Schritt für Schritt zu mehr Wandern und Outdoor
Shownotes
// Björn Dziambor ist schon viele Wege gegangen – schnurgerade und krumme, ganz kurze und sehr weite. Vom berühmten Fernwanderweg Pacific Crest Trail hat er sogar schon hier im Podcast erzählt und in wenigen Tagen erscheint sein erstes Buch über genau dieses Abenteuer. Mit seiner Ex-Freundin Annika hat er ein nachhaltiges Pinkeltuch für draußen entwickelt, das die beiden in Eigenregie online vertreiben. Erst vor kurzem hat Björn außerdem seine Ausbildung zum Erlebnispädagogen abgeschlossen. Dabei ist er eigentlich Bauingenieur in Festanstellung und saniert gerade den altehrwürdigen Konzertsaal des Kieler Schlosses. Wie geht das? Und was können wir von ihm lernen, wenn es darum geht, mehr Draußen, mehr Natur, mehr Freiheit und Abenteuer in unser Leben zu bringen? Diese Folge liefert keine fertigen Lösungen, denn auch Björn ist in bester Abenteuermanier deutlich mehr auf dem Weg als schon am Ziel, aber du bekommst eine Menge Inspiration, Dinge zu verändern, auch wenn es nur kleine sind. Ich habe das Gefühl, das dafür momentan ein ganz guter Zeitpunkt ist!
// „Schlaf, auf den du zählen kannst” – bei unserem aktuellen Werbepartner Emma findest du Matratzen & Co zu einem hervorragenden Preis-Leistungsverhältnis und bekommst mit dem Code „freiraus” fünf Prozent Rabatt on top auf alles: https://www.emma-matratze.de
// Alle Werbepartner des FREI RAUS Podcast und aktuelle Rabatte für Hörer:innen findest du unter https://www.christofoerster.com/freiraus-partner
// Hier kannst du den wöchentlichen Newsletter zum Podcast abonnieren: https://www.christofoerster.com/freiraus
// Ich freue mich, wenn du den Podcast mit einem keinen Beitrag unterstützt! Alle Infos dazu ebenfalls auf https://www.christofoerster.com/freiraus
// Outro-Song: Dull Hues by Lull (audiio.com)
Transkript anzeigen
00:00:00: Mit sechzehn wollte ich ein Kumpel in Salzhausen besuchen.
00:00:02: So ein Ravendups nach Salzhausen, das sind irgendwie fünf bis zehn Kilometer.
00:00:06: Aber ich hab gesagt, ich geh das in grader Linie.
00:00:08: Bin ich einfach grade nach Salzhausen gegangen.
00:00:10: Quer durch die Felder, durch die Bäche, wurden noch von starken, also jungen Teenager-Kühnen auf der Weide gejagten, kam komplett durch Nest bei meinem Kumpel zu Hause an.
00:00:18: Die Mutter macht die Tür auf und sagt, bist du bescheuert, was denn mit dir nicht in Ordnung?
00:00:22: Voll mitzuweizen können.
00:00:23: Da hab ich gemerkt, das hat eigentlich schon sehr viel gezeigt, was so los ist bei mir, diese Aktion.
00:00:30: Irgendwann sitzt man dann wieder im Büro und guckt so morgens in den Sonnenaufgang, der dann irgendwann um halb neun kommt und denkt sich, boah, was machst du hier eigentlich?
00:00:43: Das ist ja genau das, was daraus resultiert.
00:00:45: Erstmal war die Idee da und man hat angefangen daran zu glauben und irgendwann den ersten Schritt gemacht.
00:00:49: und plötzlich ist das Realität.
00:01:05: Guten Tag und herzlich willkommen bei frei raus dem Podcast für mehr Freiheit und Abenteuer in unserem Leben.
00:01:12: Ich bin Christoph Förster
00:01:14: und
00:01:15: Ja, es ist auch ein neues Jahr gestartet.
00:01:18: Wir haben im Jahr ist es auch ein neues Jahr gestartet.
00:01:20: Wir haben im Jahr ist es auch ein neues Jahr gestartet.
00:01:22: Wir haben im Jahr ist es auch ein neues Jahr gestartet.
00:01:27: die uns mit Sicherheit prägen werden und einige davon werden uns in guter Erinnerung bleiben.
00:01:34: Da bin ich mir sehr sicher.
00:01:36: Das Jahr hat hier in Hamburg schon außergewöhnlich begonnen.
00:01:39: Wir haben richtig, richtig viel Schnee.
00:01:42: Und zwar so viel Schnee wie bestimmt seit fünfzehn Jahren nicht mehr.
00:01:47: Es herrscht eine ganz besondere Stimmung, weil dein Radius sich dann doch verringert, wenn es erstmal darum geht, dass du den Weg zum Supermarkt vernünftig bewältigst, das Auto eigentlich am liebsten stehen lässt und mal guckst, dass du sicher über die Straße kommst und auch ob die Nachbarn vielleicht gerade was brauchen, die nicht mehr so mobil sind und dir gegenseitig ein bisschen hilfst.
00:02:14: Eine sehr schöne Stimmung ist das.
00:02:16: So ein bisschen als hätte das neue Jahr noch gar nicht begonnen, als würden wir uns immer noch in dieser Übergangs in dieser Zwischenphase befinden, aber das tun wir nicht.
00:02:26: Es hat jetzt etwas Neues begonnen.
00:02:29: In der heutigen Folge geht es deshalb auch um Veränderung.
00:02:34: Ich habe jemanden zu Gast, und zwar Björn Ziambor.
00:02:37: der erzählt davon, wie er sein Leben verändert hat in der jüngeren Vergangenheit, wie er es in diesem Jahr weiter verändern möchte, vielleicht irgendwann dahin, dass er seine Festanstellung so nicht mehr braucht und seine Leidenschaft für das Draußen sein, das Wandern vor allem, das Wandern weiter Wege, dass er mit der sogar seinen Lebensunterhalt verdienen kann.
00:03:04: Björn war im Freiraus-Podcast schon zu Gast mit seiner Exfreundin Annika.
00:03:10: Da haben die beiden erzählt vom Pacific Crest Trail.
00:03:14: Dem wahrscheinlich berühmtesten Fernwanderweg der Welt.
00:03:18: Auf dem waren die beiden unterwegs und du kannst diese Folgen dir im Archiv natürlich noch einmal anhören.
00:03:24: Ich werde die auch noch mal verlinken in dem Newsletter, der den Freiraus-Podcast begleitet.
00:03:31: der immer am Sonntag erscheint und weiterfinde Links und Infos zu den Themen aus dem Podcast beinhaltet.
00:03:38: So wie weitere Inspiration und Impulse für mehr Freiheit und Abenteuer in unserem Leben.
00:03:44: Abonnieren kannst du den Newsletter, wenn du das noch nicht getan hast unter christophörster.com, slash frei raus.
00:03:51: Über die Monate auf dem Pacific Crest Trail hat Björn jetzt auch sein erstes Buch geschrieben.
00:03:56: Das heißt, sieben Millionen Schritte auf dem Pacific Crest Trail.
00:04:00: Als Thruhiker von Mexiko nach Kanada.
00:04:04: Er scheint in drei Tagen.
00:04:06: Also sehr, sehr bald.
00:04:08: Björn hat mit Annika vor einigen Jahren auch ein kleines Start abgegründet.
00:04:12: Auch davon wird er in dieser Folge erzählen.
00:04:15: So wie von vielen weiteren kleinen Schrauben, an denen er dreht.
00:04:22: um irgendwann einmal sagen zu können, ja, ich mache jetzt diese draußenliebe.
00:04:28: Meine Leidenschaft für Autor, für das Wandern, die mache ich zu meinem Job.
00:04:33: Und trotzdem gibt es in dieser Folge keine fertigen Lösungen, denn auch Björn ist noch auf seinem Weg.
00:04:40: Aber gerade das finde ich so interessant.
00:04:43: Und ich glaube, da steckt ganz viel Inspiration drin.
00:04:46: die uns, egal was wir gerade so vorhaben, egal wie groß wie klein unsere Träume sind, das was wir verändern wollen in diesem Jahr oder überhaupt von jetzt an, was uns helfen kann, das zu tun.
00:05:01: Wir müssen nicht immer gleich alles, was ist oder was war, über den Haufen werfen und komplett neu anfangen.
00:05:08: Wir können auch erst mal ausprobieren.
00:05:11: Nebenher, ich habe ja Anfang des vergangenen Jahres die Try Day Serie, dieses Format gestartet, wo ich immer einen Tag in der Woche mir genommen habe, um etwas zu machen, das ich entweder noch nie oder so, noch nie oder lange nicht mehr gemacht habe.
00:05:29: Das habe ich bis in den Sommer hineingetan und dann in der Sommerpause des Podcasts unterbrochen.
00:05:38: Danach habe ich den Anschluss nicht mehr gefunden, habe ich dieses Format nicht weitergeführt bis dato und ich werde auch jetzt nicht ankündigen, dass es an einem bestimmten Datum wieder losgeht.
00:05:50: Das halte ich mir noch offen, aber dass ich diesen Anschluss da verpasst habe und da nicht wieder reingekommen bin, das ist ein schönes Beispiel dafür, wie hilfreich das ist, wirklich zu sagen, pass auf, ich mache etwas, ich verändere etwas regelmäßig, immer einmal die Woche mache ich etwas oder ich mache etwas einmal im Tag, ich mache etwas einmal im Monat, da wirklich eine Struktur, einen Rhythmus reinzubringen, so eine Art Regel aufzustellen, eine Challenge und zu sagen, ich mache das wirklich immer egal, was dann auch dazwischen kommt.
00:06:27: dann kann das sehr gut funktionieren.
