbe Stunde vor Mitternacht ist und wir schon im Bett liegen, dann haben wir noch eine halbe Stunde Zeit.

00:01:01: Moin und herzlich willkommen bei Freiraus, dem Podcast für mehr Freiheit und Abenteuer in unserem Leben.

00:01:09: Ich bin Christoph Förster und nehme dich heute mit rein in eine Folge, in der es um ein sehr wichtiges Thema geht in meinen Augen.

00:01:19: Es geht darum, mit Mythen mal ein wenig zu brechen und Sehnsüchte aus einer Perspektive zu betrachten, wie wir sie in der Regel nicht betrachten.

00:01:31: Wir sprechen heute über den Wunsch mal rauszukommen, mal so richtig.

00:01:37: ja abzuhauen aus unserem aktuellen Leben und vielleicht sogar dauerhaft unser Leben komplett auf den Kopf zu stellen und auszusteigen.

00:01:49: Um den Wunsch geht es heute, den danach auszusteigen, sei es auf Zeit oder sogar komplett.

00:01:57: Wir nehmen diesen Wunsch mal auseinander und wir gucken hinter die Kulissen dieses Wunsches.

00:02:04: Wir schauen, was passiert, wenn diese ganz große Freiheit da ist, ob und wann da nicht möglicherweise doch etwas fehlt.

00:02:15: Und wie wir diesen Bedürfnis, diesem Wunsch begegnen, nachhaltig unseren Umgang damit ändern.

00:02:22: Es wird in dieser Folge aber auch ganz konkret.

00:02:26: Es gibt ein paar Ideen, wie wir jetzt schon etwas ändern können und Fragen, die wir uns jetzt stellen sollten, um überhaupt erstmal ein Gefühl dafür zu bekommen, wie ernst es uns ist, mit diesem Wunsch auszubrechen.

00:02:45: Wir kennen das mit Sicherheit fast alle.

00:02:47: Dieses Gefühl, dass das eigene Leben immer wieder mal oder sogar dauerhaft sehr eng erscheint.

00:02:55: Wie sprengen wir diese Enge, ohne jetzt nur an so ein paar kleinen Schräubchen zu drehen?

00:03:02: Sondern wie kriegen wir richtig Veränderungen?

00:03:05: Wie kriegen wir richtig Freiheit, Mehrfreiheit in unser Leben.

00:03:10: Was sind für dieses Jahr, das vor uns liegt, unsere Vorbilder?

00:03:14: Was sind die Geschichten, denen wir folgen wollen?

00:03:19: Welche Geschichten schreiben wir selbst?

00:03:22: Darauf gucken wir in der heutigen Folge und wir fangen damit auch gleich an, nachdem wir noch einmal kurz durchgeatmet haben.

00:03:49: Vielleicht kennst du diesen Gedanken.

00:03:51: Wenn ich hier einfach raus wäre, dann wäre alles leichter.

00:03:55: Weniger Zeug zum Beispiel, kein Kalender, kein Druck, kein Müssen.

00:04:00: Ich hab das eben schon gesagt im Intro.

00:04:02: Es gibt so Momente, da fühlt sich das Leben an, als wäre alles zu eng.

00:04:06: Wie so ein zu enger Pullover oder eine zu enge Jacke.

00:04:10: Und dann plötzlich siehst du so ein Bild.

00:04:14: irgendwo auf Instagram, in einer Zeitschrift oder wo auch immer.

00:04:20: Eine Straße, eine Weite, ein Wellen der langferten Sonnenaufgang, jemand der auf einem Kipfel steht und du hast sofort das Gefühl, da ist es nicht so eng, da ist Luft, da kann ich richtig atmen.

00:04:38: Und in dir entsteht diese Sehnsucht genau nach... diesem Gefühl, dass du frei bist und dass du atmen kannst, dass es eben nicht mehr zu eng ist, dass du diesen zu engen Pullover oder diese zu enge Jacke ablegst und sich alles wieder leichter anfühlt.

00:04:56: Und diese Vorstellung wird zu etwas wie einem Versprechen eines besseren Lebens, das du gerne auch hättest.

00:05:05: Diese Mechanik funktioniert dann besonders gut, wenn wir uns nicht wirklich wohlfühlen da, wo wir sind in dem Leben, in dem wir gerade stecken.

00:05:15: Zum Beispiel, wenn wir erschöpft sind, auch wenn wir diese Erschöpfung vielleicht nicht ganz konkret definieren oder formulieren können, sondern sie einfach nur als dumpfes, wahges Gefühl wahrnehmen.

00:05:28: Das Ding ist, dass vor allem Social Media die Auswege aus solchen Situationen so hübsch darstellt, dass hier oft viel Lösungen erscheinen, die eigentlich gar nicht so schwer zu erreichen wären, wenn wir denn wirklich wollen.

