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Slowlands – wie du die Langsamkeit des Winters nutzt, um fitter zu werden als zuvor

Shownotes

// Der Winter hat uns in Norddeutschland ganz schön ausgebremst in den letzten Tagen. Und unabhängig davon, ob und wie viel Schnee liegt, wie kalt es ist, tut er das ja generell oft: bremsen. In dieser Folge spreche ich darüber, wie wir genau daraus neue Kraft ziehen können. Wenn Tempo und Vergleich wegfallen, entsteht Raum für etwas anderes: Grundlagen, Körpergefühl, Regeneration und eine Form von Fitness, die nachhaltig trägt.
Ich zeige dir, warum Januar und Februar aus trainingslogischer Sicht ein ideales Zeitfenster sind, um Belastung rauszunehmen, ohne in Inaktivität zu verfallen. Warum Schnee, Dunkelheit und Kälte uns nicht schwächer machen müssen, sondern stabiler – weil sie unsere Widerstandsfähigkeit, sprich Resilienz trainieren. Diese Folge ist eine Einladung, den Winter zu nutzen. Anders zu trainieren. Anders unterwegs zu sein. Und damit die Grundlage für ein topfittes 2026 zu legen.

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// Outro-Song: Dull Hues by Lull (audiio.com)

Transkript anzeigen

00:00:00: Im Winter selbst werden wir, wenn wir auf unsere absolute Leistung gucken, vielleicht nicht schneller unterwegs sein.

00:00:08: Aber wir können die Voraussetzungen dafür schaffen, dass wir in diesem Jahr fitter sind als im letzten Jahr oder vielleicht sogar in all den Jahren zuvor, weil wir es in diesem Jahr anders machen als sonst immer, weil wir klüger ran gehen an unser Training in diesem Jahr.

00:00:30: Das ist kein Zeichen von Schwäche.

00:00:33: Im Gegenteil, es ist eher ein Zeichen von Stärke.

00:00:51: Moin und herzlich willkommen bei Freiraus, dem Podcast von mir Freiheit und Abenteuer in unserem Leben.

00:00:58: Ich bin Christoph Förster und begrüße dich heute aus meinem Keller.

00:01:03: Wie zu besten Corona-Zeiten.

00:01:07: Nun wollen wir die Corona-Zeiten nicht als gut verklären, aber es war schon eine besondere Stimmung.

00:01:14: an der und damit meine ich die Stimmung nicht alles schlecht war.

00:01:19: Ich habe damals hier in meinem Keller, wo ich heute wieder sitze, einen Tag vor Veröffentlichung dieser Folge.

00:01:27: Also wir sind sehr aktuell den Freiraus Podcast gestartet.

00:01:34: Ich hatte zu dem Zeitpunkt schon einen Podcast bei Audible, den ich auch in der Coronazeit dann hier in meinem Keller aufgezeichnet hatte, weil es ja gar nicht anders möglich war.

00:01:46: Und heute ist es so glatt draußen in Hamburg, dass ich mir gesagt habe, ich fahre jetzt nicht ins Studio zum Aufzeichnen, sondern ich mache das mal wieder hier unten im Keller.

00:01:57: Das ist optisch nicht sonderlich herzeigbar, aber das muss es ja auch nicht, denn dies ist ein Podcast.

00:02:05: Damit ihr dir das vorstellen kannst, der Raum, in dem ich sitze, ist vielleicht vier Quadratmeter groß, ist ziemlich vollgestellt mit Regalen und anderem Kram.

00:02:17: Hier stehen so ein paar Essensvorräte mittlerweile drin.

00:02:20: Es gibt Schlafsäcke, die ich an die Wand jetzt gerade so provisorisch gebracht habe, natürlich nicht gehemmert oder geschraubt, sondern da so rübergeworfen habe, dass die Tonqualität etwas besser ist.

00:02:36: Dann stehen auch so ein paar alte Akustikplatten hier im Raum.

00:02:40: Es gibt einige Isomatten, die ja auch an der Wand stehen, alte Matratze.

00:02:47: Und so müsste das eigentlich funktionieren.

00:02:51: Überhaupt habe ich in den letzten Tagen den Eindruck gehabt, dass einiges von dieser, ich nenne sie jetzt einfach mal, Corona-Stimmung wieder aufgepoppt ist in der Zeit, in der einfach der Winter die Stadt hier in Hamburg und ja auch in vielen anderen Teilen Deutschlands lahmgelegt hat.

00:03:14: Das war gefühlt wieder so ein gezwungenes Einigeln, weil der Radius ja zwangsläufig nicht sonderlich groß sein konnte.