00:06:30: Und es muss nichts ganz Konkretes sein, wo ich weiß, wo ich hin will.
00:06:36: Da haben wir viel in der vergangenen Folge schon drüber gesprochen.
00:06:40: dass wir auch ohne konkrete Ziele offen sein können, manchmal offener sein können für etwas Neues, was auch immer das dann ist.
00:06:48: Wir können aber durchaus ausprobieren, um herauszufinden, welcher Pfad uns denn besonders gut gefällt und auf welchem wir uns besonders wohlfühlen.
00:06:59: Und manchmal führen die Pfade ja auch dann wieder auf einen anderen Weg und wir kommen irgendwo wieder auf einer Route raus.
00:07:07: die wir so gar nicht auf dem Zettel hatten.
00:07:10: Manchmal gucken wir auch nur rein in den Fahrt, stellen fest, ne, ist nix und gehen wieder zurück, aber das ist ja das Schöne am Entdecken.
00:07:18: Ich wünsch dir viel Freude mit dem Gespräch mit Björn, dass ich erst vor drei Tagen mit ihm geführt habe.
00:07:24: Bevor wir reingehen, atmen wir aber noch einmal kurz durch.
00:07:48: Björn, moin.
00:07:49: Moin.
00:07:51: Wir saßen vor einem Jahr, auch Anfang des Jahres zusammen, weil du dabei warst beim Freiraus-Neujahrscamp.
00:08:00: Das war tatsächlich am zwei oder dritten Jahr noch, ne?
00:08:02: Das war das allererste Wochenende, ja.
00:08:04: Ja,
00:08:05: stimmt.
00:08:05: Wie hast du das in Erinnerung, den Start in das Jahr?
00:08:08: Ja, super schön.
00:08:09: Also ich war ja eigentlich ... als Support dabei, wenn du dich mal zurückziehen musstest, Gedanken klären, gucken musst du, was in der Gruppe passiert.
00:08:16: Hab das Ganze dann so ein bisschen mit moderiert und begleitet und das war echt eine schöne Erfahrung.
00:08:21: Also ich war echt überrascht, wie gut sich die Leute so verstanden haben, wie auch die Location an sich, dieses sehr entspannte Yoga-Retreater mitten auf dem Plattenland in Mac-Pom.
00:08:35: Das hat wirklich für so einen ganz entspannten ... Neuer Staat gesorgt.
00:08:40: Das hat auch mir tatsächlich ziemlich gut getan.
00:08:43: Ja, total.
00:08:43: Ich habe das auch in sehr guter Erinnerung.
00:08:46: Auch, dass du dabei warst.
00:08:47: Total gute Entscheidung von dir und von mir.
00:08:51: Das war toll.
00:08:52: Interessant ja auch, jetzt mal zu schauen.
00:08:54: Jetzt genau ein Jahr her.
00:08:56: Jetzt steht wieder ein Jahresbeginn an.
00:08:59: Wie gehst du in dieses Jahr oder wie guckst du darauf, wie du ins letzte Jahr gegangen bist?
00:09:04: Was ist passiert seitdem?
00:09:06: Wie hast du dich verändert?
00:09:08: Wie hat sich das verändert, was jetzt vor dir legt?
00:09:11: Ja, ich bin ins letzte Jahr gegangen mit viel Unsicherheit, was das Jahr so bringen wird, weil viele Projekte gerade angefangen hatten zu laufen.
00:09:21: Und hab das ja abgeschlossen mit dem Ergebnis, dass ich eigentlich viel zu viel an ein Projekt gearbeitet habe.
00:09:27: will ich jetzt auf dieses Jahr unfassbar doll freue, weil ich sehr viel draußen machen werde.
00:09:33: Also ich hab letztes Jahr nur mit Arbeiten verbracht und eigentlich ... Der Urlaub, wenn ich Urlaub gemacht habe, war es mit Guiding, hatte es mit Guiding zu tun und war dadurch auch Arbeit, auch wenn es draußen war, aber auf eine Gruppe oder auf mich selbst oder auf meine Eltern aufzupassen, wenn man mit dem Fahrrad die Alpen rüberquert und die Route navigieren muss, das ist immer irgendwie Arbeit.
00:09:52: Und ich freue mich dann darauf, dieses Jahr sehr viel draußen mit mir oder mit Freunden zu verbringen, in Schweden, in Australien, in den USA hoffentlich auch wandern zu gehen.
00:10:02: Also ich habe sehr viel Lust auf dieses Jahr.
00:10:05: Dieses Jahr wird dann geerntet.
00:10:06: Wie machst du das, wenn du in den Jahr gehst, ist das wirklich so bewusst?
00:10:09: Jetzt beginnt ein neues Jahr.
00:10:11: Jetzt mach ich mir Gedanken, wie soll das für mich aussehen?
00:10:13: Oder gehst du eher so ...
00:10:14: Nee, eigentlich geh ich so.
00:10:16: Aber ich seh dann, wie Leute ihr Jahr reflektieren und überlegt dann für mich selbst auch so ein bisschen, ja, wie geht's mir denn jetzt?
00:10:22: Und eben so, wie ich es gerade beschrieben hab, ist es dann für mich vorgestern gewesen, dass ich so überlegt hab, ja, das war schon ein ganz schön knackiges Jahr.
00:10:32: darf dann jetzt halt entspannter beginnen.
00:10:34: Also, ich schließe jetzt nächste Woche zwei dieser, ich hatte letztes Jahr, lass mich mal überlegen, vier Projekte, glaube ich, gleichzeitig laufen.
00:10:40: Als
00:10:41: Bauingenieur, Bauleiter, der dir bist.
00:10:44: Richtig,
00:10:44: also du arbeitest.
00:10:46: In der Projektleitung bei einer Konzertsalsernierung irgendwie reingerutscht, also wie es leider so oft passiert, nicht leider, wie es dann so oft passiert.
00:10:52: Also ich saß ... vierundzwanzig im Januar kurz vor der Kündigung.
00:10:59: Also ich wollte nicht mehr und dann stand mein Kollege im Büro und sagt, du hier Konzertsannehmung hast du Lust einzusteigen.
00:11:04: Und ich dachte, muss ich erst mal eine Woche drüber nachdenken, weil das da schon, ja, ein knackiges Projekt war.
00:11:12: Das ist ein sehr teures Projekt, aber das größte Projekt, was ich jemals gemacht habe in meiner Karriere.
00:11:17: Und dann habe ich nach einer Woche gesagt, Konzertsan macht man halt nicht jedes.
00:11:21: Naja, komm, ich mach mal mit.
00:11:23: So, und dann ... Wir sind nächste Woche Samstag das Eröffnungskonzert mit Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein.
00:11:30: und wem nicht alles.
00:11:31: Seid ihr fertig?
00:11:33: Noch nicht.
00:11:35: Ich hoffe am Zehnten.
00:11:36: Mein Plan ist, ins Baubüro meinen Anzug reinzutragen, morgens und den abends auch anzuziehen.
00:11:41: Ja, aber das ist dann am zehnten fertig.
00:11:43: Am neunten kommt mein Buch endlich raus, was ich letztes Jahr geschrieben hab.
00:11:47: Ja, ich hatte Lappy und ich hab noch eine Weiterbildung zum Erlebnis pädagogischen Team-Instructor gemacht.
00:11:51: Das heißt, von vier Projekten sind dann drei endlich zum Abschluss gekommen und ich hab dann in Anführungsstrichen nur noch Lappy nebenbei und bin froh, wenn's da wieder ruhiger wird und man sich auf eine Sache konzentrieren kann und nicht mehr vier.
00:12:05: Ja was für ein Start auch jetzt in dieses Jahr.
00:12:07: dann mit der Öffnungskonzert und dann mit dem Buch.
00:12:11: Ich konnte dich ja bislang immer hier im Podcast ankündigen als... endlich mal jemanden, der nicht jetzt hier was anzukündigen hat.
00:12:17: Weißt du, kein Buch, kein Film, keine Werbung man muss für irgendwas.
00:12:22: Die Zeiten sind jetzt vorbei.
00:12:25: Als du das letzte Mal hier zu Gast warst, warst du mit Annika da und ihr habt über einen Pacific Crest Trail gesprochen.
00:12:31: Wir haben zwei Folgensorge gemacht, weil wir ein langes Gespräch hier geführt haben.
00:12:36: Über euer Erlebnis da, können wir auch gleich nochmal kurz aufgreifen.
00:12:39: und über diese Wanderung auf dem Pacific Crest Trail.
00:12:43: Du jetzt ein Buch geschrieben, was jetzt erscheint.
00:12:46: Ich hab das auch durchaus ein bisschen mitverfolgt, die Entstehung dieses Buches, weil ich damals einen Kontakt gemacht habe zu einem Maligverlag.
00:12:54: Und freu mich total, dass das jetzt rauskommt, weil du natürlich noch mal viel mehr noch was ganz anderes, wenn du da dein erstes Buch in der Hand hältst.
00:13:03: Aber, ja, bin auch selbst gespannt, das dann lesen zu können, meine Hand halten zu dürfen.
00:13:08: Ich bin auch gespannt, wie ich es den Leuten gefällt und es ist dann ja immer so eine Sache.
00:13:13: Aber ich hab bisher vom Probelesen her schon nette Stimmen dabei.
00:13:17: Ich hoffe, dass ich dem gerecht werden kann, was ich eigentlich vorhatte, dieses Gefühl und diese Passion für diesen Trail rüberzubringen.
00:13:25: Dementsprechend bin ich gespannt auf die ersten Feedbacks.