00:05:44: Allerdings ist meist das Gegenteil der Fall.

00:05:47: Ich will hier heute überhaupt nicht den Wunsch nach dem Ausbrechen auseinandernehmen oder irgendwie abwerten.

00:05:53: Ich will darüber sprechen und ein Bewusstsein dafür schärfen, dass dieser Wunsch oft zwar real ist und völlig legitimes, total nachvollziehbar ist, aber unser Umgang damit ein nicht ganz so ehrlicher ist und dass dieser Wunsch einfach oft missverstanden wird, was dazu führt, dass, wenn wir überhaupt irgendetwas tun, dass nicht so wirklich erfolgreich ist oder dass nicht unser Gefühl ändert, unsere blöde Situation auflöst, in der wir uns befinden.

00:06:33: Ich glaube, das Aussteigen ist in den meisten Fällen kein Freiheitsprojekt, sondern es ist ein Regulationsversuch, weil unser System überlastet ist und der Kopf sich den Radikalsnäbel sucht, den er kennt, nämlich einfach die Reißleine zu ziehen.

00:06:50: Es ist tatsächlich so, dass unser Nervensystem unter Druck verstärkt in Extrem denkt.

00:06:56: Ich folge auf unterschiedlichen Kanälen ja selbst ganz vielen Menschen, die so einen Traum von einem besseren Leben versprechen.

00:07:03: Ob es jetzt mit dem Van, einem Wohnmobil oder einem anderen wilden Abenteuermobil irgendwo ist, ob es draußen in der Natur auf einem Berg irgendwo ist, ob das Menschen sind, denen es gelingt, mit sehr, sehr wenig Zeug klarzukommen, also ein sehr minimalistisches Leben zu führen und vielleicht sogar richtig abseits der Gesellschaft irgendwo leben, habe heute morgen gerade wieder Bilder gesehen von einem Holländer.

00:07:33: der ganz einsam in den bergen so eine alte steinerne hütte sich aufgebaut hat und immer wieder in youtube videos aber auch auf instagram und so weiter davon berichtet wie er dort lebt.

00:07:47: und das sind ganz tolle bilder.

00:07:50: gar nicht so laut erzählt sondern wirklich schön erzählt.

00:07:55: aber auch das natürlich etwas das vor allem über die sehnsucht funktioniert.

00:08:01: das ist gar keine kritik an demjenigen zum Beispiel, der diese Bilder teilt, sondern wir sollten uns mal fragen, warum uns, zum Beispiel das in dem Fall oder auch irgendetwas anderes, warum uns gerade das so anspricht, was genau das in uns auslöst und was das mit uns zu tun hat.

00:08:26: Ganz oft sind das so Faktoren wie Ruhe, Keine Erwartungen, nichts müssen.

00:08:33: Selbstbestimmung, selbstbestimmt und frei zu leben.

00:08:37: Das sind Dinge, die wir oft, ich sage nicht, dass es immer so ist, ist auch bei jedem unterschiedlich, aber mit solchen Sehnsüchten dann verknüpfen.

00:08:47: Das wollen wir auch.

00:08:48: Jetzt mal abgesehen davon, dass das in vielen Fällen auch gar nicht eins zu eins so ist, wie wir uns das vorstellen, dass diese Menschen, die da als Vorbilder für uns fungieren, in Wahrheit gar nicht ein solches Leben führen, wie sie es darstellen, nach außen und wie es dann bei uns ankommt.

00:09:09: Und dass wir natürlich nicht eins zu eins uns mit denen vergleichen können, weil die Bedingungen, die Grundvoraussetzungen oft schon ganz andere sind.

00:09:19: Klassiker, Menschen, die Sehnsüchte verkaufen und ganz ganz viele Follower haben.

00:09:25: Die sind oft alleine unterwegs.

00:09:28: Sie haben zum Beispiel keine Familie.

00:09:30: Die haben keinen anderweitigen Job, was ja durchaus mit dieser Vorstellung von Freiheit einhergehen kann.

00:09:38: Klar, nicht mehr einen klassischen Job zu haben.

00:09:41: Aber eine Freiheit, die wir möglicherweise gar nicht wollen, ist eine alleine zu sein.

00:09:47: Also keine Familie in Anführungszeichen an der Hacke zu haben.

00:09:52: Oder das ganze Jahr nur ... unterwegs zu sein.

00:09:56: Und da wird es dann schon interessant.

00:09:58: Ganz oft haben Menschen, die so ein Sehnsuchtsleben zeigen, zum Beispiel Probleme mit Einsamkeit.