00:03:24: Und du hast wieder verstärkt drauf geguckt, wie es den Nachbarn geht.

00:03:28: Du hast die gesehen beim Schneeschippen morgens, das ist zumindest hier bei uns gewesen.

00:03:34: Und du bist gefühlt enger zusammengerückt mit den Menschen, die direkt um dich herum leben und auch mit denen, die dir wichtig sind.

00:03:44: weil du dann Gespräche geführt hast.

00:03:45: Wie geht es dir?

00:03:46: Wie geht es euch?

00:03:47: Wie ist die Situation übers Telefon oder wie auch immer per E-Mail, per Sprachnachricht?

00:03:53: Auf jeden Fall mehr zwischenmenschliche Kommunikation und nicht weniger.

00:03:58: So habe ich das zumindest wahrgenommen.

00:04:00: Und das ist ein Aspekt von dem, was ich meine, wenn ich sage, es war gar nicht alles schlecht an dieser Corona-Zeit.

00:04:09: etwas Positives hervorgebracht, in uns hervorgebracht und auch dieses Erkenntnis natürlich, hey, was kann ich direkt vor meiner Haustür machen?

00:04:18: Beziehungsweise ich kann total viel direkt vor meiner Haustür machen.

00:04:23: In der letzten Zeit, in den letzten Tagen, letzten zwei Wochen waren das hier, wenn wir über Auto sprechen, vor allen Dingen Schneeaktivitäten.

00:04:31: Selbst das Eisbaden war gar nicht so einfach, weil natürlich viele Seen komplett zugefroren sind.

00:04:40: Die stehenden Gewässer, die waren schwer zu nutzen, aber wir haben in Hamburg hier ja noch die Elbe und die Elbe so viel in Bewegung, ist ein so großer Strom.

00:04:50: Das es sehr, sehr lange dauert, sehr lange kalte Temperaturen braucht, bis sie wirklich zufriert.

00:04:56: Und das war so eine Option, die ich zumindest noch wählen konnte.

00:05:00: Auch heute Morgen nochmal gewählt habe.

00:05:03: Morgen soll es dann losgehen, dass es hier taut, auch in Hamburg.

00:05:07: Ich wollte nochmal in Schneekulisse eintauchen.

00:05:11: An dieser Stelle aber ganz explizit nochmal bitte, wenn ihr Eisbaden geht, dann lasst den gesunden Menschenverstand eingeschaltet.

00:05:22: Ich habe heute gerade eine Nachricht gelesen vor zwei Stunden, dass ein vierzigjähriger Mann in Mecklenburg-Vorpommern beim Eisbaden ertrunken ist, was tragisch ist, was aber nicht automatisch bedeutet, dass das Eisbaden eine schlechte Idee ist.

00:05:43: Was dort passiert ist, die Polizei kam an diesen zugefrorenen Teich.

00:05:49: Er hat gesehen, die Kamera läuft noch auf einem Stativ, das auf dem Eis steht.

00:05:57: Das heißt, dieser Mann hat sich selbst gefilmt beim Eisbaden, mache ich selber oft.

00:06:02: Was er gemacht hat, er hat zwei Löcher aufgebrochen oder gesägt in diesem Teich.

00:06:11: die nicht weit voneinander entfernt waren, aber es war eben ein Abstand dazwischen.

00:06:17: Und offenbar ist er in das eine Loch eingetaucht und wollte aus dem anderen wieder auftauchen und ist nicht wieder aufgetaucht.

00:06:28: Er war alleine dort vor Ort und das meine ich mit Last.

00:06:34: bitte den gesunden Menschenverstand eingeschaltet.

00:06:38: Macht das nicht alleine?

00:06:41: Ich bin auch nicht immer in Begleitung, aber ich versuche zumindest sehr, sehr aufzupassen.

00:06:50: Es können blöde Dinge passieren, es können immer bei allem, was wir tun, Unfälle passieren.

00:06:55: Das ist völlig klar.

00:06:56: Aber wir sollten doch schauen, dass wir das Risiko möglichst minimieren.

00:07:03: Und gerade beim Eisbaden ist das extrem... wichtig.

00:07:09: Also geht Eisbaden, wenn ihr Bock darauf habt, das hat aus meiner Sicht viele Vorteile, aber seid vorsichtig und bleibt vernünftig.

00:07:21: Über einen Vorteil des Eisbadens werde ich auch in dieser Folge sprechen, in der es grundsätzlich darum geht, wie wir diese Zeit des Jahres, den Januar, den Februar, Monate, die grundsätzlich etwas langsamer sind, wie wir die nutzen können, um nachhaltig fitter zu werden.