00:13:28: Ich freu mich trotzdem auch mit dir heute hier als jemand zu sprechen, der jetzt nicht ein hochdekorierter Buchautor ist, der schon lange in diesem Business ist, sondern irgendwie ein normaler Typ, der ... Job hat so aber irgendwie auch struggled mit diesem Job mit diesem Leben nur immer einen Job zu machen um Geld zu verdienen der Blut geleckt hat draußen sein und versucht das alles unter einen Hut zu kriegen hin und wieder aber auch merkt alles unter einen Hut geht auch nicht und dann seine Wege sucht da daraus zu kommen ohne jetzt die perfekte Lösung schon fertig zu haben.
00:14:07: ich habe es geschafft ich habe so und so gemacht.
00:14:09: ich glaube dass sich da ganz viele leute Wiederfinden können glaube ich auch
00:14:14: genau.
00:14:15: ich bin echt nur ein stinknormaler typ der einfach bockert sachen zu machen.
00:14:20: Entweder finden die Sachen draußen statt.
00:14:22: Ich hab aber für mich gemerkt, in diesem Beruf, mit dem ich dann auch gestruggelt habe, weil sehr starke Beanspruchung der Psyche mit sechzig Stunden wochen, das war dann irgendwann, hab ich gemerkt, okay, das ist nicht mein Leben.
00:14:35: Ganz viele andere Kollegen, die haben das als normal angesehen und haben das auch durchgezogen, kam damit klar.
00:14:39: Wenn stellt sich die Frage, warum komme ich damit nicht klar?
00:14:43: Und dann fällt ihr irgendwann auf.
00:14:44: Ja, das liegt daran, es liegt gar nicht daran, dass du es nicht gerne machst.
00:14:48: Ich hab nämlich mit meinen Eltern ein Haus renoviert, im Jahr zweitausendfünfzehn.
00:14:52: Und mit meinem Bruder zusammen so.
00:14:54: Ein Altbau in Lüneburg.
00:14:55: Und da hab ich gemerkt, ich kann ganz einfach von Freitag bis Sonntag auch durcharbeiten, noch nach dem regulären Job.
00:15:01: Und das tut mir überhaupt nicht weh.
00:15:02: Und da hab ich realisiert, ja, das liegt daran, dass das mein Projekt ist, mein eigenes Projekt.
00:15:06: Und nicht das Projekt, was ich für irgendwen anders erfüll.
00:15:08: Wo ich auch für mich ein Ergebnis sehe.
00:15:11: Ich habe daraus dann realisieren können, okay, das Ergebnis bei der Arbeit reicht mir nicht, weil ich erfülle dann nur eine Aufgabe.
00:15:18: Und habe dann für mich herausgefunden, ich brauche eigene Projekte.
00:15:22: Ja, und so ist es dann entstanden und dann hab ich halt überlegt, worauf hast du Bock?
00:15:25: So, ich kann mir nicht jedes Jahr ein Haus kaufen und das renovieren.
00:15:28: Das funktioniert leider nicht mehr.
00:15:30: Ja, und schönes Geschäftsmodell.
00:15:31: Ist ein schönes Geschäftsmodell, aber da braucht man dann auch eine gewisse und gewisse finanzielles Polster.
00:15:37: Und dann muss man es auch Vollzeit machen und das waren wir dann da weich, da nicht so risikofreudig.
00:15:41: Geht mit Sicherheit immer noch, wenn man finde ich es.
00:15:43: Aber ich mag halt Outdoor und dann fing das eben an, dass man sich da einfach ... angefangen hat, reinzufuchsen, angefangen hat, irgendwie dich zu nerven unter anderem, hey, yo, ich möchte auch mal was erzählen.
00:15:53: Und so kam das Ganze dann irgendwie ins Rollen.
00:15:56: Und das ist mit den meisten Dingen so, ist mir mittlerweile aufgefallen.
00:15:59: Wenn ich eine Passion für was habe und damit anfangen, irgendwann rollt's.
00:16:03: Man muss halt erst mal anfangen.
00:16:04: Das ist so die Essenz, die ich daraus gelernt habe, egal mit was.
00:16:07: Also, jeder erste Stein auf der Baustelle wird irgendwann gelegt.
00:16:10: Und dann fängt das Ding an.
00:16:11: Und genauso ist das mit allen anderen Projekten im Leben auch.
00:16:14: Wie so ein Autor.
00:16:15: Also, du ... Auch schwer, manchmal zu sagen.
00:16:19: Wo fing das jetzt an?
00:16:20: Oder warum habe ich diese Passion?
00:16:22: Du hast die.
00:16:23: Kannst du dir erklären, wo die herkam oder kommt?
00:16:26: Also ist die irgendwo angelegt bei dir?
00:16:28: Oder gab es so ein Erlebnis, Erlebnisse, die dazu geführt haben, so, hey, das ist mein Ding?
00:16:32: Ich weiß eben noch, wie ich als Kind ... ... im Schulbus saß und der Schulbusfahrer an der Wetzner Kreuzung angehalten hat.
00:16:39: Wo kein Schulbus anhält.
00:16:40: Und der hat mitten, also überall Felder.
00:16:43: Die Kreuzung ist mittlerweile auch ein Kreisel.
00:16:45: Einfach flaches Land, Felder, so Lüneburger Heide.
00:16:48: Und dann steigt so ein schwarz gekleideter Typ ein und erzählt dem Busfahrer was.
00:16:52: Und setzt sich hin und der Bus fährt weiter.
00:16:53: Und ich gehe nach Hause und sag zu meiner Mutter, Mama, äh ... Da ist ein schwatter Typ eingestiegen, ja, mit so einem komischen Hut.
00:17:00: Und der durfte umsonst fahren.
00:17:01: Da war auch keine Bushaltestelle.
00:17:03: Dann sagt sie, das war bestimmt Wandergeselle.
00:17:05: Dann hat sie mir das erzählt, die gehen so drei Jahre und ein Tag durch die Welt und lernen neue Sachen.
00:17:10: Da hab ich dann, das fand ich total interessant, diese Idee, lange unterwegs zu sein, so ungebunden unterwegs zu sein.
00:17:16: Das hat mich dann immer fasziniert.
00:17:18: Dann ist man irgendwann mal fernwandern gegangen in Schweden.
00:17:21: Du warst schon gesagt, du tschuldigung, dass ich dich da unterbreche.
00:17:23: Du bist Lüneburger Heide, plattes Land, auf dem Dorf.
00:17:27: Das spielt ja mit Sicherheit auch so was rein, wie die Sehnsucht nach der großen Wälder draußen ein Stück weit.
00:17:32: Oder gepaart mit gerne draußen viel draußen.
00:17:36: Mir ist letztens eine lustige Geschichte eingefallen, die mir gar nicht aufgefallen ist, bis ich sie irgendwann noch mal ... Dass sie bekloppt war, die Geschichte.
00:17:44: Ja, die große Wälder draußen.
00:17:46: Als Kinder war es total toll, das Dorf zu erkunden.
00:17:48: Wir haben viel Wald rum, den Wald zu erkunden.
00:17:50: Das haben wir gerne gemacht als Kinder.
00:17:53: Für manche hörte dieses Erkunden auch auf, und für uns ging das immer weiter.
00:17:56: Ich hab dann irgendwann mal, das hast du ganz gut zu deinem Feld.
00:18:02: Mit sechzehn wollte ich einen Kumpel in Salzhausen besuchen.
00:18:05: So ein Ravendups nach Salzhausen.
00:18:06: Das sind irgendwie, weiß ich nicht, fünf bis zehn Kilometer.
00:18:10: Aber ich hab gesagt, ich geh das in grader Linie.
00:18:13: Und dann, wenn ich vom Aussichtspunkt, von wo man nach Salzhausen gucken kann, von Ravenhaus, ist ein bisschen auf den Berg, bin ich einfach gerade nach Salzhausen gegangen.
00:18:20: Quer durch die Felder, durch die Bäche, wurden auch von starken, also jungen, nicht geschlechts- oder teenager-Kühnen auf der Weide gejagten, kam komplett durch Nest bei meinem Kumpel zu Hause an.
00:18:29: Die Mutter macht die Tür auf und sagt, bist du bescheuert?
00:18:31: Was denn mit dir nicht in Ordnung?
00:18:33: Ich war voll mit zu weizen können.
00:18:35: Da hab ich gemerkt, ja, das hat eigentlich schon sehr viel gezeigt, was so los ist bei mir, diese Aktion.
00:18:39: Und die war für mich vollkommen normal, nur die Mutter ist total ausgebildet.
00:18:45: Das hat eigentlich schon gezeigt, dass da irgendwo der Drang nach mehr immer ist.
00:18:49: Dann fand ich es einfach interessant.
00:18:51: Dann fing ich an, so Fernwandern kam dann auf, so die Idee, so einen Schweden der Boos leden.
00:18:56: Da hat man damals eine E-Mail an so einen Typen geschrieben, der den mal gegangen ist und der hat einem dann das kopierte Kartenmaterial als J-Pack geschickt, weil es halt keinen Maps gab, gar nichts, keine ... Das war so ... ... das war so ... ... das war so ... ... das war so ... ... das war so ... ... das war so ... Du
00:19:10: hast die Schule schon fertig
00:19:11: gehabt?
00:19:11: Da war ich meine Ausbildung durch, ich war mit der Weiterbildung in Schule sogar durch.
00:19:15: Ich war kurz vom Studium.
00:19:17: Was
00:19:17: hast du gelernt?
00:19:18: Dachdecker.
00:19:20: Der Typ mit dem Schwarzen.
00:19:21: Ja, genau.
00:19:22: Da hatte ich lange überlegt, ich will auch auf Walz gehen.
00:19:24: Hab's aber nie gemacht, nie ergriffen die Chancen.
00:19:27: Das hat mich dann auch immer gewohnt.