00:10:05: Und das einzige soziale Netzwerk, das sie haben für sich, ist das soziale Netzwerk im digitalen, sprich auf Social Media, die Menschen, mit denen sie dort kommunizieren.

00:10:19: Und im echten Leben sind es dann gar nicht so viele und es nagt innerlich.

00:10:24: an den Menschen.

00:10:25: Das weiß ich aus persönlichen Erfahrungen und Begegnungen, aus persönlichen Gesprächen, will jetzt in dem Zusammenhang aber keine Namen nennen.

00:10:34: Ich habe aber in einigen Podcastfolgen hier auch schon mit Menschen gesprochen, die ähnliches berichtet haben.

00:10:43: So was ich aber eigentlich sagen wollte, das was wir dort sehen, in diesen Versprechen, so etwas wie Ruhe und Selbstbestimmung.

00:10:54: Das hat jetzt nicht direkt unbedingt mit dem Ort zu tun, sondern das ist ja erstmal etwas, was wir.

00:11:05: vermissen.

00:11:06: Wir verbinden das dann oft mit so einem Ort und sagen, wenn wir auch an diesem Ort wären, dann wäre das da.

00:11:14: Aber das ist ein Trugschluss und auch darüber habe ich hier schon mit vielen Menschen gesprochen, egal an welchem Ort wir sind, wir haben uns ja selbst dabei und wir haben die Themen dabei, die wir mit uns herum tragen.

00:11:30: Einige Sachen würden sich vielleicht auflösen, zum Beispiel unsere Konflikte mit bestimmten Personen.

00:11:36: Manchmal beruhen diese Konflikte ja aber auch auf Mustern, an denen wir nicht ganz unbeteiligt sind, also Verhaltensmuster von uns selbst.

00:11:48: Damit will ich überhaupt nicht sagen, dass wir immer die Schuldigen an allem sind.

00:11:53: Ich will nur sagen, lass uns ehrlich sein und ehrlich auf das ganze Ding gucken.

00:11:59: damit wir wirklich Lösungen finden, die uns nachhaltig voranbringen.

00:12:06: Ausbrechen, aussteigen kann total der richtige Schritt sein.

00:12:10: Kann extrem mutig sein.

00:12:12: Und es kann sein, dass du danach sagst, wow, endlich.

00:12:16: Hätte ich das vielleicht schon früher gemacht, dann wäre ich früher glücklich gewesen, aber jetzt bin ich es.

00:12:23: Jetzt ist für mich alles perfekt.

00:12:26: Ich habe aber auch und da wiederhole ich mich schon sehr oft gesehen, dass das am Ende nicht der Fall ist.

00:12:34: Und schon diese Sehnsucht nach dem kompletten Ausstieg, nach dem Ausbrechen, die ist oft ein Alibi.

00:12:42: Und das meine ich mit ganz ehrlich zu sich selbst sein.

00:12:46: Denn wenn wir Unsere aktuelle Situation, immer mit dieser Sehnsucht verknüpfen, wow, wenn ich aussteige, wenn ich hier ausbreche, dann ist das alles anders.

00:12:58: Dann ist das ein Alibi dafür, nichts wirklich verändern zu müssen, weil dieses komplette Ausbrechen, das komplette übern Haufen Werfen des eigenen Lebens, ein so großes Ding ist, dass wir es ja ohnehin nicht machen können.

00:13:16: Zumindest nicht in greifbarer Zukunft.

00:13:19: Das ist immer so weit weg, dass es eine wunderbare Ausrede dafür ist, dass wir jetzt gerade nichts verändern können.

00:13:29: Und dann sagst du dir natürlich immer, ja irgendwann ist es soweit, irgendwann mache ich das.

00:13:36: Vielleicht muss erst das und das geschehen, vielleicht muss ich noch fünf Jahre warten, vielleicht muss ich noch ein bisschen Geld verdienen, es wird immer Gründe geben, warum es gerade noch nicht geht.

00:13:48: Und die Gründe sind ja alle total plausibel.

00:13:50: Wir sind ja nicht doof, wir brauchen ja nachvollziehbare Gründe, warum wir jetzt noch nichts verändern können.

00:13:58: Wenn du immer von raus träumst und damit meine ich jetzt nicht raus in die Natur für einen Nachmittagsspaziergang im Wald, sondern raus aus deiner Situation, raus aus deinem Leben, dann ist da immer die Gefahr, dass du nicht auf das hier guckst und auf das, was du hier und heute ändern kannst an dem Ort, wo du bist, mit dem, was du hast.

00:14:21: So, wenn wir das Gefühl haben, ja, das könnte doch bei mir auch manchmal so sein.

00:14:27: Und ich kenne das wirklich auch von mir selbst.