00:07:44: Wir werden da aus einer eher gefühligen Perspektive draufgucken, aber auch aus einer Trainingswissenschaftlichen.

00:07:53: Und ich glaube, da sind einige wichtige Impulse dabei, um körperlich stärker zu werden, was nicht unbedingt bedeutet, mehr Muckis durch die Gegend zu tragen.

00:08:06: Auch das ist ein Aspekt, aber auch um geistig widerstandsfähiger zu werden.

00:08:13: Denn Körper und Geist, die lassen sich ohnehin nie wirklich voneinander trennen.

00:08:20: Ich habe diese Folge mit dem Titel Slow Lens überschrieben, weil er meines Erachtens sehr gut passt zu der Langsamkeit des Januar, des Februar, des Winters generell, wenn wir auf den Jahresverlauf gucken, auch da wieder auf den Lauf des Jahres auf die Jahreszeiten, aber auch, wenn es um körperliche Leistungen geht, auf das Trainingsjahr.

00:08:45: Und das Lans in Slow Lans steht im Prinzip für die Landschaften, in denen wir unterwegs sind.

00:08:54: Auch sinnbildlich für das, um was es in dieser Folge geht.

00:08:59: Den Begriff Slow Lans, den habe ich geklaut.

00:09:01: Der ist mir vor kurzem über den Weg gelaufen und ich fand den einfach hervorragend.

00:09:07: Und zwar heißt die aktuelle Tourismus Kampagne für der Niederlande Slowlands.

00:09:15: Da geht es darum aufzuzeigen, dass in den Niederlanden, die ja niedrig liegen, also wo es keine großen Erhöhungen gibt, also die Lowlands sind, dass dort die Langsamkeit auch auf eine ganz besondere Art und Weise gelebt und erlebt werden kann, dass die Niederlande ein Land sind, in dem Besucherinnen so richtig schön runterkommen können.

00:09:43: Das ist jetzt hier keine bezahlte Werbung, sondern nur eine Erklärung, wo ich diesen Begriff herhabe.

00:09:50: Und natürlich möchte ich fairerweise und der Transparenz halber sagen, dass ich mir diesen Begriff nicht ausgedacht habe.

00:09:59: Gefällt mir aber gut und passt hervorragend zu unserem heutigen Thema.

00:10:04: Also, lass uns darauf schauen, wie wir fitter werden, wie wir eine gute Grundlage legen, um ein richtig fittes two-tausend sechsundzwanzig zu haben.

00:10:17: Gehen wir gleich im Detail rein, nachdem wir noch einmal tief durchgeatmet haben.

00:10:42: Ich habe ja eben schon erzählt, dass ich heute Morgen noch mal Eisbaden war an der Elbe und auch in den vergangenen Tagen war ich immer wieder für manchmal nur eine halbe Stunde, aber teilweise auch für vier, fünf Stunden draußen und habe mich im Schnee bewegt, habe mich da anders bewegt, als ich mich normalerweise draußen bewege, weil natürlich die Bedingungen andere sind.

00:11:10: Wir können gerade nicht so schnell unterwegs sein, es sei denn wir fahren auf Skiern irgendwelche Abhänge runter, auch das war abgefahren, was ich hier in Hamburg beobachten konnte und teilweise selber auch mit der Familie praktiziert habe.

00:11:26: dass da die wildesten Gefährte rausgeholt werden und dann da Rodelberge runtergefahren werden oder hinter Autos diese Gefährte gespannt werden und dann durch die Straßen oder über Felder gezogen werden.

00:11:42: Das war großartig und so kommt natürlich auch ein bisschen Geschwindigkeit hinein.

00:11:47: Aber grundsätzlich, wenn wir jetzt daran denken, wir sind zu Fuß unterwegs, mit dem Fahrrad war es gar nicht möglich, größtenteils in den letzten Tagen, dann wird das eher langsamer stattfinden als normalerweise.

00:12:04: Und das ist ganz gut.

00:12:06: Wir werden im Prinzip gezwungen, mal Tempo rauszunehmen.

00:12:11: Wir können nicht mehr so einfach Vergleiche anstellen, wie wir es oft tun.

00:12:16: Das heißt entweder unsere Zeiten, wenn wir trainieren mit den Zeiten anderer, vergleichen oder mit unseren eigenen Zeiten noch vor zwei Monaten oder zwei Jahren oder vor zwanzig Jahren, was selten eine gute Idee ist, diese Zeitspanne heranzuziehen.