00:19:28: Dementsprechend kam das Fernwand dann tatsächlich in den Fokus.
00:19:32: Und dann sind wir dann nach dieser weiterbildenden Schule, das war die Fachhochschulreife, dann konnte ich danach studieren gehen.
00:19:40: Dann sind wir nach Schweden, wir wollten da dann fernwandern.
00:19:42: Und das ist total ist die Barke gewesen, weil natürlich keine Ahnung gehabt, ich habe nur eine Axt dabei und ein Mist und nach drei Tagen abgebrochen und nur noch irgendwo gezeltet.
00:19:52: Und das hat dann tatsächlich die ganze Zeit an mir genagt und ich wollte da immer ... Ich wusste ja, dass es gut für mich ist.
00:19:58: irgendwie tief in mir drin.
00:19:59: Das hat mich immer verfolgt.
00:20:00: Dann saß ich aber im Studium, hab immer nur gelernt.
00:20:03: Und dann kam irgendwann der nächste Urlaub in Schweden, da war's schon besser.
00:20:06: Da war dann schon nur fünfzehn Kilo Gepäck.
00:20:09: Da hat auch zwar einiges weh, und dann kam das immer mehr ins Rollen.
00:20:12: Und mich hat halt schon immer fasziniert, so von A nach B zu gehen.
00:20:17: Dann war ich in der sächsischen Schweiz beim Kumpel auf der Hochzeit und ... Die schwarz-sextrische Schweiz war angeguckt.
00:20:22: Dann ist das schön.
00:20:23: So eine Orte haben wir in Deutschland.
00:20:26: Man müsste mal einen Weg von Flensburg bis Eimerquer durch Deutschland finden sein.
00:20:31: Nachgeguckt, oh, gibt's ja E-Eins.
00:20:32: Fernwanderweg.
00:20:33: Oh, Fernwanderweg.
00:20:34: Dann kommt man irgendwann dann auch auf die USA, auf den PCT.
00:20:38: Dann denkt man sich, die Wildnis.
00:20:41: Dann kam das einfach wie der erste Schritt.
00:20:43: Der erste Schritt war damals mit sechzehn auf dem Weg nach Salzhausen.
00:20:47: Dann kam das halt ins Rollen.
00:20:49: Was war denn der nächste Schritt, also der erste richtige Fernwander-Weg?
00:20:53: Weil du hast gesagt, auf Fernwander-Weg E-I müsste man mal bis zu den gegangen, ne?
00:20:58: Ne, nur in Abschnitten.
00:21:00: Ja.
00:21:00: Was war denn der erste?
00:21:01: Ich kann mich erinnern, dass wir zum ersten Mal Kontakt hatten, bis zu einer Ostsee lang gelaufen.
00:21:07: Ich meine, da warst du doch schon auf dem Jakobsweg gewesen.
00:21:10: Da bin ich schon den Jakobsweg gelaufen richtig.
00:21:12: War das der Jakobsweg?
00:21:14: Das war der erste lange Weg am Stück, würde ich sagen.
00:21:17: Mit vier Wochen davor waren es immer zwei-wöchige Urlaube.
00:21:20: Mehr hat mein Job gar nicht hergegeben.
00:21:22: Mehr als zwei Wochen Urlaub am Stück gab es einfach nicht.
00:21:25: Das war der erste lange Weg, der Jakobsweg.
00:21:27: Mit sechzehn, das Buch von Harper Kerkeling.
00:21:30: Das habe ich verschlungen als Teenager.
00:21:32: Auch da wieder dieser Faszinationsgedanke, auch Herr der Ringe, dieses lange Wandern.
00:21:35: Das hat mich auch so total abgeholt, einfach diese Idee, so lange irgendwie zu gehen.
00:21:39: Und das ist dann total in Vergessenheit geraten bei mir.
00:21:43: Und irgendwann, mein bester Kumpel, der rief mich irgendwann mal abends an und sagt, ich hab mich von meiner Freundin getrennt, ich hab meinen Job gekündigt.
00:21:53: Ich geh jetzt in Jakobsweg.
00:21:55: Krass, okay.
00:21:58: Ja, stimmt, den gibt's ja.
00:21:59: Total vergessen.
00:22:01: Und dann hatte ich eben diesen Struggle in meinem alten Job.
00:22:04: Und dann saß ich damals im Camper auf Insel Pühl bei Wismar im Winter.
00:22:11: Also, ich bin halt mal rausgefahren.
00:22:12: Mein Kollege auf der Baustelle hat gesagt, du machst jetzt mal ein paar Tage Freikumpel.
00:22:17: Du haust jetzt mal ab hier, weil ich war vollkommen am Ende, also kurz vorm Durchdrehen.
00:22:22: Und du verschwindest jetzt mal ein paar Tage.
00:22:25: und dann war nach Wismar gefahren.
00:22:26: Und dann saß ich da total verzweifelt in den Wern und sagte Annika, ja, vielleicht ist es ja besser, wenn du in den Jakobsweg gehst.
00:22:32: Und ich dachte, ja, ist eigentlich eine gute Idee, ja.
00:22:35: Dann habe ich die Baustelle fertig gemacht, den Abschnitt.
00:22:37: Ich bin zu meinem Chef gegangen, habe gesagt, so hier sind meine Stunden von der Baustelle und lass mal schon deinen Geld stecken, ich will jetzt frei haben.
00:22:44: Und das hat er auch gemacht, ja.
00:22:45: Und dann ... bin ich dann eben den Jakobsweg gegangen und habe gemerkt, also als ich dann in Santiago war, habe ich gemerkt, oh ja, da geht noch mehr.
00:22:53: Also das hat funktioniert.
00:22:55: Also ich hatte dann auch leichtere Ausrüstungen, also viel aus den USA abgekuckt, dann selbst Rucksack genäht und einfach so ein bisschen mich mit dem Zeug beschäftigt.
00:23:05: und dann bin ich im nächsten Jahr in zwei Wochen allerdings von Lübeck nach Polen gegangen.
00:23:09: Und es waren dann immer so Wege, zu denen ich einen Bezug hatte.
00:23:13: Weil meine Eltern haben in der Nähe bei Greifswald, haben sie so ein ganz kleines altes Bauernhäuschen.
00:23:18: Und ich hab so gedacht, ich studiere, weiß ich wohne in Kiel, hab in Lübeck studiert.
00:23:22: Weil man ist super oft in Greifswald.
00:23:24: Das ist ja alles eine Küstenlinie, das mal abzugehen.
00:23:26: Dann bin ich den E-neuen gegangen bis zur polnischen Grenze.
00:23:28: Das war auch eine super schöne Wanderung.
00:23:30: Bisschen einsam, fand ich es tatsächlich.
00:23:32: Ich hab lieber so mit Leuten um mich rum.
00:23:34: Aber es war ein Traum, war saukalt.
00:23:36: Es war richtig, richtig kalt.
00:23:38: Und dann dreißig Kilometer am Tag geschrubbt, so untrainiert.
00:23:41: Also nach dem Jakoswicken hat er ein bisschen gedauert, ein Jahr fast.
00:23:45: Dann habe ich das Vieh gemacht auf während Covid.
00:23:46: Wir haben dann einfach ... Ich bin dann mit meinem Bruder von Kiel nach Lüneburg.
00:23:52: Einmal von meinem Wohnort zu meiner Heimatstadt, aus der ich umfällig groß geworden bin.
00:23:57: Ja, mit dem Rad um Schleswig-Holstein.
00:23:59: Der Zeit haben wir mal drüber gesprungen.
00:24:01: Also viel von der Haustödern los.
00:24:03: Richtig,
00:24:04: da haben wir einmal Schleswig-Holstein, als der Lockdown war und Schleswig-Holstein abgesiegelt.
00:24:08: Da haben wir geguckt, ob auch die Grenzen wirklich zu sind.
00:24:10: Da haben wir dann oben die A-Eins gesehen, wie sie nach Dänemark mit Baken gesperrt waren.
00:24:14: Haben wir sich das heute so vorstellt?
00:24:16: Ganz verrückt.
00:24:17: Und haben einfach so eine Sache gemacht, die ... die mich tatsächlich auch sehr näher gebracht haben an die Orte.
00:24:25: Es ist ein wunderschönes Gefühl, ich fahre so oft über die Elbe.
00:24:29: Und oftmals mit dem Auto rum.
00:24:32: Man fährt da andauend rüber, aber wenn man da einmal mit eigener Körperkraft angekommen ist, zu Fuß oder mit dem Fahrer, das ist so ein erhabendes Gefühl.
00:24:37: Diesen riesen Fluss, das ist ein wunderschöner riesiger Fluss, den dann zu sehen, das ist ein ganz anderes Erlebnis und ein ganz anderes Gefühl auch für den Ort.
00:24:46: Das ist ja dieser altbekannte Spruch, der Weg ist das Ziel.
00:24:50: Das schreibt zu mich
00:24:51: nur, wo du zu Fuß warst.
00:24:52: Bist du wirklich gewesen?
00:24:56: Noch wahrer in dem Zusammenhang.
00:24:58: Und das ist genauso.
00:24:59: Also, ich war jetzt wirklich in Lüneburg.
00:25:02: Ich sehe, wie sich die Landschaft verändert, wie schon auf der schließlich-holsteinischen Seite so langsam so ein bisschen sandiger Boden- und Heidelandschaften kommen.
00:25:11: Gibt's immer wieder Abschnitte.
00:25:12: So das verstehst du auch nicht, wenn du die Autobahn in anderthalb Stunden runter ballerst.
00:25:16: Ja, ich hab das jetzt vor paar Wochen gehabt, da bin ich ja einmal so um Hamburg gelaufen, so hundert Kilometer, das wollte ich mal machen, genau grüner Ring, heißt das ein zweiter grüner Ring, der so die Grünen... Bereiche grünen Bezirkel rund um Hamburg verbindet.