00:14:31: Dann können wir einige Dinge tun, uns einige Fragen stellen, uns mal hinsetzen, vielleicht ein paar Sachen notieren, mit denen wir dann vorankommen.

00:14:45: Wie wir wirklich das schaffen, im hier und jetzt auch etwas zu verändern und wie wir dann wirklich ins Handeln kommen und eben nicht immer nur einer Sehnsucht hinterherhängen.

00:14:57: Und durchaus aber gucken, was macht denn diese Sehnsucht aus?

00:15:02: Was steckt da drin?

00:15:04: Und auch fragen und das wäre so ein erster Vorschlag, wovon genau will ich denn eigentlich raus?

00:15:12: Was ist das, was mich hier nervt in meiner aktuellen Situation?

00:15:17: Was stört mich, das wirklich mal aufzuschreiben?

00:15:21: Ist es eine permanente Erreichbarkeit?

00:15:24: Sind es Erwartungen?

00:15:26: Ist es Terminstress?

00:15:29: Ist es... Das Digitale, einfach dieses Gerät, was wir zu viel in der Hand haben bzw.

00:15:36: wo wir zu oft reingucken, sind es bestimmte Rahmenbedingungen.

00:15:41: Menschen, mit denen wir zu tun haben müssen.

00:15:44: Auch da, aber wie ich es schon angedeutet habe, immer mal schauen, sind es wirklich die Menschen?

00:15:49: oder ist es vielleicht unser Umgang mit diesen Menschen bzw.

00:15:53: mit den Bedingungen, sind für der vielleicht auch nicht immer ganz auf dem allerbesten Wege, auf dem wertschätzendsten unterwegs.

00:16:03: Also, wo könnte da so ein Knackpunkt sein?

00:16:06: Aber ja, manchmal sind es einfach Menschen, wenn wir die nicht mehr haben, dann geht es uns schon mal besser, als wenn wir uns nicht mehr mit denen auseinandersetzen müssen.

00:16:15: Sprich, eine Liste machen von Dingen, aus denen ich raus will.

00:16:18: Die nächste Frage wäre dann, wo will ich hin?

00:16:20: Und zwar nicht an welchen Ort will ich, sondern was ist an diesem Ort anders?

00:16:24: Analog zu der ersten Frage, da wirst du auch nicht aufgeschrieben haben, ich will weg aus Berlin oder weg aus Hamburg oder aus meiner Wohnung, sondern es sind eher Faktoren, die deine Lebenssituation bedingen.

00:16:37: Und genau so suchst du mal nach Faktoren, die das Neue, das Aussteigen beschreiben würden.

00:16:45: Und zwar durchaus detailliert.

00:16:47: Was wäre an dem neuen Setting anders?

00:16:49: Was für Menschen sind da, mit denen du zu tun hast?

00:16:53: Gibt es überhaupt Menschen, mit denen du zu tun hast?

00:16:56: In welchem Tempo findet dein Leben statt?

00:16:58: Welche Rolle hast du?

00:17:00: Welche Erwartungen gibt es an dich?

00:17:02: Ganz konkret gerne auch, was machst du morgens?

00:17:07: Wie fühlt sich das an?

00:17:08: Also so detailliert wie möglich da reingehen.

00:17:12: Das kann schon mal sehr dabei helfen, rauszudestillieren, was jetzt ortsunabhängig die Knackpunkte sind bzw.

00:17:20: nicht nur die Schräubchen, sondern die Räder an denen du drehen kannst.

00:17:25: Und womit du möglicherweise eben auch schon beginnen kannst, ohne dass du ausgestiegen bist oder bevor du ausgestiegen bist, weil all die Zeit, die du wartest, darauf, dass es jetzt endlich möglich ist, die kannst du ja schon nutzen.

00:17:41: Die Krugs bleibt natürlich, dass unsere Vorstellungen dann manchmal an dem Realitätsabgleich scheitern.

00:17:49: Und ob das so ist, das können wir nur rausfinden, wenn wir wirklich mal den Schritt gehen.

00:17:54: Das lässt sich aber oft schon ganz gut sehen bzw.

00:17:59: spüren, wenn wir mal auf Zeit ausbrechen, es zum Beispiel einige Monate tun.

00:18:06: Dann merken wir oft schon, wenn es da Vorstellungen gibt, die sich relativieren in der Praxis.

00:18:14: Vor allen Dingen merken wir es, wenn wir jetzt nicht nur drei Monate, vier Monate, fünf Monate Urlaub machen, also in dem Urlaubsmodus sind, sondern wirklich in einem Modus sind, der auch vergleichbar ist mit dem, wie wir uns das aussteigen, das Ausbrechen so vorstellen.