00:12:34: Es geht in dieser Zeit, das haben die letzten Tage ganz besonders gezeigt, darum überhaupt aktiv zu sein, sich überhaupt zu bewegen, aber nicht so sehr auf die absolute Leistung zu gucken.

00:12:51: Einfach mit einer anderen Haltung auch an das Training heranzugehen, wenn wir es überhaupt als Training begreifen, wenn es sich überhaupt so anfühlt.

00:13:03: Gleichzeitig hat er jetzt ein neues Jahr begonnen und wir sind möglicherweise sehr motiviert.

00:13:10: Wir fühlen uns wie so ein Rennpferd vor dem Start, das darauf wartet, dass endlich da die Klappe hochgeht und wir lospowern können.

00:13:21: Es tut ganz gut, dass das gerade noch nicht der Fall ist und wir sollten uns überlegen, ob wir selbst, wenn die Bedingungen jetzt sich wieder ändern, vielleicht noch ein bisschen warten, bevor wir dann trainingsmäßig richtig in die Folgen gehen.

00:13:38: Und ich will erklären, warum.

00:13:41: In der Trainingslehre, in der Trainingswissenschaft gibt es ein Begriff, der heißt Periodisierung.

00:13:51: Das ist ein ganz zentraler Begriff.

00:13:54: Der beschreibt die systematische Planung und Durchführung des sportlichen Trainings mit dem Ziel zu einem bestimmten Zeitpunkt, einem Saisonhighlight in Bestform zu sein.

00:14:11: Hintergrund ist, dass wir nicht dauerhaft Höchstleistung bringen können.

00:14:18: Diese Trainingssteuerung, Periodisierung, die kommt vor allem aus dem Leistungs- und Hochleistungssport.

00:14:27: Wir können da aber einiges lernen, auch wenn wir selbst nicht Hochleistungssportler sind.

00:14:33: In der Sportwissenschaft wird der Begriff der Periodisierung vor allen Dingen auf einen sowjetischen Physiologen zurückgeführt.

00:14:44: hieß der.

00:14:45: Und der hat in den Fünfzigerjahren mit Blick auf die Leistung der sowjetischen Mannschaften bei den olympischen Spielen, also zweiundfünfzig und sechsundfünfzig, sich sehr intensiv beschäftigt mit deren Training.

00:15:00: Hat Trainingspläne entwickelt, hat sich ganz viel Gedanken dazu gemacht, wie im Jahresverlauf wann welche Belastung stattfinden und wann zum Beispiel Phasen der Regeneration Sinn machen.

00:15:16: Die sowjetischen Sportlerinnen und Sportler haben dann, bei den nächsten olympischen Spielen, ausgewöhnlich gut abgeschnitten.

00:15:27: Lassen wir mal dahingestellt, was für Gründe das noch gehabt haben könnte, stehe ich vor Doping, aber aufgrund dieser Erfolge haben im Prinzip alle anderen Länder die Idee der Periodisierung übernommen und sie hat sich etabliert in der Sportwissenschaft, in der Trainingslehre, hat sich natürlich weiterentwickelt, noch gewandelt, wurde angepasst, wurde ausdifferenziert, aber die Grundidee ist im Prinzip die gleiche geblieben.

00:15:56: Das nur kurz zum Hintergrund.

00:15:58: Wie können wir uns eine Periodisierung vorstellen?

00:16:00: Ich will da gar nicht zu sehr ins Detail gehen, aber trotzdem nochmal ein, zwei Fachbegriffe.

00:16:07: Wir haben, wenn wir auf das Trainingsjahr gucken, verschiedene Züge.

00:16:13: Da gibt es den Makrozyklus, der im Prinzip das ganze Jahr ist.

00:16:18: Dann gibt es Mikrozyklen, das sind mehrere Wochen oder auch zwei, drei Monate.

00:16:24: und sogenannte Mesozyklen.

00:16:27: Das ist dann eine Woche in der Regel.

00:16:30: Und in jedem dieser Zyklen kann eine Steuerung stattfinden.

00:16:36: Das heißt, da gibt es zum Beispiel, wenn wir jetzt auf eine Woche gucken, auf so ein Mesozyklus, dann ja auch Ruhetage.

00:16:43: Es gibt Tage, an denen ich was anderes trainiere als an anderen.

00:16:47: Wenn wir dann Weitergehen, das weiter aufmachen, wieder zu diesen Mikrozyklen kommen, haben wir also vielleicht zwei, drei Monate, dann gibt es auch da eine Belastungssteuerung.

00:16:58: Das heißt, ich habe vielleicht zwischendrin mal eine Woche, in der nicht so viel Belastung stattfindet oder eine Woche, in der ich sehr intensiv trainiere.