00:25:29: Und das ist auch abgefahren.
00:25:31: Also ganz auch ein anderes Gefühl für Distanzen kriegst du ja so.
00:25:33: Und dann nämlich von A nach B im Auto fährst du.
00:25:36: Habe ich ja auch gelaufen.
00:25:37: Habe ich ja vorbeigekommen.
00:25:39: Krass.
00:25:40: Ich denke immer, ich sehe immer wieder diese eine Kreuzung in Orten sind.
00:25:45: Nee, nicht Orten sind.
00:25:48: im Norden von Hamburg, Schleswig-Holstein.
00:25:49: Da ist ein China-Restaurant, ein asiatisches Restaurant.
00:25:53: Da denke ich dann immer dran, hier sind wir mit dem Fahrrad lang gefahren.
00:25:56: Unsere ADAC-Karte, wir haben es ja ohne Navigation gemacht.
00:25:58: Wir haben so eine alte ADAC-Karte dafür genommen.
00:26:01: Das ist eine sauerhästliche Kreuzung.
00:26:03: Ja, aber die sind
00:26:04: besondere Orte.
00:26:05: Das
00:26:05: sage ich auch immer wieder.
00:26:06: Es sind ja nicht diese pittoresken Orte, diese Postkartenmotive, die dann besonders sind, sondern Momente ... Entstehen ja aus anderen Sachen.
00:26:16: Das ist so Stimmung.
00:26:17: Moment, verbindest du was damit?
00:26:19: Da kann jeder noch so dreckige Kreuzung
00:26:23: was
00:26:23: machen mit dir.
00:26:25: Dann kam der Pacific Crest Trail, über den wir ausgiebig schon gesprochen haben und über den du ausgiebig in den Buch schreibst, was jetzt erscheint.
00:26:34: Das war natürlich dann nochmal eine größere Auszeit,
00:26:38: die du
00:26:38: auch im Job und auch darüber haben wir viel gesprochen ja in dieser Folge oder in den beiden Folgen gerade in der ersten.
00:26:45: Wie ihr das gemacht habt also euch daraus gezogen habt aus dem Job also ihr, du und Annika.
00:26:53: Und dann seid ihr wiedergekommen.
00:26:55: so und das ist ja dann oft erfällt man dann richtig in so ein Loch.
00:27:00: Kriegst du das dann hin, wenn du so was erlebt hast und richtig raus warst, da dann wieder weiterzumachen, da wo du aufgehört hast, als du gefahren bist?
00:27:09: Und das ist auch euch nicht so leicht gefallen?
00:27:11: Nee, wirklich nicht.
00:27:13: Das ist die besagte Post-Trail-Depression, wie sie heißt im Heiker-Jagant.
00:27:17: Die trifft einen schon ziemlich hart und auch unerwartet.
00:27:20: Man denkt erst mal, okay, ich bleib verschont.
00:27:21: Wir waren ja dann schön in Mexiko für noch drei Wochen und sind dann ja super schwarz gebrannt fast.
00:27:27: Sind wir dann ja nach Deutschland gekommen in den deutschen Winter und erst mal mit der Familie.
00:27:31: Und so langsam irgendwann sitzt man dann wieder im Büro und guckt so morgens in den Sonnenaufgang, der dann irgendwann um halb neun kommt und denkt sich, boah, was machst du hier eigentlich?
00:27:44: Also, ich hatte dann auch erst mal nichts zu tun, weil grad kein Projekt und ... Boah, dann sitzt du in der Besprechung und denkst, ist jetzt März oder November?
00:27:53: Ist das immer noch der gleiche Mist, über den geredet wird?
00:27:55: Also, hat keiner was gemacht oder wie?
00:27:57: Und denkst, Alter.
00:27:59: Boah, ist es wirklich das?
00:28:01: Dann fängst du an zu überlegen.
00:28:02: Dann hab ich Schnurstracks gesagt, ich mach jetzt diese Weiterbildung zum erlebnispädagogischen Teaminstruktor.
00:28:06: Das will ich seit Jahren machen, du machst das jetzt sofort.
00:28:08: Kalender geguckt, an den Wochenenden wurde die Daten drin, da ist nichts.
00:28:12: Das Anmeldung hier sofort.
00:28:14: Mit welchem Hintergedanken?
00:28:15: Mit Garkheim?
00:28:16: Oder schon?
00:28:19: Generell hat mich damals sehr dieser Gedanke interessiert.
00:28:22: Ich konnt's nicht studieren.
00:28:23: Ich hätt's gerne studiert, glaub ich.
00:28:25: Der Gedanke dahinter ist ... Pädagoge klingt ja für viele so ein bisschen ... Na ja.
00:28:30: Es geht eher darum, Leuten wieder selbstständiges Denken und Verantwortungsbewusstsein beizubringen.
00:28:36: Auch ein Gefühl für sich selbst und die Umwelt beizubringen.
00:28:39: Und auch ... für andere, also Empathie und... Das geht dadurch, dass man die Leute dabei immer bei Übungen, nicht bei Spielen, bei Übungen immer wieder vor ein Problem stellt, was sie dann zusammen mit anderen lösen müssen.
00:28:55: Und auch mit den Konflikten, die dabei entstehen, klar kommen zu müssen.
00:28:58: Und viele finden dabei raus, oh ja, ich bin die coolen, wenn man es mit Schülern macht, die coolen aus der Klasse, die scheißen echt meistens ganz schön rein.
00:29:05: Und dann sind es eher die Stillen von hinten, die eher im Hintergrund sind, die plötzlich eine Lösung haben.
00:29:11: Oder die Kleinen, die am höchsten springen können.
00:29:12: Das ist ganz witzig zu sehen.
00:29:14: Da holst du aus den Leuten noch mal eine ganze Menge Raum.
00:29:16: und bringst anderen Leuten noch ein bisschen Selbstreflektion bei.
00:29:18: Das draußen, das Ganze.
00:29:21: Draußen in der Natur beim Kanu fahren, beim Wandern gehen.
00:29:24: Und gleichzeitig habe ich aber auch gelernt, bei einer sehr spannenden Exkursion in den Saarik Nationalpark und auch an mir selbst in der Sierra Nevada in der Gruppe, wie schnell Gruppenspannungen entstehen können und wie man damit umgehen kann.
00:29:39: Das wollte ich unbedingt besser verstehen.
00:29:43: Damals aber noch nicht gewusst, dass es am besten dadurch passiert, dass ich mich selber besser verstehe.
00:29:47: Das war so der Casus Knack, der ausschlaggebende Punkt bei dieser Weiterbildung, das war ganz spannend.
00:29:53: Und die gingen dann halt ein Jahr, ne?
00:29:54: Also ich hatte mich da angemeldet, Annika hat dann auch mitgemacht.
00:29:57: Das war im Jahr ... ... das war im Jahr ... ... letztes Jahr, April, waren die Abschlussprüfungen dann.
00:30:03: Hattest du da auch schon die Idee, oder überhaupt die Idee ... Damit vielleicht beruflich was anfangen zu können.
00:30:11: Also
00:30:11: war schon der Gedanke da so wie ... Wie kann ich mich lösen von dem, was ich da jetzt mache?
00:30:17: Mit dem Hintergrundgedanken irgendwann auch Touren anzubieten.
00:30:21: Ich wollte schon immer Touren machen und hab dann gemerkt, das ist ja mit den Gruppen gar nicht so einfach, wenn die sich gegenseitig auf einfach mal aufspalten, wenn du irgendwo in der Wildnis bist.
00:30:31: Das ist alles schon miterlebt.
00:30:33: Plötzlich zwei Gruppen und die essen nur zusammen und danach ist wieder separiert, ganz toll.
00:30:37: Das brauche ich eine professionelle Ausbildung dafür.
00:30:40: Deshalb habe ich es gemacht, weil schon mit dem Ziel, also Annika macht zum Beispiel dieses Jahr eine Probe Tour, Yoga wandern.
00:30:46: Also die gehen nach Norwegen und machen so ein bisschen Retreat, aber auch draußen sein und so ein bisschen Selbstreflektion, auch so ein bisschen Vision-Finding, wo du einfach mal drei Stunden lang nicht so viel der Schwellengang auf unserem Neujahrscamp, wo die Leute mal ein paar Stunden mit sich allein sein sollen, einfach mal vierundzwanzig Stunden vielleicht mit sich allein sein in der Natur.
00:31:02: Und dann im Tab liegen so eine Sache oder irgendwo ein bisschen isolierter auf einem Grundstück.
00:31:07: Das ist auch daraus resultiert aus dieser Weiterbildung.
00:31:09: Und sowas kann ich mir später auch sehr gut vorstellen, dass ich mal Touren mache.
00:31:12: Also ich habe jetzt sehr spontan eine Tour im ... die Mai aufgestellt, allerdings mit Freunden.
00:31:18: Und wir sehen, ob daraus auch was wächst.
00:31:19: Also, ist leider so ein bisschen in Hintergrund durch Lappy und das Buch jetzt geraten.
00:31:24: Habe ich erst mal beiseitegeschoben, hatte ich nicht so viel Zeit, mich darauf zu konzentrieren, aber das Ding liegt neuer in der Schublade und wird definitiv noch vorgeholt.
00:31:32: Leppi hast du jetzt auch schon ein, zweimal fallen lassen.
00:31:35: Haben wir hier auch schon mal erwähnt und ich hab's im Newsletter,
00:31:39: den Podcast
00:31:39: begleitet, auch schon, ich glaub, zweimal hab ich drauf hingewiesen, weil's einfach ein total cooles Produkt ist und ja auch so ein Projekt wieder.