00:18:36: Dann erst, wenn es da nah dran ist, kriegen wir ein Gefühl dafür, ob wir nicht zum Beispiel Menschen vermissen, von denen wir dachten, dass wir sie nie vermissen werden oder generell soziale Netzwerke, soziale Verbindung, denn gesellschaftliches eingebunden sein vermissen.

00:18:55: Das ist so ein Punkt, den ich ganz oft höre.

00:18:59: von Menschen, die ausgebrochen sind, weil eben Autonomie oder Selbstbestimmung ohne Verbundenheit nicht Freiheit ist, sondern ganz oft Einsamkeit.

00:19:11: Wenn du nicht spürst, dass du wirksam bist in deinem Umfeld, dann fragst du dich relativ schnell, ja was mache ich denn hier eigentlich noch?

00:19:18: Es macht ja gar keinen Unterschied, ob ich da bin oder nicht und dann fühlst du dich schnell verloren.

00:19:24: Wenn wir über Freiheit sprechen, dann könntest du anfangen, dich zu fragen, wie du zehn Prozent mehr Freiheit in dein Leben kriegst, nicht hundert Prozent, sondern Du könntest dich genauso fragen, wenn du eine Skala nimmst von eins bis zehn und dort mal notierst, wie groß die Freiheit ist, die du gerade verspürst.

00:19:48: Einfach eine Zahl, Nachgefühl, vielleicht bist du auf einer drei, vielleicht bist du auf einer vier, vielleicht bist du sogar nur auf einer zwei.

00:19:56: Und dich dann nicht fragen, was müsste passieren, damit ich auf der zehn bin, sondern woran würde ich merken, dass ich von der zwei auf eine drei gehe.

00:20:06: Also diese kleinen Schritte mal ins Auge fassen.

00:20:09: Oder eben bei den zehn Prozent bleiben.

00:20:11: Wie kriege ich zehn Prozent mehr Freiheit in mein Leben?

00:20:15: Eine Möglichkeit, das zu erreichen, wäre zum Beispiel zwei feste Offline-Abende zu installieren in einer Woche.

00:20:23: Oder ein Morgen pro Woche draußen sein, die Sonne aufgehen sehen.

00:20:29: Ein Termin weniger im Kalender, völlig unabhängig davon, was du dann mit dieser Zeit anfängst.

00:20:34: Es wäre sogar sehr ratsam, die dann nicht gleich wieder für etwas anderes zu verplanen, sondern erst mal offen zu lassen.

00:20:42: Vielleicht gäbe es sogar die Möglichkeit, einen ganzen Tag zu nehmen und an dem was völlig neues zu machen, so wie ich es im vergangenen Jahr in der ersten Jahreshälfte gemacht habe, mit dem Triday.

00:20:53: Immer am Friday, immer einmal in der Woche, war für mich ein Triday und da wärst du natürlich schon deutlich mehr als zehn Prozent.

00:21:03: Mikroabenteuer sind natürlich eine wunderbare Möglichkeit, im Kleinen mehr Freiheit in unser Leben zu bringen vorausgesetzt.

00:21:11: Wir geben diesen Abenteuern, diesen kleinen, nicht doch wieder einen so engen Rahmen, dass sie sich nach Enge anfühlen.

00:21:19: Sie sollen sich ja frei anfühlen.

00:21:22: Das heißt, wir sollten dadurch aus ein gewissen Spielraum lassen für das, was dann halt kommt und für selbstbestimmtes Handeln in dem, was dann kommt.

00:21:32: Ich habe schon hundertfach in Interviews auf Vorträgen in Büchern und auch hier im Podcast über die Idee der Mikroabenteuer gesprochen.

00:21:41: Und die größte Kraft, das sage ich immer wieder, des Mikroabenteuers ist, dass ein Mikroabenteuer den Alltag verändern kann, während ein großes Abenteuer meist eine Flucht aus dem Alltag ist.

00:21:55: Und dass es am Ende oft wertvoller ist, im Kleinen den Alltag zu verändern, als im im Großen dann zu fliehen.

00:22:04: Und falls du es schaffst, zehn Prozent mehr Freiheit in dein Leben zu bringen oder von der zwei auf der Skala auf die drei zu springen, dann hast du vielleicht schon etwas ganz Entscheidendes geknackt.

00:22:19: Nämlich dieses Verständnis dafür, dass du etwas ändern kannst.

00:22:25: und wenn du zehn Prozent ändern kannst, dann kannst du vielleicht auch zwanzig Prozent ändern.

00:22:30: Und dann wirst du dich schon anders fühlen, dann wird sich alles nicht mehr so eng anfühlen.

00:22:36: Und es kann sein, dass sich dadurch diese Sehnsucht nach dem Ausbrechen aussteigen auflöst.