00:17:08: Auf das Jahr gesehen, in diesem Makrozyklus wieder das gleiche.

00:17:13: Ich habe Phasen des intensiven Trainings, ich habe vielleicht Phasen, wo ich mehr Schnelligkeit trainiere, ich habe Phasen, wo ich mehr Ausdauert trainiere oder Tempo härte, wenn wir jetzt ans Laufen denken, aber auch Phasen der Regeneration.

00:17:28: Vielleicht sagst du jetzt genau an diesem Punkt, ey, ich bin doch kein Profi, jetzt lass uns mal nicht übertreiben.

00:17:34: Aber natürlich kann ich auch als Nicht-Profi so daran gehen und eine Idee, ein Gefühl dafür bekommen, wie der Körper reagiert.

00:17:47: Und das es total wichtig ist Reize zu setzen, aber danach zum Beispiel ihm auch wieder Zeit zu geben, zu regenerieren, sich anzupassen.

00:17:58: Dahinter steckt so das Prinzip der.

00:18:01: Das heißt dann in der Sportwissenschaft super Kompensation.

00:18:05: Habe ich hier irgendwann auch schon mal kurz erklärt, ist total wichtig für das sportliche Training, aber auch grundsätzlich, wenn wir über Widerstandsfähigkeit und Resilienz sprechen auf ganz, ganz vielen verschiedenen Ebenen, kommt auch das Eisbaden wieder ins Spiel.

00:18:23: Wenn wir wollen, dass unser Körper leistungsfähiger wird oder dann wieder auf einer anderen Ebene, wenn wir widerstandsfähiger werden wollen als Menschen, dann müssen wir unseren Körper oder eben unser System in etwas reinschubsen, was ihn herausfordert, was er so vielleicht noch nicht erlebt hat.

00:18:45: Wir müssen ihn richtig, richtig fordern, damit er merkt, oha, Das war jetzt ganz schön krass.

00:18:53: Wenn das nochmal kommt, dann bereite ich mich lieber drauf vor.

00:18:57: Dann passe ich mich lieber etwas an, dann mache ich mich lieber etwas leistungsfähiger, damit ich beim nächsten Mal, wenn das nochmal passiert, besser vorbereitet bin.

00:19:09: Das heißt, nach so einer Herausforderung oder so einem Trainingsreiz passt der Körper sich an.

00:19:15: Direkt danach ist er aber erst mal schwächer als vorher.

00:19:20: Das kennen wir vom körperlichen Training.

00:19:22: Wenn wir gerade zehn Kilometer gelaufen sind und das sehr, sehr anstrengend war, dann könnten wir nicht direkt danach nochmal zehn Kilometer in der gleichen Zeit laufen.

00:19:33: Also der Körper ist erst mal schwächer als vorher.

00:19:36: Das heißt, die Leistungskurve geht so ein bisschen nach unten.

00:19:40: Dann erholt sich der Körper, er regeneriert und passt sich an.

00:19:45: Das heißt, er regeneriert über das Ausgangsniveau, also über das Niveau von vor dem letzten Training.

00:19:55: Das heißt, im Fachschaggon er super kompensiert.

00:19:59: Also er kompensiert diese Belastung, aber super kompensiert.

00:20:04: Das heißt, er über kompensiert diese Belastung.

00:20:07: Das heißt, die Kurve der Leistungsfähigkeit, die steigt über dieses Vorniveau an.

00:20:14: Und wenn wir ihn da wieder abholen in Körper und da den nächsten Trainingsreiz setzen, die nächste Herausforderung kommt, dann können wir ihn, wenn wir das Training klug steuern und ihm immer auch wieder diese Zeit zur Anpassung geben, sukzessive, leistungsfähiger machen.

00:20:33: Genauso können wir aber, wenn wir zum Beispiel zu früh den nächsten Trainingsreiht setzen, die nächste Herausforderung kommt, ihn da erwischen, wo die Leistungsfähigkeit noch unter dem Vorniveau lag und er sich noch nicht ausreichend wieder erholt hat, noch nicht super kompensiert hat.

00:20:54: Was dann passiert, die Leistungskurve geht immer weiter nach unten und wir rutschen in so ein Übertraining rein.

00:21:01: Auch das Prinzip der Superkompensation kannst du jetzt wieder auf verschiedene Zeiträume beziehen.

00:21:07: Entweder auf Wochen, sprich Mesozyglen, auf Monate, sprich Mikrozyklen oder auf Jahre, sprich Makrozyklen.