00:31:49: Leppi ist ein Pinkeltuch, ein antibakterielles, was du benutzen kannst, gerade wenn du eben draußen unterwegs bist auf Langwanderung oder was auch immer du draußen machst.
00:32:00: anstatt jetzt ein Toilettenpapier oder Taschentuch zu benutzen, was dann irgendwo rumliegt.
00:32:04: Genau.
00:32:04: Wildnis.
00:32:05: Also, Lappy soll entweder das Klopapier ersetzen oder aber die Leute, die eben weiter Klopapier verwenden wollen, was sie gerne machen dürfen, dafür zu sensibilisieren, das dann wenigstens mitzunehmen in einem Sibbeutel, in einem Hundekotbeutel oder so, das einfach nicht liegen zu lassen.
00:32:20: Das soll aufmerksam darauf machen, dass überall Zellulose rumliegt, die einfach zwei Jahre brauchen, um zu verrotten.
00:32:25: Und es stört einfach alle, die daran vorbeigehen.
00:32:28: Und das kann beim Wandern sein, das kann aber auch beim Gassigehen sein, das kann beim Reiten sein, weil überall, wo wir lang gehen, auch in Parks, liegt eben Klubapier rum.
00:32:35: Darauf wollen wir aufmerksam machen, wir haben es in den USA gesehen, wie es da wirklich eine komplette Fernwanderkultur revolutioniert hat, das Pinkeltuch.
00:32:43: Da gibt es einfach keinen Rucksack mehr ohne Pinkeltuch und es gibt einfach auch kein Klopapier mehr auf dem Trail.
00:32:48: Da ist ein Clip dran und das soll erklären und dann kannst du dann von außen an den Rucksack dran klippen, das ist irgendwie nicht rein, rein steckst.
00:32:56: Da hören wir ihn.
00:32:58: Stinkt nicht, weil es antibakterial ist.
00:33:00: Du kannst auch auswaschen, wenn du die Möglichkeit hast.
00:33:03: Du hast eine Außenseite, die wasserundurchlässig ist.
00:33:05: D.h.,
00:33:05: die Hände werden nicht beschmutzt.
00:33:08: Du kannst es so aufmachen, dass du auch nicht zu tief reingreifen musst in die Innenseite, wo du dich nach dem Pinkeln mit abfischst, sauber machst.
00:33:15: Es ist nicht zum Reinpinkeln.
00:33:16: Viele fragen uns immer, da pinkel ich rein und dann nimmt das alles auf.
00:33:19: Nein, das geht nicht.
00:33:20: Das ist einfach, um nach dem Pinkeln sich abzuwischen.
00:33:24: Und entwickelt wirklich keinen Geruch.
00:33:26: Wir haben Fotos ... ... vom Trail von ganz vielen Wanderungen, wo man dann im Nachhinein sieht, wie Annika's Lappy einfach so neben dem Essen liegt, weil sie die Tasche abgelegt hat.
00:33:34: Wir haben es gar nicht gemerkt, weil es ist einfach so ein alltäglicher Gegenstand, der auch sehr unauffällig ist.
00:33:39: In verschiedenen Farben hängst du irgendwo fest, also Annika hat es tatsächlich immer so quer vor der Brust hängen an ihrem sehr ... Wir heißen das Fanny Packs und Brustbeutel, die Hüftbeutel.
00:33:49: Den hat sie immer quer hängen.
00:33:51: Da hängt er dran und riechst du nicht.
00:33:53: Das ist das Coole daran.
00:33:54: Wenn du nicht weißt, was es ist, kommst du auch nicht auf die Idee.
00:33:57: Du kommst auch
00:33:57: nicht auf die Idee, dass man sich nach dem Pinkeln damit erfüllt.
00:34:00: Das
00:34:01: ist auch Wahnsinn, wie viele Leute mit mir übers Pinkeln reden mittlerweile.
00:34:05: Schon weird.
00:34:05: Aber da ist sofort Vertrauen da.
00:34:09: Super viele sehen skeptisch und lächeln darüber.
00:34:12: Aber die, die es benutzen, kaufen, die fangen dann an.
00:34:15: regelrecht missioniert zu sein.
00:34:19: Dann gibt es plötzlich, ich kaufe drei Stück.
00:34:20: Ja, für meine Freundin muss ich noch verschenken.
00:34:23: Total, es entsteht da so ein kleiner Kult herum, weil es ist ja auch der Lappy, und er soll ja irgendwie auch so ein kleiner, netter Begleiter sein.
00:34:30: So sehen wir ihn ja, und es macht
00:34:32: halt Spaß.
00:34:32: Das ist ein start-up, das hier ins Leben gerufen
00:34:35: hat.
00:34:36: Auch mit dem Hintergedanken, da vielleicht mal irgendwie so ein Standbein zu haben.
00:34:40: Genau.
00:34:41: Richtig.
00:34:42: Es ist so ein netter Nebenverdienst.
00:34:43: Wir holen da jetzt kein Geld raus, weil wir das wieder reinpacken wollen, aber es trägt sich selbst.
00:34:49: Was heißt das?
00:34:49: Es muss keinen Einblick in die Geschäftszahlen detailliert geben, aber das muss man so eine Vorstellung kriegen, weil auch das ist ja wieder was, wo sich viele bestimmten Fragen so, ich hab irgendeine Idee oder ich würde gerne mal irgendwie so ein kleines Start-up machen, was ausprobieren.
00:35:05: Was bedeutet das denn jetzt?
00:35:07: Also wie lange macht der jetzt?
00:35:08: ein Jahr, jetzt ein gutes, oder?
00:35:09: Nee, nee, nee.
00:35:09: Also ich hab Zweiundzwanzig angefangen, mich mit dem Stoff zu beschäftigen.
00:35:13: Ich glaube, ich hab dann auch ... Ich hab Zweiundzwanzig auch einen kleinen Unternehmen angemeldet.
00:35:18: Stimmt,
00:35:19: wir haben vor zwei Jahren schon drüber gesprochen.
00:35:21: Und dann war der Lappy im Januar fertig und dann sind wir erst mal auf den PCT gegangen.
00:35:26: Und dann kam Ende der Webseite.
00:35:29: Das
00:35:29: heißt, das ist tatsächlich ... Die Idee ist vier Jahre alt jetzt schon.
00:35:33: Das ist ja echt Wahnsinn.
00:35:34: Es hat ein bisschen gedauert, aber es lief auch durch das Buch so ein bisschen auch nebenher.
00:35:39: Hat aber viel Zeit gefressen, weil wir haben angefangen, eigene Designs zu entwickeln.
00:35:42: Ja, ne, aber ... Entschuldigung, noch mal fünf
00:35:44: Wochen.
00:35:46: auch dann mehr oder weniger in Eigenregion nähen.
00:35:48: Ja,
00:35:49: genau.
00:35:50: Wir haben erst mal auch überlegt, wir wollen was denn machen.
00:35:52: Dann haben wir gesagt, wir wollen es auf jeden Fall besser machen als das amerikanische Ponto.
00:35:55: Wir haben uns überlegt, wir brauchen keinen Leuchtstreifen, der ist überflüssig, den benutzt keiner.
00:35:58: Die haben so eine Leuchtenart da hinten drauf.
00:36:00: Dann haben wir gesagt, ein Handgriff ist einfach super cool, dass man den da hat.
00:36:03: Und irgendwie haben wir eine Tropfenform, die wollten wir haben, weil wir einfach sagen, es soll irgendwie suggerieren, dass es für Pipi ist.
00:36:11: irgendwie fanden wir auch so vierkig dann zu langweilig.
00:36:13: und dann haben wir gesagt, nee machen wir eine Tropfenform, dann ist er so ein bisschen einzigartig, ist gleich zu erkennen und haben dann ganz lange keinen Namen gehabt.
00:36:21: Du fängst erst mal eine, genau.
00:36:22: Ich hab dann zehnmal mit dem Stoff, den hab ich mir damals aus den USA geholt.
00:36:27: Total der Aufwand, die Knöpfe zu finden, mega der Aufwand, das alles zusammenzustellen.
00:36:31: Und dann das Ding selber auf dem Couch-Tisch da genäht und dann damit nach Corsica, da eine GR-Zwanzig gewandert.
00:36:37: Und dann mal das erst mal richtig auf Herz und Nieren getestet.
00:36:40: Haben wir noch so Probel-Produkt-Shots.
00:36:42: Und der sah halt total scheiße.
00:36:44: Der war eigentlich war der viel eckig.
00:36:46: Die Tropfenform, die hab ich gar nicht richtig hin gekriegt.
00:36:48: Das, was ich auf Pappel gemalt hatte ... haben wir gar nicht hinbekommen.
00:36:52: Also hab ich nicht hin genäht bekommen.
00:36:54: Aber egal, er hat funktioniert.
00:36:56: und dann haben wir gesagt, nee, das kickst du zeitlich auch nicht hin.
00:37:00: Brauchen wir eine Schneiderin und dann läuft das, letzten Endes dann über ein Kumpel, der hat die angestellt und dann macht die dann auf Zurufe, die der Stoff lagert
00:37:12: bei ihr.
00:37:12: Seht ihr in Deutschland?
00:37:12: Ja, in Deutschland produziert.
00:37:14: Ja, in Süddeburger Heide.
00:37:15: Ja, sagt der Jakobsweg, nee.
00:37:18: Der hat dann irgendwann den Laden des Vaters übernommen.
00:37:21: Ja, da muss man halt irgendwie einen finden, der das macht.
00:37:23: Und wir suchen generell Schneider und Schneiderinnen, die Lust haben und die, die gewerblich angemeldet sind, die dann für uns Lappies nähen.