00:22:41: Es kann sogar sein, dass sie sich verstärkt.

00:22:45: Aber du hast sie erst mal losgelöst von dem, was du tun musst, wie du dich verhalten kannst, um selbstbestimmt zu handeln, um wirksam zu sein in deinem Umfeld.

00:22:59: Und das ist ja das, worum es eigentlich geht und nicht um einen Sehnsuchtsort.

00:23:05: Wann noch dazukommen, muss er.

00:23:08: aber ganz oft auch nicht.

00:23:10: Wenn wir weitergehen, mal weg von diesen zehn Prozent mehr Freiheit auf eine zusätzliche Idee noch, wie wir es schaffen können, uns dieser Sehnsucht zu nähern, beziehungsweise in einem besseren Umgang mit ihr, ist, das habe ich hier an anderer Stelle schon mal beschrieben.

00:23:31: Ich würde es nochmal ganz verkürzt machen und runtergebrochen machen für den Alltag.

00:23:35: Und zwar, einen sogenannten Schwellengang.

00:23:39: Einfach gesagt, du verbringst Zeit in der Natur ohne ein konkretes Ziel, aber mit einer Frage die du mit rein nimmst in diese Zeit in der Natur und mit einer ganz großen Wachsamkeit, einem offenen Blick, einem offenen Herzen für all die Impulse, die dann da aus der Natur kommen können.

00:24:02: Du kannst zum Beispiel reingehen mit der Frage, was ist jetzt gerade wirklich dran für mich?

00:24:08: Was ist mein nächstes wichtiges Thema?

00:24:12: Du kannst auch reingehen mit der Frage, welche Faktoren für dich wirklich wichtig sind, welche Faktoren eines gelingenden Lebens oder welche Faktoren von Freiheit.

00:24:25: Und dann gehst du davon aus, dass du in dieser Zeit in der Natur Antworten darauf findest.

00:24:34: Du beobachtest Du hörst und vielleicht siehst du in einem kleinen Detail schon eine Antwort.

00:24:43: auf deine Frage.

00:24:45: Vielleicht gerät irgendwas in deinem Fokus, das dir eine Antwort gibt.

00:24:50: Und du solltest mit dieser Haltung da reingehen, dass alles, was in deinem Fokus gerät, das nicht aus Zufall tut, sondern dass das ein Grund hat, das es in deinem Fokus gerät.

00:25:04: Und dem dann mal nachgehen.

00:25:06: Diese Übung, die heißt Schwellengang, weil du bildlich oder Gedanklich, sinnbildlich über eine Schwelle trittst hinter der, die alles etwas sagt.

00:25:20: Also du trittst eine in eine Welt, in der alles von Bedeutung ist für die Fragen, die du gerade mit dir trägst oder vielleicht auch für Fragen, die du noch gar nicht formulieren kannst zu dem Zeitpunkt.

00:25:34: Du kannst wirklich über eine Schwelle gehen entweder eine, die da in der Natur zu sehen ist, vielleicht ist es eine Wurzel, über die du bewusst drüber trittst, du kannst dir auch eine bauen, indem du dir da einen Ast hinlegst oder dir aus Steinen so eine kleine Barriere oder Schwelle baust und dann da bewusst drüber steigst.

00:25:57: Bewusst deshalb, um dem eine Bedeutung zu geben.

00:26:01: Im Prinzip ist es so ein kleines Ritual und Rituale haben ja die Funktion, das Dinge bedeutsam werden.

00:26:09: Und genau so ist es eben dort auch mit dieser Zeit, die du in einer Welt verbringst, in der dir alles etwas sagt.

00:26:17: Durch dieses Bewusste übertreten einer Schwelle wirst du einfach nochmal wachsamer dafür.

00:26:24: Und dein Fokus ist auf einmal da, wenn du dann wieder raus trittst aus dieser Welt, das tust du dann auch über die Schwelle, wenn du das Ritual so anwenden möchtest.

00:26:35: dann ist das danach wieder anders und du kannst das, was du dort erlebt hast, reflektieren.

00:26:41: Das ist eine Übung, die sich vielleicht im ersten Moment ein bisschen schräg anhört, vielleicht sogar übertrieben spirituell oder gar esoterisch, aber und das sage ich auch aus eigener Erfahrung, die ist total hilfreich und total gut.

00:27:01: Wenn du jetzt auf welchem Weg auch immer eine Vorstellung davon gewonnen hast, was du mit dieser Freiheitsidee verbindest, dann kannst du dich im nächsten Schritt fragen, was davon in deiner Hand liegt.

00:27:18: Was kannst du tatsächlich verändern und da auch ganz ehrlich drauf gucken?