00:21:19: Und sogar ein Makrozyklus baut auf den anderen auf, sprich ein Trainingsjahr auf das andere.

00:21:25: Einfach gesagt, wir brauchen nicht nur in der Trainingswoche mal ein Ruhetag, sondern eben auch im Trainingsjahr mal ein Ruhemonat.

00:21:33: Und danach ein oder zwei, um eine vernünftige Grundlage zu schaffen, Dann auf das nächste höhere Trainingsniveau zu springen im Vergleich zum Vorjahr.

00:21:44: Wie Leistungs- und Hochleistungssportler innen das eigene Trainingsjahr periodisieren, das hängt natürlich davon ab, wann dann so ein sportlicher Höhepunkt liegt.

00:21:55: Oft liegen diese Höhepunkte im Sommer, wenn es jetzt olympische Spiele sind.

00:22:01: Die können natürlich aber auch irgendwann im Herbst liegen oder sogar im Winter liegen, wenn wir an Wintersportler innen denken.

00:22:10: Das heißt, das ist individuell sehr unterschiedlich.

00:22:14: Wenn wir das aber zusammenbringen, diese Idee der Periodisierung mit dem natürlichen Jahresverlauf und darauf schauen, dass logischerweise auch der Winter in der Evolutionshistorie oder auch in der Kulturhistorie, in der Geschichte des Menschen In der Geschichte vieler Lebewesen einfach eine Zeit ist, in der alles etwas langsamer läuft, in der es dunkler ist.

00:22:44: die eine Zeit der Besinnung und des Rückzugs ist, es zumindest immer und lange war, mindestens bis zur Industrialisierung, als wir dann irgendwann Glühlampe hatten.

00:22:57: Und mittlerweile, dass ja manchmal gar nicht mehr so sehr spüren, ob da draußen Winter ist oder nicht gerade, spüren wir es aber wieder.

00:23:06: Und das ist ein sehr schöner Reminder dafür.

00:23:10: Das und das wollte ich sagen, das durchaus zusammenzubringen.

00:23:14: ist dieser Lauf des Jahres mit einer Periodisierung des körperlichen Trainings.

00:23:21: Wenn wir zum Beispiel sagen, wir haben jetzt die zweite Hälfte des Dezember eher zur Regeneration genutzt, also als Pause.

00:23:32: gesehen, wo wir nicht so sportlich aktiv waren, bei vielen ist es ja oft so, was dann noch den Wunsch verstärkt zum Jahresbeginn so richtig Gas zu geben, dann sollten wir aber den Januar und den Februar zumindest einige Wochen in diesem Zeitfenster hernehmen, um eine solide Grundlage zu schaffen nach der Phase der Regeneration, um darauf aufbauen, dann ins Detail zu gehen und zu sagen, wir wollen jetzt, was auch immer wir für körperliche Ziele haben, vielleicht eine Bestzeit laufen oder wir wollen uns konkret vorbereiten auf eine persönliche Höchstleistung bei einer Wanderung in den Bergen irgendwo oder in irgendeiner bestimmten Sportart.

00:24:26: Für alles ist es wichtig, eine gute Grundlage zu haben und genau die können wir jetzt schaffen.

00:24:34: Und im Grundlagentraining geht es nicht so sehr um Vergleiche.

00:24:40: Es geht nicht so sehr um Zeiten.

00:24:44: Das passt hervorragend in den Januar und in den Februar.

00:24:48: Es geht darum uns auf eine Gute.

00:24:52: Basis zu stellen.

00:24:53: Es geht darum, auch unsere Widerstandsfähigkeit schon mal zu schulen, ohne dass wir an Höchstleistung und an Zeiten denken.

00:25:03: Nämlich daraus zu gehen zum Beispiel in die Kälte.

00:25:08: Vielleicht mal ein Eisbad zu nehmen ist überhaupt nicht zwingend notwendig, aber uns mal dem Diskum vor auszusetzen.

00:25:18: Vielleicht auch nicht immer, das mache ich zum Beispiel ganz gerne, wenn ich dann auch eine Wanderung mache, war gerade jetzt vor einigen Tagen fünf Stunden draußen unterwegs im Schneesturm.

00:25:28: Nicht unbedingt immer.

00:25:30: Was zu essen dabei zu haben, also durchverpflegt zu sein.

00:25:34: Das ist natürlich ein schmaler Grad, auch wenn wir wieder an Vernunft denken und an Risiko Minimierung.

00:25:42: Aber wenn ich weiß, ich bin nicht weit weg von zu Hause.

00:25:45: Ich habe ein Telefon in der Tasche und ich habe auch immer Empfang da, wo ich bin.