00:37:34: Na ja, da musst du aber auch ein Logo entwerfen.
00:37:35: Weil irgendwann hab ich dann so gemerkt, ja, da muss man ja Werbung bei Instagram machen und dann hab ich's überlegt, ja, wir haben das Logo, wir haben den Namen.
00:37:43: Aber den Namen hatten wir jetzt gerade noch nicht.
00:37:44: Du hast gesagt, ich halte den langen nicht.
00:37:46: Nee,
00:37:46: nee, richtig.
00:37:46: Wir haben dann sehr lange überlegt, wie wir's nennen wollen.
00:37:49: Drobbe, Drobbe, weil Dänisch vertropfen.
00:37:52: Wir haben gesagt, okay, irgendwie muss schon ein Umlaut rein, damit das international geil ist.
00:37:57: Weil irgendwie finden ja alle, äh, alle, äh, den German-Umlaut so
00:38:02: spannend.
00:38:02: Ja,
00:38:03: ehrlich.
00:38:04: Die Amerikaner, also generell Englischsprachige, die finden ja den Umlaut immer so spannend.
00:38:08: Und wir wollten auch so ein bisschen den Norddeutschen Bezug haben.
00:38:12: Und ja, dann haben wir ein ganzes Drobbe überlegt, vertropfen, aber irgendwie, nee, war nicht, war nicht.
00:38:18: Sondern dann hatten wir zuerst Lepi überlegt.
00:38:21: Aber mit einem äh, aber der Name, der war schon vergeben.
00:38:23: Und dann haben wir einfach Lappen rausgemacht.
00:38:26: Und das kam auf Corsica.
00:38:28: Am letzten Tag.
00:38:28: Scheiße, wir haben immer noch kein Name.
00:38:29: Wir müssen jetzt mal Namen überlegen.
00:38:31: Und dann kam raus Lappi.
00:38:33: Lappi ist auch eigentlich gut.
00:38:34: Ist ein Lappen.
00:38:35: Pippi, so.
00:38:37: Und witzigerweise haben wir, auf der Kieler Woche, wir hatten dann von einer Kieler Woche aus, die haben uns angeboten, lass doch mal ein Kieler Woche Lappy machen, weil die auch total auf Start-up stehen.
00:38:46: Und auf Nachhaltigkeit waren wir dann auf so einem nachhaltigen Gelände.
00:38:50: Und da kam Markenrechtsanwalt vorbei.
00:38:53: Und der sagte, geil,
00:38:55: Lappy.
00:38:55: Gott sei Dank, was er noch sagen könnte.
00:38:58: Das ist sofort klar.
00:38:59: Du kannst keinen Ärger haben, weil hier mit so ... Den hat er erzählt, so Beispiele erzählt, wie man mit einem Namen ganz schnell Ärger haben kann.
00:39:05: Überhaupt nicht.
00:39:06: Nee, finde ich genial.
00:39:07: Brauche ich nicht.
00:39:08: Ich kauf trotzdem ein.
00:39:12: Jetzt liegt ja ein Geschäftsjahr hinter euch.
00:39:14: Um und bei.
00:39:15: Du hast gesagt, ihr habt nichts mit verdient, weil der immer wieder reinsteckt.
00:39:18: Aber bleibt da ein bisschen ... Wie viel habt ihr verkauft jetzt?
00:39:22: Um die, so sind's gewesen.
00:39:25: Und es wird halt immer internationaler.
00:39:27: Es kommt immer mehr aus Holland dazu.
00:39:29: Eintag vor Silvester kam die erste Kundin aus Finnland dazu.
00:39:33: Schweden hatten wir schon, Dänemark, Frankreich, Portugal.
00:39:38: Und ja, wirklich sehr viel Holland mittlerweile.
00:39:40: Und das macht total Spaß, sich das anzugucken.
00:39:42: Und dann eben auch dadurch in diese Fernwander-Bubble, in die Outdoor-Bubble reinzurutschen.
00:39:47: Wo ganz viel entsteht gerade.
00:39:50: Man connectet sich mit so ganz kleinen Start-ups.
00:39:52: Also eine, die macht sehr, sehr coole Hoodies im Schwarzwald, glaub ich.
00:39:56: Tengrams heißt das Unternehmen.
00:39:58: Leichtmutter, schuldigung, wenn ich's falsch gesagt hab.
00:40:01: Ich will unbedingt eine haben, eine Kamerataschen.
00:40:03: für ein Rucksack, für meine Kamera zum Beispiel.
00:40:07: Mit solchen Leuten kommt man in Kontakt, tauscht sich aus, guckt, was die machen, trifft sich auf den Fernwandertagen in Wiesbaden, die finden nicht, dieses Jahr wieder statt, kommt immer mehr rein in diese Bubble.
00:40:18: Das ist dann auch so dieser Prozess raus.
00:40:21: Ich hatte früher nur Baubranche in meiner Freizeit bei der Arbeit.
00:40:25: Es war alles irgendwie ... Bau bezogen und irgendwann ist das langweilig und alle nerven sich und alle sind nur genervt und der Job ist so scheiße.
00:40:32: Und dann gibt es das Gegenponton, die finden sich selbst total geil und machen alles richtig, aber eigentlich können die gar nichts.
00:40:36: und dann sagst du, dass wir auch nichts mitzutun haben.
00:40:38: Und da hast du einfach Leute mit einer Passion, du kommst mit anderen Leuten, die ganz andere Berufe machen, guckst auf ganz andere, guckst ganz viel über den Tellerrand.
00:40:49: Ja, ist ein hervorragendes Beispiel auch für dieses Law of Attraction.
00:40:52: Also verhaltet dich so, als hättest du deinen Ziel schon erreicht.
00:40:55: dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass du es erreichst.
00:40:58: Wenn du dich so verhältst, nicht einfach es wünschen und sagen, ich möchte es jetzt so, dann passiert es auf einmal.
00:41:03: Das denken ja auch viele.
00:41:04: Nee, glaube ich nicht.
00:41:05: Aber wenn du dich wirklich so verhältst, das tust du ja in dem Fall.
00:41:08: Als wärst du jemand, der in dieser Szene eben da eine Nummer ist und ein Protagonist.
00:41:13: Ja, Teil.
00:41:14: Ich nehm Teil.
00:41:15: Du nimmst
00:41:15: Teil und bist dabei und lernst die Leute kennen und dadurch verändert sich ja wieder die Realität und lernst wieder Leute kennen.
00:41:21: Absolut.
00:41:21: Du verändertst dich wieder und dadurch steigt natürlich die Wahrscheinlichkeit.
00:41:24: Hast du irgendwann tatsächlich da?
00:41:26: Genau so ist es.
00:41:28: Ich wollte nichts anderes als ein Fernwanderer sein.
00:41:32: Dann hat man einfach damit angefangen.
00:41:34: Das war so mein Nebentraum.
00:41:35: Klar, wenn wir auch mal eine schöne Hütte in Norwegen haben oder sonst was, das kommt auch noch.
00:41:40: Das ist genau das, was daraus resultiert, was aus dem Fernwandern resultiert ist, was aus dem Buch resultiert ist, was aus Leppi resultiert ist.
00:41:47: Erst mal war die Idee da, und man hat angefangen daran zu glauben.
00:41:50: Irgendwann den ersten Schritt gemacht, und plötzlich ist das Realität.
00:41:53: Und man sitzt hier und hat plötzlich den Jakobsweg-Lebby, von dem man immer geträumt hat.
00:41:57: Und eigene Designs, von dem man immer geträumt hat.
00:41:58: Und hat plötzlich ein Buch in der Hand hat.
00:42:01: Was war's eigentlich?
00:42:02: Es war ein versteckter Traum.
00:42:03: Es war so eine versteckte Idee.
00:42:05: Ich hatte nach dem Studium, hat einen kommunitonenden Buch veröffentlicht über Abwassersysteme in Indien.
00:42:11: Und ich dachte, wieso schreibt der ein Buch?
00:42:13: Warum schreib ich denn keins?
00:42:15: So, das hab ich echt gewormt.
00:42:16: Dann hab ich irgendwann auf dem PCT, mitten in der Sierra Nevada, habe ich dann ausgesprochen so zu Annika und Karatekid.
00:42:24: Ich glaube, ich schreib darüber ein Buch.
00:42:26: Und Karatekid sofort?
00:42:27: Ja, wie willst du es nennen?
00:42:31: Ging das schon so los.
00:42:32: Und dann hat das ein bisschen gedauert und habe ich dir anderthalb Monate später die Sprachnachricht geschickt, woraufhin du dann den Kontakt zu Annika vom Malik hergestellt hast.
00:42:41: Hast du mir noch mal durch die Blume erzählt, dass mein Expo sich scheiße ist, dass ich noch mal überarbeiten soll?
00:42:46: Dann hab ich das noch mal überarbeitet.
00:42:48: Dann hat das alles so seinen Wandel gehabt.
00:42:52: Also, alleine dieser Hinweis, ja, überleg mal zwei Wochen.
00:42:55: Dann hab ich noch mal zwei Wochen durchgelesen gedacht, das ist echt schlecht.
00:42:58: Es muss noch mal immer den ersten Schritt machen und dann wird daraus Realität.
00:43:03: Das ist wirklich mit allen Sachen im Leben.
00:43:05: Keine zu große Angst davor zu haben, dass man es jetzt verkackt.
00:43:08: Das
00:43:09: ist ja auch dieses Exposé, sag ich jetzt mal, Beispiel.
00:43:12: Es gibt viele, die schreiben das gar nicht, weil sie Schiss davor haben, dass sonst jemand liest.
00:43:16: Das ist ein negatives Feedback.
00:43:17: Richtig, richtig.