00:27:24: Nicht wieder Allibi-Grunde finden, warum du das nicht verändern kannst?

00:27:29: Gibt Dinge, die können wir nicht verändern?

00:27:31: Total klar, aber ehrlich drauf schon.

00:27:34: Und wenn wir sagen, können wir nichts machen im ersten Moment.

00:27:39: Und zweites Mal draufschauen.

00:27:40: Wenn wir jetzt unser Verhalten da ändern würden, wie würden wir möglicherweise das Verhalten anderer dann beeinflussen und würde sich dadurch nicht die Situation verändern?

00:27:52: Bei jedem einzelnen Ding genau gucken, was müssten wir tun, damit sich das verändert?

00:27:56: Wenn wir Partout nichts finden, wie gesagt, gibt's, dann ist das auch völlig in Ordnung, dann kommt das auf die Seite kann ich nicht selbst verändern.

00:28:05: Aber ich bin mir sehr sicher, dass auf der Seite kann ich selbst verändern, eine ganze Menge stehen wird.

00:28:13: Als Übung für das Anfang können wir uns von dieser Seite eine Sache nehmen, die wir heute tun.

00:28:22: Das heißt, eine Sache, die wir heute verändern, heute ist wirklich heute.

00:28:27: Egal wann wir jetzt diese Podcastfolge hören.

00:28:30: Und wenn es eine halbe Stunde vor Mitternacht ist und wir schon im Bett liegen und diese Folge zum Einschlafen hören, dann haben wir noch eine halbe Stunde Zeit.

00:28:40: Das als Übung nehmen?

00:28:41: Und zu gucken, was kann ich in der nächsten halben Stunde verändern?

00:28:45: Vielleicht hören wir diese Folge aber auch am frühen Morgen.

00:28:48: Dann haben wir so viel mehr Zeit als noch diese halbe Stunde, um eine Weiche zu stellen, eine kleine Sache zu verändern.

00:28:57: Das ist ein schönes kleines Experiment.

00:28:59: Und was du machst, wenn du das tust?

00:29:02: Du steigst ein.

00:29:04: Du beginnst wirklich, dein Leben in die Hand zu nehmen, auf dein Leben zu gucken.

00:29:10: und Dinge anzupassen.

00:29:13: Wir haben uns jetzt aber eigentlich gewünscht, auszusteigen.

00:29:16: Vielleicht ist einsteigen manchmal hilfreicher als aussteigen.

00:29:21: Manchmal müssen wir auch erst mal einsteigen, um auszusteigen oder einen Weg zu finden, wie wir eben rauskommen aus unserer aktuellen Lebenssituation.

00:29:33: Und das beginnt immer.

00:29:34: mit dem machen und mit dem ausprobieren, mit dem experimentieren.

00:29:39: Es wird nicht auf Knopfdruck funktionieren.

00:29:41: Wenn wir diese Vorstellung haben, dann ist die mit Verlaub etwas naiv.

00:29:46: Und dann passiert das, was ich schon beschrieben habe, dass wir immer nur so ein Traum vor uns her tragen, der uns davon abhält, unser Leben wirklich hier und jetzt in die Hand zu nehmen.

00:29:59: Und nochmal, lass uns darauf gucken, wer unsere Vorbilder sind, wem wir erlauben, Einfluss zu nehmen auf unsere Sehnsüchte.

00:30:07: Wenn das der Typ ist, der nur durch die Welt reißt, rennt, radelt mit dem Autofährt, der die größten Abenteuer erlebt, aber am Ende keine soziale Verbindung zu irgendwem hat, außer vielleicht zu seinen Followern, in dem man ein paar Kommentare beantwortet.

00:30:28: Der es vermag, sich selbst groß zu verkaufen, aber soweit entfernt ist von echter Wirksamkeit in seinem Umfeld.

00:30:34: Oder sei es die Unternehmerin, die im Himalayan Erweckungserlebnis gehabt hat und nun mit den großen finanziellen Möglichkeiten, die sie hat.

00:30:45: Ah, ein Leben leben kann, in dem sie nicht mehr... Geld verdienen muss und be noch gute Sachen für andere Menschen tun kann und nur Sonnengrüße den Tag übermacht und lächelnden Kindern die Hände schüttelt, vielleicht ist auch das nicht das hilfreichste Vorbild.

00:31:05: Es kann immer sein, dass da Inspirationen drinstecken, die dann auch dazu führen, dass wir in unserem Leben etwas verändern.

00:31:13: Und dann ist es toll, aber es kann auch dazu führen, dass das alles für uns noch unerreichbarer scheint und dann diese Alibi-Funktion des Traums vom Ausbrechen und Aussteigen des Nacheiferns dieser Lebensmodelle nur noch gestärkt wird.