00:25:50: dann muss ich nicht Verpflegung für drei Tage dabei haben, wenn ich eine fünf Stunden Wanderung mache.

00:25:57: Und dann gehe ich ganz bewusst mal in dieses Gefühl rein, dass ich auch Hunger habe.

00:26:03: Und dass es auch okay ist, oder dass ich vielleicht auch mal Durst habe.

00:26:07: Ich kann dann für den Notfall natürlich auch was dabei haben.

00:26:11: Das wäre die allerbeste Variante.

00:26:14: Da aber zum Beispiel nicht anzugehen, wenn es nicht unbedingt notwendig ist, um das mal zu spüren.

00:26:20: Wie ist das, wenn ich Hunger habe?

00:26:22: Wie ist das, wenn ich Durst habe?

00:26:25: Wie ist das, wenn mir kalt ist?

00:26:28: Auch das, wie gesagt, ein schmaler Grad.

00:26:30: Ich rufe nicht dazu auf, sich bewusst in Gefahr zu bringen.

00:26:35: Aber so punktuell ein paar Reize zu setzen, bei dem es nicht um extreme Leistung geht und nicht um Vergleich.

00:26:44: Vielleicht auch einfach einen langen Spaziergang zu machen, statt Laufen zu gehen.

00:26:49: Ich habe apropos Laufen, jetzt in den letzten Tagen auch viele Menschen gesehen, die laufen gegangen sind, trotz der widrigen Bedingung.

00:26:58: Natürlich geht das.

00:26:59: So wie die unterwegs waren, habe ich aber auch gesehen, da geht es nicht um Zeiten.

00:27:04: Das kann gar nicht um Zeiten gehen.

00:27:07: Es kann nur darum gehen, sich überhaupt etwas zu bewegen.

00:27:11: Und dann lieber ein bisschen länger unterwegs sein, als jetzt aufs Tempo zu drücken.

00:27:17: Einfach eine gute Grundlage zu schaffen für das, was dann spätestens im Frühjahr kommt, wenn wir dann ja auch gerne mal auf die Tubel drücken können.

00:27:29: und selbst ein bisschen pushen kann.

00:27:31: Wofür sich diese Zeit auch sehr gut eignet, ist etwas ganzheitlicher auf unseren Körper zu schauen und zu gucken, wo sind da vielleicht Schwachstellen, wo arbeite ich sonst nicht so gerne dran, weiß aber genau, dass es total Sinn machen würde.

00:27:51: Oft sind das so Bereiche wie die Beweglichkeit, wie die Stabilität.

00:27:57: Ich habe in den letzten Tagen auch einige Menschen ausrutschen sehen, vor allen Dingen an der Elbe, wo es ganz schön vereist war.

00:28:06: Das sind durchaus Fähigkeiten, die dann auch im Alltag, im Leben wichtig sind, dass wir zum Beispiel so eine Das heißt dann, Sturzprofilaxe machen hört sich jetzt total seniorisch an, weil das ein Thema ist, was natürlich im höheren Alter besonders relevant ist, aber es ist total praxistauglich.

00:28:30: Also wenn ich Stabilität gut trainiert habe, wenn ich koordinieren kann, dann sinkt das Risiko, dass ich mich irgendwo hinpack.

00:28:39: Nicht nur, wenn es glatt ist, sondern zum Beispiel auch, wenn ich dann meine Sportart betreibe, wenn ich wandern gehe in den Bergen, sinkt das Risiko, dass ich da umknicke oder mich irgendwie verletze.

00:28:53: Deshalb ist das auch in dieser Phase des Jahres total sinnvoll.

00:28:57: an sowas mal ran zu gehen und sich damit zu beschäftigen.

00:29:02: Das ist ja auch was, was nicht so sehr um Zeiten geht, um Zahlen, um Vergleiche, um Rekorde, sondern um ein besseres Gefühl für den eigenen Körper, was uns dann durchs Jahr trägt.

00:29:16: Der Winter ist das präsentierte Zeitfenster dafür, dass der Körper sich sortieren darf.

00:29:20: Und im Winter gilt es nicht darum, wie gut, wie schnell, wie toll, sondern einfach nur das.

00:29:27: Im Winter selbst werden wir, wenn wir auf unsere absolute Leistung gucken, vielleicht nicht schneller unterwegs sein.

00:29:36: Aber wir können die Voraussetzungen dafür schaffen, dass wir in diesem Jahr fitter sind als im letzten Jahr oder vielleicht sogar in all den Jahren zuvor, weil wir es in diesem Jahr anders machen als sonst immer, weil wir klüger ran gehen an unser Training in diesem Jahr.