00:43:19: Hätte mir wahrscheinlich vor zehn Jahren auch passieren können.
00:43:23: Sehr wahrscheinlich, würde ich nicht abstreiten.
00:43:26: Aber irgendwann lernst du eben auf dem Weg zu deinen Zielen.
00:43:31: dass es schon möglich ist.
00:43:33: Ich bin schon überzeugt, man kann sehr viel vorbereiten, aber es gehört natürlich auch immer ein bisschen Glück dazu.
00:43:38: Und ich glaube, man kann das Glück auch zwingen.
00:43:40: Ich glaube, nach dem PCT war unser Glück erst mal aufgebraucht für das Jahr, weil dann ist unsere Terrasse an der Ostsee weggeschwommen bei der Sturmflut.
00:43:47: Meine Smartwatch ist in Mexiko und Pazifischen Ozean geblieben und wir hatten Lebensmittel-Motten im Haus.
00:43:53: Aber das hat sich, das fühlt sich auch wieder auf.
00:43:56: Und dann ist es auch wieder zurückgekommen und ein bisschen kann man das schon ... so anziehen.
00:44:02: Ich glaube, das ist so eine Mindset-Sache.
00:44:03: Ich sitze ja auch recht entspannt hier, obwohl die Baustelle in Kiel gerade noch ganz schön katastrophal aussieht.
00:44:08: Aber es wird schon werden, weil ich weiß, dass wir da auch gute Leute haben und ich habe heute mit vielen darüber geredet, was sie nächste Woche vorhaben.
00:44:13: Und dann verlasse ich mich da auch drauf.
00:44:15: Das muss man auch erst mal lernen und dann wird das auch schon klappen.
00:44:18: Wir kriegen das hin.
00:44:19: Wenn du diese verschiedenen Standbeine so mittlerweile da auf dem Boden hast, neben dem festen Job.
00:44:27: Hast du eine konkrete Vorstellung davon oder so eine Vision, wie das aussehen könnte, wenn der feste Job mal nicht mehr da ist?
00:44:35: Ja, dann wäre es natürlich im besten Falle so, dass man... Lepi überall vertreibt zum Beispiel.
00:44:42: Nicht nur über eure Website, also hauptsächlich ab der Webshop.
00:44:45: Genau, wir haben Webshop, ja.
00:44:47: Und mich würde das natürlich freuen, wenn wir Lepi in anderen Läden platzieren könnten.
00:44:52: Ich bin da im Moment viel zu faul.
00:44:54: Ich habe keine Zeit, also faul nicht.
00:44:56: Ich würde es gerne machen, da mal irgendwie Shops anzurufen, Shops anzuschreiben.
00:45:00: Ich habe eine Riesenliste mit kleinen Outdoor-Läden, die ich mal anfragen möchte.
00:45:04: Aber es ist gar nicht so einfach, da reinzukommen.
00:45:06: Also wenn, dann kommen sie auf uns zu.
00:45:07: Es sind nicht viele.
00:45:09: Aber es ist gar nicht so einfach.
00:45:10: Aber ich bin guter Dinge.
00:45:12: Ich mein, wir sind erst zwei Jahre so richtig dabei.
00:45:15: Das erste große ganze Jahr, das war ja schon mehr, als wir uns erwartet hätten.
00:45:19: Da haben wir ja dreihundert Lappys verkauft.
00:45:21: Das ist ja lieber langsam und schön stetig wachsend als zu schnell.
00:45:27: Aber im besten Fall für selbstständig sich Lappy.
00:45:31: Und ehrlich gesagt, das Buchschreiben hat mir wirklich Spaß gemacht.
00:45:34: Ich könnte mir auch vorstellen, wenn ich jetzt den Arizona-Trail gehe, mal kloppt zu machen, weil es ja auch ein sehr schöner Weg ist.
00:45:42: Auch mal ein Winter irgendwo in Nordschweden zu verbringen.
00:45:44: Man kennt ja dadurch, dass man international unterwegs ist.
00:45:46: auf so einem Fernwanderweg, hat man dann jetzt plötzlich überall Leute, die sagen, kommst du vorbeikriegst dir ein Zimmer?
00:45:51: Wie jetzt dann in Australien, da war ich vor zwölf Jahren mittlerweile, zweitausend, oh Gott, vor vierzehn Jahren mittlerweile.
00:45:57: Und es ist sofort klar, dass ich da unterkomme.
00:45:59: Nächsten Winter, wer weiß, mal gucken, schauen wir mal.
00:46:01: Keine Ahnung.
00:46:04: Ja, ich würde mich freuen, wenn wir uns Anfang nächsten Jahres wieder zusammensetzen, in welcher Form auch immer, was denn der Anlass ist.
00:46:10: Aber dann nochmal zu hören, was hat denn das Jahr-Zwei-Tausend-Sächsen-Zwanzig gebracht?
00:46:14: Ich wünsche ja auf jeden Fall, dass viel Gutes dabei
00:46:16: ist.
00:46:16: Ja, vielen Dank.
00:46:18: Und danke dir für den Einblick.
00:46:19: Ich finde es mega spannend, was du da machst.
00:46:23: Jeder, der da auch eine Frage zu hat, eine Idee dazu hat oder so, oder vielleicht sogar einen kleinen Outdoor-Laden hat und sagt jetzt hier, ey, find ich interessant,
00:46:31: Lappy.
00:46:32: Oh, gerne.
00:46:32: Einfach bei dir melden.
00:46:33: Ja,
00:46:34: absolut.
00:46:35: Wir waren in den Kieler Nachrichten.
00:46:38: Die schreiben ganz gerne mal über Lappy, freut mich auch.
00:46:40: Dann rief mich eine Dame aus, eine Frau aus Lüberg an und sagte, ja, ich mach so Workshops über nachhaltiges ... Entschuldigung wenn ich jetzt falsch rezitiere ich glaube nachhaltiges wandern aber ich glaube es war einfach nachhaltiges aufhalten in der natur.
00:46:56: Mir fehlt noch ein Klopapiersatz und das interessiert mich total.
00:46:59: und dann hat sie eingekauft und hat mir dann da jetzt november geschrieben du ich habe hier wieder einen vortrag ich brauche jetzt mal ein weil ich habe meinen benutzt ich brauche mal einen zum fortzahlen.
00:47:06: würde die mein umsonst geben.
00:47:08: Ja komm so ein rüber geschickt und.
00:47:12: Eine Woche später hat dann eine gleich vier Stück bestellt, weil die diesen Vortrag gesehen hat und sagt, pack mal bitte zwanzig Flyer ein, ich halte auch Vorträge und will das weiterverbreiten.
00:47:20: Und dementsprechend, auch wenn man einfach Workshops ist.
00:47:23: Sollte die über so einen Schneewaldprinzip nachdenken.
00:47:27: Direkt Marketenkel.
00:47:28: Ja, ja, direkt Marketenkel hier.
00:47:30: Da gibt's
00:47:30: ne Lappy-Party.
00:47:32: Auch nicht schlecht.
00:47:34: Nee, aber generell, wenn man irgendwie Vorträge hält oder so, gerne auf uns zukommen und dann schicken wir auch gerne den Probe-Exemplar raus.
00:47:41: die einfach nur Wandern gehen und ein Lappy haben wollen und sagen, ja, ich mach Vorträge.
00:47:45: So läuft es nicht.
00:47:46: Nee, so dann nicht.
00:47:47: Aber da gerne mal auf uns zukommen und da kriegen wir sicherlich irgendwas hin.
00:47:51: Machen wir gerne.
00:47:52: Ja, mach's gut.
00:47:53: Bis zum nächsten Mal, guten Start.
00:47:55: Und zwar ja.
00:47:56: Euch auch, ihr habt ja auch viel erlebt.
00:47:58: Oh ja, ich hab ja gerade letzte Folge drüber gesprochen, dass ich für dieses Jahr gar nicht so richtig konkret ist, noch nicht hab.
00:48:04: Das ist für mich sich ein bisschen komisch anfühlt.
00:48:05: Ja,
00:48:06: so ging's mir im November.
00:48:07: Aber das ist ...
00:48:08: auch völlig in Ordnung ist.
00:48:09: Und das es eigentlich gilt, das auszuhalten und zu schauen, weil ich weiß genau, ich spür das, dass da
00:48:14: was
00:48:14: kommt.
00:48:15: Aber ich kann es gerade noch nicht formulieren.
00:48:17: Ja, wie gesagt, mir ging es um November.
00:48:19: Ich hatte gar nichts vor für das Jahr und jetzt langsam ist es echt schön knackig voll mit tollen Sachen.
00:48:35: Auch dir wünsche ich nur das Beste fürs neue Jahr und dank dir ganz herzlich fürs Zuhören.
00:48:41: Wenn du magst, dann hör nächste Woche wieder rein.
00:48:43: Da gibt es dann die nächste Folge von Freiraus.
00:48:47: Ich habe es eingangs schon gesagt, der Newsletter, der diesen Podcast begleitet.
00:48:53: Der beinhaltet immer noch Infos und Links zu den Themen aus dem Podcast.
00:48:58: Und auch jetzt am Sonntag, das ist immer der Tag, an dem ich den Newsletter versende, bekommst du dann nochmal Infos zu dem Buch von Björn.
00:49:07: Natürlich nochmal ein Link auch zu dem Lappy-Webshop und die Links zu dem Podcast folgen mit Björn und auch mit Annika, die es schon gibt unter anderem über den Pacific Crest Trail.
00:49:18: Anmelden kannst du dich für den Newsletter, wenn du es noch nicht getan hast unter christoffirstup.com, slash frei raus.
00:49:25: Bis wir uns wieder hören, wünsche ich dir eine gute Zeit.
Neuer Kommentar