00:31:31: Also bevor wir aussteigen, lass uns erstmal einsteigen.

00:31:35: Ich danke dir fürs Zuhören, freue mich wenn du nächste Woche wieder reinhörst zur neuen Folge von frei raus und weise dich an dieser Stelle gerne nochmal hin auf den Newsletter.

00:31:45: der diesen Podcast begleitet.

00:31:47: Der wird immer am Sonntag versendet und den kannst du abonnieren, wenn du das noch nicht getan hast unter christophförster.com.

00:31:58: Da gibt es immer weiterführende Links und Infos zu den Themen aus dem Podcast, aus den jeweiligen Folgen und darüber hinaus noch Impulse.

00:32:07: Manchmal sind es Ausrüstungsideen, manchmal sind es Hinweise auf Kinofilme, auf YouTube-Accounts, auf Dokumentation.

00:32:15: in Mediatheken und ich versuche da sehr drauf zu achten, dass das auch Impulse und Inspirationen sind, die ehrlich sind und mit denen du wirklich was anfangen kannst.

00:32:28: Aber was ich zum Beispiel in den Newsletter zu dieser Folge mal packe, ist der Link zu einer Freirausfolge mit Steffi und Gerd, die nämlich aufgebrochen sind mit ihrem Wohnmobil in die große Freiheit.

00:32:45: Die haben hier in Hamburg ihre Wohnung aufgegeben, alles verkauft, was sie an Möbeln hatten, nur so ein ganz paar Sachen noch eingelagert irgendwo.

00:32:57: und sind dann auf unbestimmte Zeit los und hatten gar kein Rückkehrdatum, wollten von unterwegs auch arbeiten.

00:33:06: und in ihrem Wohnmobil die große Freiheit leben.

00:33:10: Wir sprechen in dieser Folge darüber, wie das gelungen ist, so viel schon mal vorab.

00:33:16: Sie haben einen Ort gefunden, einen Ort, nach dem sie gesucht hatten oder mit dieser Idee, sie aufgebrochen waren, einen Ort zu finden, an dem es sich dann wirklich auch dauerhaft zu leben lohnt.

00:33:32: vor allen Dingen im europäischen Raum.

00:33:34: Und dieser Ort war interessanterweise am Ende der von dem sie losgezogen sind.

00:33:40: Es geht in dieser Folge ganz viel um die Frage Verbundenheit, auch um Heimat und Heimat nicht in so einem patriotischen Sinn, sondern als ein Gefühl, als einen sich zu Hause fühlen, sich sicher auch fühlen im Umgang mit anderen Menschen, auch wenn man sich gar nicht unbedingt kennt, in Strukturen, in Wegen, aber auch geografisch ganz, ganz interessant.

00:34:06: was die beiden da so erzählen.

00:34:09: Nebenher hatten sie eine wunderbare Zeit unterwegs und haben ganz viel erlebt.

00:34:14: Aber sie haben vor allen Dingen ganz, ganz wichtige Erkenntnisse mitgebracht.

00:34:18: Und solche Erzählungen sind für uns natürlich, die wir das so eins zu eins noch nicht erlebt haben, die vielleicht nicht den Mut gehabt haben, so Open End, aber mal loszuziehen und alles zu verkaufen.

00:34:33: Total wertvoll, weil wir natürlich lernen, können, weil wir ein besseres Gefühl dafür bekommen können, wie sich diese Freiheit wirklich anfühlt.

00:34:44: Kann ihr noch empfehlen, da mal reinzuhören, wie gesagt, den Link gibt's dann in dem Newsletter am Sonntag.

00:34:51: Solltest du übrigens diese Podcastfolge erst später hören und dieser Newsletter schon rausgegangen sein, dann kannst du dich trotzdem zum Newsletter anmelden.

00:35:01: Du bekommst immer mit jedem Newsletter unten ein Link zum Newsletter-Archiv.

00:35:08: Ist so ein bisschen eine Fußnote der Link, findest du aber und da sind sämtliche Newsletter-Ausgaben der vergangenen Jahre aufgelistet.

00:35:17: Kannst du dich dann durchwühlen, zu der, die zu dieser vorgepasst, kannst dich aber auch durch ganz, ganz viele weitere Ausgaben arbeiten.

00:35:27: Bis wir uns zum nächsten Mal hören, wünsche ich dir eine gute Zeit.

00:35:43: And when you hurt them together When times get tough Our love grows tougher still.

00:35:59: Hell with easy roads The best is up the hill.

00:36:08: I've been coming up empty without a say I love you passing day Even when the bad weeks and months Hurt like hell So that sometimes it'll get real blue With me and we can make it.

00:37:16: I'm here for your true thoughts And this love feels new to say It'll get real.

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