00:29:56: weil wir im besten Fall auch unsere Widerstandsfähigkeit schon im Januar und Februar verbessert haben.

00:30:04: Und es gelernt haben, grundsätzlich besser umzugehen mit Diskomfort, also mit Dingen, die einfach unbequem sind.

00:30:15: Und das, das habe ich schon angedeutet, ist einfach etwas, das macht nicht halt.

00:30:20: beim körperlichen, sondern das setzt sich auch fort im geistigen, im mentalen, in unserem ganzen System.

00:30:28: Weil wir auch das nochmal, Körper und Geist ja gar nicht trennen können, so scharf.

00:30:35: Das sind Begriffe, die sich irgendjemand mal ausgedacht hat für etwas, was sich gar nicht richtig auseinanderhalten lässt.

00:30:43: Wo ist da die Grenze zwischen Körper und Geist?

00:30:46: Alles, was wir körperlich tun, wirkt sich auch auf unseren Geist aus.

00:30:50: Vieles, was uns geistig beschäftigt, wirkt sich auch auf unsere körperliche Leistungsfähigkeit aus.

00:30:58: Und wenn wir über Resilienz sprechen, das ist ja ein Begriff, der in vieler Munde war.

00:31:07: und ist zu Recht eine ganz, ganz wichtige Fähigkeit, resilient zu sein, bedeutet, widerstandsfähig zu sein, mit Widerständen umgehen zu können.

00:31:18: Und da lassen sich die Erfahrungen aus dem körperlichen durchaus übertragen.

00:31:23: Sogar dieses Prinzip der Superkompensation, dass dann eine Herausforderung reizen.

00:31:30: Widerstand kommt, nachdem der Körper erst einmal weniger leistungsfähiger ist, sich dann aber anpasst und sich sogar über das Ausgangsniveau anpasst und nachher leistungsfähiger ist.

00:31:46: Widerstandsfähiger.

00:31:47: Und genau das Gleiche kann passieren, wenn uns zum Beispiel ein Schicksalsschlag ereilt.

00:31:53: Wenn irgendwas in unser Leben tritt, was uns so richtig aus der Bahn haut, dann ist es in Ordnung danach erstmal in einem Tief zu sein.

00:32:03: Aber wir können uns über das Ausgangsniveau hinaus regenerieren und danach leistungsfähiger sein.

00:32:11: als vorher, genau das gleiche Prinzip.

00:32:14: Und wenn wir dieses Prinzip im Klein immer schon mal wieder durchlaufen haben, dann sind wir dann, wenn so ein großer Hit kommt, einfach viel besser vorbereitet.

00:32:25: Auch dafür kann der Januar, Februar eine wunderbare Möglichkeit ein tolles Zeitfenster sein.

00:32:32: um im kleinen Widerstandsfähigkeit zu trainieren und dann gerüstet zu sein.

00:32:38: Für all das, was kommt, für all die Herausforderungen, für all die schönen Momente, für all die Stürme, vielleicht auch durch die wir müssen in diesem neuen Jahr.

00:32:48: Aber wir haben dann eine gute Grundlage.

00:32:51: Deshalb einfach der Aufruf, den Januar, Februar jetzt nicht als was zu sehen, wo das noch nicht passieren kann, was wir uns eigentlich vorgenommen haben, wo wir uns ausgebremst fühlen, weil wir noch nicht so pushen können aufgrund der äußeren Bedingungen oder vielleicht selber noch nicht so weit sind.

00:33:12: Wir können da langsam rangehen.

00:33:14: Das ist kein Zeichen von Schwäche.

00:33:17: Im Gegenteil, es ist eher ein Zeichen von Stärke.

00:33:21: Ich wünsche dir von Herzen, dass du gut durchkommst durch diese Zeit und ein richtig solides Fundament baust.

00:33:27: Wenn du magst, hör nächste Woche wieder rein.

00:33:29: Nächste Woche am Dienstag gibt es eine neue Folge frei raus und dann hören wir uns wieder, wenn dir danach ist.

00:33:37: Bis dahin.

00:33:38: Hab eine gute Zeit.

00:33:40: Ach und wenn du magst und das noch nicht getan hast, dann abonnier gerne den Newsletter, der diesen Podcast begleitet.

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00:35:14: I've been coming up empty without a say.

00:35:18: I love you more with every passing day Even when the bad weeks and months hurt like hell But sometimes it'll get real blue.

00:35:35: Work with me and we can make it through.

00:35:38: You can lean on me, I'm here for you.

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